Ich hab den Marstek, der steht bei mir aussen in einem Ikea Schrank da der überall Lüftungschlitze hat, gleichzeitig steht der in der Ecke unserer Terrasse, dort ist es auch in unserem Winter selten unter Null Grad
Ich hab mit 4 410Watt Panels und Kabelzeugs um die 1300€ bezahlt. Und der Marstek kann via Shelly Emulator und einem ESP32 mit RS485 Modul komplett offline betrieben werden.
Ich finde den Marstek Speicher durchaus interessant, besonders mit dem aktuellen Angebot bei Reichelt.
Ich hätte ja generell das Problem, wenn ich einen Wechselrichter von AP Systems oder Hoymiles nehme, dass ich diese nicht direkt an einen Speicher anbinden kann, um die vollen 2000W zu nutzen.
Der Marstek Jupiter C+ scheint das ja an sich zu bieten und kann direkt 2000W verarbeiten und gibt die vorgeschriebenen 800W raus.
Ich könnte mir vorstellen eine passende Box mit Wetterschutz und guter Belüftung für das Gerät auf der Dachterrasse zu bauen. Der Hersteller selbst gibt ja Temperaturbereiche von -20 bis +60 °C an.
@der_Micro Du schreibst, dass der Marstek komplett offline betrieben werden könnte und somit auch über Home Assistant auslesbar und steuerbar wäre.
Gehe ich dann recht in der Annahme, dass ich grundsätzlich folgendes benötigen würde:
4 PV Module
Kabel von PV Modulen zum Marstek Gerät
Marstek Jupiter C+
Shelly Pro 3EM 120A als SmartMeter für den Schaltschrank
ESP32 mit RS485 Modul für die Offline Steuerung
Kann mir jemand einen Link für die passende Anleitung zum ESP32 mit RS485 Modul geben?
Mit wie viel Euro müsste man hier rechnen?
Ich wäre durchaus bereit den Speicher erst einmal mit der Marstek App zu betreiben.
Und anschließend den Aufwand zu investieren mich in das Thema einzuarbeiten und dann das ganze auf Offline Betrieb umzustellen.
Am Rande noch die Frage:
Was mich etwas verwundert hat. Hier steht in einem Satz, dass die Marstek Jupiter Serie MQTT nativ unterstützen soll. Im offiziellen Handbuch ist davon nichts zu lesen.
MQTT, zigbee und Home Assistant findet man in der Anleitung nicht.
Ich suche nämlich auch gerade nach einem Balkonkraftwerk. Es soll aber eine offizielle Integration haben. Als einziges habe ich bisher nur AP Systems gefunden.
Das wäre jetzt auch mein Hinweis gewesen.
Bei identischem Preis oder sagen wir mal sogar bei nur 20% Mehrkosten würde ich mich auch immer für eine Lösung mit einer internen Integration entscheiden.
Allein aus dem Grund das die in der Regel mit jedem Update direkt funktionieren wohnin gegen die meisten verHACSten Lösung es nach dem Release hinterher hinbebastelt werden.
Und das sind dann halt im schlimmsten Fall Tage so es der Entwickler der Integration hinbekommt, oder 1-2 Wochen bis es für HA korrigierte Updates gibt das Problem dann etwas globaler Lösung.
Ne PV egal wie groß oder klein dimensioniert sollte funktionieren sobald die Sonne scheint und nicht nicht dann wenn zusätzlich auch noch die Integration mit dem aktuellen HA zusammenarbeitet.
Mal zu Deiner Frage. Erstens sind 800W erlaubt und nicht 600, das war einmal. Ausserdem gibt es die Möglichkeit so viel Energie wie Du willst zu erzeugen, wenn Du nur 800W ins öffentliche Netz einspeist, deshalb hab ich einen Speicher der dann 800W ins Netz gibt wenn der Speicher voll ist und trotzdem noch Energie erzeugt wird. Ist bei dem Zendure möglich das so zu steuern.
Ich würde vermuten das @Geni in der Schweiz lebt, und bei uns sind nur 600W erlaubt.
@Geni: Ganz einfach, keine 800W einspeissen Ich hab Home Assistant Logik drin die über einen Input-Helper dem virtuellem Shelly höchstens 600Watt mitteilt wenn der Verbrauch höher ist, so mache ich derzeit Nahe-Null Einspeissung bis 600Watt Verbrauch. Sicherheitshalber ist eh ein Shelly in der Steckdose der bei 650Watt abschaltet.
Das HACS von Frank (und das ältere von Jörn) hab ich schon gefunden. Es hatte mich nur interessiert, ob Maxxisun da eine offizielle Ansage zu gemacht hat.
Da hier zum Teil von größeren Leistungen geredet wird und mir nicht klar ist, ob es sich um ein BKW handelt.
Ich kann mich ja irren, aber dies ist mein Kenntnisstand für die legale Sicht eines BKW:
Ein BKW für die vereinfachte Anmeldung definiert sich über die 800W Grenze. Nicht in der Einspeisung zum Netz, sondern in der Ausgangsleistung des Wechselrichters! … VDE-AR-N 4105
Der Überschuss bei hierbei erlaubten max. 2.000 W auf dem Dach existiert dahinter leider nicht. Es bildet nur eine Reserve in Relation zur Sonneneinstrahlung.
Leistungsstärkere WS müssen nicht manipulierbar abgeregelt sein (zertifiziert), oder es ist halt eine echte PV (wenn auch klein)
Damit gilt, eine Softwareregelung (Edit: zur Begrenzung auf 800W) mit HA z.B. ist nicht erlaubt.
eine Nulleinspeisung ist auch nicht relevant, denn man könnte ja … außer es ist zertifierte Technik
Die Idee nun einen DC-Speicher vor dem WS einzusetzen, verfängt auch nicht. Beim BKW ist nur AC-Speicher erlaubt.
Bei der Anmeldung muss die WS-Leistung verbindlich angegeben werden. Ebenso die installierte Solarmodulleistung.
die 800W kommen aus der Sicht, wenn Oma ihre BKW einsteckt … neben dem Bügeleisen.
Saubere technische Lösungen (Wieland, eigene Zuleitung, Sicherung, RCD) ändern diese Regelung nicht.
Dies ist keine Bewertung über Sinn oder Unsinn, sondern nur eine Darstellung der mir bekannten Lage.
Eine Anker Solix3 soll angeblich 1.200 W Ladeleistung auf die AC-Akkus haben. Aber es ist ein Gerät welches auf 800W Einspeiseleistung ins Netz zertifziert ist. Ecoflow soll auch eine Lösung haben für mehr Leistung vor der Einspeisung. Andere Systeme vielleicht auch.
Das stimmt nicht. Es ist egal, wo der Speicher sitzt, solange nur die 800W eingespeist werden.
Daher sind auch Lösungen erlaubt, bei denen Geräte direkt an einen Speicher mit eigenem Ausgang, der nicht ins Netz einspeist, angeschlossen werden dürfen.
Da ist die Leistung meinem Kenntnisstand nach nur durch die Leistung des im Speicher verbauten WR, der eben nur auf diese Steckdose speisen darf, begrenzt, aber technisch auf max. 3600W, da mehr nicht mehr über eine Schuko-Steckdose geht.
Warum sollte die nicht erlaubt sein? Solange der WR, der ins Netz einspeist, nur maximal 800W kann, darf man ihn auch runter regeln. Weniger ist ja erlaubt, nur mehr nicht.
Ich habe nicht alles gelesen, dennoch kann ich empfehlen:
APSystems EZ1-M (Achtung, mit Anschlusskabel bestellen)
4x Standardmodul mit meist 450wp Glas Glas oder sogar bifatial (darauf achten, dass bei Parallelschaltung der maximale Strom von dem Wechselrichter nicht überschreitet. z.B. 450W Trina Vertex S
4x Y Kabel
6mm2 Solarkabel (so lang dass jedes Kabel vom Modul bis zum Wechselrichter reicht)
Crimpzange und Stecker (gibt’s oft als Startset zusammen)
Module würde ich an deiner Stelle schauen bei Kleinanzeigen. Bei mir in der Nähe gibt es einen shop, der von der Palette die Module teilweise ab 60€ das Stück anbietet.
EDIT:
Der Wechselrichter lässt sich problemlos komplett lokal in HASS einbinden.
EDIT 2:
von einem Akku würde ich absehen, das amortisiert sich bei 2-4 Modulen quasi nicht. Es hilft schon viel wenn der Grundverbrauch dadurch gesenkt wird und man versucht, Verbrauchen in die Sonnenstunden zu verlegen (Spülmaschine/Trockner etc.)
Richtig, das meine ich in dem Sinne, der WS darf in keinem Falle mehr liefern. Abregeln muss ja gehen für eine Nulleinspeisung z.B., oder aus anderen Gründen. Nur eine Regelung >800VA darf nicht funktionieren und muss der WS nicht zulassen.
Frank, das wäre doch z.B. das EcoFlow PowerStream Prinzip. Stimmt, erlaubt.
Ich rede aber von Möglichkeiten, so wie ich den Kontext dieses Threat verstanden habe, die höhere PV-Leistung auf dem Dach zu speichern und nutzbar zu machen als Einspeisung in das Hausnetz. Nicht integrierte AC-Speicher sind nunmal idR hinter dem WS.
Hi @derberg
ich bin kein Fachmann im Bereich der korrekten Grenzwerte, aber wenn ich es richtig verstehe kann der EZ1-M pro Eingang maximal 20 A und 60 V.
Wenn ich nun an einen WR Eingang per Y-Kabel 2 PV Module mit 450W hänge, welche laut Datenblatt 10.09A und 44,6V haben, dann überschreite ich doch deren Grenzwerte. Hier soll doch maximal ein Modul pro WR Eingang von der Spec her möglich sein.
Zum Thema Akku lohnt sich nicht:
Angenommen ich würde mit den Marstek Jupiter C+ im aktuellen Herbstangebot für 549€ kaufen, dann spare ich mir noch die Kosten für einen Wechselrichter (Hoymiles aktuell ca. 155€).
De facto zahle ich also “nur” 394€ drauf und habe damit stark an Flexibilität und Steuerbarkeit des Verbrauchs gewonnen.
Den genauen Zeitpunkt der Amortisation müssen wir jetzt gar nicht berechnen, da die Mehrkosten “erträglich” sind.
Die Module, Kabel und Dachhalterung würde ich eh benötigen.