Ich wollte den Lüfter im Bad mit einem Shelly Plus 1PM (über Home Assistant) steuern.
Der Lüfter verfügt über einen Nachlauf und wird zusammen mit dem Licht am Lichtschalter aktiviert.
Nun wollte ich mit dem Shelly erkennen, wann der Lichschalter beätigt wird und den Lüfter ganz normal einschalten, aber zusätzlich bei hoher Luftfeuchtigkeit auch angeschaltet lassen.
Das Licht muss nicht über HA gesteuert werden können.
Das Problem ist, dass an der SW-Klemme eine Spannung von ca.120V anliegt und dadurch das Licht noch schwach leuchtet, wenn der Lichtschalter aus ist.
Ist das normal?
Kommentar keine echte Hilfe:
Die Anforderungen hatte ich für das Gäste-WC fast identisch. Gelöst über Doppelschalter (anstelle einem für beides) und ein Shelly 2.5 PM dahinter. Licht stößt jetzt nicht mehr den Lüfter (45 s Strom zum Triggern und 15 Min Nachlauf) an sondern 2. Schalter oder ein Vibrationssensor im Spülgehäuse, der nur bei großer Spülung triggert. Und auch eine Aqara Temp/Feuchtigkeitsmesser, der bei xxx % dem Lüfter dem Stromstoß gibt. Licht geht nach einem Timer wieder aus oder wenn Tür geschlossen.
Ich hatte die Dose abgenommen, in der Hoffnung zu sehen wie der Elektriker das angeschlossen hatte, aber beschloß dann lieber nicht alle Kabel zu entwirren weil ich erinnerte mich wieder wie er geflucht hatte über die Enge.
Hallo Sierra,
hast du eine Lösung gefunden? Ich möchte dass mein Lüfter sowohl manuell (mit Lichttaster) als automatisch (durch Programierung) startet.
VG
Du kannst an den SW vom Shelly einfach eine Abzweigung vom Lampendraht hängen.
Den Shelly stellst Du auf detached. Damit kannst Du den Shelly dann über Automatisierungen steuern und bei Bedarf auch auf die Lichtschaltung reagieren, ohne dass diese unmittelbar den Shelly beeinflusst.
Ich hatte einen Sensor mit u.a. der Überwachung der Luftqualitätswerte im Bad stehen und habe ausschließlich darüber, unabhängig vom Licht, die Lüftung gesteuert.
Das ewige Surren, nur weil man kurz im Bad war, hat mich tierisch genervt.
Habe bei mir in meinen alten Lüftern die Einschaltverzögerung und den Nachlauf einfach rausverkabelt damit er mit Strom direkt anläuft und ohne Strom aus geht.
So kann man die alten Badlüfter per Automation und zusätzlichen Sensoren am Besten “Smart” machen.
Denke mal das deine 120V von dem Nachlaufrelay kommen, da ich bei meinem Durchmessen meines Badlüfters wo wie der Strom fließt auf ähnliche Symptome gestoßen bin.
Daher meiner Meinung ihn auf direkt umbauen und auch nochmals deine Verkabelung überprüfen!
Das ist bekannt, dass beim Shelly1 (der, mit dem Trockenkontakt) am SW immer 120V anliegen, das “stört” aber in der Regeln nicht, da die Verbraucher ja über den Trockenkontakt geschaltet werden.
Es liegt als max. ein Designproblem aber kein Defekt vor!
Hier beispielhaft ein Thread aus dem Shelly-Support-Forum:
und hier noch ein Schaltplan mit dem technischen Hintergrund:
(bezieht sich zwar auf den i3, der Aufbau ist aber beim Shelly 1 der gleiche, da es sich um einen potentialfreien Kontakt handelt.
BTW:
Alle anderen Shelly’s haben dieses “Feature” übrigens nicht.
Will jetzt hier keine Diskussion lostreten aber wenn ich 230V nutze um den potentialfreien Ausgang zu schalten dahinter sich aber weil gewünscht etwas deutlich schwächeres mit Niederspannung befindet widerspricht dies nicht der Funktion eines potenzialfreien Kontaktes wenn ich dauerhaft 120V habe?
Allerdings bezieht sich die Potentialfreiheit auf die beiden Shelly-Ein/Ausgänge “I” und “0” und nicht den SW.
Am SW muss ja eine Spannungsänderung erzeugt werden, damit das potentialfreie Relais schalten kann!
Danke für die Rückmeldungen. Ich habe die Losung von Tarag (Abzweigung) eingesetzt. Es ist nicht optimal, aber das Licht leuchtet 1 Minute und dann startet den Badlufter für 5 Min. Ich werde nach den Ferien den Punkt noch mal untersuchen
Viele Grüße