An die Freunde der Verbrauchsmessung und Analyse

Ich gehe mal davon aus, dass viele hier smarte Steckdosen mit Verbrauchsmessung haben und vielleicht zusätzlich noch powercalc einsetzen, um Verbräuche auch ohne Messung zu erfassen.
Diese Verbräuche füge ich dann dem Energiedashboard zu, was dann in etwa so aussieht:

So weit, so schön. Was aber mit aber fehlt, ist nun die Summe all dieser Verbräuche, damit ich diese z.B. mit dem totalen Verbrauch/Tag (von der Zählerstandserfassung z.B.) vergleichen kann. Denn, es ist ja klar, dass ich nie alle Verbräuche erfassen kann.

Aktuell gehe ich folgendermaßen vor:
Meine Steckdosen übermitteln nur eine Leistung.
Aus der Leistung mache ich mittels Integralsensor einen Verbrauch (Energie)
Diese Energien füge ich dem Energiedashboard als Einzelgeräte zu.
So entsteht die gepostete Grafik, welche die Verbräuche der einzelnen Geräte täglich darstellt, aber leider nicht die Summe (zumindest wüsste ich nicht, wie)

Also muss ein bißchen yaml.code her:
Die Werte aus der Grafik addiere ich in config.yaml nach Kategorien:

Also z.B (hier vereinfacht mit wenig Geräten)
Verbrauch Küche = Verbrauch Spülmaschine + Verbrauch Kühlschrank
und
Verbrauch Computer = Verbrauch PC + Verbrauch Server
usw.
und zwar mit:

Gesamtverbrauch Küche
    - name: "Gesamtverbrauch Küche"
      unique_id: "Gesamtverbrauch_Küche"
      unit_of_measurement: 'kWh'
      device_class: "energy"
      state_class: "total_increasing"
      state: >-
          {{ ((float(states('sensor.verbrauch_spuehlmaschine')))+(float(states('sensor.verbrauch_gefrierschrank')))) | round(2) }}

Jetzt steht in Gesamtverbrauch Küche allerdings der akkumulierte Verbrauch und nicht mehr der tägliche Verbrauch.

Dann wird noch der totale Verbrauch berechnet, indem ich in ähnlicherweise über die Kategorien summiere.

Um jetzt wieder einen täglichen Verbrauch zu bekommen, setzte ich die Helfer Verbráuchszähler ein, die sich jeweils zum Tagesende wieder auf Null setzen.

Ich hoffe, man konnte mir bis dahin folgen.

Jetzt gibt es allerdings zwei Dinge, die mich stören:

  1. Die Werte aus den Verbrauchszählern stimmen nicht mit den Werten überein, die ich erhalten würde, wenn ich die täglichen Verbräuche aus dem Energiedashboard addiere (und ich verstehe auch nicht, warum)

  2. Die Addition in yaml ist sehr unkonfortabel, weil sich mit jedem neuen Gerät die Zeile immer mehr verlängert, was das editieren mühsam macht.

Daher wäre ich an Kommentaren und Ideen interessiert

Nicht viel weniger komfortabel, aber vielleicht ein Wenig:
Du könntest die Addition der Verbräuche mit Hilfe eines Kombinationsensorhelfers erledigen. Da kannst du das im visuellen Editor erledigen.

Hi Frank501,

das ist schonmal ein Supertipp. Den Kombisensor habe ich irgendwie übersehen.

Jetzt ergeben sich noch ein paar Fragen:

  1. Ich habe ja Verbrauchszähler für die im Energiedashboard gezeigten Verbrauchssensoren angelegt, damit ich z.B. die täglichen Verbräuche als Summe über alle Einzelverbräuche sehe. Also sowas hier:

Auf der anderen Seite bekomme ich eine sehr ähnliche Darstellung, wenn ich im Energiedashboard die Kalenderansicht ändere:

Hier sieht man nebenbei, dass die Werte übereinstimmen bis auf den Freitag (warum auch immer).

Ist es möglich, eine bestimmte Ansicht aus dem Energiedashboard, wie z.B. die Gezeigte, in das Hauptdashboard zu übernehmen?

  1. Wenn ich jetzt meine durch yaml-Code erzeugten Summensensoren durch Kombinationssensoren ersetze (wie von dir vorgeschlagen), müsste ich ja neue Namen vergeben, oder? Dann wären die bisherigen Daten weg.
    Oder kann man die gleichen Sensornamen wie im Yaml-code verwenden?

Die Namen wirst du, wenn du die alten Entitäten vorher löscht, wieder übernehmen können, aber soweit ich weiß, sind die Daten in der Datenbank an die IDs der Entitäten gebunden und die ändern sich auf jeden Fall.

Eine mögliche Lösung (nicht getestet) wäre, wenn du dort, wo du in der config.yaml die Verbräuche addierst, dem alten Sensor einfach den Wert des neu angelegten Helfers zuweist. Dann sollte(!) dessen Sttistik weiterhin vorhanden bleiben.

Deine mögliche Lösung ist eine gute Idee. Werde ich ausprobieren. Vielen Dank
Zu Frage 1 hast du vermutlich keine Idee?

Leider nicht, nein…