5V Versorgung aus Deckenverteilung

Lustig, genau damit beschäftige ich mich auch gerade. Ich nutze aktuell UP Präsenzmelder mit Zigbee. Die werden mit 230V betrieben. Die kann man also theoretisch überall dort anbringen, wo man auch Strom liegen hat.

Im Prinzip ist da ein kleiner Step Konverter drin, der 230V AC zu 5V DC umwandelt. Dann ein kleiner esp Chip und ein mWave Sensor. Da denke ich mir: Das kann man auch super mit ESP Home/MQTT machen. Mein Problem mit Zigbee ist an dieser Stelle, dass Geräte wie Präsenz- oder Bewegungsmelder zu viel “Traffic” verursachen…

Die Komponenten meiner Wahl wären

  • ESP C3 super mini
  • bh1750 Helligkeitssensor
  • ld2410c Radarsensor 24G
  • Step Converter - da muss ich noch den Richtigen finden
  • Gehäuse - 3D Druck

Meine Vorstellung wäre, dass man das Ganze in ein Format eines Decken-Einbauspots bringt…

Also ich fordere Belege für Aussagen und alles was Du bringst ist “Trust me, Bro!”?

Wieso verwundert mich das nicht? :wink:
Je nach dem wen ich fragen würde, bekäme ich mit der selben Begründung auch erklärt, dass die Erde eine Scheibe ist …

Außerdem ist die Aussage, dass ich für meine Handlungen verantwortlich bin unbestritten. Die Behauptung war jedoch, dass es mir verboten wäre zu handeln!

Wenn ich einen Führerschein habe, bin ich auch für mein Handeln verantwortlich. Das führen eines Fahrzeuges im öffentlichen Straßenverkehr ist mir ohne schon dennoch untersagt.

Und auch eine Ausbildung im Bereich Elektro wird nicht von der Verantwortung für das eigene Handeln entbinden, oder doch?!

Was genau ist dann also der Unterschied? Und wieso jetzt komplett andere Aussagen?

Ja, dann ist die Erde eben eine Scheibe - ich gebs auf bro :upside_down_face:

Es ist prinzipiell verboten siehe da , es ist nur nicht ausdrücklich erlaubt und es gibt dafür kein Bußgeld - also machts jeder nur nicht jedem ist bewußt, was es für Konsequenzen haben kann.

Eine ausgebildete Elektrofachkraft darf z.B.: Lampen anschließen - nur der Eingriff in die Elektroinstallation wie Sicherungskasten, Zählerplatz etc. darf nur von zugelassenen Elektrikermeister/innen durchgeführt werden - klar, der Geselle machts, evtl. schauts der Meister an - oder auch nicht, aber er bzw. er als Firma ist dann haftbar.
Mehr will ich dazu nun auch nicht mehr sagen, das geht deutlich OT und sollte - falls überhaupt - in einem eigenen Thred behandelt werden. Außerdem traue ich dir schon zu, entsprechende Urteile, Bestimmungen im I-Net selbst zu finden.

Wo kann ich diese Tatsache nachlesen? Der Paragraph vorher sagte ja, dass es das eingetragene Unternehmen sein muss. Außer es ist keine Installation sondern eine Wartung.

Dann sagtest Du, dass es Urteile gibt, dass man für sein Handeln verantwortlich ist. :exploding_head: Das ist man aber immer, unabhängig von Titel und Qualifikation.

Jetzt kommst Du als Quelle mit einer Spedition, die wieder auf den Paragraphen zu eingetragenen Unternehmen abstellt, um dann sich selbst zu widersprechen.

Und nachdem Deine rechtliche Quelle die Aussage einer Möbelspedition ist, behauptest Du wieder andere Dinge, mit dem Hinweis, dass Du darüber nicht mehr sprechen wirst.

Ist ja ok, wenn Du Dinge nicht belegen kannst. Aber dann höre bitte auf es als Tatsache zu deklarieren. Denn eine Tatsache ließe sich belegen.

Deine Aussagen / Deine Meinung offensichtlich nicht. Und wenn Du glaubst, dass ich selbst Belege finden könnte … Wieso schaffst Du dies offensichtlich nicht?

Hi, in unseren Breiten bezeichnet man so ein Verhalten als “Korinthenkacker” :kissing_face:

Nichts für Ungut

Aber vlt weiß es ja der TÜV? bezieht sich allerdings nicht auf Privatpersonen :pensive_face:

Hier nochwas von derR+V Versicherung zu dem Thema und zu guter letzt noch die NAV

Genug Belege?

Deshalb ist in der Niederspannungsverordnung (NAV) festgelegt, dass nur beim Stromversorger eingetragene Elektrobetriebe Installationen innerhalb des Stromnetzes vornehmen dürfen.

So weit waren wir doch bereits. Und das ist, was die NAV aussagt.

Dies bedeutet aber auch, dass ich es als Elektriker nicht selbst tun darf, wenn ich es nicht im offiziellen Auftrag (Rechnung) eines dieser Unternehmen tue.

Und die NAV spricht ebenso ausdrücklich davon, dass Wartung ausgenommen ist … Ziehe ich also keine neue Kabel ein / lege neue / zusätzliche Dosen usw., dürfte man es als Wartung werten.

Nirgendwo habe ich in der NAV bislang die Aussage gefunden, dass man ein Elektriker sein muss.

Es muss entweder offiziell der Betrieb sein. Oder es ist ausgenommen. Also reicht die Tatsache, dass man es als Beruf gelernt hat, selbst bei sich zu Hause, nicht aus. Oder es ist Wartung und dann die Ausbildung nicht vorgeschrieben.

Also entweder darf man es oder muss offiziell ein eingetragenes Unternehmen beauftragen und mit Rechnung bezahlen, weil sonst nicht nachweisbar.

Wenn Du also weiter behauptest, dass man es als Elektriker privat tun darf oder man es eben nicht tun darf, wenn man kein Elektriker ist, hätte ich gerne für diese Aussage einen Beleg.

Stand jetzt dürfen es alle. Oder eben niemand ohne Rechnung.

Alles klar, es darf niemand nur zugelassene Elektrofirmen :upside_down_face:

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§ 13 Abs. 2 Satz 4 NAV

Die Arbeiten dürfen außer durch den Netzbetreiber nur durch ein in ein Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenes Installationsunternehmen durchgeführt werden; […]

Und die Ausnahme in § 13 Abs. 2 Satz 5 NAV

Mit Ausnahme des Abschnitts zwischen Hausanschlusssicherung und Messeinrichtung einschließlich der Messeinrichtung gilt Satz 4 nicht für Instandhaltungsarbeiten.

Jetzt mal ehrlich … Liest Du überhaupt die Quellen, auf die Du Dich selbst berufst?!

Mein Zitat im Beitrag vorher ist aus dem ruv.de Link. Die Texte jetzt aus dem von Dir verlinkten NAV.

Für mich schon. Nur widersprechen diese eben Deinen Aussagen. :wink:

Hast Du also noch welche die Deine Aussagen stützen statt ihnen zu widersprechen? Die solltest Du aber vorher lesen …

Für mich ist das Thema geschlossen

Grüße

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Also ich komme ja auch ein wenig aus dem Gebäudeunterhalt. In der Dchweiz gilt bei allen themen die Eigentümer / Betreiberhaftung. Man ist somit immer in der Pflicht auch Subunternehmer zu überwachen und auf ihre konformität zu prüfen. Fällt beispielsweise eine Person von deinem Dach die sich nicht gesichert hat und du kannst nicht nachweisen dass du alles unternommen hast um das zu verhindern bist du automatisch mit im Fokus, was nicht bedeutet allein Schuld.

Ich kanns gerade nicht genau sagen aber ich nehme an dass bei unsachgemässem Anschluss ein schuldiger gesucht wird. Wenn du dann nicht auf einen Elektriker zeigen kannst, bleibst nur du auf den Regress genommen werden kann. Sovel dazu.

In der Schweiz ist es meines Wissens der NIV der das regelt. Aber kommen wir mal wieder weg von der Grundsatzdiskussion. Die dürft ihr ja gerne im separaten Thread führen. Denn auch das ist wichtig und relevant, hat aber mit diesem Topic bicht direkt was zu tun, da ich nicht frage wie ich das anschliessen kann, sondern was die Best Practice wäre um einem Elektriker zu beauftragen… :wink:

Danke dennoch für eure Beiträge.

Ah das wusste ich noch gar nicht.

Aleerdibgs muss ich sagen habe ich ein wenig bauchschmerzen 230v Produkte vom Ali zu verbauen, aus ähnlichen Gründen wie die nebenher geführte Grundsatz Disskusion.

Gem meinem Kenntnisstand ist nicht gegeben dass die Konformität für unsere Elektro Verordnungen gegeben sind, was quasi beduetet, niemand kann dir sagen wie sicher das ganze ist da meist kwine Zertifikate oder zertifizierte Händler betroffen sind. Gibt es sowas auch von einem Namhaften Hersteller?

Ja das Nachziehen für Niedervolt ist meines Wissens ein Problem da so tiefe Ströme wie 5v nicht allzulange Kabelstrecken vertragen auf grund des Kabel Widerstandes.

Bzgl UP Netzteil habe ich eben die Bedenken dass es kaum zulässig ist ein 5v ausgang neben 230 V drähtne zu habe ohne Galvanische Trennung. Da bin ich allerdings unsicher. Vieleicht gibts hier ein Fachmann der dazu was sagen kann? Evtl @Magicdragon67 ?

Gruss und gute Nacht :blush:

Dieselben bei mir. Laufen klaglos

Hi,

das Netzteil stellt in aller Regel die Ausgangsspannung galvansich getrennt zu den 230V her. Das sollte nicht das Problem sein, evtl. wäre das was Klar, wenns lange Wege sind ist das für eine 5V Versorgung schlecht, je nach Länge kann der Leitungswiderstand eine Rolle spielen, wenn die 5V ungeschirmt direkt neben den 230V liegen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass da Störungen einkoppeln können, schwer zu beurteilen aber sollte man mit im Auge haben. Die Lösung in die UP Dose ein Netzteil einzubauen und von da aus dein Gadget zu versorgen erscheint mir eine Lösung zu sein. Auf die Sache mir “darf ichs anschließen….” gehe ich nicht mehr weiter ein :upside_down_face:
Wenn dein Elektriker macht - gut.
Grundsätzlich sollte man zu den 230V Leitungen Abstand halten, hauptsächlich wegen Störungen - in einem Leerrohr geht das halt nicht, da würde ich wenn es ins Leerrohr muß eine geschirmte Leitung nutzen und den Schrirm einseitig an PE anschließen, günstigsterweise an Anfang - aber auch das “hängt davon ab” es kann sein, dass eine eiseitige Schirmung Probleme macht und dann an beiden Enden der Schirm aufgelegt werden muß - ist jicht so einfach aus der Ferne zu beurteilen. Daher würde ich ein Netzteil in die UP Dose packen.
Grüße

Ja - das ist genau mein Problem.. Bisher habe ich kein vergleichbares Gerät eines Namenhaften Herstellers gefunden. Ich finde das Konzept aber gut - also ein UP Präsenzmelder der mit 230V läuft. Ich hatte Deinen Post eingangs auch so verstanden, dass Du auch daran interessiert bist eine ähnliche Lösung zu bauen? Ich meine, wenn man es richtig machen wollte, wäre das in letzter Konsequenz ja möglichst alles in einem Gerät. Also Netzteil + Chip + Sensor oder?

Ja was bauen war nicht direkt die meinung. War vor ein paar Jahren am Punkt und überlegte mir ein quasi alles in einem Sensor für die UP Dose zu entwickeln. Habe damals mit einem Elektroingenieur über die Idee gesprochen welcher meinte, dass dies eine Zulassungshölle sei und vorallem eben die Galvanische Trennung zum Prüblem führen könnte / Würde im begrenzten Bauraum. Daher kommt auch mein Halbwissen und die voreingenommenheit.

Denn wäre es möglich und erlaubt und genehmigungsfähig, glaube ich hätte mittlerweile auch Shelly oder Aqara so etwas oder eben auch so eine Präsenzmelder herausgebracht. Und doch frage ich mich dann wieder wie Zogbee Gkühbirnen existieren können, da der Bauraum ja noch kleiner ist und schlussendlich auch ein auf eine kleine Spannung gewandelt werden muss.

@Magicdragon67 danke für deine Antwort. Die frage ist hald eben, wie trennt mann die 5V klemme von der 230v Klemme vorallem in der Dose. Aber ich hatte da gerade eine Idee melde mich nach dem Prototyping wieder :wink:

Hi, DAS ist von Traco Power, gute Industriequalität aber nicht unbedingt Made in Germany.

Das Trennen der Klemmen ist weniger Das Problem - die Frage ist auch, wie voll ist die Dose?Ansonsten einfach gut isolieren, nicht direkt neben die 230V legen, dann passt das schon.
Selbst wenn es im ungünstigsten Fall Kontakt bekäme - da es an der Decke ist und du sicherlich nicht jeden Tag einmal auf die Leiter steigst ums anzufassen - würde ich das Risiko als gering einstufen.

Hi, Ja, wenn du das Gewerblich in Umlauf bringst wird das sehr schwierig und vor Allem kostenintensiv, das wird wohl der Grund sein, warum das noch keiner auf dem Markt hat.