Ich drücke mich schon lange vor Präsenzsensoren wegen der Stromversorgungsthematik.
Es ist hald immer das Thema wie bringe ich 5v möglichst schön und somit Ehefreundlich an den Idealen platz, ohne ohne Wände zu schlitzen.
Nun habe ich in meinem neuen Eigenheim (Schweiz) einige Räume die an Idealen stellen eine Deckenverteildose haben. Somit wäre da schon mal Strom oder zumindest teilweise Platz für ein dünnes zusätzliches Kabel.
Jetzt frage ich mich ob ich da nicht mit einem Netzteil ein wenig Strom abnehmen kann um die Sensoren mit 5v zu bestromen. Natürlich müsste das aber konform sein und einigermassen anschaulich.
Wie habt ihr das so gelöst? Macht das jemand?
Ich glaube das ist ein Problem das viele haben, wäre doch kool hier eine Best Practice zu entwickeln, evtl auch mit 3D Druck Abdeckungen.
Schaffen wir es eine Best Practice zu entwickeln? Jemand bock?
Also ich nutze da einfach batteriebetriebene Präsenz- und Bewegungsmelder (HomeMatic). Mit zwei AA Rundzellen laufen die problemlos weit über ein Jahr.
Heutzutage würde ich es da wohl mal mit Batterie probieren und sehen, wie lange das durchhält. Zudem müssen Präsenzmelder ja nicht zwingend an der Decke montiert werden. Ist ja eine andere Technik, als bei den Bewegungsmeldern.
Schweiz ist jetzt Installationstechnisch nicht mein Gebiet. Meine aber mal gehört zu haben, dass dort viel mit Leerrohren und Einzeldrähten installiert wird. Möglicherweise kann man da ja auch was nachziehen? ggf die Trennung von Kleinspannung und Niederspannung beachten.
Wie sieht es denn in der Deckenverteildose aus, und wie viel Platz ist da?
(Rein rechtlich müsste das vermutlich ein Elektriker machen, da man als nicht-Elektriker praktisch gar nix an 230V-Leitungen im Haus machen darf – ist zumindest in Deutschland so.)
Danke für eure Antworten. Homeatic… naja hatte ich ganz zu Beginn vor 10 Jahren, bekamn von einigen Jahren nochmals eine zweite chanze aber ich wurde nie richtig warm damit und bin absolut kein Fan. Die Batterie Varianten können einfach meist keine Zonen so wie ich das sehe, das stellt ein Problem dar. Vorallen mag ich die Idee, wen schon ein Gerät dauerbestromt in jeden Raum packen, dann gleich möglichst viel messen daher auch eine übelegubg einen eigenbau zu machen oder sowas wie den Erverything präsenzsensor zu nutzen. - aber ich schwiefe ab -
Ja meist werden bei uns einzel Drähte verlegt und eigentlich immer in Leerrohren. Nachziehen ist möglich siferb nicht schon zu viele Drähte verbaut sind, aber ist hald schwierig da meines wissens stark-, nicht mit schwachstrom gemixt werden sollten, können, dürfen. Desweiteren sind das oft längere strecken und das machen ja die niedrigen spannungen nicht wirklich mit. Zumal auch da dann irgendwie von einem Netzteil der Weg ins Leerrohr gefunden werden muss.
Natürlich müsste am Starkstrom dann der Fachmann ran. Die Frage ist eher was er dann dort installieren soll? Und es sollte ja wenn möglich auch wieder rückbau bar sein, für Mietverhältnise bzw. Falls sich bald die nächste Technologie ergibt, was bei den aktuellen Fortschritten ja nicht unbedingt selten vorkommt.
Nunja ich hatte gehofft da gibt es schon einige gute Ideen die evtl gesammelt werden können und zu einer möglichst soliden Grundlösung zusammengestellt werden könnten die nicht zu sehr wie ein Provisorium aussehen. Mir schwebte da beispielswiese eine Dosennetzteil vor, aber die Frage ist da eben eher, ist sowas erlaubt in der Verteildose…?
Mittlerweile gibts Zigbee-Präsenzmelder für paar Euro. Ich habe hier einige im Einsatz, kann aber nichts dazu sagen da ich die noch nicht ernsthaft verwende.
Für 230V gibt es so kleine Netzteile.
Und wie wäre es, du lässt drei Drähte nachziehen, an denen ein “dummer” 230v Präsenzmelder hängt?
(L, N, Schaltausgang)
Dann wäre das Problem mit Klein und Niederspannung, SELV, PELV was auch immer aus dem Weg…
Im Schaltschrank dann auf nen SchalterPIN vom Standardshelly (Schaltaktor) und fertig.
Damit haste dann den Zustand an/aus - Präsenz/Abwesend bereit für HA
Nachtrag:
Wenn du eh schon 230v in der Dose hast, kannst du ja den dummen Präsenzmelder darüber versorgen und brauchst nur nen Draht für den Schaltausgang zurück zum Schaltschrank.
Wenn Platz in der Dose isr, oder im Gehäuse des PM, kann der Shelly natürlich auch da rein und du sparst das Ziehen eines zusätzlichen Drahtes.
In DE zum Beispiel in der NAV (Niederspannungsanschlussverordnung).
Dort im §13 Elektrische Anlagen
”(2) Unzulässige Rückwirkungen der Anlage sind auszuschließen. Um dies zu gewährleisten, darf die Anlage nur nach den Vorschriften dieser Verordnung, nach anderen anzuwendenden Rechtsvorschriften und behördlichen Bestimmungen sowie nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik errichtet, erweitert, geändert und instand gehalten werden. In Bezug auf die allgemein anerkannten Regeln der Technik gilt § 49 Abs. 2 Nr. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes entsprechend. Die Arbeiten dürfen außer durch den Netzbetreiber nur durch ein in ein Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenes Installationsunternehmen durchgeführt werden;…”
Weitere Regeln nach “unten” sind ja in der NAV angesprochen.
Was man nun daraus macht ist natürlich jedem selbst überlassen. Man trägt halt die Konsequenzen, wenn was schief läuft.
Ja. Aber es hieß ja, dass es ein Elektriker sein müsste. Dies ist so ja dann nicht korrekt.
Außerdem steht in dem Paragraphen auch
Mit Ausnahme des Abschnitts zwischen Hausanschlusssicherung und Messeinrichtung einschließlich der Messeinrichtung gilt Satz 4 nicht für Instandhaltungsarbeiten.
Also wenn, dann doch bitte alles / vollständig nennen, wenn es relevant ist und nur zwei Sätze weiter steht.
Jo, ich werd jetzt nicht die ganze NAV, TAB usw. hier reinkopieren und zerpflücken…
Mach was du meinst und gut. Zudem eh OT!
Dein Einwand bezieht sich auf “Instandhaltung” im Rahmen der NAV.
Instandhaltung bezieht sich auf Wartung, Inspektion, Instandsetzung und Verbesserung der Anlage.
Was dein Einwand jedoch außer Acht lässt sind die weiteren genannten Voraussetzungen in Satz 2
“Um dies zu gewährleisten, darf die Anlage nur nach den Vorschriften dieser Verordnung, nach anderen anzuwendenden Rechtsvorschriften und behördlichen Bestimmungen sowie nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik errichtet, erweitert, geändert und instand gehalten werden.”
Wenn der Präsenzmelder direkt unter der Dose sitzt, gehts sogar unsichtbar - aber klar Stom nur vom Fachmann und immer die 5 Elektriker Regeln beachten
Naja, solange nichts passiert, interessierts keinen. Im Schadensfall, z.B. Brand, kann die Hausratversicherung die Leistung ablehnen, das Anschließen an sich ist nicht strafbar, man muss haöt dann selbst dafür gerade stehen, mit allen Konsequenzen und Kosten.
Rechtsgrundlage - aktuelle Rechtsprechung, such einfach mal nach Urteilen, da wird schnell deutlich, wenn du als Laie da fummelst und dir brennt die Hütte ab - dein Problem, wenns ne Firma macht, sind die dafür haftbar und deine Hausversicherung zahlt deinen Schaden.
Am Ende würde ich nach dem Grundsatz verfahren, wenn ich was mache, bin ich verantwortlich, dann kann jeder entscheiden, ob er das Risiko eingeht. Trifft ja im Grunde schon bei der Installation einer Deckenleuchte zu.
Aber klar, ich hänge meine Leuchten auch selbst auf, mit vollem Risiko
Es geht ja nicht darum Gerichtsurteile zu finden - diese sind nur Beleg dafür, dass du selbst verantwortlich für dein Tun bist. Abgesehen davon geht das jetzt sehr OT - es ging ja darum darf ichs und wer ist verantwortlich. Aber gut, da gibts eine ausführliche Diskussion und Betrachtung des Themas