Hallo Zusammen,
ich überlege mir schon ne Weile ne eigene Wetterstation zu kaufen und die in Home Assistant zu integrieren.
Hängen geblieben bin ich da immer an den Ecowitt Systemen. Nun habe ich gesehen das es bei Amazon zum Prime Day hier ein paar Angebote gibt wie die ECOWITT WLAN Wetterstation GW1201 für 106,34 EUR (Amazon.de) oder die GW1101 für 118,74 EUR (Amazon.de)
Was ich hier nicht checke was der Unterschied zwischen 1201 und 1101 ist - dachte zuerst die 1201 ist das hochwertigere Modell, aber es ist ja günstiger!?
Auf der anderen Seite gibts ja noch andere Marken und Modelle wie die Sainlogic Profi WLAN Wetterstation - WiFi für 127,49 (Amazon.de) bzw da gibt’S so viele Modelle von sehr günstig mit unter 100 EUR (Amazon.de) bis 139,99 EUR (Amazon.de)
Bin da etwas lost was Preis Leistungsmäßig gut ist. Mir wäre halt z.B. wichtig das die Regeerkennung nicht ewig braucht bis es schon strömend Regnet
Marken gibt’s da ja noch mehr als die genannten. Die Integration läuft glaub immer über den weg wie bei ECOWITT.
Habt Ihr da Tipps/Empfehlungen bzw, wie sehr Ihr die Modelle/Marken. Will da auch nicht am falschen Ende sparen, aber gerade sind halt die Rabatte auch da das ich das Projekt auch gerne starten möchte!
Ich freue mich schon sehr auf Eure Antworten!!!
Danke für Eure Hilfe und Viele Grüße Schorschinio
PS: Bräuchte nicht unbedingt so ein Display, würde das ja in HA reinnehmen. Sieht halt so aus das ab nen bestimmten Level die halt dabei sind!? Focus wäre aber die HA Integration, ist evtl.dann besser ohne Display!?
Danke für den Link!
Weist du wie schnell die ecowitt systeme regen erkennen. Habe da mal was gelesen von erst nach 10 Minuten, andere meinen schon direkt in der ersten Minute. Wäre halt blöde wenn das echt lange dauert.
Naja, Wetterstationen sind halt Wetterstationen.
Insbesondere was den Regen angeht.
Die Aufgabe ist meist, die Regenmmenge zu messen.
Nicht, ob es in dieser Sekunde gerade regnet…
Typischerweise funktionieren die digitalen Regenmesser so, dass durch einen Trichter Regen nach unten geleitet wird und sich unterhalb der Trichteröffnung eine kleine Wippe befindet. Die beiden Flügel der Wippe fassen ein bestimmtes Wasservolumen. Ist das gefüllt, kippt die Wippe und löst durch das umschlagen einen Kontakt / Impuls aus. Wenn es leicht anfängt zu nieseln, kann es auch mal mehrere Minuten dauern, bis der erste Umschlag erfolgt und somit Regen “erkannt” wird.
Wenn du schneller wissen willst, ob es gerade regnet / tröpfelt, musst du einen Regensensor verwenden, nicht einen Regenmengenzähler.
Wobei es natürlich Wetterstationen geben mag, die auch einen Regensensor an Bord haben. Da kenne ich aber keine.
Bei den Regenmesser mit einer Wippe, müssen ca. 0,25 mm/m² fallen, bevor der Sensor überhaupt Regen meldet. Die Übertragung erfolgt dann alle 16 Sekunden an die Basisstation.
Wenn du (zeitnah) wissen willst, ob es regnet, dann wäre sowas wie der Tuya Rain Sensor sinnvoller.
Ich benutze beide, der Tuya meldet Niederschlag und Ecowitt die Menge.
es soll auch von Shelly eine Wetterstation kommen (die optisch der Ecowitt verdammt ähnlich sieht). Für die aktuellen Prime-Tage nicht nützlich, aber vieleicht willst du ja abwarten…
Ich habe die ECOWITT Wittboy Pro HP2564 im Einsatz und sie ersetzte meine Davis Vantage Vue, die nach rund 13 Jahren ihren Dienst aufgegeben hat. Die Wetterstattion ist sehr robust, da sie keine mechanischen Elemente besitzt, die über viele Jahre im Dauerbetrieb verschleißen können. Was die Messgenauigkeit angeht, konnte ich keinen signifikanten Unterschied zum “Goldstandard” der Firma Davis feststellen. Außerdem läßt sie sich ohne Probleme in HA einbinden, was man von den Davis Stationen nicht behaupten kann.
Hallo Ago,
ich hab den Kauf mal auf nach dem Prime Day zurückgestellt um das jetzt nicht zu überstürzen und auch den ECOWITT Wittboy angeschaut. Ich glaube auf Dauer fährt man damit halt “relativ” Wartungsfrei im Vergleich zu den “normalen” Wetterstationen. Wie ist da Deine Erfahrung?
Der ECOWITT Wittboy hat ja keine Regenmengen Messung wie die anderen, das läuft ja über den Sensor der den einsetzenden Regen erkennt und wird das “irgendwie berechnet”, oder? Wie ist da Deine Erfahrung/Vergleich zu der Davis bzw. wie realistisch ist das Ergebnis?
Die ECOWITT Wittboy ist nahezug wartungsfrei. Vor allem herkömmliche Wetterstationen mit Wippe für die Messung der Regenmenge sind anfällig für Messungenauigkeiten. Ich habe mehrmals im Jahr Ablagerungen durch Moosansatz, Vogelkot oder Laub entfernen müssen. Zweimal musste ich bei der Davis Vantage Vue den kompletten Wippschalter auswechseln, da er nicht mehr funktionierte. Grundsätzlich ist so eine Wetterstattion ohne mechanische Elemente wartungsärmer - ob sie sich mittel- und langfristig bewährt, muss sich noch zeigen. Aber bekanntlich kann auch mal die Elektronik ausfallen.
Doch hat er. Es handelt sich um einen piezoelktrischen Sensor, der die Regenmenge in mm auf der Oberseite ermittelt. Im direkten Vergleich zur Davis sehe ich eine geringe Abweichung zugunsten der Wittboy, da die Regenmengenmessung der Davis eher eine Schätzung ist. Der interne Algortithmus der Wittboy errechnet über den haptischen Sensor daraus die Regenmenge und Zeiträume für die Regendauer. Die mm entsprechen Liter pro Quadratmeter.
Ich hatte halt gelesen das diese Elektronische Lösung über den Sensor die Regenmenge zu messen deutlich ungenauer ist.
Aber Deine Erfahrung ist ja wohl eine andere, denke auch das ich eher auf die Messmethodik zwecks Wartung und auch Alarmierung vom Regeneinsatz setzen werden. Die Technik mit der Wippe ist ja im Grund auch nur eine Schätzung und mechanisch halt deutlich anfälliger.
Ich habe die Sainlogic WS3500 seit >einem Jahr am Laufen. Eingebunden über die Ecowitt-Integration. Schön: der Funkempfänger ist an sich schon ein nettes Terminal. Dieser verbindet dann mit HA. Kann eigentlich nur Gutes über diese Station berichten. Sieht zwar auf den ersten Blick nach biilligem Plastik aus, ist aber total robust gegenüber allem, was seither vom Himmel kam. Die eingebaute Minisolarzelle stützt die Batterie, so dass ich sie noch nie wechseln musste. Der Regensensor (die “Wasserkippe”, welche oben erwähnt wird) ist entgegen der Erwartung warungsfrei (habe mal reingeschaut, alles sauber und leichtgängig). Klar: die Wetterdaten kommen nur alle 10-20s, aber das reicht vollkommen.
Das alles kostet kein großes Geld. Wenn’s kaputt ginge, wäre der Schaden schnell geschätzt.
Hallo, ich bin gerade dabei, meine Wettersensoren mit einem rtl_433 “abzuhören”. Hat von Euch das schon einmal wer gemacht? Da ich die “HA Sparversion” auf meinem Raspy laufen habe, gabt es da Probleme mit einem Standardtreiber für den rtl_433 Stick. Dieser lässt sich mit dem Minilinux leider nicht deaktivieren. Daher habe ich jetzt Ubuntu 12 und HA im Container laufen. Da ist jetzt natürlich deutlich mehr machbar, aber eben auch komplizierter in der Handhabung. Leider empfängt der Stick aber immer noch keine Daten von meinen 3 Sendern (868MHz). Laut der schlauen KI soll das wohl daran liegen, das ich keinen rtl_433 V3 verwende. Meiner kann angeblich nicht die empfangenen Signale decodieren, genau habe ich das nicht verstanden. Könnt Ihr mir weiterhelfen?
Moin. Nein… es reicht das GW1100 (wie das über ein ecowitt Display geht, weiß ich nicht, da alles in HA brauchte ich keins). Die Integration in HA ist super einfach und alles läuft völlig problemlos und lokal. Neue Sensoren werden sofort in HA erkannt, im Grund alles kinderleicht. Als Backup-Batterien hab ich etwas teurere Varta Ultra Lithium genommen, dann halten die auch besser bei Kälte.
Hab das Gateway im Paket mit WS69 gekauft und das Sensor-Array mit einer SAT-Halterung an einen Schornstein geschraubt. Das würde ich persönlich so nicht mehr kaufen. Es ist ein Problem, dass der Standort für alle Sensoren des WS69 immer für irgend einen nicht optimal ist. Temperatur in der Höhe auf dem Dach ist ungenau insbes. wenn PV vorhanden, Regen gehört tiefer gemessen, dafür der Wind und die Strahlung oben. Der Regenmesser funktioniert zwar 100%-ig, aber erst ab einer bestimmten Menge meldet er (funktioniert ja über eine Wippe). Somit kann man Regenbeginn erst dann feststellen, wenn schon gut was gefallen ist (Auflösung: 0.3 mm (for volume < 1,000 mm)). Über kurz oder lang landet man dann eh bei dem besseren Regensensor WH40. Der (neue, aktuelle) hat einen größeren Trichter und die Anti-Vogel-Spikes sind schon dabei. Kosten tut der auch nicht die Welt. Er löst besser auf (ab 0,1 mm) und hat eine höhere Genauigkeit. Wenn man ihn korrekt installiert, dann kommt man auch besser ran fürs Saubermachen. Ist auf dem Dach ja eher blöd.
Meine persönliche Empfehlung, wenn ich jetzt nochmal anfangen würde und die Darstellung über HA machen will:
Entweder günstig das einfache GW1100 oder - falls man (wahrscheinlich) irgendwann auch Bewässerungsventile u. ä. steuern will das GW2000 oder 3000
fürs Dach den WS68 (Wind, Licht und UV)
Regensensor WH40 irgendwo in etwa 2m Höhe
geschützt vor direkter Sonne WN32 (Temp und Feuchtigkeit) in etwa 2m Höhe
Das wäre eine in meinen Augen gute Grundausstattung. Wenn man dann sehr früh Regenbeginn feststellen will (also noch bevor die ersten 0.1mm gefallen sind), dann noch einen WN35. Da muss man in HA einen Ableitungssensor als Helfer einrichten. Der normale (Morgen)Nebel erzeugt dann nur sehr geringe %/s-Werte bei der Feuchtigkeit. Sobald die ersten Tropfen auf den Sensor fallen, rauscht der Wert nach oben ab und man kann darauf triggern. Danach sind die Werte ja erstmal egal und man muss nur definieren, ab wann man das Regen-Event als beendet ansieht, bevor man wieder neu triggert.
vielleicht wisst ihr diesbezüglich weiter:
Ich nutze einen GW2000 in Kombination mit H32-Einheiten zum Monitoring verschiedener Zimmer, der WH90 wird noch dazugeschalten. Die Verbindung steht problemlos, die Integration ebenso.
Allerdings tauchen die Sensoren ausschließlich unter dem G2000A auf und die Base ist im Dashboard unter Flur verzeichnet. Wenn ich die Sensorergebnisse in einzelne Zimmer zuweisen möchte, wechseln grundsätzlich alle Sensoren.
Ich verwende folgenden Weg:
Dashboard → SensorW32 → Einstellungen → “Geräteeinstellungen öffnen um den Bereich des Gerätes zu ändern” → anpassen den Bereichs
Gibt es einen, mittels dem ich die Sensorergebnisse in den entsprechenden Bereichen = Zimmern zur Automatisierung habe?
Ich baue gerade eine automatische Bewässerungssteurung die dann mit Hilfe von Smart Irrigation Integration gesteuert wird um die nötige Bewässerungszeit auszurechnen.
Welche Eigenschaften soll die Wetterstation besitzen um das Input fur die Smart Irrigation zu liefern?
Weiter oben steht dass im Falle der automatischen Bewässerung WS2000/3000 zu nehmen sei, nicht die WS1000.
Was genau macht die Wetterstation dafür tauglich oder halt nicht tauglich?
kommt darauf an, ob du von ecowitt auch den Smart Water Timer einsetzen möchtest. Der ist noch relativ neu und wohl nur mit der GW2000 o.ä. , nicht aber mit GW1000 kompatibel.
Danke Dir.
Im selbigen Video wird erwähnt, dass wenn man die Wetterstation-Sensoren nutzt, soll man in der Smart Irrigation den Hacken für die Berechnung des ET Kennwerten ausklicken. Wenn der Hacken sitzt, müsste man bei Einrichten der Integration die ET Kennwerte nach dem geographuischen Prinzi aus www. eintragen.
Soweit ich recherchieren konnte liefern jedoch die Ecowitt Wetterstationen keinen ET Kennwert als ablesbarer Parameter. Brauche ich ihn dann noch überhaupt?
Oder langt bei der Einrichtung die Eingabe der bestimmten Sensoren der Ecowitt? Wie ist hier die Relation überhaupt?
Ich möchte halt die Smart Irrigation für die Berechnung der Beregnungsdauer in Verbindung mit der ESP Steuerung der Ventile (bereits zusammengebaut) nutzen und kein Geld für die Wetterstation in den Sand setzten, falls es doch irgendwie nicht kompatibel sein sollte.
Danke