Waschmaschine/Trockner soll auf BKW-Strom warten

ja, so könnte es gehen, man muss nur noch bedenken, daß nicht alle 3 Geräte an jedem Tag angefordert werden. Während also die
Spülmanschine alle 1,5 - 2 Tage läuft und die
Waschmaschine manchmal 3x am Tag oder auch 1 Woche gar nicht
läuft der Trockner bestenfalls 1x im Monat (dann aber gleich 4x hintereinander)

wobei 4x hintereinander ginge ja gar nicht, weil eine neu Bestückung erst nach Abarbeitung des vorherigen Laufes möglich ist…

Deshalb hatte @Mirco und ich ja bereits angemerkt, dass die Benachrichtigung eigentlich reicht. Bau nach der Nachrichtung eine Pausierung von 4 Stunden ein, schon hast du Ruhe.

Man kann sich in der Kompliziertheit einer Automation selbst “verrennen”.

Sonne scheint, Pushnachricht → Gerät anschalten → fertig. :wink:

du hast den letzten Schritt vergessen:

Sonne scheint, Pushnachricht anschalten → keiner reagiert …

ist ja nicht immer böser Wille, kann ja auch sein, daß keiner zu hause ist zum reagieren. Oder man hängt gerade mal für 3 Stunden am Telefon (also eher Frau!) oder oder …
Das genau ist es ja, was eine Automation ausmacht, die macht dann das, was der Mensch nicht gemacht hat …

Auch da gebe ich dir recht. Ich mache das so: Forecast für den nächsten Tag anschauen, mit meiner Frau sprechen und den Start der Geräte AM GERÄT voreinstellen. Die meisten Geräte haben diese Vorwahl. Jedenfalls mein 14 Jahre alte Geschirrspüler von Siemens. +10h und fertig. :wink:

Aber es geht natürlich immer auch komplexer und vielleicht auch komplizierter. Aber da ich ja schon am Vorabend sehe, dass der Spüler voll ist, ist er halt voll und muss angeschalten werden. Ob nun Sonne scheint oder nicht - scheiss drauf. Scheint die Sonne, ist das meist um 11-12 am stärksten. Dann Zeitvorwahl und fertig.

Alles - also dein 50 verschenkten Euro - wirst du eh nicht alles abfangen können. Zum Schluss bestimmt der Füllstand den Anschalttag und nicht die Sonne. Ich schalte den Geschirrspüler nicht bei 3/4 Füllung an, nur weil heute Sonne scheint und morgen nicht. Eine Spülung verbraucht bei mir 1kWh. Also ca. 30 Cent. Wenn du dann den entgangenen Strom berechnest, wenn du doch die volle und nicht bloß “halbe” Sonne genutzt hättest, lässt sich doch kaum noch gegenrechnen. Und wenn den Zwang besteht alle 3 Geräte einzuschalten, wird im Regelfall alles oder fast alles verbraucht.

P.S. Im allerersten Post, liegt die “Verschwendung” bei 1,5kW. Das reicht für ca. 1 bis 1,2 Geräte unter idealen Bedingungen. Ich glaube du verrennst dich hier bei der Einsparung die du maximal rausholen kannst.

da komme ich jetzt nicht mit, wenn ich > €50 in zwei Jahren verschenke müssen das doch mehr sein als nur 2 Geräte. Meine Spülmaschine hat einen Spitzenverbrauch von 1500w, die aber nie erreicht werden, weil da schon Warmwasser rein kommt. Gestern ist sie zB 2x gelaufen und hat insgesamt 1,4kW verbraucht.

Wenn bei dir bereits warmes Wasser reinkommt, ist das was anderes. Bei mir kommt kaltes Wasser rein und musst aufgeheizt werden. Wie alt ist dein Spüler? Meiner ist 14 Jahre :wink: .

die 3 Maschinen sind alle >10 Jahre alt … aber im Grunde kann doch jede Spülmaschine auch mit Warmwasser betrieben werden, kommt doch nur darauf an, welche Anschlüsse Du in der Nähe hast.
Bei der Waschmaschine sieht es anders aus, da läuft ein Woll-Programm mit 30° aber mein Warmwasser hat >50°. Das geht in die Hose …

Ich habe aber eben nur ein Kaltwasseranschluss beim Spüler :wink:

Spülmaschinen mit Warmwasser zu betreiben hat Nachteile. Das kalte Wasser in den Seitentanks hilft beim Trocknen des Geschirrs, weil die heiße feuchte Luft beim trocknen an kälteren Metalloberfläche kondensiert.

Also man kann mir warmen Wasser eine Spülmaschine betreiben, dann kommt aber eventuell das Geschirr nicht mehr trocken aus der Maschine.

das läuft bei mir seit 25 Jahren mit Warmwasser mit unterschiedlichen Modellen und diese Beobachtung kann ich nicht bestätigen. Im Gegenteil ist doch der letzte Spülgang im allgemeinen besonders heiss, damit das Geschirr schneller trocknet (in einer geschlossenen Maschine) … das ist jetzt aber eh OT …

Hallo @Cpt.Hardy ,

bitte verstehe ich mich falsch: Ich möchte weder dein Projekt kaputt reden noch die generelle Intention anzweifeln. Was ich allerdings befürchte, ist, dass du dir mehr erhoffst, als dann evtl. rauskommt. Ich möchte hier gern etwas ausholen. Du hattest irgendwo mal Ferien erwähnt. Nun kann ich nicht so recht ableiten, ob du Kinder oder schon Enkel hast.

Aber im ersten Post hast du 1,5kWh ins Netz eingespeist. Jetzt weiß ich natürlich nicht, ob gestern einer deiner Großgeräte gelaufen ist oder nicht. Mein Peaks sehen ähnlich aus. Ich habe habe letztes Jahr 634,7 kWh produziert und 63,3 kWh eingespeist. Also ~10% bei dir sind es vielleicht 20%, wer weiß. Aber die Last bzw. Erzeugung verteilt sich ja nicht gleich. Die meiste Überproduktion durch Solar hatte ich im April, Juli und August. ABER: Im August war ich auch 2 Wochen im Urlaub. Also hat dort niemand gewaschen und hat so die Überproduktion weggenommen. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass du mit deinen Spitzen mittags, 1 bis 2 Großgeräte durchbekommst. Vielleicht auch 3. Und dann…

Nehmen wir 4 Tage, wo es richtig sonnig ist: Sind 4 Waschmaschinen, 2x Trockner und 1x Geschirrspülen. Dann bist du bis nächste Woche drauf durch. Dann verschenkst du genauso Strom. Und noch mehr, weil gar kein Gerät läuft. Also geht es in Summe wieder auf.

Daher finde ich den Aufwand, bitte - ich spreche hier nur für mich, mit irgendwelchen Automationen, die alle möglichen Ausnahmefälle (Prioritäten) abdecken soll, für viel zu aufwendig. Wenn sich sowohl deine Frau als auch du einfach nur Mühe geben die Geräte, mit ein bisschen aufs Wetter schauen, vor zu programmieren, dass geht auch früh beim Kaffee, sodass die Geräte vielleicht nacheinander und ab ca. 10-11 Uhr loslaufen, dann spart ihr schon genug, ohne Aufwand.

Meine Frau macht das mittlerweile auch super, aber es war etwas Überredungskunst dabei. Und wenn meine Frau aus Dringlichkeit die Klamotten der Jungs waschen muss und nicht auf Sonne warten kann, dann bricht mir auch kein Zacken aus der Krone. Dann ist es, wie es ist.

Waschmaschine und Spüler brauchen bei mir am Anfang immer am meisten. Der Trockner eher durchgehend.

Und davon wird nichts komplett abgedeckt, weil eine BKW keine 1,5kW kann :wink: .

mit allem einverstanden und genau aus dem Grunde hatte ich die Frage nach der Sinnhaftigkeit ja auch VOR die Machbarkeitsfrage gestellt.
Bisher ist bei mir alles ein Gedankenmodell … es wird nur 1x pro Tag eine Meldung ausgegeben, falls das BKW eine Überproduktion registriert und der Stromverbrauch der 3 Geräte wird im Energiedashboard getracked.
Weitere Automationen in dieser Hinsicht gibt es nicht.

Wie gesagt: Das Projekt ist spannend und ich will es nicht kaputt reden. Aber wenn du alles an Eventualitäten bedenken möchtest und der Großteil der “Verschwendung” sich auf 3 vielleicht 4 Monate bezieht, wäre mir persönlich die Arbeit zu viel.

Das kann aber bei anderen anders aussehen, die vielleicht auch eine elegante und/oder einfache Lösung haben :wink:

einen Überschuß vom BKW gibt es zwischen März - Oktober (abzügl.Ferien) und die Arbeit wäre bestenfalls ein bisschen rumprobieren. Die Sensoren etc. sind ja alle schon verbaut.

Bin auf deinen Weg und das Ergebnis gespannt :wink: .

:rofl: “ein bisschen” würde ich etwas bezweifeln, bei dem, was du alles berücksichtigen möchtest. Aber vielleicht hat ja ChatGPT eine gute Idee?

Dieser Ansatz gefällt mir!
Diese ganz spezielle Automatisierung muss schon zu den tatsächlichen Lebensumständen passen und die Schmutz- wäsche “einzulagern” bis irgendwann mal die Sonne richtig brüllt, ist gelebter Unsinn.
Wir schalten Geschirrspüler oder Waschmaschine an, wenn es erforderlich ist, bei Sonnenschein gern zur Zeit des Maximums. Aber im Grunde ist das doch alles nicht wert, dazu Automationen zu entwickeln, ausser die CO2-Besessenen, die können von mir aus sonstwas zusammen murksen.

siehe Eingangspost, Stichwort “Sinnhaftigkeit” … :smiley: :grinning:

So hart würde ich das nicht formulieren. Das Projekt ansich ist schon spannend, aber sehr komplex und…

Bei mir würde es das nicht und ich bin da ganz bei dir. Wir verfahren auch genauso…

Aber die Priorisierung kann bei anderen Automationen durchaus hilfreich sein. Zum Beispiel laden von mehreren Speichern oder Nutzern die auch mal eine Zeit unbeachtet bleiben können (also ohne Strom, auch wenn mir jetzt spontan keiner einfällt).

Aber zum Schluss bleibt ja die Entscheidung bei @Cpt.Hardy wie viel Kraft, Mühe und Arbeit er in sein Projekt reinsteckt oder reinstecken möchte. Auch sein Frage nach “Sinnhaftigkeit” ist subjektiv. Was für den einen Sinn macht, muss es für den anderen nicht machen.

Es sind ja, wie du schon festgestellt hast, mehrere Lebensumstände und Lebensabläufe zu betrachten. Nochmal für meine Umstände:

Ich nutze das Maximum an Sonne (als um die Mittagsstunden), wenn die Geräte angeschaltet werden müssen. Ich betrachte keine Prios. Ich stelle auch kein Geschirr oder keine Wäsche neben die Maschinen, weil heute die Sonnenausbeute zu klein ist. Ich schalte auch keine Maschinen an, die nur zu 60-80 % gefüllt sind, WEIL heute Sonne scheint. Aber!!! ICH!!! Das dürfen andere gern anders machen und sollen es auch. Jeder darf hier seine eigene Kostennutzenrechnung aufmachen. Aber!!! Jeder darf auch Projekte verfolgen, auf die er Lust hat. :wink: .

und es müssen auch nicht alle Ideen (sofort) umgesetzt werden oder auch nicht von einem selbst. Könnte ja auch sein, das das hier einfach nur ein Denkanstoß gewesen ist …jedenfalls schön, daß man sowas hier mal diskutieren kann …
dann beschäftigt man sich vielleicht auch mal etwas intensiver mit seinen Haushaltsgeräten. Wie ich in diesem Zuge erfahren habe, hat zB meine Spülmaschine einen Verzögerungsknopf. Damit kann der Startvorgang um 3, 6 oder 10H verzögert werden (damit kann man ja mal anfangen) …

Ich habe das bei mir über gemischte Lösungsansätze realisiert.
Ich habe einen Trend Sensor aus dem Smart Meter in Homeaasistant integriert.

Der dann eine Fritz Dect 200 einschaltet.

Daran hänge ich Dinge die einfach mit Strom versorgt werden und laufen (Fahrrad Akkus z.B.)

Komplizierter ist ws bei Dingen die per Fernbedienung eingeschaltet werden sollen.
(Broadlink ir-blaster)

Das geht aber auch mit einem Infrarotsender und dem abspielen der zuvor aufgezeichneten infrarotcodes.
Z. B. zum einschalten der Klimaanlage wenn eingespeist wird - damit es dann später eine angenehmere Temperatur gibt.

Die Wallbox hat zum Glück eine API und ich habe darüber ein reines Überschussladen realisieren können (goe-charger)