Wärmepumpe PV Überschuss per Smart Grid oder per API?

Hallo liebe Community,
ich habe zu Hause eine Daikin Altherma 3 M MT ECH2O Wärmepumpe und möchte gerne die Solltemperatur im Speicher der Wärmepumpe erhöhen, insofern ein PV Überschuss vorliegt. Nun gibt es aus meiner Sicht zwei Varianten für die Umsetzung:

  1. Ich könnte über einen Shelly den SG Kontakt (Smart Grid) der Wärmepumpe steuern und darüber die Solltemperatur bei PV Überschuss hochziehen.

  2. Ich könnte über die Daikin HACS Integration (https://github.com/jwillemsen/daikin_onecta) mittels einer Automation die Solltemperatur temporär erhöhen, solange ein PV Überschuss existiert.

Die 2. Lösung scheint mir erstmal einfacher und bräuchte keine zusätzliche Hardware (Shelly). Ich frage mich nur, ob bei der Lösung über den SG Kontakt an der Wärmepumpe sonst noch etwas, neben der Erhöhung der Solltemperatur, gesteuert wird oder bei dieser Variante andere Vorteile existieren.
Wäre super, wenn ihr mir dazu weiterhelfen könntet.

Danke euch!

Was ist deine normale Solltemperatur? Und auf wieviel willst zu erhöhen?

Normale Solltemperatur liegt bei 45°C. Erhöhen würde ich gerne auf 60°C.

Duscht du wärmer wenn Sonne scheint :-)?
Alles über 50 Grad tust du deiner WP nix gutes und schadest ihr eher.

Bisher habe ich die beste Erfahrung gemacht die WP simpel und “dumm” zu steuern.
Einfach so einstellen, dass sie so lange es geht (auch beim heizen) tagsüber läuft, da ist eine LWWP eh am Effizientesten. Tagsüber besteht die beste Chance/Wahrscheinlichkeit das Sonne scheint :wink:

Die neuen Wärmepumpe haben extra die Option, bei PV Überschuss den Wärmespeicher zu erhöhen, um Abends/Nachts weniger Strom dann zu brauchen. Daher hat auch die Daikin diesen “Smart Grid” Kontakt, mit dem sich das von außen Steuern lässt. Effizenz ist bei Überschuss erst mal zweitrangig.

Ich würde zur einer Automation tendieren, für mich würde ich sich noch die Frage stellen, was der Smart Grid noch auslöst oder tatsächlich nur die Solltemp ändert. Wenn es nur die Temperatur ist, kannst du das ganz einfach mit einer Automation machen.

Warum solltest du dann weniger Strom brauchen? In 99,9% bringt das Warmwasser überhitzen gar nichts, außer das es der WP nicht gut tut. Da ist es auch total egal dass Sie ein Smart Grid Anschluss hat. Es tut ihr trotzdem nicht gut bis an Limit zu gehen, da kann Sie noch so viele Anschlüsse haben … Gibt ja einige Beiträge dazu, auch wenn die Smart Home’ler das nicht gerne hören, aber nicht alles muss smart geregelt werden :wink:

Hallo,

ich habe eine Buderus WPLS.2. Sie hat auch die Funktion des Smart-Grid integriert, dass bei PV Überschuss die Warmwassertemperatur etwas angehoben wird bzw. im Sommer die Kühlfunktion anläuft.
Wenn die WP aber jenseits der 50°C arbeitet tut ihr das langfristig nicht gut und gilt eigentlich zu vermeiden. Einzig, wenn ein el. Zuheizer an der WP vorhanden ist, der die Arbeit dann übernimmt. Hier ist wichtig zu wissen, ob der seperat/autark zuschaltbar ist.
Ich habe eine Gasheizung als Zuheizer → daher habe ich im Warmwassertank ein 9kW el. Zuheizer verbaut. Den steuere ich mit dem Homeassistant aktuell bei PV Überschuss an. Dadurch ist mein Warmwasserspeicher immer auf max 60°C und die Wärmepumpe wird ab März/April so gut wie gar nicht mehr fürs Warmwasser benötigt.