Ich bin seit kurzem Besitzer einer Wallbox. Jetzt möchte ich gerne eine Information erhalten, wenn der Ladevorgang beendet ist und wieviel kW geladen wurden.
Ich habe bereits die Information über den aktuellen Stromverbrauch über die SQL-Integration, da ich über einen Opto-Koppler den meinen Zähler auslese und minütlich in eine Datenbank schreibe. Ebenso habe ich den Zählerstand.
Meine Idee ist jetzt, zwei Automationen zu erstellen:
Wenn ich feststelle, dass der aktuelle Stromverbrauch über dem Zahlenwert 5000 liegt, dann merke ich mir den aktuellen Zählerstand. Nutze ich dafür einen Helfer oder eine Variable?
Sobald der Wert wieder unter 5000 ist, kann
a) mir eine Benachrichtigung schicken, dass der Ladevorgang beendet wurde
b) den aktuellen Wert minus dem gemerkten Wert berechnen und mir den Verbrauch zuschicken
Leider bekomme ich diese Automatisierungen nicht konfiguriert. Ist mein Ansatz falsch?
Ich habe mir einen Helfer vom Typ “Zahlenwert-Eingabe” definiert, mit dem ich mir den Zählerwert in Automation 1 merken will. Leider kann ich in der Automatisierung dann aber nicht den Wert meiner Entität, die mir über die SQL-Integration den aktuellen Verbrauch liefert, zuordnen. Falscher Ansatz?
@knitterpitti Den Thread hatte ich auch schon gesehen. Leider komme ich mit den Templates nicht so recht weiter. Ich brauche ja die Automationen…wie spielen da die Sensor-Template rein? Fragen über Fragen…
Es ist eine Mennekes Wallbox 310. Vom Auto (Corsa) bekomme ich keine Daten. Und derzeit ist die Wallbox nur mit dem Stromnetz verbunden. Ich habe noch keinen separaten Zähler, der über eine Schnittstelle (LAN, Modbus RTU, …) mit der Wallbox kommunizieren kann.
Daher kann ich für meine ungefähre Berechnung derzeit lediglich unseren “normalen” Stromzähler vom Haus heranziehen. Das reicht mir vorerst auch.
Wie ich in dem anderen Thread schon geschrieben habe, ist das eher raten als messen und meine Vorredner haben völlig recht, es gibt DEUTLICH bessere und verlässigere Methoden, den Verbrauch zu ermitteln. Wie auch immer…
Du kannst Dir, wie ich schon geschrieben hatte, ein Sensor Template (Helfer->Template->Sensor) erstellen.
Maßenheit → W oder kW
Geräteklasse → Leistung
Template:
Die “5000” sind dann der Verbrauch ab dem Du orakelst, dass Deine WB lädt. Das geht davon aus, dass Dein Strommesser den Wert in Watt liefert, ggf. muss Du das ändern.
Die “5” und die “0” sind die Verbrauchswerte der virtuellen WB in kW, falls Du die lieber in Watt haben willst dann mal 1000…
Das ganze setzt voraus, dass Du immer mit 5kW (ein komischer Wert) lädst und genau ist das ganz und gar nicht, weil der genaue Wert durchaus etwas schwankt. Zusätzlich gibt es auch andere Verbraucher, die zusammen schnell mal Lasten von 5kW erzeugen können, bei 11kW wird es da schon seltener “Fehler” geben…
@knitterpitti Ich habe Deinen Hinweis bzgl. der Genauigkeit dieser Methode nicht überlesen oder gar ignoriert. Ich habe nur momentan und temporär keine andere Möglichkeit. Und wie heißt es so schöne im Projektmanagement: “Besser ungefähr richtig als genau falsch.”
Folglich muss ich mit dieser Methode arbeiten, bis die Wallbox via Modbus RTU o.ä. auslesbar ist..
Damit definiere ich mir einen Sensor, der mir entweder anzeigt, dass ich gerade über die Wallbox lade (return 5000) oder eben nicht (return 0). Wie kann ich aber nun in einer Automatisierung den Zählerstand zwischenspeichern und dann in einer zweiten Automation die Differenz zwischen dem dann aktuellen Zählerstand und dem zwischengespeicherten ermitteln?
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Alles gut…
Ich hab grad bemerkt, dass ich die beiden Threads miteinander vermisscht hab, Du wolltest ja nur “herausbekommen” wann die WB lädt, um dann die Zählerstände zu Beginn und Ende der Ladung gegeneinander zu verrechnen. Ich denke aber, dass diese Methode mindestens so ungenau ist wie die oben, weil das Laden (gerade mit nur 5kW) viele Stunden dauert und man anhand des Zählerstandes nicht unterscheiden kann welche Verbraucher während dieser Zeit noch liefen (Herd, Backofen, Waschmaschine, Spühlmaschine, Wasserkochen, Toaster, Kaffeemaschine,…) Du verstehst.
Das würde ich wie gesagt nicht machen, Du kannst den Sensor aber dann vielleicht besser als
Klasse “Energie” in “kWh” anlegen.
Ich weiß, dass ich dann “Stör-Verbräuche” mit erfasse - wie gesagt: es ist eine temporäre Lösung. Und da ich in der Regel nachts lade, habe ich nur wenige Störungen drin und die kenne ich schon nunmehr seit 8 Jahren, so dass ich die sogar saisonal herausrechnen kann.
Aber wie speichere ich mir Zählerstände zwischen, so dass zwei unterschiedliche Automatisierungen darauf zu greifen können?
Okay, wenn’s ganz drigend umfangreicher und noch ungenauer werden soll, erstell Dir einen Schwellenwertsensor mit mit dem Eingangssenor “dein.strommesser” und einem “Oberem Grenzwert” von z.Bsp. 5000.
Dann hast Du einen binären Sensor der “ein” ist wenn dein Verbrauch auf 5000 oder mehr steigt.
Wenn der Sensor auf “ein” geht schreibst Du den Zählerstand in einen “Zahlenwert-Eingabe-Helfer”. Wenn der Sensor wieder auf “aus” geht, ziehst Du den gespeicherten Zählerstand vom IST-Zählerstand ab…