sowas kommt dann in zukunft wohl auch noch dazu…bei Kosten/Nutzen Rechnung:
Das meine ich damit: „Politische Weichenstellungen / Entscheidungen“, die sich kaum einpreisen lassen.
Ich denke, eine ehrliche Faustformel ist:
- Hausanlagen: Pi mal Daumen und je nach Region 20 bis 30 Jahre, bis sie sich bezahlt machen (Geld sparen) – sofern man sie nicht selbst gebaut hat!
- Hausanlagen selbst gebaut: Pi mal Daumen 10–15 Jahre.
- Wärmepumpen: Pi mal Daumen, je nach Region und vorherigem Heizmedium, 20–30 Jahre.
- BKW (Balkonkraftwerk): 1,5 bis 2,5 Jahre.
Das ist, denke ich, ein guter Richtwert, wenn man die Investition gegen den Strompreis rechnet (was ehrlicher ist als irgendwelche Zinsen und Erzeugungswerte). Das kennt auch jeder, der ein BKW hat und 50 % des Jahresstrompreises drückt – das sind rund 500 Euro, das passt schon ganz gut.
ABER es ist auch immer wieder eine sehr emotionale Diskussion, daher belassen wir es hierbei. Je länger ich darüber nachdenke, desto sicherer bin ich mir, dass ich keine Amortisationsberechnung einführen werde. Das hat einfach damit zu tun, dass es nicht ehrlich wäre und ein ständiger Streitpunkt bliebe – zu viele Unwegsamkeiten / unbekannte Faktoren und vermutlich auch zu viele geplatzte Träume und harte Realitäten.
Guten Morgen @Tom-HA
Deine Entscheidung kann ich gut nachvollziehen und würde sie auch so treffen.
Bei vielen von uns ist PV und alles drumherum, auch ein richtiges Hobby oder das Thema regenerative Energie ist einem wichtig.
Muß und sollte jeder für sich entscheiden.
Nur nebenbei; meine Frau ist der festen Überzeugung ich hätte Geldscheine aufs Dach geklebt. ![]()
Gruß Stefan
Hey @nightrunner / Stefan
Du hast zu 100 % recht! Für viele User ist es ein Hobby, für andere eine Überzeugung, und wieder anderen gibt es einfach ein gutes Gefühl (das ist bei mir der Fall), etwas beizutragen. Daher sollte man auch keine fiktiven Kostenrechnungen anstellen.
Ein Freund von mir hat das in seiner Jugend mal mit dem Tunen eines Autos verglichen:
(…) das, was man da alles an Zeit, Liebe, Individualität und Herzblut reinsteckt, steht selten in einem echten Verhältnis zum Realwert. Anders ist es bei Tuning-Firmen … so ähnlich ist es auch bei Solaranlagen.
Wirklichen Gewinn machen die Profis und Verkäufer. Aber das ist nicht wichtig, denn wer es sich leisten kann, will oder das Geld dazu hat, entscheidet sich für ein gutes Gewissen, etwas zur Umwelt beigetragen zu haben. Nur darf man nicht denken, dass man in den ersten Jahrzehnten auch nur einen Cent wirklich spart. Aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, etwas für die Umwelt zu tun – für eine Wende und ein Umdenken im Umgang mit Energie.
Die meisten, die sich eine Solaranlage leisten können, überlegen sich auch, wie sie ihren Strom effizienter einsetzen und nachhaltiger wirtschaften. Das ist der eigentliche Gewinn, auch wenn das Ersparte durch politische Fehlentscheidungen aktuell direkt wieder verpufft.
Die Crux ist ein altes Gesetz der Betriebswirtschaft: Wer langfristig sparen will, muss in der Lage sein zu investieren – denn Sparen heißt immer, zunächst Geld auszugeben und einen langen Atem zu haben.
Das trifft auch auf einen weniger wohlhabenden Haushalt zu, der sich eine abschaltbare Steckdose kauft. Daher ist jede Bemühung, Energie einzusparen, sinnvoll und ein echter Beitrag.
Leider werden diese Ersparnisse durch falsche politische Entscheidungen und Lobbyarbeit wieder aufgefressen und Renditen unnötig erschwert.
Das, was Lieschen Müller durch den Kauf einer Shelly-Steckdose einspart, wird ihr durch gestiegene Preise wieder genommen. So kostet die Steckdose am Ende mehr bzw. sind ihre Energiekosten höher, als hätte sie diese Eigeninitiative nicht ergriffen. Das ist ein falsches politisches Signal!
Das trifft in einem viel höheren Maße auf die Besitzer von Dach-Solaranlagen zu: Je höher die Investition, desto länger und unsicherer ist die echte Ersparnis. Aktuell sind Solaranlagen Groschengräber, die sich – sollte die Politik nicht umsteuern – niemals / oder nach Jahrzehnten rechnen werden, es sei denn, man ist Unternehmer.
Ich teile nicht alles was er sagte, aber im Kern ist es so…
Hallo @Tom-HA
ein Thema was mich und sicherlich einige hier noch beschäftigt.
Müssen alle Sensoren in stats positive Werte haben?
Batterie Leistung (W) ist aktuell negativ
Smartmeter Einspeisung (W) ist auch negativ, es wird massiv Strom eingespeist.
Früher war das bei den Einstellungen der Sensoren angegeben.
Das ist ein Thema, dass mich lange beschäfftigt hat
Ich habe mich dazu entschieden.
Ladung Akku = +
Entladung Akku = -
Es gibt hier sicherlicher geteilte Meinungen, aber ich musste das irgendwie “festzurren” damit die dahinterstehenden Formeln nicht ins Straucheln geraten. Aber Du hast Recht, ich werde das in den Hinweisen noch einmal hinzufügen.
@Tom-HA
Danke, aber eine kurze Nachfrage noch, was ist mit Smartmeter Einspeisung (W)?
Ich hab da auch mal eine Verständnisfrage. Ich habe einen Sunlit BK215plus, also smarter Akku, seit letzter Woche. Sprich Module am Akku, Wechselrichter bekommt Strom direkt aus dem Akku. Ich hab mir die Stats so konfiguriert, daß es meinem Weltbild entspricht. Siehe Bild.
Soweit passt Alles. Werte stimmen, sind plausibel. Aber, die Autarkie geht in den Keller. Sprich, als hätte Solar nie stattgefunden. Wo ist mein Denkfehler. Anbei die Sensor Konfiguration.
Liebe Grüße Mike
So wie ich das sehe, auch nach ner weile rumprobieren, welche Sensoren wo aufschlagen (ist nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich) müssen alle Sensoren IMMER positiv sein, außer “Batterie Leistung” der ist beim Entladen negativ, beim Laden positiv.
@Astrofreak85
Meinst Du auch für smartmeter-Einspeisung?
Sorry, falschen Button angeklickt, meinte eigentlich @Onkel_Mikke ![]()
Glaub ich habe meinen Denkfehler. Ich hatte den Akku Leistungssensor nicht eingetragen. Nur Eingang und Ausgang. Geschwind einen Helfer gebaut, jetzt geht auch die Autarkie wieder hoch. Fazit, Leistungssensor Akku ist musst have.
Gruß Mike
Hallo @Johnny_1993 ich möchte das gerne noch etwas vertiefen.
In welchen Zyklus misst denn die Ecowitt?
Was hat die für Attribute?
Welche Messeinheit?
Ich habe dieseDaten:
Auflösung 0,3 mm
Ach, ich glaube ich verstehe, meine Sensoren haben mm anstatt mm/h.
Das bedeutet, ich baue einen Template-Sensor, der mir entweder direkt den Niederschlag pro Stunde heraus gibt, besser wäre aber wohl, wenn ich den 10min-Sensor benutze und das Ergebnis durch 6 teile. Und dann als Einheit mm/h setzen. Meinst du das die Auflösung von 10 Minuten und die Auflösung von 0,3mm reichen? Das wäre ja dann der Durchschnitt der letzten 10 Minuten, korrekt gedacht?
Ich probiere es jetzt einfach mal aus, auch wenn es scheinbar
Gruß Ralf
Aber vielleicht liegt hier auch das ganze Problem mit den hohen Niederschlagswerten anderer User. Ich weiß nicht, wie @Tom-HA hier die Daten verarbeitet. Zum Beispiel:
Ich messe für die letzten 10 Minuten 6 mm Niederschlagsmenge, dann sind das 1 mm/h. Dieser Wert wird aber nun 10 Minuten lang anliegen, wird der Wert dann genommen, wenn es ein Update auf den Wert gibt? Wäre es nicht besser auch hier einen Tageszähler zu benutzen, der die mm über den Tag aufsummiert? Mathematisch wäre das in meinen Augen einfacher zu lösen.
Ansonsten kann man eigentlich nur einen Distrometer (optisch/Laser) oder einen piezoelektrischer Regenmesser benutzen, denn beide aktualisieren sich schnell, ggf. auch im Bruchteil einer Sekunde. Haben aber viele andere Nachteile. Von den ganzen anderen Verfahren will ich gar nicht reden.
Ich bin noch nicht sicher ob das klappen wird, ich habe mir mal die Daten von Sensor angesehen, das scheint mir ein gleitender Mitterwert vom Regen der letzten 10 Minuten zu sein.
Mal sehen, diese Nacht soll es ja nochmals regnen.
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Ich messe für die letzten 10 Minuten 6 mm Niederschlagsmenge, dann sind das 1 mm/h
Ist natürlich falsch, es muß mit 6 multipliziert werden ![]()
Und noch ein letzter Edit heute: Das scheint geklappt zu haben, Die Wetterstation medet 4mm Heute, das stimmt mit Stats überein:









