Solar Forecast STATS - Welche Sensoren brauche ich?

So siehst Du, wie die unterschiedlichen Ausrichtungen, wenn Du welche hast, lernen.

@Astrofreak85

Welche Live Ansicht meist du?

Mach mal bitte ein Screenshot

@Joachim-xo

Habe ich doch auch ohne config in STATS

Meinst du diese?

Die da.

genau die meine ich…

Kannst du ggf. bei den Sensoren noch dazuschreiben, ob sie positive oder negative Werte haben müssen?

Bei mir sieht es eigentlich ganz gut aus, aber im neuen Flow steht beim Akku immer “Lädt” trotz Entladen und anders herum. Aber in der “normalen” Energiefluss Sicht in “Home” sieht es passend aus.

Du hast falsche Vorzeichen. Wenn in STATS beim Entladen ein - an der Batterie steht, stimmen die Sensoren. Steht ein +, sind die Vorzeichen vortauscht. Flow reagiert da anders. Musste ich selber feststellen

Da hast Du völlig Recht. In früheren Versionen stand das dabei. Aber der Batterie ± Sensor war früher “optional”. Sodaß an der Batterie noch mal die Lade- und Entladewattzahl stand.

Was für ein Menge an Sensoren:

Blicke da auch nicht mehr durch:

D.h. mein stats_battery_power_total muss positiv beim Laden und negativ beim Entladen sein?
Mein WR sieht das nämlich genau andersherum :slight_smile:

Korrekt - ist bei mir (Anker BKW) genauso - du kannst es über einen Helfer aber invertieren

Sehr hilfreich, vielen Dank!
Habe aber direkt eine Frage dazu: Prognose-Vergleich (Wird in der Legende des 7-Tage-Vergleichs angezeigt) meinst du Solar/Wochenübersicht? Ich finde weder dort noch anderswo mein Solcast, welches ich bisher genutzt habe?

Das “xxx” bekomme ich nicht gelöscht!

Probiere mal einfach ein “Leerzeichen” einzusetzen, das hatte mir bei anderen Konfigeinträgen geholfen.

Der ist momentan in Stats nicht integriert. Ob er irgendwann wieder kommt, kann ich dir allerdings nicht sagen, da müsste @Tom-HA was zu sagen.

Gruß
Johnny

Leerzeichen vielfach probiert, xxx war beim Aufruf wieder da

Kennst du ein Beispiel, wie einer solchen Stunden-Vergleich mit Apexc Chart gebastel hat?
Vielen Dank
Jürgen

@Tom-HA für was sind eigentlich folgende beiden Sensoren in Stats für die Wallbox zuständig unter customer details?

Die sind für die Darstellung im Energie-Fluss Diagram. Später sollen sie einmal eine intelligente Lade-Infrastruktur ermöglichen.

Ah, ok. Sozusagen brauche ich mir über die beiden noch keinen Kopf zerbrechen, erst, wenn es soweit ist.
Bis dahin reichen die die anderen 3 aus, welche ich unter Sensoren eingestellt habe.

@Johnny_1993 Richtig. Bis dahin ist aber noch einiges zu klären.

Ein großer Knackpunkt ist aus meiner Sicht die sogenannte Amortisation von Solaranlagen, Wärmepumpen, Speichern und ähnlichen Investitionen. Hier hat das Marketing ganze Arbeit geleistet. Oft wird gerechnet:

„Du sparst pro Jahr Betrag X, nach Y Jahren hat sich die Anlage amortisiert.“

Das klingt einfach, ist betriebswirtschaftlich aber zu kurz gedacht, sogar falsch und Betrug am Kunden!

Eine Solaranlage ist keine Sparbüchse, sondern ein Investment. Und ein Investment muss immer gegen eine Alternative gerechnet werden: Was hätte mein eingesetztes Kapital woanders gebracht?

Beispiel:
Eine PV-Anlage kostet 20.000 €.
Sie bringt pro Jahr 1.400 € Vorteil durch Eigenverbrauch, Einspeisung und vermiedene Stromkosten.

Marketingrechnung:
20.000 € / 1.400 € = ca. 14 Jahre Amortisation.

Klingt gut.

Wenn dieselben 20.000 € aber alternativ 3 % Zinsen bringen würden, wären das 600 € pro Jahr. Dann ist der echte Mehrwert der Anlage nicht 1.400 €, sondern:

1.400 € Vorteil
minus 600 € entgangener Zinsertrag
= 800 € wirtschaftlicher Mehrwert.

Dann reden wir nicht mehr über 14 Jahre, sondern über: 25 Jahre.

Und dabei sind Wartung, Reparaturen, Wechselrichtertausch, Degradation, Versicherung, Finanzierungskosten oder technische Risiken noch gar nicht berücksichtigt.

Genau deshalb halte ich viele klassische Amortisationsrechnungen für Marketing-Sprech. Sie tun so, als hätte Kapital keinen Alternativwert.

Natürlich können PV-Anlagen, Wärmepumpen oder Speicher wirtschaftlich sinnvoll sein. Aber dann bitte sauber gerechnet: mit Kapitalkosten, Opportunitätskosten, Betriebskosten, Risiken, Ersatzinvestitionen und realistischer Lebensdauer.

Alles andere ist keine Investitionsrechnung, sondern Verkaufsrhetorik… Die Frage ist nur, mache ich dieses Fass auf… oder stimme ich mit ein die Schönrechnerei der Verkäufer…

Guten Morgen Tom,

Klingt erstmal alles sehr Spannend und ich bin auf deine Umsetzung definitiv gespannt.

Stimmt, kann man so sehen und gehe ich mit.
Bestes Beispiel: hätte ich letztes Jahr die 2000 € für das Anker-BKW in die Börse gesteckt in die richtigen Aktien, hätte man durchaus in dem Jahr einen Gewinn über 100 % realisieren können (dank des blondem US-Deppen), dagegen sieht das BKW alt aus was ich über die gesamte Lebenszeit sparen kann. (davon ausgegangen, das man immer wieder die 2000 € als Grundlage betrachtet ohne die Gewinne neu zu investieren)

Das gleiche gilt ja auch für ein E-Auto, wobei momentan durch die Förderung effektiv keine Mehrkosten groß vorhanden sind. Da trifft momentan die Rechnung ganz gut mit dem, was man sparen kann im Vergleich zum Verbrenner, auch auf die Wartungskosten bezogen.

Ist halt die Frage, wo fängst du an, wo hörst du auf.
Wenn du das so machst, wird das mit an hoher Wahrscheinichkeit grenzender Sicherheit zu ettlichen Diskussionen führen.
Wäre aber intressant zu sehen, was tatsächlich fakt wäre.
Wäre nicht auch eine Möglichkeit, die erweiterte Amortisation über eine Option im Configflow von Stats zu aktivieren, dann könnte der User selbst entscheiden, welche Variante er bevorzugt?

Das sind dann genau die Leute die unserer Wirtschaft weh tun, Geld beiseite legen anstatt zu investieren :smiley:

Das ist genau der Punkt! Als Unternehmen wäre es einfach durch die klar geregelten Abschreibungsmöglichkeiten.
Als Privatperson ist es schon wieder eine andere Sache. Spannend ist es auch, bei einem Hausverkauf mit einer Solar-Anlage, welche durch die bekannten Wegelagerer und Knebelverträgen ausgestattet ist. → Den Fall hatten wir gerade im privaten Umfeld. Am Ende hat es den Kaufpreis massiv gedrückt, also ein Verlustgeschäft für die Erbengemeinschaft.
Es ist am Ende immer ein spannendes Thema, das sie um die Kernfragen dreht:

a) Selbstgekauft und / ohne Folgekosten
b) Knebelvetrag durch Wegelagerer
c) Gefördert und Förderung noch aktiv
d) Berechnungsgrundlage BWL oder Marketing
e) Einspeisevergütung ja / nein / übertragbar
f) Ehemalige Knebelfirma noch am Markt

Daher ist das Thema nicht wirklich einfach und es gibt viele Mögliche Betrachtungsweisen - die sich auch teilweise von Region zu Region unterscheiden. Wie schnell sich auch die Politische Sichtweise ändern kann, hat man gut an der letzen BR gesehen.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich mich der Diskussion aussetzen möchte, da es ein Thema ist das man mit neutralen Spezialisten besprechen muss - nicht auf Hobby-Basis.
Das war auch genau der Punkt bei dem Hauskauf im Bekanntenkreis, die Optionen waren:

a) Abbauen auf Kosten des Verkäufers
b) Auslösen der noch 20 Jahre laufenden Knebelverträge von E*** (darf ich das hier sagen) durch die Erbengemeinschaft
c) Übernahme der Verträge durch den Käufer
d) Minderung des Kaufpreises nicht nach Marktpreis sondern Restwert nach den viel zu überteuerten Einkaufspreis
e) Freischaltung der Anlage und Eigentumsübergang
f) Übertragbarkeit der Rahmenbedingungen zum Zeitpunkt des Vertrages
g) Politische Entscheidungen in der Zukunft

Am Ende wurde der Kaufpreis des Hauses um den Restwert und Rückkaufwert der Anlage zzgl der noch ausstehenden montalichen Kosten gemindert ( rund 40.000 Euro) auch wenn der Tatsächliche Wert der HW mal gerade 10.000 inkl Versicherung betrug. Warum? Na genau aus dem von mir angesprochenen Gründen, wie eine Anlage “wirklich” in der Finanzwelt berechnet wird und nicht was die Hausierer versprechen… :slight_smile:

Fazit:
BKW selbst gekauft = recht einfach
Solaranlage incl Förderung oder durch Hausierer = schwierig
Wärmepumpe, Auto,.. selbstgekauft = recht einfach
WP, EV = Paket, Vertrag, Förderung schwierig

Ein echtes Problem sind die möglichen Verluste beim Verkauf des Hauses… nicht jede Anlage ist eine Wertsteigerung.. daher sind diese ganzen Berechnungen eigentlich sehr individuell / komplex und nicht pauschalisierbar. Daher halte ich (persöniche Meinung) diese ganzen Amortisationsberschnungen als Augenwischerei, die sehr selten etwas mit der Realität zu tun haben, da sie viel zu kurz und allgemein greifen.

Man kann es auch sehr einfach machen:

Wenn die Anlage all in 20.000 EUR kostet entspricht das etwa 28 Jahre bis die bei Null ist. ( 3500 kWh / Jahr 0,28 Cent pro kWh)

Noch mieser ist die Bilanz bei einer WP, wenn man es ganz nüchtern Betriebswirtschaftlich betrachtet, wobei das sich stark nach Heizart unterscheidet ( Pellts, Öl, Gas,..)

Wirklich lohnen tun sich eigentlich nur selbstgekaufte Grundlastfähige BKW die selbst installiert werden. Die liegen aktuell mit Speicher so rund um 1000 Eur all in. das sind dann rund 1,5 Jahre… selbst bei hochwertigen Anlagen in der Regel nicht länger als 2,5 Jahre. Ab dann verdienen die wirklich Geld.

Diese kleine Rechnung zeigt schon wie komplex es ist und wie wichtig der Betrachtungswinkel ist. Das ist auch die Antwort auf deine Frage:
Wieviel Strom bekomme ich gegen den Invest.. das wäre ehrlicher als mit imaginieren Zinsen zu rechnen…

Genau das ist der Punkt! Eine Solaranlage ist ein Invest und ein Invest hat immer einen Gegenwert!