Smarthome im Neubau 2025

Danke, du hast auch einige Gedanken, die mir durch den Kopf gehen, sehr schon zusammengefasst.
Gerade das Thema Preis: Habe noch einmal mit einem guten Kumpel gesprochen, der neu gebaut hat - Elektriker war der Bekannte vom Schwiegervater und kannte sich mit KNX aus. Aber auch er hatte irgendwas zwischen 15-20k an Aufpreis für sein KNX vs. “normaler” Elektrik (er wusste es nicht auf den Euro genau :wink: )

Wäre hoch interessiert, wie deine Erfahrung und Infosammlung weiter verläuft!
Ich hake bei unserem engeren Kreis der Anbieter dazu auch noch einmal nach. Mal sehen was mir die Vertriebler dazu überhaupt sagen können…

Das sind die Preise, die offenbar aufgerufen werden.

Ich bin zwar mit meiner nachträglichen Funklösung im (z.T. nachträglich umgebauten) Bestandsgebäude sehr zufrieden. Wenn ich neu bauen würde, würde ich unter Berücksichtigung der Kosten aber auf folgendes achten, um einen flexiblen und schrittweisen Ausbau zu ermöglichen:

  • tiefe Elektrodosen
  • Deckendosen für AccessPoints, Präsenzmelder
  • Kabel im “Leer”rohr mit Zugdraht
  • LAN-Kabel in die Büros, ins Wohnzimmer und in die Garage (das Auto will Updates laden)
  • alle Aktoren (Lichter, Schalter)
  • Beschattung (Rollladen, Jalousien, Markisen) immer mit Motor
  • Garten: Bewässerung vorsehen, der Mähroboter braucht eine Steckdose
  • Schaltschrank ohne Abschirmung (Funk) möglichst in der Mitte des Hauses
  • Wichtig: herstellerunabhängige Lösung. Jede Einzelkomponente sollte durch die eines anderen Herstellers ersetzbar sein. Ein Haus hat man 50 Jahre. IT-Hardware und -Software wechselt alle 5 Jahre
  • Wärmepumpe sofort, PV-Anlage inkl. Akku, Wallbox ggf. später
  • Vorsicht: Home Assistant ist wegen der vielen Updates sehr wartungsintensiv
  • Ein kompetenter Dienstleister ist für alle Themen sinnvoll aber schwer zu finden. Denke bei einem Neubau auch weit in die Zukunft (inkl. Wartung, Alter und Verkauf).

Das könnte es aber werden: “Der Appetit kommt mit dem Essen”. Flexibilität bzgl. zukünftiger Wünsche sollte ermöglicht werden. Ich habe mit einer Funksteckdose mit Fernbedienung angefangen und heute kommt mir das Betätigen eines Schalter wie ein Relikt aus der Steinzeit vor. :wink:

Es gibt (Funk-) Fensterkontakte, die im Rahmen versteckt Platz finden oder Fenster mit integrierten Kontakten.

  • aus einer Hand
  • Home-Assistant-Kompatibilität sollte Pflicht sein

Für ein vollautomatisiertes Haus notwendig. Nachrüstmöglichkeit (z.B. Deckendose) würde ich vorsehen.

Wichtige Lichter/Geräte sollten (z.B. für Gäste, oder bei IT-Ausfällen) von Hand schaltbar sein.

Bei den Rollos bin ich mit meinen Funkmotoren von Somfy ganz zufrieden und würde mich bei einem Neubau wieder dafür entscheiden.

Ansonsten würde ich mehr Leerrohre nach Außen verlegen, so dass ich mehr Möglichkeiten im Garten hätte.

Ich würde keinesfalls auf Funk-Motoren setzen sondern kabelgebundene Geräte mit Aktor verwenden. Probleme, wenn irgendwann die Schnittstelle durch den Hersteller eingestellt wird usw. Liest man immer wieder.

Grundsätzlich würde ich mich nicht von einem Anbieter abhängig machen.

Hat man einen Aktor wie einen Shelly 2PM und in Zukunft wäre Shelly nicht mehr kompatibel, kann man den Aktor austauschen. Passiert dies beim Funk mit dem Rolladen …

Du hast grundsätzlich recht. Ich habe jedoch die Somfy RTS Motoren. Habe mir einen ESPSomfy gebastelt und bin damit komplett Hersteller unabhängig.

Aber mit den Shellys ist es auch eine feine Lösung. Ist nur etwas mehr Verkabelungsaufwand.

Solltest dringend auch eine Split-Klima einplanen bzw. die Vorbereitungen dafür.