Saug-Wischroboter ohne Kamera

Hallo,

hat jemand eine Empfehlung für einen Saug- und Wischroboter ohne Kamera, den ich gut in HA integrieren kann?

Danke Euch!

Roborock S7 Pro war glaub der letzte ohne Kamera der bei mir ganz gut lief. Mit Kamera ist allerdings schon nochmal ein ganz anderes Niveau. Und Wischen inzwischen bei den Robotern mit Walze auch…

Vor dem Problem stand ich auch mal. Hab Hilfe hier bekommen:

https://www.roboter-forum.com/threads/kamera-abkleben.71361/#post-966581

Ich habe also ein Saugroboter gekauft (Dreame L10s Gen2) und die Kamera abgeklebt. Klappt wunderbar. Natürlich dann ohne die Funktion das er auf dem Boden Gegenstände erkennt.

Ich habe den Dreame X40. Läuft wunderbar in home assistant. Auch offline, vollkommen ohne Cloud.

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Ich habe auch den L10s Gen3. Hier ist gar keine Kamera eingebaut. Er hat einen Radarsensor der zwangsläufig etwas ungenauer ist als eine Kamera aber keine Bilder liefert.

Warum also abkleben?

Die L10s Ultra Variante hat eine Kamera. Meiner hat es aufjedenfall. Direkt vorne in der Mitte.

@tarag Von Valetudo habe ich leider vorher noch nie gehört. Dann hätte ich einen Roboter geholt, der supported wird. Der L10s Ultra wird es leider nicht.

Der Dreame hat keine Kamera, es sind LDAR Sensoren. Siehst du etwa Bilder?

Lies doch noch mal bitte die Spezifikationen auf der Homepage nach. Die höherpreisigen haben diese Ausstattung. Auf Youtube kannst du auch die Bilder sehen die der Roboter macht.

Die Auflösung der Räumlichkeiten ist mit Kamera viel besser. Solltest du Bilder sehen teile mir doch bitte mit wo ich diese Einstellung bei meinem konfigurieren kann.

Gibt es für dieses Modell x40 eine Video Anleitung für das Aufsetzen von Valetudo?

Ich habe einen Roborock S5 und da war es noch ganz easy zu rooten.

Ja. Ich meine ich habe damals zu dem oder einem anderen Modell auch ein Video gehabt. Brauchst das Break Out Board, dass Du Sie selber löten kannst. Wahlweise gibt es auch eine Telegram Gruppe, wo die ausgeliehen werden.

Einstecken, per USB verbinden und dann den Anweisungen folgen. Kritischste Moment ist das Überspielen der Firmware, weil Du nur was um die zwei Minuten hast, bevor der watch dog es neu starten würde. Hat aber keine 20 Sekunden gedauert …

Ist also sehr entspannt zu machen. Und danach kann die Firmware per SSH und valetudo über die Weboberfläche geupdatet werden.

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Doch der hat eine Kamera. LiDAR steckt in dem Turm oben.
Nur weil die Dinger eine Kamera haben, heißt das nicht automatisch, dass man auch Zugriff darauf hat. Wenn es seitens des Herstellers sauber umgesetzt wurde (und nicht explizit für den Zugriff konfiguriert ist), dann bleiben die Bilder auf dem Gerät und dienen nur der Hinderniserkennung.

Mein Roborock S50 hat letzte Woche den Geist aufgegeben. Er lief viele Jahre zuverlässig mit Valetudo und hatte nie die Herstellercloud gesehen. Wahrscheinlich ist das Mainboard hinüber, weil mit einem neuen Akkupack tut er auch nix mehr.

Da jetzt nun schon die ersten Prime-Week Angebote vorab online sind, habe ich mir nun den Saros 20 bestellt. Ich bin mir bewusst, dass damit kein Valetudo mehr möglich ist, bin heute aber etwas entspannter wegen der Cloud.

Ich habe mal Gemini bezüglich dem Datenschutz bei der Verwendung von Kameras mit Roborock-Saugern befragt und das kam als Antwort:

Roborock-Saugroboter mit Kamera bieten hohe Sicherheitsstandards. Die Bildverarbeitung für die Hinderniserkennung erfolgt in der Regel lokal auf dem Gerät. Die Datenübertragung ist Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Zudem ist Roborock nach dem strengen europäischen IoT-Standard ETSI EN 303 645 TÜV-zertifiziert.

Die Datenschutzrichtlinien für Roborock-Kameras lassen sich wie folgt gliedern:

  • Lokale Verarbeitung: Bilder von erkannten Hindernissen werden auf dem Roboter verarbeitet und laut Hersteller nicht standardmäßig in die Cloud geladen.

  • Videoanrufe: Die optionalen Video-Live-Streams in der App sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Diese Daten werden nicht auf den Servern gespeichert, sondern ausschließlich live an das Smartphone übertragen.

  • Server-Standort: Für Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) betreibt Roborock Rechenzentren in Deutschland, um die Daten gemäß den europäischen Datenschutzrichtlinien (DSGVO) zu sichern.

  • Sicherheit im eigenen Netzwerk: Sensoren wie LiDAR und die Kamera erfassen detaillierte Grundrisse. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann die KI-Objekterkennung sowie den Sprachassistenten und die Fernsteuerungsfunktion in der App deaktivieren.

Ausführliche Informationen zu den Sicherheitsrichtlinien und den Serverstandorten finden Sie im offiziellen Roborock Trust Center.

Gibt es bestimmte Funktionen (wie beispielsweise die Live-Kamera oder die Haustierüberwachung), die Sie nutzen möchten und zu denen Sie die genauen Einstellungen wissen wollen?

Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch solche Vorfälle, wie kürzlich bei Evovacs:

https://www.heise.de/news/Ecovacs-Roboterhersteller-offenbar-Opfer-von-Datendiebstahl-11333541.html

Also vom Saugroboter bis auf den Server des chinesischen Herstellers, der dann auf alle Daten zugreifen kann.

Was genau ist daran der Vorteil? Die Verbindung zu Facebook, Instagram, TikTok usw. ist ebenso E2E verschlüsselt, einfach weil es Standard ist! Ändert aber nichts an der Problematik.

Der Text war nicht von mir gelb markiert, da ich nur die Antwort als Zitat eingefügt habe.

Das viele Geräte heute eine Cloud-Abhängigkeit haben, habe ich auch zu keinem Zeitpunkt als unproblematisch abgetan.

Da es im Bereich der tauglichen Saugroboter aber quasi Standard ist und keines der zur Zeit aktuellen Geräte, die sich mit Valetudo betreiben lassen, mir zusagt, beisse ich in den sauren Apfel. Live-Überwachung und Videoanrufe sind optional aktivierbar und kein Muss.

Wenn der Hersteller über Deine Nutzung jederzeit frei entscheiden kann, kaufst Du kein Gerät sondern eine Nutzungserlaubnis.

Wenn es Dir das Geld wert ist …

Muss man halt abwägen, wo es für einen ok ist, oder unter einem Stein leben. :winking_face_with_tongue:

Zwar nicht die top-aktuellsten Modelle, aber Valetudo läuft auf dem Dreame X40 und dem Eureka J15 Max. Das sind schon noch zwei Top-Modelle mit vielen aktuellen Features.

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Ich hatte mir vor der Kaufentscheidung schon einen Überblick über die aktuell kompatiblen Modelle geholt und mir verschiedene Tests und Kundenbewertungen durchgelesen. Irgendwas hatte mich immer gestört.

Nicht falsch verstehen, das sind bestimmt irgendwo brauchbare Geräte. Auch ich versuche meistens, beim Kauf auf die Möglichkeit einer komplett lokalen Steuerung zurückgreifen zu können. Aber es ist jetzt kein absolutes Muss, wenn mir dann doch ein anderes Produkt in manchen Fällen mehr zusagt.

Wer seine Verantwortung nicht nach Fern Ost abgibt, lebt unter einem Stein?

Ich bin dann raus …