Hallo zusammen,
ich hoffe auf ein wenig Input und Schwarmwissen von Euch. Ich bastle nun schon eine ganze Zeit an einer Automation, die meine Rollos an den Süd-Fenstern steuern soll. Es soll verhindert werden, dass es im Haus zu warm wird.
Aktuell ist die Logik so:
Trigger ist jede Veränderung der Außentemperatur
Als Bedingungen habe ich definiert:
- Wärmeschutz ist nicht manuell deaktiviert (dazu habe ich einen Input - Boolean definiert)
- Raumtemperatur ist über 22°C (Wohlfühltemperatur von GöGa)
- Es ist nicht Winter
- in den letzten 3 Stunden hat niemand den Rollo manuell bewegt (die Automation soll nicht ständig manuelle Eingriffe überschreiben)
- es ist hell draußen (gemessen über Helligkeitssensor)
Dann gibt es drei Funktionen, die ausgelöst werden können:
- wenn die Außentemperatur über der Zimmertemperatur liegt
und - Außentemperatur über 26°C liegt
und - es ist hell draußen (über Helligkeitssensor)
- dann werden die Rollos zu 90 % geschlossen
- wenn die Außentemperatur über der Zimmertemperatur liegt
und - Außentemperatur unter 26 °C liegt
und - die Sonne scheint
und - die Wettervorhersage Höchsttemperatur über 22 °C liegt
- dann werden die Rollos zu 50 % geschlossen
- wenn die Außentemperatur unter der Zimmertemperatur liegt
- dann werden die Rollos geöffnet
Ich wäre wirklich sehr dankbar für Anregungen, was man besser / sinnvoller machen könnte, so wirklich glücklich sind wir hier noch nicht mit der Lösung. Am Anfang war die Automation noch sehr “hektisch”, weil wirklich jede Temperaturänderung die Automation auslösen könnte, in der Zwischenzeit habe ich einen Helfer definiert, der einen Mittelwert über 15 Minuten bildet, auch was die Helligkeitswerte angeht, damit nicht durchziehende Wolken ständig die Rollos bewegen.
Wir hatten ja jetzt eine Zeit mit wirklich schlechtem Wetter und kaum Sonne. Bei der erstbesten Gelegenheit hat dann die Automation wieder “zugeschlagen”, obwohl sich alle so richtig nach Sonne und Wärme und gutem Wetter gesehnt haben. Stattdessen wurde es im Haus dunkel. Technisch gesehen sicher sinnvoll, aber emotional eher nicht optimal.
Hat jemand eine gute Idee, wie man solche Wohlfühl - Geschichten sinnvoll einbauen kann. Am Ende geht es ja auch darum, das Smart-Home familientauglich und akzeptabel zu gestalten, aber ich selbst habe dafür viel zu wenig Ahnung, ich bin also für jeden Tipp dankbar.
Dabei bin ich am Ende bei einem Thema, das generell noch so ein Problem ist. Technisch sind viele Dinge gut, vernünftig und sinnvoll, aber passen einfach nicht zur Gefühlswelt der Bewohner. Da sehe ich aktuell die größte Herausforderung, das so zu basteln, dass für alle der Wohlfühlfaktor passt.
VG
Thomas

