Reolink dorbell d340b - reolink Integration

Hallo, ich brauch mal Hilfe bei meiner türklingel reolink d340b. Es ist eine batteriebetriebene türklingel mit WLAN.

Ich habe diese gestern bekommen und auch über die reolink-app auf dem Handy soweit fertig konfiguriert. Jetzt wollte ich diese in Home Assistent einbinden. Als ich unter geräte und Dienste gegangen bin, würde sie mir auch sofort angezeigt. Ich bin also auf einrichten gegangen und dort wollte die Integration dann noch das Passwort. Dies habe ich eingetragen. Aber egal welche. Port ich auswähle, ob mit oder ohne SSL, er sagt dauernd das die IP falsch sei und die Integration sich nicht mit der Kamera verbinden kann.

Die IP ist aber richtig. Ich habe sie statisch vergeben und im Router wird sie auch so erkannt. Weiß jemand Abhilfe bzw wie ich das anders angehen kann/sollte?

Ein großes danke schön mal vorab.

Moin

Hatte wir gerade erst hier. :laughing: Du hast die Battery Version von der Doorbell und diese braucht für die Einbindung unter HA zusätzlich einen Reolink Hub oder NVR.

VG Jim

Danke dir Jim. Hatte im Forum gesucht, aber das würde mir nicht angezeigt.

Na toll. Wieder Mist gekauft. Danke für die Antwort. Da kann ich lange probieren.

Wenn Du zwangsweise eine Akku-Variante einer Video-Türklingel brauchst, weil Du am Montageort keine andere Stromversorgung hast, wirst Du immer ein “Problem” haben. Eben weil sich irgendwelche Akku-Kameras immer “schlafen legen”, um den Akku nicht leer zu saugen. D.h. da ist nichts mit einem fortlaufenden Live-Stream.

Wenn Du an dem Montageort zumindest eine Stromversorgung über eine Klingeltrafo haben solltest - was ja oftmals der Fall ist - dann wäre der Austausch der Battery Version der Reolink gegen eine normale Reolink Doorbell Wifi halt die bessere Variante. Falls man am Montageort sogar PoE haben sollte wäre die PoE Variant der Reolink Doorbell die bessere Variante.

VG Jim

Ja, OK. Das verstehe ich. Aber meine Variante hat ja auch die möglichkeit einer direkten Stromzufuhr anzuklemmen. Das behebt aber nicht das Problem mit der reolink Integration. Ich habe es nicht getestet mit direkter Stromverbindung, aber ich kann mir nicht vorstellen das das einen Unterschied macht bei der Integration.

So ist es und das war in dem von mir verlinkten Beitrag ja dann auch ein Thema. Die Stromversorgung bei der Battery Variante ist eben nur für eine Erhaltungsladung des Akku gedacht und die Kamera selber wird weiterhin über den Akku betrieben. Somit bleibt lt. Doku das Problem mit den Akku Kameras und der Reolink Integration.

VG Jim

Ok, danke dir.

Muß ich halt zurück geben und mir ne andere suchen. Danke für die Infos. Beim.nächsten mal schau ich liebe gleich in die Liste der unterstützten geräte.

Hi Leute,

ich muss mal kurz mit einem Gerücht aufräumen, das man in Foren ständig liest. Viele behaupten ja, dass man für die Akku-Version der Reolink (D340B) zwingend den neuen Home Hub oder einen NVR braucht, wenn man sie richtig nutzen oder in Home Assistant einbinden will. Das stimmt aber einfach nicht!

Ihr könnt die Klingel komplett ohne Zusatz-Hub betreiben, direkt lokal in Home Assistant werfen und sogar die 24/7-Daueraufnahme freischalten. Ihr braucht dafür nur den passenden Trafo.

Hier sind die drei wichtigsten Punkte, wie das Setup perfekt läuft:

Oft heißt es, der Trafo liefert bei der Akku-Klingel eh nur eine Erhaltungsladung. Das stimmt aber nur, wenn ihr einen schwachen 8V- oder 12V-Trafo nutzt. Wenn ihr stattdessen einen 24V-Trafo mit mindestens 15 bis 24 VA verbaut, erkennt die Reolink das. In der App schaltet sich dann der echte “Kabelgebundene Strommodus” (Wired Power Mode) frei. Die Klingel bleibt ab dem Moment dauerhaft wach und ihr könnt die ununterbrochene 24/7-Aufnahme auf die SD-Karte nutzen.

Tipp: wer wenig Platz im Stromkasten hat, es gibt von Doepke ein klingeltrafo der Platz für 2 LS-Schalter braucht, nicht wie die herkömmlichen Klingeltrafo mit hohen VA. Die nehmen Platz für 3 LS-Schalter.

Weil die Kamera durch die 24V Dauerstrom bekommt, schläft sie im WLAN nicht mehr ein. Ein Hub ist also völlig überflüssig. Die offizielle Reolink-Integration in Home Assistant findet die Klingel direkt lokal über die IP-Adresse.
Wichtig dabei: Ihr müsst in der Reolink-App unter den Netzwerk-Einstellungen vorher die Server-Ports für ONVIF und RTSP einschalten. Und nehmt am besten ein Admin-Passwort ohne Sonderzeichen (nur Buchstaben und Zahlen), sonst zickt Home Assistant gerne mal rum.

Wenn ihr euren alten Hausgong behalten wollt, könnt ihr einfach wie ich es mache, einen vorhandenen Google Nest Connector (oder das Ring Power Kit ist auch möglich) als Weiche parallel an den Gong klemmen. Da der 24V-Trafo die Klingel versorgt und der interne Akku die kurzen Stromspitzen beim Klingeln abfängt, läuft der mechanische Gong absolut sauber und ohne nerviges Dauersummen. Ich schreibe das nur, weil aktuell das Reolink PLA-PK1 Power Kit zurzeit nicht mehr lieferbar ist und keiner weiß ob Nachschub gibt.