Nabu Casa Abo bei HA Nutzung obgligatorisch?

Ich habe mir erst heute morgen noch Gedanken dazu gemacht, wie viele Menschen bei Open Source Software wohl freiwillig Geld zahlen / spenden, um die Software Entwicklung zu unterstützen.

Und in Verbindung vom handy auf HA nicht möglich - #68 von harryp kam das Thema bezgl. Nabu Casa gerade wieder auf, mit dem vollkommen richtigen Hinweis von @harryp, dass man dazu ein eigenes Thema eröffnen sollte.

Here we are…

Wie sieht Ihr das? Nutzt Ihr freie Software, weil sie nichts kostet, auch entsprechend kostenfrei oder gibt es (einzelne) Projekte, denen Ihr (ab und an) mal nen Euro oder zwei zukommen lasst?
Oder um es konkret zu und thematisch passend zu machen… Habt ihr ein Nabu Casa Abo? Und wieso (nicht)?

Ich für meinen Teil habe schon sehr lange ein Nabu Casa Abo, auch wenn ich den Fernzugriff über selbiges abgeschaltet habe, da ich ausschließlich VPN nutze.
Mir ist es jedoch wichtig, um Nabu Casa und damit unmittelbar (auch) Home Assistant und dessen Weiterentwicklung zu unterstützen.
Und wenn ich sehe, was sich insbesondere in den letzten 1 - 2 Jahren bei Home Assistant getan hat und was alles entwickelt wird… Hier häufig mit der Feststellung, dass dies zum Großteil nur möglich ist, weil die Entwickler bei Nabu Casa eingestellt werden konnten. Und dies, wo sich Nabu Casa ausschließlich über die Abos finanziert und es keinerlei Investoren oder andere Parteien mit späteren (fragwürdigen) Interessen gibt… Dann fühle ich mich immer wieder in dieser Entscheidung bestätigt.

Wie seht Ihr das? Gibt es hier Menschen, die das Abo haben, einfach aus Prinzip? Habt Ihr es, um zu unterstützen und die Cloud und andere Funktionen sind erfreulicher Weise on Top, oder eben anders herum? Gibt es Menschen die es verweigern? Falls ja, warum?

Ich bin auf eure Sichtweisen gespannt.

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Ich hab ein Nabu Casa Abo weil ich das unkomplizierter finde als mir selber noch einen Remote-Zugang einzurichten.

Und ja ich nutze freie Software und bei einigen spende ich auch dem Entwickler unregelmässig mal ein paar Euros.
Z.b. nutze ich den Calibre-ebook Manager, den ich in keinen Fall missen möchte, weil ich damit hunderte von ebooks, Dokumenten und Zeitschriften verwaltet.
Das Programm ist kostenlos, aber der Entwickler hängt sich sowas von da rein, es kommen im Schnitt mind. ein Update pro Monat und bei Problemen / Fragen bekommt man auch schnell Hilfe über sein Forum.

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@tarag

Danke für diesen neuen Thread für eine nicht ganz neue Diskussion hier im Forum! :grinning:

Bleiben wir mal bei HA und NabuCasa:
Ich habe mit HA erst lokal angefangen, dann über VPM (myFritz, WireGuard gab es damals für meine F!B (noch) nicht) und etwas später, weil ich ALEXA intensiver nutzen wollte über DuckDNS.
Zwischenzeitlich gab es dann endlich WireGuard für meine F!B (da kann die Verbindung dauerhaft gehalten werden, anders als bei myFritz).
Portforwarding und offene Ports wollte ich eigentlich schon immer vermeiden, was mit WireGuard ja geht, aber es ist mir eben auch öfters passiert, das die Verbindung geschlossen war.

Je mehr ich mich mit HA beschäftigt habe und auch die Fortschritte mit jedem neuen Release (und die fixes in den ersten Tagen danach :joy: ) erleben durfte, war es mir wichtig 2 Fliegen mit einer Klappe zu schlagen:
Sicherer externer Zugang zu meinem HA (ohne offene Ports im Router) mit automatischer Erkennung, ob ich im Heimnetz oder mobil unterwegs bin, gepaart mit der Möglichkeit, die Entwicklung von HA zu unterstützen.
Mit €75,-- beim Jahresabo (=> €6,25/Monat oder gut €0,20/Tag) kann man nicht wirklich von Kosten sprechen, denn wenn wir mal ehrlich sind, geben wir für andere, ggf. weniger sinnvolle/hilfreiche Dinge mehr Geld aus.

Generell nutze ich auf meinem Mac überwiegend kostenlose Software, mit Ausnahme eines Office-Pakets, welches ich aber seinerzeit sehr günstig erstanden habe.
Bei Handy-App’s ist es ähnlich, wobei ich da durchaus auch einige App’s am Start habe, die mir €5-10/a wert sind.
Fazit:
Da wo es mir wichtig ist oder sinnvoll erscheint, nutze ich durchaus kostenpflichtige Produkte, wenn Preis/Leistung in einem für mich vernünftigen Verhältnis stehen.
Auch an anderer Stelle kommt es vor, dass ich Entwickler oder YouTuber mit einer kleinen Spende (buy me a coffee) unterstütze, wenn es mir sinnvoll erscheint.

Natürlich muss jeder für sich entscheiden, ob er/sie/es ein “Geiz-ist-geil”-Anhänger*in ist/sein will, aber wenn letztlich alle so denken würden, wären wir in vielen Dingen nicht so weit.

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Mache ich genauso - ich boykottiere - gerade auf dem Mac / iOs grundsätzlich Programme mit Abomodellen - sondern nutzen wenn es irgentwie geht kostenlose Software gegen Spender oder Einmalkauf.

Ausnahme bei Abo sind so Sachen wie NabuCasa Cloud oder ähnliche Dienstleistungen wie DynDNS usw. - das hält sich aber in Grenzen.

Was ich nicht mache, YouTuber zusätzlich mit Geld / Spenden zu unterstützen, die verdienen schon damit Geld, das ich die Videos ansehe.

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Ich sehe das genauso wie meine Vorredner. Ich selbst nutze Nabu Casa und das Geld ist es mir auch wert. Gedankliche sehe ich da aber auch nicht nur die Funktion, sondern eine Unterstützung der HA Entwicklung.

Ganz generell bin ich auch kein Freund von Abo-Modellen bei Software. Ein Grund warum ich z.B. Adobe im Bereich der Fotobearbeitung den Rücken gekehrt habe. Hier suche ich mir in der Tat Open Source Lösungen oder Software mit Kaufoption…

Mit Geiz oder Geld sparen hat das so gesehen - zumindest bei mir - nichts zu tun.

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Auch wenn ich mich jetzt oute, ich habe kein Nabu Casa Abo.
Das hat weniger was mit den kosten zu tun, eher mit den Möglichkeiten die man hat, wenn man alles selber macht.
Man braucht kein Abo um HA von außen sicher erreichbar zu machen.
Unabhängig davon dass ich Cloud-Dienste und ABO-Modelle überhaupt nicht mag.
Open Source lebt ja im Grund von Community. Die meisten Dinge kommen aus Community
Die Entwickler zu Unterstützen ist eine Sache, was auch wichtig ist, jedoch der Kerngedanke daran geht ja verloren.
Vorteil durch die Finanzierung, es geht die Entwicklung schneller voran. Ob man so schnelle Entwicklung braucht, sei mal dahin gestellt.

Bei Webanwendungen bevorzuge ich Open Source Lösungen.
Da kann man auch mal selber Änderungen am Code vornehmen, es ist für mich flexibler, gerade wenn eine starke Community im Background steht.

Frage ist, wie viel bleibt bei HA/Nabu Casa am Ende über. Die Server, die Angebotenen Dienste, Hardware kostet auch alles Geld. Was bleibt dann für die Entwicklung über?

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Ich bin grundsätzlich kein Freund von Abos. Für mich sind dies absolute Showstopper. Besonders wenn ich ein Produkt kaufe, für dessen 100%ig Nutzung ich im Nachgang auch noch zahlen muss (z.B. Ring oder tado).

Um solche Dienste mache ich einen großen Bogen.

Für mich ist der Mehrwert des Nabu Casa Abos nicht so groß, dass ich dafür diese Summe im Jahr bezahlen würde. Da nutze ich lieber die Lösung über Cloudflare oder VPN.

Ich bin gerne bereit eine Einmalzahlung zu leisten und damit zu unterstützen. So mache ich es grundsätzlich auch bei Software. Oder z.B. beim Zigbee-Stick. Hier habe ich mich eben für die Nabu Casa Lösung entschieden und etwas mehr ausgegeben, als sonst auf dem Markt vorhanden war. Eben um dort auch zu unterstützen.

Donations mache ich bei guten Projekten zwischendurch ebenfalls. Das gehört sich irgendwie.

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Moin,

ein sehr interessantes Thema, daher mal ein :yellow_heart: dafür an alle, die sich an der Diskussion beteiligen.

Ich halte es für mich so, wie es allg. beschreiben wird → Was ist Open Source? Definition, Funktionsweise und Vorteile.
Wichtig ist mir dabei dieser Absatz,

Die Bezeichnung „freie Software" aber hat für viel Verwirrung gesorgt. 
Gemeint ist damit nicht Software, die kostenlos ist und allen gehört, 
sondern Software, die alle nach Belieben nutzen dürfen. 

Frei wie in Freiheit, nicht wie in Freibier

lautete die Erklärung der Community. 
Christine Peterson, die den Begriff „Open Source" prägte, hat versucht, 
die Dinge klarzustellen, indem sie „freie Software" durch „Open Source" 
ersetzte. „Das Problem mit ersterem Begriff war nicht seine politische 
Konnotation, sondern dass der scheinbare Fokus auf den Preis besonders 
bei Newcomern für Missverständnisse sorgte. Es wurde also nach einem 
Begriff gesucht, der das wichtige Konzept des Quellcodes herausstellte 
und gleichzeitig keine Verwirrung bei denjenigen stiftete, für die das alles 
neu war."

Ob jemand Geld dafür nimmt oder nicht spielt für mich, in dem Fall, keine Rolle, solange es weiter offen ist.
Ich habe auch schon für die ein oder andere Software gezahlt, weil zu dem Zeitpunkt eine funktionierende Lösung hermusste und ich keine Lust/Zeit hatte, das selbst hinzubasteln.
Ich sehe meinen Beitrag zum Open Source darin, zu testen und Fehlerberichte bei Github zu veröffentlichen, oder wenn es geht indirekt, durch Kauf von Hardware, usw., wo ein Teil des Erlöses in ein Open Source Projekt gespendet wird.

Danke und noch eine schöne Restwoche.

VG
Bernd

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Ich bin auch kein Freund von Abos, weil ich viele interessante Dienste/Apps nur sehr selten nutze, und dafür dann immer wieder Geld ausgeben zu müssen, finde ich persönlich einfach nur mies. Es gibt durchaus Software, für die es regelmäßig (z.B. jährlich) eine neue/verbesserte Version kaufe, aber ich könnte auch die alte Version dauerhaft verwenden, wenn ich die neuen Features nicht benötige

Natürlich kostet eine Weiterentwicklung Zeit und Geld, aber vielleicht brauche/will ich die gar nicht, aber ich muss dafür weiterhin zahlen, um die SW überhaupt noch nutzen zu können, obwohl ich schon dafür bezahlt habe.
Das Entscheidende ist:

  • Ich habe die Wahl

  • Ich kann weiterhin nutzen, wofür ich bezahlt habe.

Ich habe mich schlussendlich für ein Nabu Casa Abo entschieden, weil mir die Bastellösungen zu aufwändig als Laie waren und ich die Entwickler unterstütze.

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Kurz und knapp, ich nutze auch das Nabu Casa Abo.

  1. weil es einfach easy ist
  2. unterstützt man auch das “Projekt” (ich könnte mir sicherlich auch Cloudflare o.ä. einrichten)
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Auch ich nutze Nabu Casa. Als ich zu HA gekommen bin, habe ich direkt die 30 Tage Testversion genutzt und dann auch vor Testende schon das Abo bezahlt.

Ich nutze gerne freie Software, bezahle dann aber auch gerne etwas an die Entwickler. Ich möchte HA schließlich auch ein paar Jahre nutzen. Man gibt so viel Geld für “Blödsinn” aus, da kann man bei guter Software auch gerne unterstützen.

Leider gibt es aber auch die Kehrseite. Es gibt genug Projekte, die als freie Projekte gestartet sind, dann in ein Abo-Modell gewechselt sind und dort die Entwickler dann gierig geworden sind. Bei solchen Projekten bin ich dann raus.

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Ich muss mal, und zwar etwas weiter ausholen: Begonnen hat alles für mich mit dieser 56-K-Modem Ratsche 1999 und den gesammelten Freistunden AOL CD-Roms. Dann 2001 kam DSL damals noch mit dem Splitter, geile Zeiten. Damals war ich aktiver Nutzer von Napster / emule und wie das alles hies. Freiheit war damals für mich alles gratis saugen was ging an Filmen, Musik, und freizügigen Natur- und Aufklärungsfilmen. Damals hätte ich nicht gedacht, dass ich meine Meinung und Verfahrensmenthalität im Bereich “Internet” nochmal um 180 ° Grad drehen wird. Ich kürze jetzt mal ab und gehe knapp 25 Jahre weiter nach vorne ins Jahr 2024: Heute habe ich folgende Abo`s teilw. mit und ohne Selbstabbuchung per PayPal oder Lastschrift: SEM Mitglied Nr. 34 ( SEM = Sächsisches Eisenbahnmuseum Chemnitz Hilbersdorf ) = da geb ich ja auch gern für die “Erhaltung und Weiterentwicklung” → Adope Photoshop, das Grundmodell , glaube 12 Euro pro Monat ( damit habe ich mich aber sehr sehr schwer getan ) aber ich nutze es fast täglich ( Hobby Fotografie ) → nicht zu vergessen das Telekom-DSL-Abo monatlich mit 49 Euro! → DRK / Deutsche Krebshilfe / Deutsche Schlaganfallhilfe = sind jährliche Spendenabos → auch eine Art von Abo die jährliche AOK Vorrauszahlung für die Befreiungskarte → das ADAC Plus Europa ABO jährlich für mich als Krüppelrentner nochmals 10 euro günstiger sowie 1&1 Webhosting Dienste SSL ect.pp. für die Homepage - und auch noch 1&1 die 29,99 Euro Smartphone Abo. Man sieht also die Abo´s sind garnicht so wenige, darum finde ich auch: Man gibt sehr viel Geld für irgendwelchen Blödsinn mitunter aus, da fallen die Kosten für die HA Unterstützung für die Cloud bzw. Unterstützung der Entwickler nicht so dragisch ins Gewicht. Fest zu stellen bleibt aber auch: Man zahlt, wenn man zahlt, auch für diejenigen mit, die nicht bezahlen.
Da es aber jeden frei steht, ob man nun zahlt oder nicht, bleibt es immer die Individualentscheidung des Einzelnen Menschen, seiner Ansprüche und Erfahrungen und seiner persönlichen Meinung zu dem Thema. Irgendwie ist das fast so wie “geimpft - oder - nicht geimpft”. Ich respektiere jede andere Meinung und Entscheidung zu diesem Thema.

Kommasetzung: 6 setzen. RS Fehler = wie gehabt, dürft ihr falls gefunden gerne behalten.

Schönes Wochenende Ihr Smart`ler ! :green_heart: :white_check_mark:

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Sind wir doch im Sozialstaat eh gewohnt.

Finde deine Einstellung gut, denn es sind ja wirklich nur 6,25€ pro Monat im Jahresabo.

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Das ist richtig - nur leider ist in der aktuellen Welt der Trend eindeutig in die Richtig, “nicht zu zahlen” und alles für umsonst haben zu wollen.
Ein ziemlich gefährlicher Trend, weil irgendwann werden sich die Entwickler ( um beim Thema Software zu bleiben ) sagen - wofür mache ich das eigentlich nicht, die Leute wollen alles umsonst haben, keiner spendet mehr aber wenns nicht funktioniert soll man das sofort beheben.

Ein bekanntes Beispiel, für Leute die das nun unterbinden, ist RedHat, die haben der ContOS-Community den Zugriff auf die Linux-Paketquelle abgeschnitten.
Die sehen es nicht mehr ein, massiv Resourcen in die Entwicklung zu stecken, die von den RedHat Kunden teuer bezahlt werden und das sich zig Leute aus den CentOS-Quellen ohne Gegenleistung bedienen.

Auf wenn es ein großer Aufschrei dadurch gab, in meinen Augen war der Schritt nachvollziehbar und richtig. Und ich bin sicher da werden weitere dem Beispiel von RedHat folgen.

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Diese Problematik gibt es insbesondere im Bereich, wo die Software von (großen) Firmen genutzt wird.

Und genau das ist der Grund, wieso ich den Nabu Casa Ansatz so feiere. Auch in Hinsicht auf die mögliche Problematik einer späteren Kommerzialisierung, die @sirector schon angesprochen hat.

Durch die Gründung von Nabu Casa und der Einführung von eigenen, zusätzlichen Produkten, wird effektiv verhindert, dass irgendwann ein Unternehmen kommen und Bereiche kommerzialisieren wird.
Außerdem kann als Unternehmen aufgetreten werden, was in vielen Situationen Dinge deutlich vereinfachen kann.

Durch den Vertrieb der Produkte, bei denen man gegen Geld zusätzliche Funktionen nutzen kann, die aber auch anders möglich wären, kann die Weiterentwicklung der Software selbst sicher gestellt werden.

Und Menschen wie der Entwickler der Mushroom Cards Paul Bottein wurde z. B. Nabu Casa eingestellt, um sich auf die Entwicklung konzentrieren und nicht nebenbei normal arbeiten zu müssen.

Im Bereich ESP Home gibt es da auch einige Beispiele…

Und so wie ich die Entwicklung bislang verfolgt habe, wurde ja niemand eingestellt, der sich dann für HA interessiert, sondern es werden Menschen, die ohnehin sehr viel beitragen eingestellt, um dies in Zukunft noch intensiver tun zu können.

Ich denke, dass Home Assistant ohne Nabu Casa und damit ohne uns und die Abos, die bei der einzelnen Person großteils kaum ins Gewicht fallen dürften, bei weitem nicht auf dem hohen Entwicklungsstand wäre, wie es das inzwischen ist.

Moin,

ich würde da noch einmal genau nachlesen, worum es da geht :wink:
Z.B.: Golem.de: IT-News für Profis

Denn Du bringst da glaube ich etwas durcheinander. CentOS war ein Produkt/Projekt von Red Hat, das durch die Community unterstützt wurde, aus den Paketquellen, wurde dann das RHEL was an Kunden verkauft wird, wobei es sich da eher um die Dienstleistung dreht, als um Geld für Software.
Es sollte eigentlich CentOS sterben und dafür sollte Fedora den Platz einnehmen, was aber auch gestrichen wurde und dafür CentOS Stream geboren wurde, was aber in den Augen von vielen Admins, nicht mehr ok, war, weil CentOS Stream ein Rolling Release ist, nicht wie CentOS feste Release-Zyklen hatte und somit nicht mehr die stabile Version ist.

Abkürzung, zu 99,9 % ist die Software in Distributionen frei, wie in Freiheit und darf nicht zum geldscheffeln genutzt werden, das, was Firmen, wie Red Hat, SuSE, Ubuntu, usw., aber machen dürfen, ist für die Zusammenstellung, oder Dienstleistungen rund um ihre Distribution, Geld nehmen.
Als ich 1991 mit Linux anfing, da musste man die noch kaufen, damals habe ich mit SuSE angefangen und habe ein Buch und 11 Disketten dafür bekommen.

Wer sich mit diesem Thema auseinandersetzt, der kommt ganz schnell in die Zone der Lizenzen und dann wird es schnell tricky und führt hier wirklich zu weit.

Was ich mir aber von Deutschen Firmen mehr wünschen würde, wäre, dass sie mehr Entwickler einstellen, die dann auch an Open-Source-Projekten mitzuarbeiten, die dann ja auch wieder in den Firmen genutzt wird, so würden alle davon Profitieren, Open-Source wird weiterentwickelt und die Entwickler haben einen Job.

Noch mal zu Nabu Casa, ich habe nicht nachgeschaut welche Lizenz, aber auch die Software Home Assistant hat ein Lizenzmodell, und muss sich auch an die Lizenzmodelle, der Software halten, die es Nutzt und kann nicht von heute auf Morgen einfach sagen, dass sie mit einmal ein Abomodell daraus machen, wie im Beispiel von oben Photoshop, das Adobe gemacht hat.

Ein Gegenbeispiel, ist ElasticSearch, weil Firmen, meist Cloudanbieter, Elastic genutzt haben, um eine Überwachung ihrer eigenen Hard-, u. Software zu haben und dann auch noch den Cloud-Nutzern den Dienst angeboten haben, ohne etwas an Elastic von den Einnahmen abzugeben, aber Elastic die ganze Arbeit, mit Anfragen hatte, daraufhin haben sie die Lizenz geändert, um es den großen Cloudanbietern zu erschweren, die Software frei wie in Freibier zu benutzen.
Da die Elastic Software, aber auch Open-Source-Software nutzt, hat sich ein großer Cloudanbieter gedacht, ich nehme das letzte freie Release und entwickel darauf einen Fork weiter, der weiter unter einer freien Lizenz steht, den kann heute jeder der will nutzen.

Ich behaupte jetzt mal, sollte es bei Home Assistant eine Tendenz geben, hin zur Kommerzialisierung, dann würde etwas wie bei Elastic passieren, geneigte Entwickler starten einen Fork.
Was dann leider dazu führt, dass die beiden Produkte sich voneinander weg bewegen, siehe OpenOffice und LibreOffice beide haben StarOffice als Mutter, doch heute gibt es aktuell faktisch nur noch LibreOffice mit einer nennenswerten Entwicklung.

Ich für meinen Teil beteilige mich weniger monetär an Open Source, dafür teste ich und schreibe Fehlerberichte, oder spende meine Zeit in Foren, um Wissen weiterzugeben.

VG
Bernd

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Apache 2.0 (Apache-Lizenz – Wikipedia)

Genau das ist ja der Punkt. Nabu Casa ist ja die kommerzialisierung der Entwicklung, mit dem klaren Ziel Home Assistant als freie Open Source Software (Free/Libre Open Source Software – Wikipedia) voran zu treiben.

Geld verdient wird mit zusätzlichen Produkten und Dienstleistungen, rund um Home Assistant. Und das verdiente Geld wird unmittelbar dazu verwendet Entwickler zu bezahlen, die Home Assistant weiterentwickeln. Als Open Source!

Home Assistant ist eines der aktivsten Open Source Projekte auf Github, seit Jahren.

  • The open source home automation project home-assistant/core hits the top contributors list again. The project’s been on the top list nearly every year since 2018 (with the exception of 2021). Its continued popularity shows the strength of the project’s community building efforts.

Quelle: Octoverse: The state of open source and rise of AI in 2023 - The GitHub Blog

https://www.reddit.com/r/homeassistant/comments/17rgju0/home_assistant_is_the_2nd_most_active_opensource/

Und dies eben dank sehr vieler Menschen, die Ihre Zeit herein investieren, was viele Menschen hier im Forum, in Form von Support und Unterstützung ja auch tun.
Und eben Dank Nabu Casa bzw. den Nabu Casa Abos, durch die Entwickler sich darauf konzentrieren können nur an diesem Projekt zu arbeiten.

Dies ist eine Sache, die als propietäre Software gar nicht möglich wäre. Denn durch die offene Lizenz hat jede*r die Möglichkeit den Code einzusehen, zu bearbeiten, beizutragen oder auch was ganz eigenes daraus zu machen.

Ich komme auch aus der Zeit von 56k Modems. Und damals wäre so etwas wie HA bestimmt auch schon ein tolles Hobby gewesen, aber mit meinem Taschengeld schwer finanzierbar.
Aber mit einem ausreichenden Einkommen ist das eine sehr sinnvolle Investition in die Entwicklung (und das Hobby).
Auf dass es, auch durch die Leute, die sich das Abo leisten können und wollen, uns noch lange erfreuen möge.

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Also ich nutze auch das Abo. Zum einen weil es einfach in der Handhabung ist und auch um diese tolle Arbeit zu unterstützen. Smart Home ist mein Hobby und dann darf es auch was kosten.

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Interessantes Thema… habe dafür auf Facebook schon fast einen Shitstorm kassiert :smiley:

Ich habe kein Nabu-Casa Abo weil ich Abos grundsätzlich und im Smarthome ganz speziell kategorisch ablehne.
Zwischen mir und meinem Smarthome darf niemals eine dritte Instanz stehen, ganz gleich ob OpenSource oder irgendein Unternehmen (was NabuCasa ja auch ist).

Auch wenn ich 6.25EUR bzw 75EUR im Jahr wohl nicht mal merke, ist es auch eine Kostenkontrolle. Hier ein Abo, dort noch eins und am Ende hast plötzlich 100 EUR Abos im Monat…
Bitte nicht falsch verstehen, ich würde NabuCasa schon gern finanziell unterstützen, aktuell aber nur in Form einer Spende. Hierzu habe ich allerdings noch keine Möglichkeit entdeckt.

Des weiteren, und das wiegt fast schwerer als meine Abo-Abneigung, stehe ich der Sache auch kritisch gegenüber.
Den überall so gefeierten Support habe ich noch nicht erleben dürfen.
Gerade als ich mit HA angefangen bin hatte ich diverse Fragen/Probleme welche nur abgewatscht wurden.

Die allseits beliebte Antwort zu nahezu jeder Frage: Geht doch, mach ein Template.
Ich kann es nicht mehr hören.
Ich verstehe die Philosophie nicht alles (vieles) mit templates genügend abgedeckt zu haben. Ich bin es gewohnt möglichst viel nativ im Modul bzw der Integration abzudecken und nicht für alles und jede Entität noch mehrere Helfer/Templates nebenher haben zu müssen.
Nicht falsch verstehen, templates sind schon “cool” werden mir aber zu sehr als Allheilmittel angesehen.

Beispiele?
Workday-Sensor… HA hat einen eigenen lokalen Kalender, warum kann ich den Workday-Sensor nicht nativ damit verknüpfen? Warum muss ich mir einen zusätzlichen (template)Sensor basteln nur damit im workday der Kalender berücksichtig wird?
Wenn man dann noch wissen möchte ob morgen ein Arbeitstag ist kommt noch ein template obendrauf.
Am Ende steht man bei 2 Sensoren + 2 template-Sensoren wo eine Entität mit entsprechenden Attributwerten ausreichend wäre.

Anderes Beispiel: Invertieren von Rollläden. Es gibt eine ewig lange Diskussion und die Erkenntnis dass die Wahrnehmung von 0% und 100% weltweit eine unterschiedliche ist und von diversen subjektiven Faktoren abhängig ist.
Votes ohne Ende für die Funktion. Ergebnis? Nichts. Seit Jahren.
Entweder wieder template oder, so wie ich es gelöst habe, per MQTT alles so zu verdrehen dass zumindest zu 99% alles passt.

Ein letztes Beispiel: Der Home-Status (Person).
Hier gibt es nur home / not_home.
Für ein Smarthome reicht das (meiner Meinung nach) absolut nicht aus. Es sollte mindestens auch schlafen abgedeckt sein.
Abwesend und schlafend sind nunmal sehr unterschiedliche Szenarien im Smarthome, andere Systeme decken hier noch weit mehr Modi ab. (ich bin es gewohnt auch zwischen Abwesend und “Gone” (längere Abwesenheit) zu unterscheiden. Von Awoken und gotosleep will ich jetzt nicht anfangen :smiley:
Ich habe schon fast einen Anschiss kassiert weil ich es nicht glauben konnte dass das nicht out-of-the-box abgedeckt wird.
Um das zu lösen sind wieder massig Helfer + templates nötig.

Könnte ewig so weitermachen, es gibt noch sehr viel mehr solcher Beispiele, mittlerweile frage ich gar nicht mehr und sehe gleich zu wie ich mir ein template baue.

Also von dem Mega-Support habe ich bisher nicht viel gespürt. Das trägt mindestens soviel wie meine Abneigung gegenüber Abos dazu bei dass ich eben kein Abo abschliessen möchte.

Aber ich bin froh dass wir jeden Monat neue super-Fancy Integrationen bekommen welche von 0,1% der User genutzt werden… :clown_face:

Ist HA ein cooles Stück Software? Ja, definitiv! Deswegen würde ich auch gern Spenden und so die Sache in dem Maße unterstützen wie ich es aktuell meine.
Aber ich bin im ganzen nicht so geflasht von HA wie die meisten (und selbst das darf man ja kaum sagen) als dass ich ohne zu hinterfragen ein Abo abschliessen würde.

Vielleicht liege ich mit meiner Denkweise auch völlig daneben, aber so ist es aktuell.

Gruss