Guten Morgen, ich habe die EPS32-Module entdeckt und habe mir eins davon um basteln besorgt.
Nun habe ich ein Idee, bei der ich aber noch nicht genau weiß, wie es sie umsetzten kann…
Der Plan: Ich habe eine Lichterkette die mit 2 Batterien AA betrieben wird. In Reihe geschaltet = 3 V. Oder eine mit 3 AA Batterien = 4,5 V.
Nun möchte ich gerne, einen ESP32 nutzen, um die Lichterkette mit dem 3 V-Ausgang zu betreiben und über Home Assistant schalten zu können.
Ist das so ohne weiteres möglich? Oder mache ich es mir zu einfach?
Der ESP32 benötigt eins tändig aktive WLAN-Verbindung, wenn du zum schalten nutzen willst. Das zieht dir die Batterien schneller leer als die Lichterkette.
Ohne Netzteil eher unpraktisch. Schau mal ins Datenblatt, wieviel Strom der bei aktivem WLAN zieht, das ist nur gerade wenig.
Ich nutze z.b. für Sensoren mit EPS’s nur Akkus + Solarzelle im Außenbereich, Batterien sind da unbrauchbar.
Man kann esps schon mit Akku nutzen, aber dann muss man sich auskennen und deren deep sleep verstehen und nutzen und wahrscheinlich eigene Software schreiben als ESPHome.
Ich hab zum Beispiel einen dieser Home Buttons im Einsatz, aber die senden nur alle paar Minuten Daten und als Switch ist die Latenz mit recht nervig.
Dafür halt das Ding echt lange, ich glaube über 6 Monate mit dem Akku.
Sorry, da habe ich mich wohl nicht 100% klar ausgedrückt…
Ich wollte die Batterien aus den Lichterketten herausnehmen und die 3V über den ESP32 kommen lassen. Den würde ich dann per USB anschließen.
Schalte ein Relais dazwischen, holt den Strom für die LED’s nicht direkt vom ESP-Ausgang, das überlebt der nicht lange.
Wenn die 3V benötigen, brauchst du einen Spannungswandler dazwischen, der aus den 5V USB-Spannund die 3 V für die LED’s macht.
Das geht mit Step-Down-Wandler, gibt es als fertige Module oder mit Basteln über einen Festspannungsregler, da muss man aber die Stromaufnahme der LED berücksichtigen.
Programmierung: ESPHome ist dein Freund, ne bessere Lösung kenne ich mit direkter Integration in HA nicht.
Achsoo!
Ueber den ESP wirst du nur ein paar LED laufen lassen koennen.
Das ist einfach zu viel Strom fuer den.
Aber es gibt genau dafuer schon ein mega cooles Projekt.
WLED als software auf dem QuinLED.
Hab ich auch ein paar und lassen sich super in Home Assistant integrieren.
Soweit ich mich erinnern kann verträgt so ein z.B. ESP8266 Beinchen 10mA (ESP32 12mA) und alle Beine zusammen 50mA. So eine (Stückzahl 1) Standard LED kann schon 20 mA bei voller Helligkeit ziehen (OK so eine einfache 3V-Batterie-Lichterkette leuchtet nicht besonders hell und verbraucht wohl weniger aber alle LEDs zusammen kommen bestimmt über 20mA). Mit großer Wahrscheinlichkeit nimmt es kein gutes Ende, mehrere LEDs direkt an einen GPIO-Ausgang von einem ESP zu hängen. Da müsste schon ein Transistor, MOSFET oder Relais dazwischen.
Was Anderes ist es allerdings, wenn Du addressierbare LED’s verwendest. Deren Versorgung wird direkt an das Netzteil angeschlossen und der ESP steuert nur die Datenleitung, über welche die Befehle kommen (Anweisung wie hell welche LED leuchten soll). Den Strom holen sich die LEDs dort direkt vom Netzteil und nicht vom ESP.
Da hast du aber andere Probleme dann.
Die LED-Stripes laufen mit 5 V, der ESP aber nur mit 3,3, somit hast du eine Pegeldifferenz dazwischen, die mit einem Level-Shifter ausgelichen werden muss. De rmacht aus dem 3,3 Ausgangssignal des EPS das 5V Signal zur Ansteuerung des Stripes.
Andernfalls kannst du ganz komische Lichteffekte bekommen
Danke für eure Tipps.
Es geht wirklich um einfache Teile aus dem Action oder so. Die man zu Weihnachten überall kriegt. Ich muss mal gucken, ob da technische Daten irgendwo stehen. Aber so viel Saft werden die nicht brauchen.
Täusch dich nicht, auch die “einfachen kleinen” LED-Lichterketten mit 2 oder 3 AAA Batterien benötigen weit mehr Strom als der GPIO des ESP32 zur Verfügung stellt. Über ein Relais oder MOSFET wirst du nicht herum kommen.
Ich habe mir vor kurzem eine kleine Leiterplatte gelötet, mit dieser kann ich über einen D1 Mini zwei LED Lichterketten schalten. Diese werden über Transistor + MOSFET angesteuert. Der D1 wird per Powerbank betrieben.
@Tuxtom007
Wenn du so ein Entwicklerboard wie das D1 Mini-Board nimmst, dann kannst Du das Board und den LED-Stripe mit 5V betreiben. Die 3,3V am GPIO Ausgang reichen normalerweise (also bei mir bisher immer), um die LEDs über die Datenleitung zu steuern, nur die LED-Versorgung muss 5V sein. Ich klemme immer noch einen 1000uF Elko an die Versorgungsleitungen des LED-Stripe (zwischen +5V und GND).
Da hast du Glück, ich hab nämlich genau das Problem gerade mit zwei WS2812 Stripes
Der Signalpegel liegt genau an der Schwellwertgrenze des Stripes und das führt zu flackern der LED’s und unkontrollierten Lichteffekten und ist so nicht brauchbar.
Ich nutze ein ESP-Platine mit Levelshifter drauf und schon läuft es einwandfrei, weil 5V am DataIn des Stripes anliegen.
Gibt es einige von, fertige Platinen für Stripes mit 5 und 12 Volt, Sicherung drauf, Levelshifter, und Steckplatz für ESP oder den sogar direkt onboard verlötet.
Hab gerade noch welche bestellt, direkt mit WLED geflashed
Da ich mit der gleichen Platine meist noch ein Soundmodul (DF-Player) steure und diverse Sensoren (Helligkeit, Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Bewegungsmelder) nehme ich keine Fertiglösung.
In vielen Vorlagen ist noch ein 470Ohm Widerstand in der Datenleitung eingezeichnet, um die erste LED zu schützen, wenn ESP und LED-Stripe von unterschiedlichen Quellen gespeist werden. Diesen WIderstand (brauche ich eigentlich nicht) aber musste ich auch reduzieren, weil sonst sich die LEDs nur bei Helligkeit über 33% korrekt steuern ließen…
Ich nutze in großeres Fertigmodul mit einem aufgesteckten ESP für eine WLED-Lampe im Wohnzimmer, das stört die Größe nicht, weil das hinter der Wandlampe hängt.
Aber ich baue gerade ein Modell des Düsseldorfer Rheinturms mit der funktionieren Uhr ( Lichtzeitpegel ) - da muss das teil ganz klein sein, ich steuere da neben dem WS2812 Stripe noch weitere Einzel-LEDs an.
So, habe am 22.12 und 23.12 tatsächlich eine einfache Action LED-Lichterkette per D1-Mini smart gemacht und von Batterie auf USB umgebaut (hat auch einen Helligkeitssensor bekommen). Das Ganze hat mich ca. 7 Euro an Bauteilen (inklusive 2 Euro für die LED-Kette) und zwei Tage meiner Freizeit gekostet (würde beim nächsten Mal allerdings schneller gehen).
Ich musste neben einem Mosfet noch einen kleinen Spannungswandler verbauen, der dafür sorgt, dass die LEDs nicht zu viel Strom ziehen.
….Hab gestern noch eine einfache Batterielichterkette (ohne Timer) repariert. Dort war ein einfacher Widerstand anstelle eines Spannungswandlers zu Strombegrenzung eingebaut. Das spart 50-90 Cent für den Spannungswandler, verbraucht allerdings ein drittel der Energie am Widerstand (in diesem Fall). Der Spannungswandler ist ca. um Faktor 10 effizienter (laut Datenblatt und Berechnung)…