Mein Home Assistant wird komplett von Claude Code gesteuert - und es ist genial

Wie soll Claude das verarbeiten und nutzen können aber nicht auf den Server hochladen?

Natürlich wird während der Session sicherlich diese Datei an anthorpic gesendet sonst könnte CC ja keine Antwort aufgrund dieser Datei geben.

Also untermauerte bitte etwas deine Aussage dass Claude.md nur local liegt. Und wichtiger: dass die Daten aus Claude.md auch dort local bleiben.

Meines Wissens nach wird Claude.md als context IMMER bei jeder Anfrage an Anthorpic gesendet :man_shrugging:

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Ich bin verwundert dass du den Sicherheitsaspekt von Claude.md völlig falsch darstellst dass diese nur lokal liegt.

Da du KI mehr vertraust habe ich mir mal herausgenommen Claude zu fragen:

Du meinst vermutlich die Claude.md – eine Konfigurationsdatei, die in Claude Code verwendet wird. Hier eine Übersicht:

Was ist die CLAUDE.md?
Die CLAUDE.md ist eine Markdown-Datei, die Claude Code beim Start eines Projekts automatisch einliest. Sie enthält projektspezifische Anweisungen, Kontext oder Regeln – z. B. Coding-Conventions, Architektur-Hinweise oder Befehle, die Claude kennen soll.
Sie kann an mehreren Orten liegen:
∙ Projektverzeichnis (./CLAUDE.md) – gilt für das aktuelle Projekt
∙ Home-Verzeichnis (~/.claude/CLAUDE.md) – gilt global für alle Projekte

Bleibt sie lokal oder wird sie gesendet?
Der Inhalt der CLAUDE.md wird als Teil des Kontextfensters an den Anthropic-Server gesendet, sobald du eine Anfrage in Claude Code machst. Sie ist kein lokales Geheimnis – sie wird wie jede andere Eingabe behandelt und über die API übertragen.
Das gilt für alles, was Claude Code einliest: Dateien, Code-Schnipsel, und eben auch die CLAUDE.md.

Ist es sicher, Passwörter dort zu speichern?
Nein – das ist keine gute Idee, aus mehreren Gründen:

  1. Übertragung an Server: Wie oben erklärt, wird der Inhalt an Anthropic gesendet. Passwörter landen damit im API-Request.
  2. Kein Schutz vor Git: Wenn die CLAUDE.md im Projektverzeichnis liegt, landet sie leicht versehentlich in einem Git-Repo – auch in öffentlichen.
  3. Kein Secrets-Management: Die Datei hat keinerlei Verschlüsselung oder Zugriffskontrolle.
    Bessere Alternativen für Secrets:
    ∙ Umgebungsvariablen (.env-Datei, die in .gitignore steht)
    ∙ macOS Keychain (direkt aus Swift über Security.framework zugänglich)
    ∙ 1Password CLI / Bitwarden CLI für automatisiertes Auslesen
    ∙ Secret-Management-Tools wie direnv oder Vault

Kurz gesagt: CLAUDE.md ist für Projektkontext gedacht, nicht für Geheimnisse. Passwörter dort abzulegen wäre ein Sicherheitsrisiko.​​​​​​​​​​​​​​​​

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Muss ich wiedersprechen… das mag alles richtig sein, aber je nachdem mit welchem Bias du an die Sache ran gehst, übernimmt die KI den und macht ein riesiges Drama draus…
aber ja.. natürlich landen die Daten auf dem Server.

Jetzt klopfen sich wieder 3 auf die Schulter und laden ihre wichtigsten Dokumente bei google als backup hoch.. inklusive gesamten Telefoninhalt..
Dass diese Daten von der US Regierung ungefragt und unbemerkt abgesaugt werden und in Palantir gespeist….. darüber mach ich mir Sorgen.. nicht ob Claude weiß wie oft ich am Tag Stuhlgang habe. Die Credentials kann man wieder ändern wenn man dabei Bauchschmerzen hat

Wir müssen dieses Problem generell angehen.
Ich baue mein Setup gerade stark mit Cloud LLMs aus.
Ab April stehen wahrscheinlich rund 100GB für KI Modelle lokal zur Verfügung, dann sieht die Sache ganz anders aus.

Ich bin absolut für mehr Open Source, weniger US Big Tech!
Aber dann bitte überall…

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Lieber @Bomba5000 et al,
Für mich wäre das ideale Szenario eine Art ‘Read-Only’-Zugriff. Stellt euch vor, Claude (um den geht es ja hier) hätte vollen Einblick in alle Automatisierungen, Configs, Dashboards und Logs – aber eben nur lesend. Ich stelle meine Frage und die KI führt mich Schritt für Schritt zur Lösung, basierend auf dem, was sie im System sieht.

Einem nicht-deterministischen System direkt vollen SSH-Zugriff zu gewähren, fühlt sich für mich ein bisschen so an, als würde man einem Teenager die Schlüssel zum Ferrari schenken – kann gut gehen, muss es aber nicht. :wink:

Aber so ein reiner ‘Daten-Lese-Zugriff’, den Claude als Wissensbasis nutzen könnte, existiert aktuell noch nicht… oder habe ich da was übersehen?

Ich habe Claude nach einer Lösung gefragt und Claude schlug vor, einen read-only SSH zugang für “Cloude Code” einzurichten LOL…

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ja so funktioniert das.. oder, du loggst dich selbst mit ssh ein, ziehst die yaml files mit denen du dich wohl fühlst und gibst Claude nur auf diesen Ordner Zugriff. Bzw das ist automatisch schon so, wenn du ihn aus diesem Ordner startest.
Dann setz dich an den PC mit bestmöglich 2 Monitoren und gib ihm die fehlenden Infos die er nicht sieht, zB welche Entitäten von einem Gerät zur Verfügung gesellt werden.

Es gibt viele Wege KI sicher mit HAOS zu nutzen.
Das ist einer mit der meisten Kontrolle.
Zusätzlich hat er einen Planmdous.

Viel Erfolg beim Testen :slight_smile:

Hi! Erstmal danke für die coole Idee. :handshake:

Ja, das Thema KI verfolgt mich auch schon eine ganze Weile (beruflich zwischen Fotografie und Software-Entwicklung unterwegs :wink:).

Das Problem ist ja meistens: Man kann sich bei der KI eigentlich nur bei einer Sache sicher sein – nämlich dass sie im Hintergrund Dinge ‘optimiert’, von denen man selbst noch gar nicht wusste, dass sie existieren (oder kaputtgehen können).

Ich bin daher jetzt einen etwas anderen Weg gegangen: Ich nutze die Claude ‘Projekte’, eine Funktion die ich als neu für mich entdeckt habe (ist scheinbar neu).
Per Studio Code Server habe ich den kompletten YAML-Stack und einen sauberen JSON-Export meiner Entitäten (nach Raum/Funktion sortiert) dort als Wissensbasis hinterlegt. Claude ‘kennt’ meine Bude jetzt also in- und auswendig.

Ist extrem entspannt, um bspw. mit seiner hoffentlich wirklichen Hilfe die ellenlange automations.yaml mal in Ruhe auf das 2026.4.x Update zu prüfen und ggf. vorzubereiten, ohne dass die KI blind rät. Bisher gefällt mir das Setup richtig gut! :rocket:"

Versehen mit ein paar “Regeln” in Form von “Präferenzen” fühlt es sich recht produktiv an.

LG
LEM

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Das klingt interessant! Habt ihr da irgendwo eine Doku dazu?

Oma saß sechs Monate im Gefängnis wegen KI-Verwechslung

Aus meiner Sicht ist Claude die KI der man weitestgehend gut vertauen kann.

Claude Code Übersicht - Claude Code Docs ← Doku zu ClaudeCode

Die Projekte, die @lemonbiter erwähnte, findest du auch in der Weboberfläche.

Wenn mittels ClaudeCode auf der Festplatte dann den /init Befehl ausführen, dann schreibt er sich selbst eine Anweisungsdatei.

zB “/init mit folgenden Regeln: Ausschließlich in diesem Verzeichnis bewegen, keine SSH-Keys oder secret-files lesen, Syntax nach YAML syntax - Home Assistant anwenden”

außerdem könnt ihr ihn fragen was sicher ist und was nicht. Er ist kein Mensch der sich denken könnte “Haha, dem erzähl’ ich jetzt scheiß”
Er erzählt euch das nach bestem Wissen und Gewissen.
Wenn es dann um die letzten technischen Details geht, empfehle ich eine DeepResearch mit ChatGPT oder alternativ auch sehr gut Perplexity durchzuführen. Claude schreit euch den exakten Prompt dafür.

Wer sich an ein spezielles Projekt heranwagt führt erst eine Research zu best practices zu dem Thema in der entsprechenden Konfiguration durch und gibt dieses Ergebnis dann wieder zurück an Claude der sich daraufhin seine eigenen Regeln schreibt, an die er sich halten muss.
zB keine Credentials in normalen YAML-files etc.

Viel Erfolg!

https://community.simon42.com/t/info-sicherheitshinweis-fuer-claude-code-nutzer-pruefen-ob-ihr-betroffen-seid/82474

Kann mir jemand bei der Einrichtung mit MCP zu Claude helfen? Ich bekomm es leider nicht hin :tired_face::sob:

Könnte mir als Aufgabe das Sortieren und Umbenennen der Entitäten vorstellen… Ist bei nem gewachsenen Anfängersystem an dem viel getestet wurde keine schöne Aufgabe. Schieb ich schon bestimmt einen Monat vor mir her… :joy:

Moin

Hab mir jetzt über Ostern ein “Experimentier-System” aufgesetzt, ebenfalls auf einem PI5. Quasi 1:1 wie mein Hauptsystem, aber mit nur einer Auswahl an Geräten.

Da ich nicht zwingend VS Code nutzen möchte, sondern eher VS Codium - hast du da ggf. auch einen Überblick zur Einbindung von Claude?

Grüße gehen raus @Bomba5000!

Edit fragt, welches Claude Modell notwendig ist, nämlich keine Idee, wie das mit dem Token-Verbrauch ist.

Hätte erstmal den Pro genommen, oder was anderes?

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Hi, das hört sich toll an mit dem Experimentier-System auf dem Pi5! Codium kenne ich selber nicht, aber soweit ich weiß ist das ein Fork von VS Code und sollte ähnlich funktionieren. Die Claude Code Extension gibts glaube ich offiziell nur für VS Code, aber es gibt wohl auch Community-Varianten für Codium — müsstest du mal schauen ob die Extension kompatibel ist.

Zum Modell/Abo: Claude Code ist mit dem Pro-Abo verfügbar (20$/Monat), da hast du Claude Sonnet mit einem gewissen Kontingent. Für intensivere Nutzung gibts noch das Max-Abo (100$/200$ je nach Tier) mit mehr Tokens und Zugang zu Opus. Ich würde erstmal mit Pro starten und schauen ob dir das reicht — für die meisten HA-Projekte sollte das locker reichen.

Mein Setup spart mir echt unglaublich viel Zeit, besonders bei den ganzen YAML-Configs und Automationen. Kann ich nur empfehlen!

Viel Spaß beim Experimentieren!

Hey @lemonbiter,

Verstehe die Bedenken total — klingt erstmal gruselig einem AI-System SSH-Zugriff zu geben. Aber in der Praxis ist es weniger wild als man denkt:

Claude Code hat ein eingebautes Permission-System. Jeder Befehl den Claude ausführen will wird dir vorher angezeigt und du musst ihn explizit bestätigen. Du siehst also genau was passiert bevor es passiert — kein blindes “mach mal”. Eher wie ein sehr guter Assistent der dir sagt “ich würde jetzt X machen, ok?” und du sagst ja oder nein.

Und wenns doch mal schief geht: alles liegt bei mir im Git (lokal), also kann ich jederzeit zurückrollen. Hat mich auch schon gerettet :sweat_smile:

Aber deine Idee mit Read-Only ist trotzdem valide. Man könnte z.B.:

  • Einen SSH-User ohne Schreibrechte anlegen (geht tatsächlich, ist nicht so absurd wie Claude es vorgeschlagen hat lol)

  • Oder Claude nur die HA REST API zum Lesen geben — dann sieht er States, Configs, Logs, aber kann nichts ändern

Für mich persönlich überwiegt der Vorteil vom vollen Zugriff — wenn Claude direkt Configs editieren und HA neustarten kann spart das enorm Zeit. Aber jeder hat da ne andere Schmerzgrenze und das ist auch völlig ok.

Ich hab es aktuell via VS-Code mit Github Copilot umgesetzt. Anbindung via REST-API Extension in VS-Code
RickyKleinhempel/homeassistantMcp_vsc_extension
Vorteil ist, man kann verschiedene Modelle nutzen. Habe im Prompt auch den Hinweis, umsetzen nur mit manueller Bestätigung von mir. Dann sollte da auch erstmal nix passieren.

Ich möchte mich dem Vorredner (Bomba5000) anschließen und meine eigenen Erfahrungen ergänzen.

Ich betreibe Home Assistant nun seit drei Jahren. Den Anfang machte ein einfacher Heizstab, den ich per Smartphone steuern wollte – das war der Auslöser für alles Weitere. Seitdem ist das System stetig gewachsen: Aktuell betreibe ich 45 Shelly-Geräte, einige Tuya-Komponenten sowie Modbus-Geräte, viele Integrationen für unterschiedliche SmartHome-Geräte – kurz gesagt, nahezu alles mit einer lokalen IP-Adresse wurde eingebunden. Ob jedes einzelne Gerät unbedingt notwendig ist, lässt sich natürlich diskutieren.

Seit etwa einem Jahr ergänze ich dieses Setup um einen lokalen KI-Agenten: SSH-Zugriff auf einen Intel NUC, auf dem Home Assistant läuft. Für den alltäglichen Einsatz – etwa das Erarbeiten von Logiken und Automationen für bestehende Entitäten oder die Analyse von Fehlerprotokollen – ist das Claude Pro-Abo für 20 €/Monat in der Regel ausreichend.

Bei umfangreicheren Projekten, wie der Anbindung einer älteren Wärmepumpe über Modbus inklusive automatischer Registersuche (gab keine Register-Doku), stoßen die Token-Limits des Pro-Abos an ihre Grenzen. Solche Aufgaben müssen daher auf mehrere Sitzungen aufgeteilt werden.

Eine hilfreiche Maßnahme zur Reduzierung des Token-Verbrauchs ist die Übergabe einer Markdown-Datei mit klaren Arbeitsanweisungen an Claude – beispielsweise: ausschließlich lesende Analyse durchführen, keine Python-Skripte erstellen wenn manuelle Einzeiler effizienter sind, und so weiter. Das wirkt sich spürbar positiv auf die Effizienz aus.

Wer zusätzlich InfluxDB im Einsatz hat, kann Claude direkte Datenbankabfragen auf historische Werte ermöglichen. Dies ist besonders wertvoll für das Feintuning von Geräteeinstellungen und Automationen – etwa für eine bedarfsgerechte externe Steuerung einer Wärmepumpe, die individuell auf die Gegebenheiten des jeweiligen Gebäudes abgestimmt ist (Wetter, Wind, Abkühlrate, Solarertrag usw.).

Zusätzlich betreibe ich eine Linux Mint-VM unter Oracle VirtualBox, in der Claude als lokaler Agent installiert ist. Für komplexere Aufgaben starte ich die VM, öffne Claude und übergebe im Prompt eine „Connections.md“-Datei zusammen mit der jeweiligen Aufgabenstellung. Damit ist die Arbeitsgrundlage klar definiert und Claude kann direkt loslegen.

Ein hilfreicher Hinweis zur Datenhaltung: In Claude lässt sich einstellen, dass Inhalte ausschließlich innerhalb einzelner Gespräche gespeichert werden – also ohne übergreifendes Gedächtnis. Chats verfallen nach einigen Tagen automatisch und deren Inhalte gehen damit verloren (laut Anthropic). Möchte man Ergebnisse dauerhaft sichern, empfiehlt sich folgender Ansatz: Claude mit dem Befehl „Erstelle über den aktuellen Wissensstand eine MD-Datei und biete sie zum Download an“ auffordern – die erzeugte Datei lässt sich anschließend lokal ablegen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: All das ist möglich – keines dieser Elemente ist jedoch zwingend erforderlich. Für mich persönlich ist der Einsatz von KI eine echte Unterstützung: Unser Smart Home würde in seiner jetzigen Form und Qualität ohne diese Hilfestellung deutlich schwerer/garnicht zu betreiben sein.

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Ich muss das Thema noch einmal ansprechen, weil in diesem Thread ein zentrales Risiko systematisch ausgeblendet wird – auch bei allen gut gemeinten Ansätzen wie „SSH Read-Only“ oder ähnlichen Einschränkungen.

Die Kernprobleme:

  1. KI-Modelle wie Claude, ChatGPT & Co. sind keine lokalen Tools.
    Jede Eingabe, jede Abfrage und jede Kontextinformation wird an die Server der jeweiligen Anbieter (Anthropic, OpenAI etc.) übertragen und dort verarbeitet. Es gibt keine echte lokale Ausführung. Das gilt auch dann, wenn später eine „Chat vergessen“-Funktion genutzt wird.

  2. Datenabfluss und bekannte Sicherheitsvorfälle
    Es hat in der Vergangenheit wiederholt Sicherheitsvorfälle bei großen KI-Anbietern gegeben, bei denen sensible Nutzerdaten ungewollt offengelegt oder zugänglich gemacht wurden. Wer einem Agenten Vollzugriff auf die Home-Assistant-Datenbank gibt, legt ihm damit automatisch auch alle Gerätezustände, Automatisierungen, Sensorwerte, möglicherweise Kamerabilder oder sogar sensible Netzwerk-Informationen (SSH-Keys, Zugangsdaten) offen.

  3. Der „lokale Memory.md“-Mythos
    Eine lokale Speicherdatei ändert nichts an der Tatsache, dass während des laufenden Chats alle relevanten Daten in die Cloud (in der Regel in die USA) übertragen und dort verarbeitet werden. Der Speicherort der Daten nach dem Chat ist zweitrangig – der Abfluss ist bereits erfolgt.

Ganz einfache Analogie, die zeigt, worum es wirklich geht:

Stell dir vor, du postest hier im Forum:
„Ich brauche eine Automation für XYZ.“

Und ein völlig fremder Nutzer antwortet:
„Kein Problem. Schick mir bitte:

  • dein HA-Passwort
  • deinen Benutzernamen
  • Vollzugriff auf deine Instanz
  • Lesezugriff auf die komplette Datenbank
  • eine Übersicht über alles, was in deinem Netzwerk läuft…
    Ich verspreche, danach alles wieder zu löschen.“

Würdest du das tun? Nur um dir das eigene Einlesen /Beschäftigenn mit dem Thema zu sparen?

Genau das passiert, wenn du einem KI-Agenten Vollzugriff auf Home Assistant gibst – nur dass du den „fremden Nutzer“ nicht einmal siehst und keine Ahnung hast, wie lange und zu welchen Zwecken die Daten wirklich gespeichert bleiben.

Der bessere, datenschutzfreundliche Weg:

Formuliere dein Problem konkret und gib nur die notwendigen Informationen preis nutze die Website des Agenten:
„Ich möchte eine Automation, die bei Sensor A/B/C folgendes macht: XYZ. Ich habe folgende Entitäten/Sensoren verfügbar. Hat jemand eine Idee oder einen fertigen Blueprint?“

Das reicht in 95 % der Fälle vollkommen aus. Wer wirklich Hilfe braucht, kann sie so geben – ohne dass ein Drittanbieter in den USA Einblick in dein gesamtes Smart Home erhält.

Wer KI-Agenten dennoch Vollzugriff geben möchte, sollte sich zumindest bewusst sein, dass er damit sein privates Zuhause einem cloud-basierten, nicht vollständig kontrollierbaren System ausliefert. Das ist eine bewusste Risikoabwägung – keine harmlose Bequemlichkeitslösung.

Kleiner Hinweis am Rande (ernstgemeint)

Wer eine KI auf seinem Home Assistant lässt um ihm zu konfigurieren oder ähnliches, dem sei dringend geraten die Mitbewohner im Haushalt und super wichtig Gäste!darüber zu informieren, dass deren Standorte (sofern Mobile Geräte mit dem HA verbunden sind oder sich im WLAN befinden) und / oder Kamerabilder (Tür, Überwachungskameras) und oder Bewegunsgmuster und Lebensgewohnheiten durch Dritte einsehbar und auswertbar sind.
Liegt die Einwilligung nicht vor, ist es ein schwer Eingriff in die Persönlichkeitsrechte und ein Verstoß gegen die DSGVO ist es sowieso!

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Und genau das, ist dass für mich erschreckende Problem: es werden offensichtlich/offenbar grundlegende Sicherheitsaspekte nicht berücksichtigt bzw. verleugnet oder sind schlicht nicht bekannt. Und ich unterstelle, dass die Leute, welche sich hiermit ja tiefgreifend beschäftigen, eben nicht unwissend oder dumm sein können - eher im Gegenteil. Das erschließt sich mir einfach nicht.
Und was passiert erst wenn wirklich Unwissende (um nicht zu sagen “Doofe”) sich 'nen MCP zusammenstricken?

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Es ist wie beim Arbeiten am Strom: ich muss die Sicherung nicht rausnehmen - ich weiß was ich mache.

Es trifft ja immer nur die Anderen.

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