Wie sieht es mit Kosten für zB claude code aus?
@Thomassh: Claude Code läuft nicht lokal - es verbindet sich mit den Anthropic-Servern für die KI-Verarbeitung. Aber alle Dateien (Configs, SSH-Zugänge, Projektdaten) liegen lokal in meinem Projektordner und Claude Code liest diese direkt von dort.
Ich habe auch mit lokalen KIs über Llama und Qwen experimentiert, die dann mit meiner Nvidia GPU alles vollkommen offline machen können. Aber aus Bequemlichkeit und da ich oft auch von unterwegs meine HA-Ideen teste, bin ich bei Claude Code geblieben.
@ha-stw: Die Kosten sind mittlerweile deutlich gesunken. Früher waren es mal 200€/Monat für die Pro-Pläne, aktuell gibt es Claude Code ab 20€/Monat. Für das was es kann, ist das absolut fair.
Ob deine Daten nun lokal liegen oder im Web ist dann aber ja egal.
Claude hat Zugriff darauf und verarbeitet die in der Cloud und kann dann das gesamte System modifizieren ?
Wie stellst du denn sicher das z.B. die Phytonscripte nur das machen was du erwartest, kontrollierst du den Code ?
Durch den SSH Zugang von außen, dürfte Claude wohl den vollen Zugriff auf alle Komponenten in HA haben. Oder sehe ich das falsch?
Ob man das möchte, muss jeder selbst wissen.
Für mich wäre es auch nichts, ich schicke zwar hin und wieder yaml Code an die ki und bestimmte Sachen zu optimieren und besser zu strukturieren, das wars aber auch schon.
Wenn es für dich funktioniert ist es doch wunderbar ![]()
Ich denke mal die zurück Haltung kommt daher, daß eigentlich Jahre lang der Tenor war, gib fremden keinen Zugang zu deinem System. Egal ob jetzt der eigene Rechner, die Finanzverwaltung oder was auch immer.
Die Frage die man für sich selbst beantworten muss
- Ist die KI ein Werkzeug, was meine Wünsche umsetzt.
- Oder handelt die KI selbstständig und ich hoffe das sie meine Wünsche berücksichtigt
Zwei /OT/ - SPAM - Beiträge entsorgt.
Bitte beim Thema bleiben. ![]()
Sehr spannend. Auch ich arbeite viel mit KI und HA und lerne immer wieder dazu. Die Produktivität steigert sich enorm. Wenn andere mehr Spaß daran haben, Lösungswege selbst zu entwickeln, auch gut, aber die werden bereits abgehängt. Auch nicht schlimm, wenn der Weg das Ziel ist. Ist bei mir nicht so. Das Ziel ist das Ziel und das will ich so schnell wie möglich erreichen. Dann kommt das nächste Ziel. Allerdings, die KI vollkommen losgelöst auf meine HA los zu lassen, so weit bin ich noch nicht.
Mich würden Langfristerfahrungen hinsichtlich der Codewartbarkeit insbesondere bei komplexen Sachen interessieren? Hier vermute ich, daß schnelle KI Ergebnisse auf Dauer mit mehr Aufwand bezahlt werden. Auf der anderen Seite wenn man der KI mit den Skills Rahmen und Best Practise vorgibt (hatte mir vorhin Simon sein Video angeschaut), könnte der befürchtete Effekt abgemildert werden. Na mal sehen. Ich mag KI weil sie enabled und ich mag sie nicht weil sie sich zu oft entschuldigen muß anstelle richtig abzuliefern.
Um Rahmen und best Practice vorzugeben, muss man aber verstehen was die KI da tut und selbige selbst kennen. Stichwörter zu prompten und sich über das Ergebnis zu freuen ist es eben nicht …
Werkzeug und so … Daher meine Frage, ob man versteht was passiert oder vollständig abhängig von der KI ist. Aber diese wird, sicher aus Gründen, gerne ignoriert.
Noch Tarag. Viele von uns arbeiten seit vielen Jahren in der IT und haben so manche technische Wellen gewollt oder ungewollt mitgemacht aber eines habe ich bei keiner Neuerung bisher gesehen: Das wissende Techniker überflüssig werden.
Hier mal meine 5 Cent.
KI ist neu und wird massiv gehypt. Jetzt kann man dazu stehen wie man will, aber auf Dauer wird KI zum Alltag gehören - und auch zum Beruf.
Ich bin ja mittlerweile Rentner, aber während meiner Berufstätigkeit habe ich immer versucht auf dem neuesten Stand zu sein.
Also hätte es zu meiner Zeit schon KI gegeben wäre ich sicher ganz vorne mit dabei gewesen.
Möchte man also dabei sein dann muss man mitspielen. HA ist da das nahezu perfekte Übungsobjekt. Man “spielt” mit seinem Hobby und lernt dabei viel Neues. Und wenn dann eines Tages der Chef kommt und sagt ”wir nutzen ab sofort die KI” dann ist man vorbereitet und quasi “Spezialist”.
Also: nicht verteufeln sondern sinnvoll nutzen.
KI schreibt mir Code und richtet mir Dinge ein, von denen ich nicht einmal mehr die Manuals lese.
Ich verlasse mich voll auf die KI und freue mich darüber, dass sie alles erledigt und es funktioniert. Auch wenn ich keine Ahnung habe wie.
Was genau habe ich dabei gelernt?
Wenn ich privat einen Koch engagiere und diesem sage, was ich irgendwo gesehen habe und was ich gerne essen würde und er kocht für mich …
Was lerne ich dadurch? Kann ich gut kochen, weil ich regelmäßig essen gehe?!
Nein, ich lerne dabei nicht HA zu programmieren. Ich lerne die KI zu bedienen.
- Wie richte ich die KI ein
- wie setze ich die Parameter
- wie prompte ich
- wie optimiere ich den Prompt
- wie interpretiere ich das Ergebnis
Stimmt. Im Restaurant lerne ich auch, wie ich richtig bestelle.
Aber die richtige Aufforderung zu schreiben ist bestimmt eine große Kunst …
Wieso sollte man da die Technik oder was passiert noch verstehen müssen?!
Wir sind uns aber einig, dass man an dem Punkt zu 100% abhängig ist? Genau so, wie man zu 100% austauschbar ist, weil es nur jemanden braucht, der richtig Fragen kann?!
KI macht eigenes Wissen und Können mittel- bis langfristig überflüssig - und da liegt die Krux an dem Ganzen.
Heute findet man es noch cool, wenn einem Dinge abgenommen werden - die nächsten Generationen werden sich hingegen maximal noch beschweren, wenn mal ein Licht aus bleibt. (Um im Kontext zu bleiben…)
Der technische Fortschritt hat historisch gesehen immer mehr Arbeitsplätze geschaffen als gekostet. Und es war immer so, dass eher einfache Arbeiten weggefallen sind / ersetzt wurden.
Auch wenn bereits heute offensichtlich einige gar nicht erwarten können sich selbst zu ersetzen. ![]()
Darauf zielte meine Frage oben ab.
Wenn ich verstehe, was die KI mir da zusammenbaut und das im Zweifel mit einem Mehr an Aufwand auch selbst hinbekomme, dann ist ja alles ok (oder eben wie in meinem Fall, wenn es einfach nur Gimmicks sind).
Wenn ich das, was der Koch kocht parallel mit koche, dann lerne ich davon durchaus.
Was passiert, wenn man alle seine Aufgaben blind der KI überträgt sehe ich aktuell an einigen Kollegen hier. Im Ergebnis sind alle gestresster, weil die mit der KI streiten und wir die Ergebnisse ausbaden dürfen.
Coole Sache!
Klar ist es nicht gänzlich unproblematisch einer KI den ungehinderten Zugang zum Heimnetzwerk zu erlauben, aber:
- Den KI SSH Zugang kann man in der Firewall ja grundsätzlich abdrehen und nur erlauben, wenn die KI etwas machen soll/darf
- Da ich auch eine engere KI-integration anstrebe, habe ich sämtliche IoT-Geräte in ein eigenes VLan und - soweit WLan verbunden - auch in ein Netz mit eigener SSID gepackt. Die KI hat im Fall der Fälle also keinen Zuganng zu seniblen persönlichen Daten
- Wenn mal was zerschossen werden sollte - egal aus welchem Grund - lückenloses Config-Backup ist Dein Freund. Nicht nur auf GitHub, wenngleich die Integration schon geil ist!
- Basis-Funktionalitäten wie Licht-schalten läuft bei mir über KNX. Wenn also mal HA tot sein sollte, dann ist halt der Komfort weg, aber es ist nicht gleich das ganze Haus tot
- Bei der Konzeption achte ich auch immer daruaf, dass auch bei IoT-Geräten (esphome devices) viel Intelligenz im Gerät selbst liegt und auch noch viel geht auch wenn der HA-server mal weg sein sollte.
Wenn man das alles beachtet, dann kan so eine Integration nur von Vorteil sein. Es sei denn, man betrachtet den Weg als Ziel - aber das muss jeder für sich entscheiden.
In meiner Umgebung hat Chat mir schon viel Zeit gespart und Sachen realisiert, auf die ich selber nicht gekommen wäre. Hier ist aber immer noch drag & drop in die Entwicklungsumgebung notwendig und eine Feherlquelle.
Also ich gebe jetzt Claude mit der VS Code Integration mal eine Chance…
Wenn man wirklich Ahnung hat von dem was man tut, kann man sowas wie es @Bomba5000 hier beschreibt, sicherlich durchaus in Erwägung ziehen. Nach meiner Einschätzung hat der TE die Ahnung.
Ich persönlich könnte das nicht, zumindest bei meinem momentan noch recht bescheidenen Wissensstand betreffend KI und deren sicherer Nutzung.
Was ich wohl seit einigen Monaten zunehmend mache, ist die KI für einzelne gezielte Problemlösungen zu nutzen. D.h. bspw. der KI meinen YAML-Code für eine nicht funktionierende Automation übergeben und stumpf fragen, wo der Fehler liegt
Oder mal um Vorschläge bitten, wie ich ein bestimmtes Problem/ eine Aufgabe in HA lösen könnte.
Und da bin ich schon sehr überrascht, wie gut die KI mir dann doch helfen konnte bislang, zumindest in den allermeisten Fällen.
Viel weiter bin ich halt noch nicht, aber das wird sich hoffentlich noch bessern. ![]()
Auf jeden Fall mal mein “Danke” an Bomba5000 für den Thread, so weiß ich zumindest, was alles so geht…
Hm, kein eigenes Wissen - naja, ich bin da altmodisch - mein Wissen bleibt mir, auch wenn mal alles ausfällt ![]()