ich habe mir auch eine einfache “Nulleinspeisung“ gebaut. Ich messe mit dem Shelly 3em den Verbrauch und setzte meinen AP-Systems Wechselrichter alle 3 Sekunden so, dass er auf +50W läuft (um eher was aus dem Netz zu bekommen als etwas zu verschenken)
Ich habe den B2500 jetzt ganz neu und habe wie “FinalFantasy“ die Mail von Marstek bekommen.
Sehr geehrter Kunde, bitte beachten Sie, dass unser Kundendienstteam nach der Aktivierung von MQTT keine Probleme mehr mit dem Produkt beheben kann. Sie tragen die alleinige Verantwortung für alle damit verbundenen Risiken und Verluste. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Wenn Sie mit den oben genannten Bedingungen einverstanden sind, kontaktieren Sie uns bitte erneut, damit wir die Aktivierung vornehmen können.
Das klingt für mich jetzt so als würde ich die 10 Jahre Garantie verspielen, wenn ich es einschalten lasse. Eigehtlich brauche ich MQTT nur um den aktuellen Ladezustand abfragen zu können um auf Bypass umzustellen, wenn der Akku voll ist.
Hat da mal jemand bei Marstek nachgefragt was es bedeutet
Sie tragen die alleinige Verantwortung für alle damit verbundenen Risiken und Verluste.
Also ich würde sagen, der Hersteller ist in der Pflicht die MQTT Schnittstelle so aufzubauen, dass man kein Schaden am Gerät verursachen kann. Zudem ich (eigentlich) nur Read-Only benötige.
Nein, Marstek teilt dir nur mit, das du mit aktivertem MQTT keinen weiteren Support erhältst.
Bei mir kam später noch eine Mail, das es umgestellt wurde und ich mich jederzeit wieder melden kann, wenn es wieder abgeschaltet werden soll. Ich interpretiere da mal rein, das ich nach der Abschaltung auch wieder Support in Anspruch nehmen kann.
Auf Bypass musst du nicht umstellen, das macht der Akku von selbst wenn er voll ist, ob du willst oder nicht. Leider kann man überhaupt nicht manuell auf Bypass umstellen.
Da der MQTT-Support nicht offiziell ist, ist der Hersteller denke ich auch zu nichts verpflichtet. Aber wie ich oben bereits geschrieben habe, macht der Speicher auch mit aktivierter MQTT-Schnittstelle einiges selbstständig. Ich wüsste nicht was man mit aktivierter MQTT-Schnittstelle kaputt machen können sollte. Bei Speicher voll schaltet der Speicher von selbst auf Bypass. Bei der eingestellten Dischargegrenze schaltet der Speicher die Outputs automatisch ab. Man kann keine Werte ausserhalb der Grenzen für die Ausgabe setzen.
Man kann den Speicher also weder durch eine verkorkste Automation tiefentladen, noch kann er bei vollständiger Ladung überladen und er gibt auch nicht versehentlich irgendwas >800W aus.
ich habe meine PV Anlage jetzt mit 3 B2500 erweitert.
In einem ersten Schritt möchte ich erstmal nur die Speicherdaten ins Energiedashboard von HA einbinden.
Da ich oft nicht zu hause bin, möchte ich aber auch weiterhin über die Marstek App, also via Cloud, auf die Speicher zugreifen können.
Soweit ich das jetzt recherchiert habe sollte das mit den beiden Tools hm2mqtt und hame-relay möglich sein.
Mit dem BLE Tool MQTT am Speicher aktivieren. Dabei Modus 1 (inverse_forwarding: false) verwenden. Oder über den Marstek Support.
Wenn MQTT aktiviert wurde, sind die Speicher in der APP nur noch via Bluetooth erreichbar.
hm2mqtt liefert dann die MQTT Daten an HA (Mosquitto läuft bei mir schon).
hame-relay stellt die Verfügbarkeit der APP wieder her.
Also mit hame-relay kann ich die App auch via Wifi wieder verwenden?
Verstehe ich das richtig? Oder bin ich da am Holzweg?
Ja das funktioniert so. wenn du mehr als 1 Speicher nutzen willst, dann musst du gucken, weil die sich wegen gleicher mqtt id in die Quere kommen und dann immer einer abschaltet
Damit brauchst du weder irgendwas an der App zu ändern, noch irgendwas Umstellen lassen.
Nicht einmal einen Lötpunkt musst du setzen. Da wird NUR die Software über esphome von HA auf den esp aufgespielt und alles läuft auf Anhieb.
Damit kannst du nicht nur alle Werte in Echtzeit direkt aus den Akkus auslesen, sondern sie auch komplett steuern und über HA jeden einzelnen Wert einstellen und ändern.
Auch automatisch…
M.E. braucht man für den B2500 nichts anderes.
Ich habe mit dem Ding schon 5 B2500 gleichzeitig gesteuert…
Bei mir hängt der esp in 7m Entfernung und durch 2 dicke Steinwände durch. 0 Empfangsausfall.
Das Wlan im b2500 ist dermaßen mies, dass der Wlanconnect um Längen schlechter ist, obwohl ich extra einen AP in 2m Entfernung und nur durch eine Glastür getrennt aufgebaut habe (musste ich, da der Connect ständig abbrach, als er in 6m Entfernung stand).
Und: Der esp sendet dann ja ebenfalls die Daten per Wlan weiter an das HA api…
Bei mir gibt es seit der mqtt Aktivierung und Einbindung in HA das Problem, dass der Ladestrom unregelmäßig stark gedrosselt wird. 600 Watt auf unter 90 Watt trotz voller Sonne. Kann das wirklich an der Einbindung liegen oder ist das Zufall? Hat jemand ein ähnliches Problem? Und weiß jemand, wie ich mqtt auf dem Speicher wieder deaktiviere und alles zurücksetze? LG
Und wieder etwas später, 2025-09-26 nämlich, noch mal ein Nachtrag:
Irgendwann hab ich gemerkt, dass mein HMS nie mehr als ca. 400 Watt einspeist und mal im OpenDTUonBattery Github nachgefragt. Da kam dann raus, dass mit meiner 1er Firmware des HMS nur 200 W je Eingang genutzt werden, weil die 800 W maximale Einspeisung auf die 4 Eingänge verteilt werden. In der neuen Firmware wäre das anders, aber die kann ich nur mit einem HMS DTU einspielen, nicht mit einem OpenDTU.
Also hab ich dann doch auf die OpenDTU-onBattery umgestellt, damit geht es dann.
Scheint etwas träger zu reagieren als die Marstek-Skript-Steuerung, warum auch immer, aber geht und jetzt wird auch bei Sonne der 600 Watt Wasserkocher ausgeglichen und der Herd verbraucht nur noch ca 1 kW oder weniger, wenn die Marsteks voll sind und die 4 Module alle einspeisen.
Aber jetzt ist es ja wieder vorbei mit Sonne und der Ertrag ist verschwindend.
Auch die Wasserwärmung mit PV (Elwa, 4 x 445 W Module) macht so gut wie nichts mehr.