Du könntest auch deinen Fön oder sonstige Verbraucher einschalten, kostet ja nix ;). Ist es darum sinnvoll? Dein Zusatzheizer hat auch einen Verschleiß etc.
Ich sag dir deine WP wird dadurch nicht länger leben und du wirst dadurch nicht mehr Eigenverbrauch haben nur das es dich über die ganzen Jahre einiges an Einspeisung kostet.
Warum du immer Sommer heißeres Wasser als im Winter brauchst ist dadurch aber noch nicht geklärt. Wie gesagt kannst ja auch den Backofen bei Sonne anmachen . Ich weiß leicht provokativ, aber ich versuche dir mitzuteilen erstmal den Sinn rausfinden, weil machen kann man viel
Kannst auch Spaß mal die Takte die du einsparst 165 p.a. auf einen Kompressor der 100.000-150.000 abhaben kann ausrechnen. Was das % ausmacht
Ich glaube deine 58 Grad im Winter tut deiner WP im Verschleiß deutlich mehr weh als die paar Starts
@Thomassh und @MelleD DANKE erstmal für eure, für mich, wertvollen Beiträge.
Ein Thema hatten wir noch nicht: Die Zirkulationspumpe.
Was ich in den Einstellungen nicht ändern kann ist die 3min Laufzeit in jeder Stunde, obwohl die ZP nicht aufgelegt ist. Ich schalte die ZP per Steckdose zu den Zeiten, wenn Warmwasser benötigt wird: 3 min um 6:57 Uhr - 3 min um 12:47 Uhr - 3 min um 17:57, 19:47, 22:27 und 23:15 Uhr.
Da sollte der Wärmeverlust doch nicht zu hoch sein, oder?
Also dann, wie vorher beim Gasbrennwertgerät auf 55° gehen?
Durch die Warmwassererzeugung mehr Ertrag zu haben, als durch die Einspeisung.
Das Ing-Büro schreibt dazu, dass man bei PV-Überschuss eher die Vorlauftemperatur um 4K erhöhen sollte, als in den Speicher zu laden, weil der Estrich sich weiter aufwärmt. Auch ein guter Gedanke.
Na ja, ich bin ja erst am Beginn meiner Wärmepumpen-Karriere
Das ist wie gesagt sehr persönlich und musst du testen. Ich bin auf 48 Grad, kenne welche mit 46 grad aber auch mit 52.
Runterstellen bis die Frau meckert, dann weißt es war zu niedrig ;).
Wegen Zirkulation ist auch sehr unterschiedlich meistens 1-2 Grad verliert man. Ich habe so eine selbstlernende Steckdose, aber geht bestimmt auch mit festen Zeiten - aber 2-3 mal am Tag müsste reichen. Auch testen!
Wenn man PV hat kann man viel mit erhöhen und absenken machen um mehr PV zu nutzen, aber das ist der wirklich der aller letzte Schritt in der Kette, davor musst dein System kennen und die Basics haben.
Dazu zähle ich ERR rausnehmen, Puffer so gut es geht umgehen, Heizkurve mit hydraulischen und thermischen Abgleich haben.
Aber das geht meistens im Winter zwischen -5 und 5 grad bei keinem all zu sonnigen Tagen.
Meistens muss man im Herbst dann die Heizkurve fein tunen und im zweiten Winter nochmal.
Allgemein ist bei der FBH dein Estrich der Wärmepuffer. Deshalb ist auch ein Pufferspeicher nicht nötig (außer deine WP brauch den zum Abtauen). Darum solltest du prüfen ob der Pufferspeicher parallel oder seriell eingebaut ist, dann kannst ihn umgehen und das Überstromventil öffnen usw.
Dafür widerum musst du aber die Mindestdurchflussmenge garantieren etc., das klappt widerum mit komplett offenen oder abmontierten ERR.
Wie du siehst Kettenreaktion. Schritt für Schritt
Wenn du dann irgendwann zum Absenken/Anheben kommen solltest - aus welchen Gründen auch immer - ist das auch wieder individuell wie weit man da gehen kann, wieviel Wärme nimmt dein Estrich auf, wieviel Wärme gibt dein Haus ab etc. darum sollte man das immer nach und nach machen und kann auch testen/dokumentieren. Aber davor würde ich eben die Grundeinstellung im System machen, danach steht dir alles offen zum Testen .
Ich persönlich (auch wenn wir in einem Smart Home Forum sind, darf ich nicht zu laut sagen) mag wenn das System eingestellt ist musst du nichts Automatisieren, nicht umschalten, nichts steuern. Es läuft ganz einfach.
@Joachim-xo vielleicht als kleine Motivation, weil ich so ziemlich jeden Fehler mitgemacht habe. Ich bin mit 4500 kWh p.a. Verbrauch und 10-15 Takte pro Tag gestartet.
Nun bin ich bei 3000 kWh p.a Verbrauch (bei wohl gemerkt 1 grad höherer Raumtemperatur als zuvor) und 1-3 Takte pro Tag. Auch hier könnte man noch ein wenig optimieren, aber der Komfort siegt auf jeden Fall immer
Also lohnt sich auf jeden Fall, 40-45% kommt dann von der PV.
So pauschal kann man das auch nicht beurteilen. Mein Takt vom 24.12.25 lief durch bis zum 14.1.26, und der vom 18.1. bis zum 27.1.26. Im April habe ich mir dann eine Heizkurvenanpassung gebastelt, die bei Sonnenschein auf die PV und Kompressor auf Mindestleistung die Heizkurve alle 10 Minuten raufgesetzt hat, um eine Taktpause hinauszuzögern. Damit hatte ich 2 Takte am Tag, bevor mittags die Abschaltgrenze gerissen wurde, und bis zur Nachtabschaltung blieb die Heizung dann auch aus. Und mittlerweile habe ich nur noch für jede WW-Bereitung einen Takt. In Summe waren es rund 710 im Jahr.
Und ja, es lief deutlich ruhiger, nachdem ich die On-Off-Thermostate demontiert habe. Jetzt habe ich nur noch zwei von Sonoff, mit denen man die Ventilstellung in % vorgeben kann. Das ersetzt dann die nicht voreinstellbaren Ventile darunter. Den Rest steuert die Heizkurve.
Hat auch keiner behauptet, wenn du den Beginn gelesen hast habe ich gesagt das viele aus verschiedenen Gründen individuell ist vor allem die edge cases, aber bei 95% einige Basis Sachen sehr wohl gut funktionieren. Und die Wahrschrinlichkeit bei den anderen 5% zu sein muss schon viel schief gehen und man muss pech haben
Darum Grundeinstellung sauber durchfuhren. Danach kann man fein tuning betreiben, wollte nur aufzeigen das es durchaus lohnenswert sein kann.
Korrekt mit der Gefahr das es halt jemand umstellt und es kein Placebo Effekt für die Schwiegermutter gibt
+ du solltest sie auch nicht anderweitig steuern
Das schöne bei einer LWWP ist solche Spielereien sind nicht nötig, da die die LWWP am effizientesten tagsüber läuft. Jedes Grad Differenz zur Quelltemperatur sind 2-3% und da die Sonne tagsüber scheint hast du doch eine nette überlappung 2er Interessen, dass sie sowieso tagsüber immer läuft, aber nochmal letzte Kette .
zusätzlich bei solchen Spielereien beachten welches permanente Werte in deiner WP sind (heißt welche Einstellungen sind noch gesetzt nachdem die WP keinen Strom mehr hat).
Die sind dann in einem eprom gespeichert. EPROMs können je nach Art 10.000-1.000.000 Schreibzugriffe machen. Meiner kann bei der Heizkurve 10.000 heißt wenn du alle 10 min den überschreibst kannst dir ja ausrechnen wann der Controller Hops geht. Bei 1.000.000 natürlich unkritischer als bei 10k
Nein, Vaillant arotherm mit ebusd adapter. Das läuft auch nur tagsüber, solange PV-Strom verfügbar ist, und wird anschließend auf den Standardwert von 0,8 zurückgesetzt.
sind oben im Screenshot unter “Einstellungen” - mein gewählter Wert und daneben die Ursprungswerte, die der Heizungsbauer eingestellt hat. Leider kann ich, wie früher am Brennwertgerät, die Heizkurve nicht auf 0,6 oder 0,7 einstellen. Die Heizkurve kann ich nur über die dargestellt Werte verändern. Oder ich habe die Einstellung bei ca. 270 Entitäten noch nicht gefunden.
Soweit ich das von der Seitenlinie aus überblicke, gibt es bei Bosch/Buderus keine Heizkurvensteigung wie bei Vaillant und Viessmann. Stattdessen werden die Vorlauftemperaturen am Anfang (20°C) und am Ende (NAT) definiert und dazwischen interpoliert.
Ja ok, weiß nicht genau was das mit meiner Aussage von oben zu tun hat , aber unabhängig davon musst in die Anleitung reinschauen bei jeder WP stellt man die Heizkurve anders ein. Meistens mit 2 Parameter und der dritte errechnet daraus die Maschine und wie @Thomassh schon sagt schau in der Fachebene direkt am Gerät.