heute ist mir mein Homeassistant bereits zum zweiten mal abgestürzt und bootet nicht mehr.
Ich werde wieder ein Backup einspielen und weiter machen. Aber ich würde gerne wissen wieso das passiert. Vielleicht hat jemand ja das gleiche Problem.
Homeassistant läuft unter HAOS auf einem RaspberryPi4 mit 8GB Ram und als Massenspeicher ist (im Moment) eine 2,5” HDD angeschlossen.
Beim letzten mal war es eine SSD.
Ich komme weder über die Webseite, noch über SSH auf den Raspberry und an Logs komme ich auch nicht.
Allerdings glaube ich, einen kurzzeitigen Stromausfall ausschließen, denn meine Fritzbox ist seit 4:52 Uhr verbunden, mein NAS seit 2 Tagen und das letzte Lebenszeichen von HA gab es um 19:27 auf eine openHASP-Display. Da ist die Uhrzeit stehen geblieben.
Kann es am Raspberry liegen? Das wäre das Einzige, was mir einfällt. Die HDD ist über USB mit einem USB auf SATA-Adapter angeschlossen und, nachdem ich den Raspberry jetzt hart aus- und wieder eingeschaltet habe, leuchtet noch nicht einmal die LED für Zugriff auf die HDD am Adapter. Die Platte selbst fährt hoch, ich höre aber nicht die typischen Zugriffsgeräusche, wenn die Leseköpfe bewegt werden.
Auch auf das Netzwerk scheint der Raspberry nicht zu reagieren, denn beide LEDs am Netzwerkanschluss leuchten dauerhaft, während der Port am Switch munter vor sich hin blinkt.
Genauso war es beim letzten Mal und HA hat erst wieder reagiert, nachdem ich die neu mit Homeassistant bespielte Festplatte angeschlossen habe.
edit:
Auf irgendwelche Logs habe ich keinen Zugriff. Aber ich hoffe ja, daß ich später irgenwie an die Daten komme, wenn HA wieder läuft. Oder ich versuche, die HDD an einem anderen Linux-Rechner auszulesen.
Ja, Monitor kann ich noch versuchen. Muss nur erst mal einen finden und in den Keller bringen.
Nein, der Raspberry ist nur passiv gekühlt. Aber im Keller ist es noch relativ kühl. Und er hat ja nun schon fast 2 Jahre gelaufen, ohne daß es Probleme gab.
Edit:
Das mit dem Monitor wird wohl erst mal nichts. Ich habe zwar ein mini-HDMI auf HDMI-Kabel, aber keinen Adapter von HDMI auf DVI (oder VGA).
Die Bildschirme an meinem PC hängen alle per HDMI auf DVI-Kabel am PC und dafür fehlt mir ein HDMI-Adapter mit zwei Buchsen.
Edit 2:
Der Raspberry liegt vor mir auf dem Schreibtisch und HA läuft wieder, wenn auch ohne Zigbee und Thread.
Ob es am anderen Netzteil liegt oder daran, daß der Raspberry etwas abgekühlt ist, keine Ahnung.
Auf jeden Fall läuft gerade ein Backup und der 3D-Drucker druckt eine neue Halterung für Raspberry, Festplatte und jetzt auch einen Lüfter.
Wenn alles fertig ist, kommt alles wieder in den Keller und zwar mit dem Netzteil, welches ich hier oben habe. Und Montag besorge ich mir einen Adapter für die USV, um alles, was ich im Rack habe, darüber zu puffern. (sicher ist sicher)
Noch eine Frage: Wo in den Logs kann ich denn sehen, was die Ursache für den Absturz gewesen sein könnte?
Wie wird denn die HDD mit Strom versorgt? Eigenes Netzteil? Nur USB gespeist, kann es schonmal knapp werden mit der Spannungsversorgung. Was für ein Netzteil verwendest Du den für den Raspi?
Die HDD wird über USB aus dem Raspberry versorgt, genau wie beim ersten Mal die SSD.
Vorher hatte ich das Netzteil von einem RPI400 mit 5,1V/3A. Das könnte wohl schon etwas knapp gewesen sein.
Jetzt habe ich ein anderes Netzteil (auch original Raspberry) mit 5,1V/5A. Mal sehen, ob der Fehler noch mal auftaucht.
Was sich jetzt auch noch geändert hat, ist die CPU-Temperatur. Durch den gestern angebauten Lüfter ist die von im Schnitt 40°C auf ca. 25°C herunter gegangen.
Ich verwende an meinem Raspberry Pi 4 einen 12 V Lüfter mit 50mmx50mm grösse der äuft dadurch sehr leise und kühlt den Pi auf aktuell 38° das system habe ich auch an einem 2 ten pi seit 3 Jahren schon so hängen
Ich habe einen 60mm Lüfter, der auf 12V läuft und seit gestern den Pi auf unter 25°C kühlt.
Der Lärmpegel ist mir relativ egal, da bei mir alles im Keller in einem Rack steht.
Ja. Den benutze ich, aber der zeigt keine Probleme an. Auch mit dem alten Netzteil nicht.
Weiß aber auch nicht, wie zuverlässig das Spannungsprobleme an den angeschlossenen Geräten anzeigt. Habe bei mir mit originalem 27W Netzteil an RasPi5 4GB schon Angst, dass es nicht reicht mit an USB angeschlossener 500GB SSD (WD Red ohne externe Stromversorgung) und ZBT-2 sowie gelegentlich ein BT-Dongle für Matter Anmeldungen. Dabei habe ich noch nicht mal einen Lüfter (Passivgehäuse).
Einmal ist mir der OTBR/Matter komplett abgestürzt ohne erkennbaren Grund.
Überlege mir, ob ich nicht auf das originale 45W Netzteil upgrade.
Leute… ihr könnt euren Raspi mit 100W Netzteilen versorgen, trotzdem ist die maximale Strom / Leistungsabgabe an den USB-Ports begrenzt.
Einfach mal nach Pi4 / Pi5 “max usb current” googeln und ihr wisst bescheid.
Ja genau, die ist begrenzt auf den einzelnen Port. Wie verhält es sich denn, wenn mehrere Ports mit unterschiedlichen Anforderungen betrieben werden? Vielleicht kannst Du ja dein Wissen hier mit uns teilen? Dafür ist das Forum ja gedacht, oder nicht?
Man nimmt einen vernüftigen USB HUB mit eigener Stromversorgung dann funktioniert das auch Ich habe an einem PI4 14 USB Anschlüsse hängen das funktioniert nur mit eigener Stromversorgung und das nun seit 3 Jahren.
Oder ketzerisch: Man organisiert sich einen Mini-PC, einen Intel NUC 6,7 oder 8, dann hat man all die Anschluss- und Strom sorgen nicht mehr und lebt mit 9-15Watt Verbrauch
ich selbst nutze HA seit letztem November auf einem Minix Z83-4 und hatte nicht einen Absturz. Kaufe dir den hier: https://www.ebay.de/itm/389761093001
Der ist meinem Minix Z83-4 sehr ähnlich. Ich denke HA OS drauf zu machen dürfte für dich ja kein Problem sein. Habe von den schon 5 gekauft und mit nem MG24plus als Multiprotokoll laufen bei einigen Nachbarn über Nebenan.de . Die HA Systeme laufen bock stabil, wie bei mir auch.
Einen Mini-PC hab ich hier auch stehen. Aber im Moment sehe ich keinen Bedarf, den Raspberry auszumustern, da alles gut läuft und ich noch lange nicht an dessen Grenzen gerate.
Der eigentliche Fehler lag wohl an der Stromversorgung, gepaart mit einer eher suboptimalöen billig-SSD und ist für mich im Moment behoben.
Okay freut mich das es jetzt läuft. Ja das mit Strom ist immer so eine Sache. Wenn man 2,5” HDD hat sollte man ohne USB 3.X Gehäuse immer extra Strom nehmen. Hatte ein altes USB-Gehäuse mit USB 2.0 da musste ich immer das Netzteil benutzen. Bei dem neuen mit USB 3 das hat kein Stromanschluss mehr. Das Thema USB-Spannung kennt man auch zu genüge von Tv´s. Wollte bei meiner Mutter den Google Streamer anschließen und über den USB-Port versorgen, ging aber nicht also doch das mitgelieferte Netzeil benutzen.