Home Assistent reagiert nicht mehr

Ich ging gestern bei voller Funktionalität schlafen und heute morgen ging gar nichts mehr. Ich bin leider nicht so bewandert mit der technischen Seite, habe bisher den Intel NUC vollständig von Strom getrennt, regulär per Aus-Taste ausgeschaltet, aber keine änderung ergeben. Habt ihr da noch lösungen oder muss ich mein HA erneut neu aufsetzen?

Vielen

Dank im Voraus :blush:

Scheint als hätte die Platte das zeitliche gesegnet. Du könntest Mal an einem anderen PC testen ob die Platte überhaupt noch erkannt wird. Ansonsten muss leider eine neue her und Backup einspielen

mhhh glaube hab noch einen anderen NUC rumliegen, bei welchem der Powersupply nicht gegeben war, da sollte noch ne Festplatte drin sein :thinking:

Dein Speichermedium kann nicht mehr richtig gelesen werden. Man sieht das an den vielen “err -5” Fehlern, was auf einen Hardware-Lesefehler hindeutet. Dadurch schlägt dann alles andere auch fehl – Home Assistant kann nicht starten, die Dienste können nicht beendet werden, und selbst das Herunterfahren funktioniert bei dir nicht mehr.

Der wahrscheinlichste Grund ist entweder eine defekte oder sterbende SD-Karte bzw. SSD, oder dein Dateisystem wurde durch einen Stromausfall oder harten Neustart beschädigt. Besonders SD-Karten sind bei Home Assistant ein häufiges Problem, weil sie durch die vielen ständigen Schreibvorgänge relativ schnell verschleißen.

Als erstes schau, ob du noch ein Backup hast. Dann prüf das Speichermedium an einem anderen PC. Danach flash HassOS am besten neu auf ein neues, gutes Speichermedium und stelle dein Backup wieder her.

Hallo @Xc3ss

das schaut nach einem klassischen Speichermedium-Fehler aus. Home Assistant OS basiert (leider) immer noch auf dem erofs-Dateisystem (früher ext4), das still und leise „sterben“ kann.

Ich würde zunächst einmal nicht davon ausgehen, dass dein Speichermedium komplett defekt ist. Schau mal gründlich nach, welche Integration / App / Add-on / … ggf. das Dateisystem korruptiert hat.

Auch ungewollte Stromunterbrechungen oder wenn das System zu stark ausgelastet war und dadurch Read/Write-Fehler verursacht hat, können genau das auslösen.

Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen, gründlich auf Fehlersuche/Ursachensuche zu gehen. Gerade auf einem Intel NUC (der in der Regal auf OEM-Notebook-Prozessoren basiert) kann es im Gegensatz zur normalen Notebook-Nutzung (wofür die Prozessoren eigentlich gedacht sind) schnell zu Spannungsschwankungen oder Hitzeproblemen kommen – das Ergebnis sieht dann sehr ähnlich aus wie das, was du hier zeigst.

Viel Erfolg.. wird schon!

Hatte Gott sei Dank noch einen 2. NUC, welcher zwar aufgrund defekter Stromzufuhr nicht läuft, aber perfekt als Ersatzteilespender dient. Aus diesem hab ich nun einen 2. RAM Rigel sowie eine SSD genommen, HA neu eingespielt und nun läuft das ganze wieder… War also wirklich anscheinend die Festplatte :upside_down_face:

Trotzdem Danke für die zahlreichen Hilfen und Ratschläge :heart_hands:

Wenn es das ist, was ich denke, dann wirst Du nicht lange Freude haben.
Laufende PCs schaltet man nicht einfach aus, sondern fährt sie sauber runter.

Dem PC ist das vollkommen egal.
Aber das Dateisystem kann dadurch Schaden nehmen. Und dieses Problem hat der TO ja mit einer neuen Platte gelöst.

Genau so ist es und da hilft auch eine neue Platte nix, denn das wird dort auch irgendwann wieder passieren.

Zudem ist die alte Platte vermutlich auch nicht defekt, sondern - wie Du bereits erkannt hast - nur das Dateisystem zerschossen und damit hat er das Problem nicht gelöst, sondern nur umgangen.

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Hat aber mit dem Ursprungsproblem nichts zu tun. Beim TO war das System mitten im Betrieb tot. Was soll man da machen, wenn man nicht mehr auf die Oberfläche kommt, außer es hart aus- und wieder einzuschalten?

Ich hatte letztens ein ähnliches Problem. Meine SSD war einfach tot und ich musste ein Backup auf einer neuen Platte einspielen. Da war aber nicht nur das Dateisystem zerschossen, sondern wohl der Speicher am Ende seiner Lebenszeit. Die SSD ließ sich auch an anderen Rechnern nicht mehr zur Mitarbeit überreden.

Über die Gründe eines Ausfalls kann man immer nur spekulieren. Vielleicht ist beim TO während eines Schreibvorganges der Strom ausgefallen und es ist wirklich nur das Dateisystem zerschossen oder die Platte hat einfach aufgegeben.
Ersteren Fall kann man ja recht einfach durch eine USV verhindern, letzteren eher nicht. Da hilft nur ein funktionierendes Backup und eine Ersatzplatte verfügbar zu haben.

Es las sich halt so, als wenn er generell so ausschaltet.

Sorry, dann habe ich es falsch verstanden und dann hast Du natürlich recht.

Das HA sich wirklich “komplett” Aufhängt ist sehr sehr selten! Meistens stürzt nur die Datenbank ab oder das Dateisystem hängt. → der zugrundeliegende Linux-Kernel ist recht stabil.
Ein Reload des SuperVisor (gelber Butten) löscht auch keine vermeitlich Fehlerbehafteten pychaches.. → Größtes Missverständnis ever.. noch schlimmer wenn HA in einer VM / Proxmox Umgebung läuft..

Daher: Wenn es hängt.. erstmal per SSH mit HA verbinden und herunterfahren / nicht reboot.. damit fehlerhafte Caches auch wirkilch leer sind.

Viele denken halt immer noch, das HA ein Betriebssystem ist.. nein ist es nicht! Es ist eine Datenbank → die sehr empfindlich auf Stromausfälle, einfaches Unterbrechen, SWAP, uvm reagiert…
Wenn er mal “abgestürzt ist” unbedingt die LOG´s Prüfen.. wobei die letzten Updates auch für viele grottig waren und zu Abstürzen und instabilen Verhalten geführt haben.. aber das ist ein anderes Thema.

Moin

Da Du das so hier ja schon mehrfach gepostet hast: Du solltest dann auch dazu schreiben was Du mit der Abkürzung HA genau meinst. :slightly_smiling_face: Falls damit Home Assistant in seiner Gesamtheit gemeint ist, ist es natürlich auch ein Betriebssystem und nicht nur eine “Datenbank”. HA beinhaltet eben auch HAOS, was ein auf Buildroot basiertes Linux Betriebssystem ist.

Wobei ich mir eigentlich ziemlich sicher bin das Du das auch selber weißt. :laughing:

VG Jim

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Korrekt – danke für den Hinweis! Da kam die Entwickler-Brille durch. Man muss technisch sauber trennen:

  • Home Assistant OS (HAOS): Eine dedizierte, minimale Linux-Distribution (auf Buildroot-Basis). Sie ist optimiert, um den Supervisor und die Docker-Container stabil zu hosten. → Das Betriebssystem ist HAOS.
  • Home Assistant Supervised: Läuft als Anwendung (Supervisor + Docker) auf einem bestehenden Host-Betriebssystem (z. B. Debian). → Betriebssystem = Host OS
  • Home Assistant Container: Reiner Docker-Container auf einem beliebigen Docker-fähigen Host-OS.

in keinm der Fälle ist “Home Assisant” ein Betriebssystem im klassischen Sinne.

Ist halt nur eine Kleinigkeit, aber ich wollte in dem Fall mal kurz darauf hinweisen. :slightly_smiling_face:

Ich glaube zu posten das HA eine “Datenbank” und kein Betriebssystem ist verwirrt da eher/mehr. :slightly_smiling_face: Aber das ist natürlich Ansichtssache.

Eine Home Assistant Supervisor Version - wie früher - gibt es inzwischen nicht mehr, sondern halt nur noch die HA OS und die Container Variante. Um ganz genau zu sein:


Bildquelle

Edit: OK da Du zwischenzeitlich Dein Posting ja überarbeitet hast.

Was auch immer Du unter “klassischen Sinne” verstehst, aber wenn auf einem Client HA OS läuft und nicht noch zusätzlich irgendein anderes Betriebssystem, dann wüsste ich nicht als was man HA OS dann sonst bezeichnen sollte. :laughing:

VG Jim

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Nun willste es aber wissen :slight_smile: aber klares JaEin..

Für mich ist und bleibt es eine spezielle Linux-Distro da Home Assistant selber nicht “lauffähig ist und die klassischen Merkmale eines Betriebssystems fehlen”
Aber das wird hier gerade massiv OT und geht vom Kern des Problems des Erstellers weg :slight_smile: → und verwirrt mehr als das hilft :slight_smile:

Wir können das gern via PN weiter ausführen und einen Deep-Dive machen.. würde mich freuen!

Fazit (ich denke darauf können wir uns einigen)

  • HW-Fehler beim Ersteller eher unwahrscheinlich
  • Wenn Home Assistant (egal welche Version) hängt → immer zu erst Versuchen via SSH oder Terminal direkt herunterzufahren.. damit die Datenbanken sauber geschlossen werden

Jepp geht es, :laughing: aber das Problem des Erstellers hatte sich ja eh schon erledigt.

Für mich ist das OT-Thema hier jetzt auch eh abgeschlossen, weil ich lediglich darauf hinweisen wollte das HA eben nicht nur eine “Datenbank” ist.

VG Jim

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