Home Assistant auf Raspberry Pi 5

Habe mir nen RASPI5 mit 8GB RAM mit dem M2 Hat besorgt besorgt weil ich noch ne 2 TB SDD rumfliegen hatte. Das Teil geht eigentlich recht gut ab. Aber reicht das auch für HA mit voraussichtlich umfangreichem Krims Krams rundherum ? Hat da jemand Erfahrung ? Den PI5 gibts ja nun schon länger

Was sind umfangreiche Krims Krams?

Grup
Osorkon

Ich setzt privat nur WD Disks ein. Red (NAS), Purple (Kameras), Gold (Server) und auch Black (PC) je nach Anwendung. Keine Ausfälle bisher. Im Geschäft haben wir mehrere NAS mit SieGeht/SieGehtNicht Firecudas und die steigen da aus wie die Fliegen. Selbst eine uralte, bei mir ausgemusterte 1.5 TB WD läuft nun bei einer Bekannten seit Jahren und wird demnächst ersetzt weil die 1.5TB nicht mehr ausreichen. Bei SSD habe ich daneben noch Samsungs Pro Modelle im Einsatz und auch hier noch keine Ausfälle. Für mich gibts nur WD als Festplattenlieferant.

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NICHT nur das Core OS.
Aktuell ist MQTT, Shelly, Tuya, Kameras etc. dabei. Ist aber noch nicht komplett und produktiv, da das Haus noch gebaut wird. Nun habe ich einen Pi5 günstig bekommen und stehe vor der Wahl zwischen dem PI und einem Mini PC von Dell
Soll aber für ein gehobenes EFH auf 3 Etagen mit rund 450qm sein. Mit Gartenanlage inkl. automatisierter Bewässerung und Mähroboter(n), Solaranlage (Wasser und Strom), Wärmepumpe, Elektrische Rolläden, Fenster- und Türüberwachungen etc.

Zu dem Thema kann man unterschiedlicher Meinung sein. Wenn du gerne bastelst und auch unterschiedlichste Testsysteme laufen lassen möchtest, ist ein leistungsfähiger Mini-PC mit ausreichend Hauptspeicher, auf dem dann Proxmox läuft, einem Pi5 überlegen. Wenn du nur ein natives HAOS laufen lassen möchtest, ist ein Pi5 mehr als ausreichend.
Auf meinem Pi5 (8 Gb und 1 TB SSD) sind derzeit 2.216 aktive Entitäten, 356 Geräte und alle AddOns, die ich brauche, in Betrieb. Ohne Probleme: die CPU-Auslastung liegt im Schnitt bei 4 - 5 %.
Ob ein Mini-PC hier eine spürbare Performanceverbesserung bringen würde, kann ich nicht beurteilen.

Und da reicht es nur noch für einen popeligen Pi5!? :rofl:

Das was Du da aufzählst ist Standard, erkenne da kein Krims Krams.
Das schöne an HA ist ja die Backup und Restore Funktion.
Wenn Dir die Hardware nicht ausreicht ziehst einfach innerhalb von Minuten auf eine neue um.

Gruß
Osorkon

Nein es reicht noch lange für leistungsstärkere Hardware. Aber der popelige PI5 ist einiges kleiner und passt schön überall hin ohne aufzufallen auch in nen Verteilerschrank (mit Extra Gehäuse für die Hutschiene). Strom dran und fertig ist. Beim Mini PC brauche ich auch nur Strom, aber der ist rund 6 Mal grösser und ich habe noch keine Halterung für die Hutschiene gefunden. Aber ich werde dann halt den Mini PC mit seinem ebenfalls popeligen i7 und 64 GB RAM und PCIe für HA nutzen und irgendwo platzieren. Da gehen dann ja auch 2 SDD’s rein. Dann hab ich nun nen popeligen PI5 mit 2TB SSD zum rumspielen. Dafür hats jedenfalls noch gereicht :wink:

Vielen Dank für die hilfreiche Antwort.
Ich bastle eben gern, wobei ich dies nicht unbedingt an einem produktiven System machen möchte. Aber ich hab ja 2 identische Mini PC’s. Da kann ich den einen produktiv nutzen und den anderen zum Basteln. Mir gings auch nicht um die Kosten wie andere Forenbesucher offensichtlich meinen, weil ich ja alles schon habe, sondern primär um den Platz und allfällige Performance Issues.

ein pi5 mit ssd reicht vollkommen aus
die kamera überwachung/speicherung sollte man sowieso auslagern
kann da reolink empf.die haben da auch rec.und die int. in HA ist da sehr gut
wennst gerne bastelst wirst mit esphome deinen spass haben, da kann man wirklich alles realisieren
ich persönlich bin shelly fan sind günstig und einfach(die rauchmelder haben leider keinen kabel anschluss möglichkeit)
wichtig ist der wlan plan und netzwerkkabel möglichkeit (bei einem neubau)

Hallo zusammen,

ich bin noch wirklich neu im Thema HA und nur zufällig darauf gestoßen. Ich habe ein älteres Haus gekauft und bin dabei, die Gasheizung sparsam einzustellen. Mit HA kann ich aus meiner Wolf Schnittstelle einiges rauslesen an Stati, Temperaturen usw.

Dazu habe ich HA auf meiner Synology installiert. Zum Testen super, aber es gibt keine Addons, weil es aktuell nur im Docker läuft. Ich möchte AI on the Edge zum Auswerten meines Gaszählers nutzen. Das geht mit dem aktuellen Setup nicht.

Nun habe ich die Wahl, entweder die Synology DS 224+ mit RAM aufzurüsten, neues Dateisystem zu installieren usw, ode rauf einen Raspi zu setzen.

Ich habe einige 3B+ in Verwendung Picoreplayer, die sind für HA sicher ungeeignet, weil auch nur 2GB RAM.

Nun würde ich für HA einen Raspberry Pi 5 mit 8GB kaufen. Brauche ich auch eine SSD für diesen Anwendungsfall? Wenn ja, wie groß?

Danke und Grüße
Jens

Es reicht ein RPi 5 mit 4GB und einer M.2 SSD mit 256 oder 512 GB.

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128GB wären auch mehr als genug. Da ich ausschließlich NAS SSD Einsätze, sind es fast meistens 512 GB. Was kleineres kriegt man da gar nicht. Oder es macht preislich kaum unterschied.

Als Case kann ich das Argon Gehäuse empfehlen.

Gruß Osorkon

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Ist daraus ein Minirechner geworden?

Mein RPi5 im Argon Neo 5 lief nach Zusammenbau und Daten Restore genau 18 Tage lang. Dann brach Home Assistant fortwährend Minuten nach Start mit Ausfällen aller Dinge zusammen. Auch der SSH Zugriff krachte weg und fiel aus. Erst nach Anschluss eines Bildschirm konnte ich dies hier sehen, es rauschte von unten nach oben pausenlos durch.

Die RPi5 Lösung gefiel mir gut, war flink und reaktiv. Ich habe eine Netac NV2000 SSD und ein 45W Netzteil dafür benutzt. Aber 18 Tage bis zum totalen Kollaps ist für einen Wurschtel- und Testrechner okay, nicht für ein Smart Home Produktivsystem. Darum interessiert mich ob das jemand “stabil” am laufen hat.
Das Produktivsystem läuft heute wieder auf einem RPi4b im Argon M2 Gehäuse.

Pi5 mit SSD läuft stabil …

Schon ein wenig oversized. Entscheidend ist eine konstante Spannung von 5V.
Berücksichtig man die Leistungsverluste, sollte unbedingt ein 5,1 V Netzteil verwendet werden.
z.B.:

Gruß Osorkon

M.2 SSD werden gerne auch mal heiß wenn die ohne Kühlkörper betrieben werden. Da sollte man die Temperatur im Auge behalten.

Seit über einem Jahr läuft die Kombination bei mir ohne Probleme.

Grüße

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Bei mir laufen zwei HA-Instanzen jeweils auf einem RPi5 seit 2 Jahren extrem stabil. Einer mit 8GB und 1 TB NVMe SSD, einer mit 4 GB und 500Gb SSD via USB Adapter. Ohne die geringsten Störungen, ohne Schwierigkeiten. Der “kleinere” von beiden ist der von meinem Nachbarn, den ich ich Dauerpflege habe: der ist wahrscheinlich die wartungsfreieste Lösung, die man sich vorstellen kann. Keine beweglichen Teile, keine Lüfter, keine SD-Card. Das Gehäuse wirkt als großer Passivkühlkörper, die Betriebstemperatur der CPU war noch nie über 38° C.

Habe jetzt eine UMIS RPJTJ128MEE1MWX mit Asmedia Controller eingebaut. Die kann er booten und dann auch benutzen. Natürlich habe ich auch die beiden Argon Konfigskripte durchlaufen lassen, ich meine die schalten auf PCI2 zurück weil das Gehäuse eh nicht schneller kann.

Erstmal einen Probe Home Assistant um zu sehen wann wieder Erofs auf dem Schirm gepinselt werden. Mein 27W und 45W Netzteil hat zwar angegebene 5.0V, aber beide haben auch Power Delivery was sowas nachregeln sollte. Jedenfalls gab es keine Pi Netzteil Warnung durch das AddOn.

Läuft hier seit einem runden Jahr komplett unauffällig. RPi 5 4GB, Patriot P300 M.2, GeekPi N04 (das mit dem NVMe-Header), 27W-Netzteil.