zur Zeit bekomme ich fast täglich ein Update von HA vorgeschlagen. Heute schon das zweite.
Frage an euch, macht ihr immer alle Updates? Das System läuft ja jetzt bei mir so wie ich es möchte, warum immer ein laufendes System anfassen?
Wenn du auf Nummer sicher gehen willst Installier nicht gleich am 1.Mittwoch im Monat die Updates (Release Tag von HA), meistens kommen in den Tagen danach noch fixes raus.
Wenn du es Sorgenfreier haben willst lieber ein paar Tage oder ne Woche warten.
Da ich sicherheitshalber grundsätzlich die ersten drei Versionen der monatlichen Core-Releases überspringen möchte, bis die meisten Fehler korrigiert sind, habe ich mir jetzt eine Automation erstellt, die die Versionen 202x.xx.1 bis einschließlich .3 automatisch überspringt, so dass mir erst die Version .4 zum Update vorgeschlagen wird.
YAML-Code:
alias: Core Update bis .3 überspringen
description: ""
triggers:
- entity_id: update.home_assistant_core_update
to: "on"
trigger: state
conditions:
- condition: template
value_template: >
{% set new_version = state_attr('update.home_assistant_core_update', 'latest_version') %}
{% set parts = new_version.split('.') %}
{{ parts | length <= 3 and parts[2] | int <= 3 }}
actions:
- action: update.skip
target:
entity_id:
- update.home_assistant_core_update
data: {}
mode: single
Ein automatisches Update wäre nach meinen bisherigen Erfahrungen das allerletzte was ich bei Home Assistant machen würde. Ob und wann ich das Update mache, entscheide ich lieber selbst, um genügend Zeit (und Nerven) für etwaige Tests und Nachbesserungen zu haben.
So einfach ist es nicht, da zwischen dem letzten .4-Version und der neuen .1-Version meist wenig Zeit bleibt. Da wäre mir der 1. des Monats manchmal schon zu spät.
Aber bis dahin will ich die vorangegangenen Versionen .1 bis .3 gar nicht sehen und manuell wegklicken müssen.
Wenn alle erst einmal zwei, drei Wochen auf Fehlerkorrekturen warten würden, könnte es nicht funktionieren, denn um Fehler zu finden, muss es ja auch Leute geben, die die Updates ausprobieren. Deshalb spiele ich sie fast immer sofort ein. Notfalls kann ich ja auf ein Backup zurückgreifen (war aber bisher noch nicht nötig).
ich schaue ja keine Videos, somit kann ich nicht zu 100 % sagen was, wie möglich ist, somit kann ich mich nur auf den Thread verlassen und da hat mir @simon42, auf genau die gleichen Bedenken, die Du äußerst, geantwortet, dass das alles im Blueprint einstellbar ist, aber auch da, kann ich nichts zu sagen, ich nutze das nicht, ich habe meine Backups von Proxmox, mich schockt kein Update und ich mache jedes Update sofort, sobald ich am Rechner sitze und hatte noch kein Problem, außer mit HACS Erweiterungen, die werden dann einfach deaktivier und gut ist’s
Klingt vielleicht komisch, aber ich bin immer ganz gespannt auf das neue Monatsupdate.
Spätestens am Donnerstag wird es eingespielt. Natürlich schaue ich auch in die Doku, ob es irgendwelche Inkompatibilitäten gibt. Da ich aber sehr wenig HACS einsetze gab es bisher keine Probleme.
Natürlich. Kurz über die Breaking changes geschaut und los. Seit Jahren.
Ein einziges Mal hatte ich es jetzt, dass es irgendein Problem gab, mit der Version. Vom Handy aus das downgrade angestoßen und zwei Minuten später war das Problem behoben.
Ich verstehe diese ewigen Diskussionen auch nicht. Hier wird sich immer wieder beschwert, dass es zu viele Updates gibt.
Weniger Updates wären ja aber nur entweder mit einer langsameren Entwicklung oder mit größerem Umfang möglich.
Was wollen wir also? Dass es sich nicht (so schnell) weiterentwickelt? Oder wenn dann ein Update kommt immer das Risiko, dass gleich mehrere Breaking Changes enthalten sind und man deutlich mehr Aufwand hat?!
Wenn zum Beispiel Microsoft ankündigt für eine bestimmte Windows Version keine Updates mehr zu liefern gibt es auch immer Geschrei.
Also keine Updates sind falsch. Häufige Updates sind falsch. Langsame Entwicklung ist falsch. Viele Breaking Changes sind falsch.
Wie wäre es dann richtig?
Und wie viele von den Menschen, die sich über Updates usw. aufregen programmieren selbst bzw. Haben praktische Erfahrung von den Hintergründen?
Meine Priorität ist ein funktionierendes Smart Home. HACS Erweiterungen sind dafür essentiell und deren Deaktivierung wäre ein unerwünschter „Notfall“.
Nachdem ich in meiner Home Assistant Installation jeden Tag mehrere Updates bekomme und es gefühlt auch immer mehr werden, habe ich mir mal eine Automatisierung erstellt, um die durchgeführten Updates zu zählen. Das Ergebnis dokumentiert diesen Wahnsinn:
Einmal im Moment tritt ein Ausfall der jeweiligen Integration bzw. App durch ein Update ein (zuletzt beim OpenThread Border Router 3.0.0 und 3.0.1), was mich dann stundenlange Fehlersuche kostet.
Bei jedem Neustart die Powerwall resetten muss, damit die HA-Integration wieder Daten bekommt.
Eine Lösung weiß ich aber auch nicht
Die HA Core-Updates überspringe ich bereits bis zur letzten Punkt-4-Version
Automatische Backups sind auf Grund der fehlenden Nachvollziehbarkeit und der Folgeprobleme ein No-Go.
Ich wollte eigentlich nur ein funktionierendes Smart Home (was ich meist habe) und keine zusätzliche Dauerbeschäftigung.
Kannst ja seit gestern mit einem Klick alle Updates ausführen.
Home Assistant Updates hast Du ja max. 4-5 Updates pro Montag. Eingesetzte Apps sind eigenständig und wenn Du viele davon im Einsatz hast, kommt da was zusammen. Vom HACS mal ganz zu schweigen, das tust Du Dir dann aber freiwillig an.
Eigentlich kannst Dich doch über die vielen Updates freuen. Fehler werden zeitnach gelöst und es findet eine ständige Weiterentwicklung statt.
Nutze Home Assistant zwar erst seit 2020 und selten hat ein Update zu größeren Problemen geführt. Lieber ein misslungeneres Update als Monate oder Jahre auf ein Fix zu warten.
Keine Lösung aber zumindest ein Lösungsansatz: Auch wenn es ggf. schwer fällt möglichst auf zusätzliche Integrationen, Apps und Cards verzichten und sich eher auf die HA Bordmittel beschränken. Ja auch mit den Integrationen und Apps die HA selber anbietet kann es nach Core-Updates durchaus zu Problemen kommen, aber eher seltener wenn man davon nur die nutzt die auch von vielen anderen Usern genutzt werden und natürlich noch seltener als bei irgendwelchen Dingen die man über HACS, oder als Repo installiert hat.
Ich habe hier im Laufe der Jahre meine HA Installation tatsächlich immer weiter reduziert, sodass ich aktuell z.B. gar nichts mehr von/über HACS nutze. Ja vermutlich bin ich da nicht der “Normalfall”, aber mir ist meine Zeit und sind mir meine Nerven (inzwischen) wichtiger, als mich mit irgendwelchen evtl. Problemen bei HA herumschlagen “zu müssen”.
So lange es Updates bei HA gibt und das auch noch im Monatsrhythmus, die man sich dann installiert, wirst Du mit HA quasi auch eine “Dauerbeschäftigung” haben.
Ich pers. schätze das auch so ein das HA immer umfangreicher und komplexer wird und die daran beteiligten Entwickler - trotz der ganzen definierten Entwicklungsstrukturen und -prozesse - irgendwann an den Punkt kommen werden, oder ggf. auch schon gekommen sind, wo ihnen so Einiges “über den Kopf wächst” und darunter die Qualität leidet. Insbesondere dann wenn sie weiterhin auf Updates im Monatsrhythmus bestehen und daran weiterhin festhalten. Aber das ist natürlich nur meine ganz pers. Einschätzung und Meinung dazu und die Zukunft wird dann zeigen was passiert.