HA als "Cloud" fürs Handy

Hallo Zusammen,

Da die Kinder größer werden steigt die Anzahl der Handys in unserem Haushalt und damit auch der benötigte Cloudspeicher. Jetzt hab ich überlegt ob es nicht die Möglichkeit gibt mittels HA und einer Festplatte eine “Cloudlösung” zu bauen. Hat von euch jemand mit sowas schonmal experimentiert? Wie sind die Erfahrungen?

LG

Arados

Sowas würde ich auf einem eigenen (virtuellen) Server laufen lassen. Sicher gibt es da ein Addon, aber so hat man das etwas getrennter, wäre mir persönlich lieber.
Nextcloud sollte tun was du möchtest. Alle verbinden sich per Wireguard nach Hause und laden ihre Sachen auf dem Server ab.

Servus,

ich finde deinen Ansatz einer privaten Cloud gut und richtig, allerdings ist das nichts für Home Assistant.
Um so etwas zu bauen bietet sich ein NAS an mit einem entsprechenden Fileserver, mit dem die Handys dann auch einfach und gerne sprechen. Relativ flach ist die Lernkurve hier mit Synology NAS’s und Anwendungen + mobile Apps wie Synology Drive oder Synology Photos. Damit kommt man ganz grob in die Richtung des Angebot von Google Drive und Google Photos.
Ähnliches ist auch mit Nextcloud möglich, wie im vorigen Post erwähnt. Hier ist die Lernkurve aber ein bisschen steiler, würde ich sagen.

Was man allerdings nicht außer acht lassen darf, ist der Umstand, dass du damit eben nicht mehr einem Cloud-Betreiber Geld dafür bezahlst, deine Cloud performant und sicher zu betreiben. Du bist also dafür verantwortlich, funktionierende Backups zu erstellen, ausreichend Ressourcen (Speicherplatz, CPU) vorzuhalten, alles vor Angriffen von außen zu schützen und immer aktuell zu halten uswusf… Also das ist keine schlüsselfertige Lösung, die man einmal anschaltet und dann geht das die nächsten Jahr(zent)e ohne weitere Aufmerksamkeit.

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Ich würde es sogar direkter sagen: Sowas hat auf dem HomeAssistant Server nicht aber auch rein garnichts zu suchen.

Separater Server mit Nextcloud oder NAS ist die bessere Wahl

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Ich werfe mal das m365 von Microsoft in den Raum, da haben 6 User je 1TB Cloudspeicher.

Besonders vor diesem Hintergrund:

Wenn wir schon dabei sind, statt M365 könnte man auch bei Hetzner Nextcloud Speicher holen. 1TB für 5,11 € . Hier der Link dazu: https://www.hetzner.com/de/storage/storage-share/

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@demrios
Wenn insgesamt 1TB für alle Familienmitglieder reichen, wären die ca. 60€ im Jahr okay.
Wenn man es aber zu m365 gegenrechnet, dann wären es
6Nutzer x 5€ pro Monat x 12 Monate =360€
m365 bekommt man eigentlich immer für 50-60€ pro Jahr, manchmal sogar günstiger.

Ich sehe es, wie meine “Vorredner” - nutze lieber einen getrennte Server dafür.

Wenn du es dennoch unter HA als Docker installieren möchtest, gibt es Nextcloud auch als HA Add-On - einfach mal Nextcloud im Add-On Store suchen.

Anfang des Jahres stand ich vor einer ähnlichen Aufgabe: Wohin mit den Daten, wenn Google voll ist und man bereits mehr als einen Account dort hat.

Nach einiger Recherche schien einen selbst gehostete Nextcloud unter Proxmox die geeignete Lösung. Mag sein, dass ich mich blöd angestellt habe, aber es hat Tage gebraucht, das alles lief. Dann habe ich mich noch an der Installation von Gesichtserkennung & Co. versucht. Trotz vieler Anleitungen brauchte ich auch dafür mehrere Tage.

Irgendwann lief es dann aber und ich war recht zufrieden mit dem Ergebnis. Ich richtete mir noch ein Backup-Script der Daten ein, was auch eine Zeitlang gut lief.

Doch dann traten Fehler auf und die Nextcloud lief nicht mehr rund. Irgendwann ließ sich die VM nicht mehr zuverlässig starten. Ich wühlte mich durch diverse Fehlermeldungen, hab es aber noch nicht wieder perfekt zum laufen gebracht. Es nervt einfach nur noch.

Zudem muss man bedenken, dass man selbst für Updates und Backups zuständig ist. Wenn ein Update mal nicht läuft, dann muss man selbst Fehler suchen und hoffentlich fixen.

Ganz ehrlich, ich bin fast soweit, nun doch Geld in die Hand zu nehmen, meinen Datenplan bei Google zu erweitern bzw. mich Microsoft (weil günstiger) zu befassen. Vielleicht wird es auch Ein Storage bei Hetzner. Mal sehen.

Ich habe mit Nextcloud ähnliche Erfahrungen gemacht.
Für meine Familie sollte ein Speicher für Fotos, Dokumente und Backups her. Nextcloud klingt da echt verlockend.

Da mein Unraid Server 24/7 läuft und jede Menge Speicherplatz zur Verfügung hat, wurde hier Nextcloud eingerichtet, auf den entsprechenden Geräten die App installiert und es lief einigermaßen.
Aber mit jedem Update kam irgend ein anderes Problem, was erstmal recherchiert und behoben werden wollte. Das hat dann mit der Zeit so genervt und Zeit in Anspruch genommen, dass ich nach ca 1 Jahr das Projekt Nextcloud wieder beerdigt habe.

Nun habe ich einfach für jedes Mitglied, was den Speicher nutzen möchte, einen eigenen Share eingerichtet, wo sie dann ihre Daten hin kopieren / syncen können. Funktioniert zb unter Android mit der App Folder Sync sehr gut.

Geht auch automatisch, zb wenn sich das Handy mit dem WLAN verbindet.
Falls von unterwegs mal auf die Daten zugegriffen werden muss, wird einfach ein Wireguard Tunnel nach Hause aktivert. Bei uns kommen alle damit klar und es läuft viel geschmeidiger, als eine selbst gehostete Nextcloud.

Ich würde also von einer selbst gehosteten Nextcloud eher abraten. Lieber einen eigenen Server aufbauen oder einen der schon erwähnten Online Speicher nutzen. Ich selbst nutze auch noch eine Hetzner Storage Box, um dort Backups abzulegen.

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Vielen Dank für eure Einblicke. Ich glaube werde es ähnlich halten wie N3RO365 und zuhause ein Share einrichten für die Backups. gglfs. kombiniere ich das dann mit ner Kommerziellen Cloudlösung für Daten (z.B. Bilder) auf die man auch unterwegs zugreifen will bzw. die redundant gesichert werden sollen.