Warum willst du für eine Fußbodenheizung einen Switch für Boiler? Der schaltet doch erst wenn die Temperatur erreicht ist und durch die träge Fußbodenheizung kommt eine viel zu hohe Temperatur zustande. Wenn du was dummes suchst was du manuel steuern kannst, nimm doch einfach Shellys und dann irgendwelche Temperatur Sensoren in die Räume
Ich hab vor einigen Jahren die alten Raumthermostate gegen welche von HomeMatic IP getauscht. Außerdem ist es dann notwendig auch die Ventilansteuerung auszutauschen. Auch hier habe ich dann die von HomeMatic IP verbaut. Anschließend habe ich eine Direktverbindung zwischen Ventilansteuerung und Raumthermostat eingerichtet, so das ich auch unabhängig von der CCU bin. Seit dem Umbau habe ich keine Probleme gehabt.
Schau dir am besten auch Mal die Ventilansteuerung an, denn meist ist das ein Zusammenspiel von Thermostat und Ansteuerung.
Und solltest du kein Elektriker sein, so lass bitte die Finger von dem Umbau. Denn je nach Ventil, kann es sein, dass 230V zum Einsatz kommt.
Jungs das ist mir alles klar, dass eine Fußbodenheizung träge ist und bla bla bla. Ich bin nicht doof. Aber das Ding soll trotzdem smart werden und ich werde meine Gründe dafür haben, die hier nicht jedem erklären will und muss.
Also bitte konstruktive Kommenare die auf meine Frage eingehen, oder einfach sein lassen.
PS: wenn ich das von Homematic richtig verstanden habe, dann braucht es neben den Thermostaten auch noch einen Aktor, korrekt? da gibt es den PWM (mit 230er Ventilen) die wären bei mir ja verbaut (Watts 22CX), bzw. den neuen mit den Homematic Ventilen. Da habe ich aber das Problem dass in der Wandverteilugn der Fussbodenheizung einfach kein platz mehr ist was “neues” reinzubauen… die haben da jeden cm ausgenutzt.
Wie ich bereits berichtet habe, habe ich die Fußbodenheizung über die Homematic IP Geräte ins Smart-Home integriert.
Das man dadurch nichts einspart ist zu pauschal. In meinem Fall habe ich Kosten gespart. Allerdings habe ich keine Wirtschaftlichkeitsprüfung durchgeführt. Mir ging es bei dem Umbau eher um den Komfort Gewinn!
Aber Mal der Reihe nach…
Der alte Zustand meine FBH sah so aus, dass die Ventile (auf/zu) von Bi-Metall Thermostate angesteuert wurden. Die Temperaturel wurde dann über eine Skala ohne Gradzahlen eingestellt. Nun haben wir im EG quasi einen großen Raum + HWR und Gäste WC. Mit der alten Hardware kam es dann häufiger dazu, dass man gemerkt hat, dass ein Heizkreis aktiv war und die anderen kalt geblieben sind. Ob das so effektiv war? Keine Ahnung, aber vom Wärmeempfinden war es nicht so schön.
Nach dem Umbau war es dann einfache die gewünschte Temperatur einzustellen. Und das Wärmeempfinden ist deutlich angenehmer.
Ein weiterer Konform Gewinn war es aber auch, dass wir nun automatisch zwischen Tag- und Nacht-Soll-Temperaturen wechseln lassen konnten. Das hätten wir mit der alten Hardware auch gekonnt, dafür hätten wir aber an alle Thermostate gehen müssen und manuell alles herunterregeln müssen. Am nächsten Tag dann wieder hoch… usw. Auch hier ein Konform Gewinn.
Nun zu den Kosteneinsparungen. Diese habe ich erst bemerkt, als wir die Jahresabrechnung unseres Wärmepumpen Stroms erhalten haben. Die Rechnung war ~10% niedriger trotz längerer Kalt-Phase (konnte ich durch Grafana rückwirkend in Erfahrung bringen).
Sicherlich kommt es bei jedem auf die Gegebenheiten an und man kann nicht pauschal sagen, dass jeder ~10% einsparen kann.
Als staatlich geprüfter Elektro-Techniker ist es mir aber ein Anliegen, dass wenn die Ventile mit 230V betrieben werden, nur ein Elektriker den Umbau durchführt.
Ich möchte hier auch mal eine Lanze für eine “smarte” Fußbodenheizung brechen.
Ich habe vor 3 Jahren meine konventionelle FBH auf das System von controme
umgerüstet und über AppleHomeKit auch in HA eingebunden.
Neben einer Reduktion des Wärmeverbrauchs von ca. 30% hatte ich damals auch noch eine Förderung von der BAFA von €800,-- bekommen.
Ja, eine Fußbodenheizung ist träge und Nachtabsenkungen usw. bringen meist nicht viel, aber gerade fernbedienbare Funktionen (Urlaubsmodus EIN/AUS), damit die Wohnung wieder warm ist, wenn man nach Hause kommt, oder Fenster-/Tür-AUF/ZU-Erkennung bringen schon viel.
Die o.g. Ersparnis hat sich m.M.n. vor allem durch die vorlaufende Beeinflussung der Solltemperaturen über die Wettervorhersage und die Sonneneinstrahlung ergeben, da jetzt die träge FBH schon frühzeitig auf Temperaturänderungen reagieren kann, bevor die Raumtemperaturen steigen/fallen.
Also es macht, vernünftig eingesetzt, schon Sinn, die FBH smart zu machen!
Ich habe mir zur Probe einen Bosch Raumthermostat II 230V geholt (Es gibt auch eine “mobile” Version mit Batterien als Spannungsversorgung). Die lassen sich mit Zigbee in HA einbinden. Vom Design finde ich die nicht schlecht. Die messen auch die Luftfeuchtigkeit.
Der Schaltkontakt ist Potentialfrei, lässt sich aber nicht, wie beim SONOFF NS-Panel, separat ansteuern.
Für mich ist die Entscheidung noch nicht gefallen, ob ich auf Bosch oder SONOFF umrüste. Dazu will ich die nächste Heizperiode abwarten und mich dann entscheiden.
Der Bosch Raumthermostat II 230V sieht tatsächich nicht so schlecht aus. Aus deinem Text verstehe ich, dass du ihn via Zigbee ohne Bosch CCU (oder wie das Ding bei Bosch heisst) in HA integrieren konntest? ist das korrekt? denn dann fallen die Dinger in die nähere Auswahl
Ja genau. Über z2m eingebunden. Ich habe einen QR-Code gescannt und konnte dann die Nummer bei Z2M einfügen, womit des Gerät in der Liste sofort mit folgenden Sensoren auftauchte.
Eigentlich wäre mein Favorit die Homematic IP, da sich die Dinger einfach in das 55er Schalterprogramm von Berker integrieren und nicht aufgesetzt wirken…
Ich habe mich da heute nochmals eingelesen und einiges an Handbüchern von den Homematich Dingern gelesen.
HmIP-BWTH - scheint doch ein 230V Thermostat mit Schaltausgang zu sein. Eigentlich genau das was ich brauche und was der Vemer eigentlich macht, der hier in der Wohnung standardmässig verbaut ist.
Warum sagt dann jeder und man liest überall, dass bei Homatic auch eine Heizungssteuerung verbaut werden muss (für die ich einfach keinen Platz habe)
Laufen auch bei mir seit 2 Jahren über ZHA problemfrei. Bei Homematic wird die Heizungssteuerung empfohlen, da die Ventile dann prozentual genau geöffnet werden können und nicht nur entweder offen oder geschlossen sind.
Was genau meinst Du damit? Ich habe mir den Bosch Thermostat testweise auch geholt und soweit ich das verstehe, kann ich doch die Heizung über HA an- und abschalten. Was meinst Du mit “separat ansteuern”.
Zur smarten Steuerung von FBH: aufgrund der Trägheit sehe/erhoffe ich den Vorteil per Wettervorhersage und nach Messung der Temperaturabfälle/-anstiege in Abhängigkeit zur Außentemperatur rechtzeitig genug zu regeln. Die Standard-Bimetal Thermostate funktionieren m. Erfahrung nach nicht, weil diese den Heizkreislauf öffnen, wenn es bereits zu kalt ist und die FBH ist dann eben zu träge. Sie heizt dann, aber bis die Wärme dann “ankommt” ist es evtl. so schon wieder warm genug. Man müsste also eigentlich azyklisch den Heizkreislauf öffnen/schliessen und eben das geht dann verm. mit HA.
Beim NSPanel kann ich, nach dem flashen auf ESPHome, die eingebauten Taster für bestimmte Anwendungen (bei mir 1x Jalousiesteuerung und 1x Boost Handtuchheizkörper) benutzen. Von den eingebauten Relais benutze ich eines für die Ansteuerung der Fußbodenheizung (über Versatile Thermostat).
Das läuft ganz gut. Leider hat das NSPanel keinen Feuchtesensor, daher konnte ich den nicht fürs obere Bad (ohne Fenster) zur Ansteuerung des Lüfters benutzen. Das habe ich jetzt mit dem Bosch Thermostat und einem Shelly gelöst. Wenn ich den Schaltausgang separat steuern könnte, würde das den Shelly sparen.
Ansonsten habe ich noch eines von diesen Bosch Thermostaten probeweise in einem anderen Raum bei der Fußbodenheizung angeschlossen, aber noch keine Heizperiode damit erlebt.