Frigate in Docker statt als HA Integration: Zum Verzweifeln!

Mann, ich bin am Aufgeben!

Die Frigate Home Assistant Integration lief halbwegs okay in meinem Setup: Home Assistant als VirtualBox VM auf meinem Windows 10 Pro PC. Drei Kameras eingebunden, eine verursachte relativ hohe CPU Last. Leider kann unter VirtualBox die GPU (hier nVidia RTX 5060TI) nicht durchgereicht werden (Coral USB Stick bekam auch nie zum Laufen).

Mit KI (Gemini, ChatGPT) recherchiert und mühsamst umgestellt: Es solle Frigate in Docker laufen um GPU nutzen zu können (auch weil ich auf ca 7 Kameras ausweiten will), dafür muss wsl und Docker und Docker Deskotop installiert werden und statt VirtualBox VMware Pro, wegen Hyper-X (oder was weiß ich).

VMs konvertiert und unter VMware zum Laufen gebracht, aber das Dockerding killt mich.
Bin nur Hobbynutzer. Windows seit/nach DOS Zeiten, auch schon einiges unter VB.net und C# programmiert, Automationen in HA etc., aber dieses Linux und Docker Zeugs kapier ich nicht!

Wie ein Depp folge ich den Anweisungen der KI ohne verifzieren zu können, ob das Sinn macht oder nicht. Dann nach Tagen ein Kamerabild von Frigate aus Docker als Test, aber nur mit simpelsten Basissettings. MQTT Verbindung zu Home Assistant kriege ich nicht hin, da geht dann gar nix mehr (auch nicht das einfache Kamerabild).

Mein Post macht wahrscheinlich wenig Sinn, weil pauschal wird mir niemand helfen können; tippe das hier ehrlicherweise wahrscheinlich aus mega Frust, der mehr und mehr wurde. Sorry Guys!

Vielleicht hat ja jemand Tipps für mich, wie das wieder sauber von vorne angehen kann und wie ich allfällig falsche Installationen (falls man so sagt?) und Setting aus Docker los werde. Beispiel: Zuerst wollte es eine “C:\Frigate\config\config.yml”, dann plötzlich eine “C:\Frigate\config\config.yaml” (also Extension .yaml stat .yml), findet aber beide nicht mehr, wie es scheint.

Danke!

Moin,

willkommen im Forum.

Ich kann ja verstehen, das Du frustriert bist, aber das ist ein HA Forum und Dein Frust hat etwas mit Windows, Frigate, VirtualBox usw. zu tun, also solltest Du da Dampf ablassen :wink:

Zumal auch die Konstellation Windows → VirtualBox → HAOS VM, eher die exotischere Variante hier im Forum ist.

Ich kann Dir nur wirklich ans Herz legen, besuche einen Linux Kurs an der VHS, oder kauf Dir ein gebrauchten Koffler

Wenn man mal sein Gehirn resettet und Linux lernt, dann könntest Du dir auf dem Rechner statt Windows 10, Auslaufmodell, einfach entweder HAOS nativ installieren, oder eben Proxmox VE nutzen, dort kann man dann auch die Nvidia Graka in Frigate nutzen, oder den Coral ← anderes Thema, gibt es auch Beiträge hier im Forum.

Zu Proxmox VE

Proxmox Installation

Und natürlich hier im Forum, denn Proxmox ist hier sehr beliebt als Unterbau für HAOS
https://community.simon42.com/search?q=Proxmox

Wenn man sich für diesen Schritt entschieden hat, dann kann man sich das Leben leichter machen und die Helferskripte nutzen, um alles Mögliche unter Proxmox zu betreiben

zu Deinem Problem, ich kann Dir da nicht helfen, da ich mich mit Windows nicht auskenne.

VG
Bernd

1 „Gefällt mir“

Warum lässt du es unter Windows laufen? Es hat schon ein Grund das 90% alles Server Linux nutzen.
Und willst du die wirklich dein Server auf Windows 10 aufbauen wofür es in 11 Monaten keine Updates mehr gibt, wenn man sich für die extended Updates angemeldet hat sonst gibt es ja jetzt schon keine mehr. Und nach dem Update auf win11 funktioniert dann die Hälfte davon nicht mehr und muss neu eingestellt werden?

Ich persönlich nutze Proxmox (wie gefühlt jeder 2. hier) auf meinem Server da hat man ein Webinterface über das man alles machen kann, so schlimm ist das nicht.

Ich habe jetzt seit ~2 Monaten gar kein Windows mehr im Haushalt, meine Eltern werde ich Anfang nächsten Jahres an Linux ran führen, habe mich noch nicht für ein Distro für meine Eltern entschieden.
Anfang des Jahres war auf meinem PC und Laptop noch Windows drauf, jetzt muss ich das nur noch auf der Arbeit nutzen.
Einfach mal mit Linux auf einem alten Gerät oder in ein VM beschäftigen, das meiste geht da inzwischen einfacher als bei Windows, wenn man es schafft seine Windoof Gewohnheiten abzustellen.

Anscheinend macht es keine Sinn sonst würde es ja laufen…
Mann kann ruhig die KI fragen aber man sollte trotzdem verstehen was man da macht, ich persönlich mach da noch ein Bogen drum.

LG
Tobi

Hi!

Also ich hab fast alles an Frigate Installationen durch, diese jedoch nicht, warum, Windows ist da nicht dein Freund :wink:

Zuletzt bin ich dabei geblieben Frigate auf einem eigenen Rechner laufen zu lassen, Installation wie auf der Frigate Seite beschrieben.

Das wichtigste daran, genau so vorgehen wie es beschrieben ist, und zwar Punkt für Punkt!

Ja hatte auch einige Hürden zu nehmen, aber mit den entsprechenden Recherchen und etwas Zeit waren die auch zu nehmen :+1:

Hi.

Falls du gar nicht mit Frigate weiter kommst, kann ich dir Agent DVR als Alternative empfehlen. Läuft sogar unter Windows selbst. :wink:

Ich habe es aber als Docker auf meinem Unraid Server laufen.

Hatte auch erst Frigate, aber mir war dann die ganze Konfiguration per Datei zu blöd. Bei 7 Kameras und immer speziellen Bedürfnissen, gab’s hier und da ein Problem.

Bei Agent DVR gibt’s ne ordentliche GUI zum einrichten und bedienen.

Danke schon mal für eure Tipps!

Ich hatte ja schon mal meinen als Server laufenden PC (um den es hier geht) auf Linux Mint gestellt, habe sogar noch die Bootoption, aber dann doch aufgegeben, weil sich über die Jahrzehnte so viele Sonderanwendungen und reine Windows Programme angesammelt haben (und tausende Tweaks), dass ich wieder zu Windows zurückkehren musste *).

Seit der Strom 1 Million € pro kWh kostet möchte ich aus Prinzip nicht noch eine Kiste, zB mit Linux oder so, laufen lassen (hatte früher immer 3 Rechner in 24h Betrieb laufen), aus Prinzip; wie ich auch BlueIris (zusätzlich zu Frigate in HA) verwende, gekauft mit einer lebenslangen Lizenz – die, wie oh Wunder, in eine jährlich zu bezahlende Version umgewandelt wurde. Auch diese Unehrlichkeit im Nachhinein lehne ich ab und will weg von BlueIris.

Da ich mit ChatGPT, Gemini, und davor auch mit Perplexity, viele Tools und auch (halbkomplexe) Home Assistant Automationen basteln konnte, startete ich auch das aktuelle Projekt damit und kam ja bis zu einem Kamerabild das in Docker lief (hurra!), aber dann als ich die (im Log ersichtlichen) Errors raus kriegen wollte und die GPU Tensorunterstützung aktivieren wollte, drehten mich die KIs im Kreis und tausende Male habe ich irgendwelche Kommandos an Docker(?) geschickt, um schließlich nicht mal mehr das eine Bild zu sehen.

Werde demnächst nochmal mit Gemini 3 Pro (aus AIStudio) einen Neuversuch wagen, auch Grok redet mir gut zu, am richtigen Weg zu sein ;-). Werde, falls ich nicht von den KIs assimiliert werde, hier dann melden, ob (und wie) ich es schaffte oder aufgabe, vielleicht ja dann doch mit Agent DVR oder so?

Thanks!

*) Darüber hinaus möchte ich noch kurz anführen, dass Computer und Windows (und Excel etc.) nutze, seit es erfunden wurde. War immer ein Krampf, bis Windows 7 und 8, die waren schon gut, wie auch 10. Leider hat mit 10 (und 11!) die Bespitzelung ein eigentlich unerträgliches Ausmaß angenommen.

Moin,

Das kann man zwar als Serverbetriebssystem nutzen, ist aber bei weiten komplizierter, als wenn man gleich Proxmox nutzt :wink:

Na und?
Du setzt unter Proxmox eine Windows VM auf und betreibst damit den, sorry Schrott, wenn Du es nicht brauchst, fährt man die VM einfach herunter, schon kann Proxmox Strom sparen :slight_smile:

Aktuelle PCs sind eigentlich schon sehr sparsam im Verbrauch geworden, hängt aber immer etwas von der Hardware ab und Windows 10 mit der grafischen Umgebung braucht sicher mehr als eine Proxmox Server, nur Bauchgefühl, nie getestet, da ich konsequent kein Windows nutze.

Da behaupte ich auch mal, dass es da sicherlich auch etwas unter Linux gibt, vielleicht läuft es sogar mit Wine, Proton unter Linux :thinking:

VG
Bernd