Hallo, hab ein kleines Problem und kenn mich leider zu wenig aus.
Ich wollte mir ein Homeserver mit einem thinclient den ich noch habe zusammenbauen. Ziel war es einen Heimserver für Multimedia und meinen Daten zu haben. Evtl. Auch als sicheres Portal fürs Internet z.b. adguard und irgendwann möchte ich auch mein HA darauf mit rüber nehmen.
Unraid hab ich auf dem Stick und läuft auch auf den thinclient. Nun habe ich 4 1tb 3,5"Festplatten hier rumliegen. Diese wollte ich in ein Gehäuse packen und nun mittels USB an dem thinclient anschließen. Leider kapier ich das mit den Gehäusen nicht ganz, manche sind NAS manche RAID ausgelegt und manche kosten 800€… Was Nehm ich da. Ich Brauch kein fancy Licht oder zig Funktionen wie boost oder etliche Anschlüsse. Hat jemand ein ähnliches Setup und kann mir nen Rat geben? Oder hat jemand ne Idee wie ich das günstig und stromsparend ohne etliche Lichter, Anschlüsse oder sonstigen Kram haben kann? Muss nicht gut aussehen, sollte nur ein wenig geschützt sein vor neugierigen Fingern und Staub.
VG
Wenn du die nur an den Thin Client anschließen möchtest, dann brauchst du ein DAS (Direct Attach Storage)
Für 4 Festplatten dann halt als 4 Bay Variante. Gibt’s zum Beispiel von Terramaster die D4 Serie.
Hm NAS mit USB anbinden - halte ich für etwas unsicher - vlt. bin ich are auch zu oldschool ![]()
Aber ja, der Kollege hat da recht, in einem NAS ist auch immer eine CPU-Einheit die das ganze managt.
Er meinte wohl DAS bzw. für 4 Platted DAS, gibt es sicherlich auch noch von anderen Herstellern - aber ich denke Terramaster ist kein schlechter Deal.
Viel Erfolg
Zum einen erachte ich den Anschluss über einen USB-Anschluss ebenfalls nicht als “perfekt”, zum anderen weiß ich gar nicht, wie unraid reagiert, wenn die Festplatten (auf die eigentlich ein direkter Zugriff notwendig ist) nur per USB geschleust werden (bzw. ob das überhaupt möglich ist).
Auch ein solches externes Gehäuse kostet mMn. Geld und dementsprechend würde ich dir anraten, einfach direkt ein 4bay-NAS von Terramaster oder UGreen zu kaufen und dort unraid direkt drauf zu installieren/nutzen. Ich hab unraid bspw. auf einem UGreen DXP2800 laufen, was für meine Zwecke locker ausreicht (2 HDD- und 2 NVMe-Slots).
Warum die beiden Hersteller? Terramaster oder Ugreen ermöglichen relativ einfach die Installation von Dritthersteller-OS und haben im Preisleistungsniveau die Nase gegenüber den “alten Platzhirschen” QNAP und Synology mMn. deutlich vorne.
Ich denke, diesen JBOD per USB anzubinden, dürfte dir Probleme bei der Performance bringen. Vor allem, schließt du ja nicht die Platten einzeln per USB an, sondern möchtest alle Platten über einen USB-Port laufen lassen. Die Platten teilen sich somit die Bandbreite des einen Ports.
Spätestens, wenn du dann im unraid aus diesem JBOD eine Platte als Parity laufen lassen möchtest, wird es eng.
Wenn du an dem Konzept der externen Platten festhalten möchtest, wäre m.M. der Einsatz eines (schnellen) aktiven USB-Hubs und einzelnen Gehäusen ein Weg. Auch wenn ich denke, dass das eher semi ist. Ich selber habe mir aus diesem Grund einen Midi-Tower geholt, in dem ich mehrere Platten unterbringen kann und die Platten für unraid per SATA angebunden. Inkl. eines 1TB NVMe Cache für unraid.
Gruß, Lars
Ob es Sinn macht, sich für ein paar Euro weniger ein DAS statt einem NAS zu holen, muss ja der TE für sich überlegen.
Würde persönlich auch eher das NAS nehmen.
Die Terramaster laufen meist über USB, ist bei Unraid mit den Schreibraten einer aktiven Parity jetzt aber kein großer Beinbruch.
Auf Arbeit haben wir noch eine D4-300 stehen, alle vier Platten werden bei Windows als einzelne Platten erkannt. Denke bei Unraid sollte das dann nicht anders sein.
Ohjee, ich merke schon, da hab ich die Tore zu Mordor geöffnet.
Ich hatte gedacht kein problem zack zack zack und nun läuft das. Aber das scheint wohl so nicht zu sein. ![]()
Muss ich mir mal gedanken machen, wie ich das nun löse. Evtl. sollte ich mich auch mal tiefer damit beschäftigen um eine gute Lösung für mich zu finden, wenn ich eh schon Geld in die Hand nehmen muss.
Tore zu Mordor sind das nun wirklich nicht.
Ansich ist es schon verständlich, dass du einfach die Platten an den Thin Client anschließen möchtest. Wahrscheinlich ist dieser auch potenter wie die meisten NAS Systeme.
Andererseits kostet ein NAS kaum mehr wie ein DAS, bietet wesentlich mehr Möglichkeiten und braucht wahrscheinlich nicht wirklich viel mehr Strom.
Bei mir läuft zum Beispiel ein Mini PC den ganzen Tag als Server. Auch Backups landen erstmal hier.
Zusätzlich gibt’s ein NAS mit Medien und als Backup vom Backup auf der anderen Seite des Hauses. Dieses läuft nur bei Bedarf.
Letztlich hast Du halt die Qual der Wahl ![]()
Ich weiss es klingt ein wenig überzogen, aber für einen Layen wie mir ist das die Hölle. RAID, NAS, DAS, SATA, USB, SPD, ASB, …
Hier muss man sich dann schon tiefer damit beschäftigen. ![]()
Ich denke aber es wäre sinnvoll ein fertiges system zu holen.
Hi.
Da du ja wie ich Unraid einsetzt, kannst du ja auch mal im deutsch sprachigen Forum vorbeischauen. Da gibts auch Server Konfigurationen usw.
Kann einen schon mal erschlagen., ist nicht schlimm.
Aber so kompliziert ist es nicht.
DAS/NAS sagt er erstmal, wie der Speicher angebunden wird. DAS wird Direct an einen PC angeschlossen, in der Regel per USB, und von diesem verwaltet, quasi wie ne externe Festplatte, nur halt für mehrere auf einmal.
NAS, hier wird der Speicher über das Netzwerk bereit gestellt, ist quasi ein PC für sich selber und wird auch einzeln konfiguriert.
JBOD/RAID beschreibt die Art, wie die Festplatten genutzt werden. JBOD fast man alles zusammen und kann dann quasi einen großen Speicher nutzen. Bei RAID gibt’s verschiedene Modi, in meisten Varianten hat man eine Parity dabei, für die Ausfallsicherheit.
Unraid hat hier nochmal ein eigenes Konzept, quasi JBOD mit Parity.
Der Tip mit dem Unraid Forum ist definitiv zu empfehlen.
Die Frage ist eher, hast d Spaß am System was zu machen und dieses selber zu administrieren?
Oder willst du es einmal ordentlich einrichten und in die Ecke stellen?
Bei letzterem wäre definitiv eine Fertiglösung zu empfehlen.
Hi,
ich will da nicht so viel basteln. Bin eher der User als der Admin.
![]()
Auch wenn dieser Threads schon etwas älter ist.
Ich betreibe auch ein Unraid System mit USB Portable Platten seit mehr als einen Jahr. Diese sind über einen USB Hub mit externer Spannungsversorgung angeschlossen.
Sie sind in einem Array. Ich hatte noch nie ein Problem damit. Die Platten fahren auch bei Nichtbenutzung runter, Seagate. Eine WD zeigt immer an das sie aktiv ist, aber lt. Strommessung am TC scheint sie auch zu schlafen. Temperaturen werden auch übertragen. Zusätzlich habe ich noch eine 1TB SSD im TC eingebaut. Auf diese lasse ich diverse Docker Container laufen und nehme sie als Cache und lasse die Daten davon automatisch nachts ins Array schaufeln.
Gruß Frank
Ich denke mit einem DAS Gehäuse wird es auch funktionieren. Ich finde diese Gehäuse eigentlich sehr teuer.
Hi ![]()
ich dachte ich klinke mich mal in das Thema ein, da ich gerade ein ähnliches Projekt habe.
•Ziel:
Ich möchte meine Filme und Serien digitalisieren (einige liegen nur noch digital vor und versauern auf 3,5" Platten im Büro) um bei Bedarf diese über Jellyfin Zuhause abrufbar zu machen.
Mir gefällt das Konzept Jellyfin sehr gut und würde das gerne mal so aufziehen.
•Bestand:
(zugegebenermaßen ältere) Platten: 3x Seagate 3TB und eine WD 1 TB.
Ich würde das ganze gerne als Raid aufziehen zwecks Sicherheit falls mal bei den Platten ein Fehler auftritt. Muss die noch mit CrystalDisk prüfen.
Welchen Zusammenschluss man mit den Platten machen kann weiß ich leider nicht ![]()
PC: 2 ältere Tower in Standardgröße. die Laufen grundsätzlich. Einer davon ist etwa 10 Jahre alt der andere Älter. Das Teil soll später in einem anderen Zimmer BEI BEDARF laufen, daher ist Optik, Lautstärke und Stromverbrauch zu vernachlässigen.
Ich denke ich kriege die hardwareseitig schon zusammengebaut ich kenne mich nur nicht aus was danach passiert ![]()
•Fragen aktuell:
-OS: Ich stolpere immer wieder über TrueNAS. Läuft das dann als OS?
-Einschalten: gibt es noch andere Wege einen PC zu starten als auf den Knopf zu drücken?
-Ich habe auch einen ThinClient mit HA auf Proxmox laufen an dem ich mich bisschen versuche, aber ich bin unschlüssig ob es Vorteile hat den NAS an HA “anzubinden” oder das separat zu lassen…
Hoffe ich habe einen guten Spagat aus zu viel und zu wenig Info geschafft ![]()
Hier könnte unRAID helfen. Mit den 4 Platten könntest du ein Array mit Parity Platte realisieren. Eine der 3TB Platten wird Parity und die anderen Daten. Damit kommst du dann auf eine Kapazität von 7 TB (3+3+1). Durch Parity hast du eine Ausfallsicherheit von 1 Platte in diesem Verbund.
Jellyfin würde dann als Docker laufen. So habe ich es auch realisiert.
Gruß, Lars
Hi Lars, ah wieder was gelernt. Muss sagen, dass ich es schon als kleine Verschwendung angesehen hatte alle Platten mindestens doppelt zu haben^^ Dann werde ich mal die Hardware zusammenbauen und unRaid installieren.
Theoretisch habe ich noch weitere kleinere Platten, aber jetzt nochmal 5 ST mit Speichern zwischen 200-500gb (3,5" & 2,5") iwie dran zu tüddeln bringt glaube ich eher Probleme. Zudem braucht es ja auch entsprechende Ports für die Kabel aufm Mainboard.
bezüglich Docker: Jellyfin läuft dann parallel zu HA auf dem Client als VM?
Und was ich oben vergessen habe: ich lese immer von NVMe Cache. “zu meiner Zeit” gab es das noch nicht
wie nötig ist das? bei HDDs wohl grundsätzlich zu empfehlen aber ich muss sagen die oft genannten empfohlenen 500gb-1TB bei NAS für “zügiges” buffern kann ich nicht wirklich einschätzen…
Ja, genau - HAOS als VM und weitere Dienste, wie z.B. Jellyfin, Paperless, Nextcloud, NginxProxaManager, immich, usw. als Docker. Ich habe eine etwas “dickere” Maschine und neben 3 VMs noch 22 Docker laufen.
Da solltest du schon drüber nachdenken. Gerade die VMs freuen sich natürlich über eine SSD oder besser noch NVMe.
Mein Setup besteht aus 3*4TB Array mit Parity (also 8TB Kapazität), 1TB NVMe als Cache und Laufwerk für meine HAOS, sowie eine SSD per USB auf der ich noch zwei “unwichtige” VM laufen habe.
Gerade die Option, von unRAID das Cache-Laufwerk dynamisch nutzen zu lassen, finde ich klasse. Erst landen die Daten auf dem Cache und werden dann im Hintergrund Stück für Stück auf die langsameren HDD kopiert.
Auch wenn unRAID Geld kostet, finde ich die Kombination von NAS mit Ausfallsicherheit, VM Funktion und einfachstes Docker-Handling mit App Store überzeugend.
Gruß, Lars
ich bin bei einem unRaid Video gerade auch überrascht worden, da man ja im HA-Bereich idR über Freeware redet und ich nun gesehen habe, dass die Lizenz mit 12 Monaten Updates schon ne Stange Geld kostet und ich nirgends finden konnte, was ich danach tun müsste um weitere Updates zu erhalten
Es stand nur da: man kann jederzeit upgraden. Heißt das man muss dann wieder 49$ zahlen um 12 Monate Updates zu bekommen? Bin eigentlich kein Freund von Abomodellen (oder hier besser gesagt ein Quasi-Abomodell) aber ich nehme an es gibt nichts vergleichbares als Freeware oder? TrueNAS ist eben genau das: ein NAS bei dem ich wieder mehr Platten brauche, oder?
Der Einstieg kostet $49 (~41€) und dann jährlich $36 (~30€). Ich finde Abo Modelle immer dann fair, wenn ich vom Produkt überzeugt bin - das ist bei unRAID so. Die Kosten von ~2,50€ pro Monat wende ich daher gerne auf. Da gebe ich im Monate für “dümmere” Dinge mehr aus ![]()
Ich könnte mir vorstellen, dass eine Kombination von Proxmox und TrueNAS hier weiterhelfen kann. Allerdings ist in meinen Augen die NAS Lösung von unRAID mit der Parity-Platte schon echt klasse. So lassen sich verschiedenste Platten(größen) zu einem Array zusammenschalten.
Auch, dass NAS Funktionen direkt, ohne weitere SW, vom Betriebssystem erbracht werden, macht es für mich deutlich einfacher.
Am coolsten finde ich allerdings das einfache Docker-Handling inkl. App-Store. Einfach habe ich bislang in der Vergangenheit keine SW-Dienste in meinem Netzwerk verwaltet.
Die grafische Oberfläche von unRAID hat für mich das Ganze auch noch gut bedienbar gemacht.
Gruß, Lars
Ja das stimmt natürlich wenn man die Kosten runterrechnet und vergleicht.
Den größten Vorteil sehe ich im flexiblen Geräteumgang. Alte Platte weg oder neue Platte dazu wirkt laut Manual sehr einfach. Quasi PlugnPlay mit wenigen Klicks und das auch unterschiedliche Speicher genommen werden können.
