Alternativen zu SmartThings?

Moin.

Ich habe hier einen Samsung The Frame aus dem Jahre 2023 und eine Soundbar q930c.

Nun habe ich auf der offiziellen Homepage der SmartThings Integration folgendes vernommen:

Upcoming breaking API change (October 2026).

Samsung has announced that free access to the SmartThings API will be phased out starting in October 2026. After this date, the SmartThings API access will require a paid Personal Plan subscription ($4.99/month).

If you use this integration, you will need to either subscribe to Samsung’s Personal Plan or migrate your devices (like local Zigbee/Z-Wave devices) before October 2026 to avoid a service disruption. For full details, see the SmartThings community announcement.

Ich benutze die Integration, um den Status zu ermitteln und beispielsweise die Quelle zu wechseln.

Gibt es irgendwelche Alternativen oder war es das jetzt?

Habe dazu etwas recherchiert, aktuell scheint es da keine Lösung zu geben, viele Geräte kommunizieren verschlüsselt direkt mit der Cloud und lassen sich kaum reverse engineeren.

Die Open Home Foundation ist da wohl dran mit Samsung zu verhandeln, aber was dabei raus kommt weiß noch keiner: Breaking free from the disposable smart home

Smartthings must be destroyed - Home Assistant Community hier wird schon diskutiert. Bleibt wohl erstmal nur abzuwarten und allen zu empfehlen keine Samsung Produkte zu kaufen, wenn man sie in HA nutzen will.

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Vielleicht als Ergänzung:

Oder auch:

Schon traurig das jetzt immer mehr Hersteller auf die Idee kommen durch API-Zugriffe auch noch Geld zu verdienen, bzw. verdienen zu “müssen”. Aber so ist das halt in einer Marktwirtschaft … :laughing:

VG Jim

Ok, danke für das Feedback.

Streng genommen brauche ich wie gesagt nur den Status, die Steuerung an sich mache ich über eine Harmony Integration. Dennoch finde ich, es ist schon ein starkes Stück, weder eine lokale Lösung anzubieten noch sonstiges Alternativen vorzuschlagen.

Es gibt zarte Hoffnungen, dass die Integration für Samsung Geräte womöglich doch bleibt:

https://eu.community.samsung.com/t5/smart-home/smartthings-api-ab-oktober-kostenpflichtig/m-p/15013537

Moin

Was genau wolltest Du da eigentlich

schreiben? :slightly_smiling_face: Sollte das “doch” heißen, oder “dicht” oder was?

Was die von Dir verlinkte Diskussion betrifft: Ich sehe nicht wo Du da herausliest das es ggf. doch nicht so kommt wie es angekündigt ist, sprich das der API-Zugriff dann in Zukunft kostenpflichtig wird.

VG Jim

Typo. Korrigiert.

Ich verweise auf diesen Kommentar:

Eins noch: ich könnte vielleicht unter Umständen darauf hinwirken, dass das Durchreichen von Samsung-Geräten über diese Integration weiterhin kostenfrei bleibt. Sobald fremde Geräte ins Spiel kommen, muss es aber etwas kosten.

Mal sehen.

Ah ok, aber der gleiche User hat auch gepostet:

“Mein Rat, da ich ein wenig Hintergrundwissen habe: Einfach abwarten. Zur Not für eine Weile die 5 Euro berappen und weiter beobachten. Es wird sich schon irgendwie einrenken.”

Was für mich jetzt nicht wirklich danach klingt als könne er da irgendetwas bewirken. Auch klingen Teile von dem was er da sonst noch so gepostet hat zumindest für mich eher etwas “wirr”. Weil er z.B. u.a. auch schreibt:

“Trotzdem sollte man hier zwei Dinge etwas voneinander trennen: Samsung als Gerätehersteller und SmartThings als Plattform.”

"Die SmartThings-Integration wird von Home-Assistant-Nutzern häufig vor allem für Geräte genutzt, die eben nicht lokal offen angebunden sind. Das betrifft zum Beispiel viele Samsung-Geräte wie Waschmaschinen, Trockner, Kühlschränke, Klimageräte oder Fernseher. Diese laufen oft über Samsung/OCF und einen Cloud-Connector in SmartThings.
Damit entsteht die Abhängigkeit nicht, weil Home Assistant grundsätzlich SmartThings braucht, sondern weil bestimmte Geräte aktuell keinen besseren lokalen Weg anbieten.
SmartThings kann nicht allein dafür verantwortlich gemacht werden, wie einzelne Geräteklassen angebunden sind. Gleichzeitig ist SmartThings aber auch nicht automatisch verpflichtet, externen Plattformen dauerhaft kostenlosen und unbegrenzten Zugriff auf die eigene Cloud zu geben.!

Somit sind solche Samsung Geräte “schuld” und in einem anderen Posting sind dann z.B. auch noch Tuya Geräte schuld, die User über SmartThings eingebunden haben.

“Allerdings hat sich gezeigt, dass die Nutzer dieser Integration - aus welchen Gründen auch immer - damit auch noch alles Mögliche andere an HA anbinden. Dazu gehören zum Beispiel die ganzen billigen Tuya-Sensoren von AliExpress, die mitunter jede Sekunde Zustände melden und so weiter.”

Also sind im Prinzip wieder irgendwie alle Geräte schuld. :rofl: Und dann bringt er auch noch Nabu Casa ins Spiel, für das User ja auch bereit wären Geld zu bezahlen.

Ja Du hast ja auch

geschrieben und die will ich Dir auch gar nicht nehmen, :slightly_smiling_face: aber am Ende dürfte es Samsung halt darum gehen, genau so wie auch anderen Unternehmen, über zusätzliche Gebühren Geld einzunehmen und wie immer wird dies mit irgendwelchen Kosten gerechtfertigt. Ja diese Kosten existieren und wie üblich muss halt jedes Unternehmen selber entscheiden welche Kosten sie dann - in dem Fall zusätzlich - an Kunden weitergeben. Vielleicht passend dazu eine aktuelle, andere Meldung zu Samsung: :laughing:

“Samsung verbucht nächsten Rekordgewinn
Der Tech-Konzern geht für das zweite Quartal von einem Betriebsgewinn von mehr als 51 Milliarden Euro aus. Das Ergebnis ist nun schon der dritte Rekord in Folge. …Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einer Steigerung des Betriebsgewinns um mehr als 1.800 Prozent.”

Quelle: Handelsblatt

VG Jim

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Einfach nur ein weiterer Konzern der jetzt nach der „Ist ja notwendig weil bequem“ Anfix-Phase meint, die süchtige Kuh jetzt zu melken.
Ich weiss schon warum ich nur „geht offline“ Geräte ins Haus hole. Wobei ich auch eine Samsung Waschmaschine und Trockner habe, die haben einfach kein aktiviertes Wifi und fertig. Man sieht das auch am Stromverbrauch ob die Dinger fertig sind wenn es denn smart sein muss.

Was mir schon so für tolle bequeme AI-Features entgangen sind…herrlich :joy:

Der Betrieb von Servern kostet Geld. Cloud ist nur ein fancy Begriff für Server.

Ergo kostet der Betrieb einer Cloud Geld.

Energiekosten steigen eher. Hardwarekosten auch. Und irgendwie höre ich von nirgendwo, dass es dem Unternehmen so gut gehen würde, dass es mit Geld um sich werfen möchte.

Also wird nenn für den Betrieb von Servern und damit Leistungen die man in Anspruch nimmt auch Geld bezahlen (müssen). Ist eigentlich seit Jahren klar und betriebswirtschaftlich vollkommen logisch.

Ich verstehe daher nicht wieso diese Aufregung. Insbesondere wenn Funktionen genutzt werden, die in dieser Form nie beworben wurden.

Wurden die Geräte ausdrücklich als HA kompatibel verkauft? Fall nein kann man doch froh sein, wenn die Anbieter nicht auf VW Konzern machen, wo man zwar für den vollen (App) Zugriff jährlich zahlen muss, mit Open Dpurce Software aber trotzdem von der Nutzung ausgeschlossen wird. (Ich kann meine Cupra App nicht einmal auf meinem GrapheneOS Gerät nutzen…)

Von welchen Geräten redest Du? Es geht hier um die Nutzung von SmartThings und den API Zugriff darauf. Das hat mit den bei SmartThings eingebundenen Geräten und deren Kompatibilität mit HA, erst einmal rein gar nichts zu tun. Auch hat Samsung SmartThings eben damit geworben und tut das ja auch immer noch, dass nicht nur Samsung Geräte über SmartThings genutzt werden können, sondern eben auch noch jede Menge Geräte von anderen Herstellern.

Und bevor hier jetzt jemand um die Ecke kommt und dann ggf. sagt/schreibt das Samsung SmartThings ja nie als HA kompatibel beworben hat: Doch haben sie. :face_with_tongue: Samsung hatte bereits Anfang 2025 schon mal den Zugriff auf die API begrenzt, ist dann aber nach entsprechenden Protesten zurückgerudert, hat dann zusammen mit den HA Entwicklern wieder Änderungen vorgenommen und dann offziell verkündet:

SmartThings is excited to announce a new official integration with @home_assistant

Jetzt - rund 1 Jahr später - fällt Samsung ein das man den SmartThings API Zugriff zwar nicht wieder begrenzen, aber eben zusätzlich Geld dafür haben will.

Das man so etwas machen kann und das der Betrieb von Servern auch Geld kosten, hat wohl niemand bestritten. Auch hat niemand - zumindest ich nicht - bestritten das man als Unternehmen auch dadurch Kosten decken und/oder Geld verdienen kann, aber ob dafür

dann unbedingt Samsung ein gutes Beispiel ist, dabei bin ich mir nicht so sicher. :rofl: Siehe meinen Auszug zu dem Thema Rekordgewinn bei Samsung. :slightly_smiling_face:

VG Jim

Es wurde schon implizit dafür geworben, dass ST so toll und offen und verbindend sei. Wie Jim schon erwähnt hat, wurde die offizielle Integration mit HA entsprechend gefeiert.

Ich sehe es auch ein, dass Cloud Geld kostet, aber das sollte dann entweder in Gerätepreis mit drin sein oder von Beginn an als Abo tituliert werden. Oder man schafft eine lokale API ohne Cloud als Ersatz.

So ähnlich wie die Lifetime Lizenzen, die dann trotzdem eine Abogebühr nach sich ziehen.

Zarte Hoffnungen…

Wir sprechen nicht einmal über Hardware? Dann kann ich es gerade noch weniger nachvollziehen…

Es gibt genau zwei Möglichkeiten… Man möchte es zukünftig weiter nutzen und zahlt oder man verzichtet auf diese Dienste und zahlt nicht.

Aber weil man es über Jahre kostenfrei nutzen lonnte jetzt zu fordern, dass dies zukünftig auch weiterhin der Fall sein muss. Auf welcher Grundlage? Sollte man nicht eher froh sein, dass es bislang kostenfrei war!

Übrigens ein Grund wieso ich ein grosser Fan von Open Source bin. Es ist klar was man bekommt …

Dass etwas früher kostenlos war und jetzt kostet, ist für sich genommen kein Vorteil. Gut ist das nur dann, wenn der Preis durch klaren Mehrwert, bessere Verfügbarkeit, Support oder zusätzliche Funktionen gerechtfertigt ist. Das sehe ich hier nicht. Ohne diesen Nachweis wirkt es eher wie eine nachträgliche Monetarisierung eines bereits funktionierenden Angebots.

Ich sehe das genauso, wenn man was kostenlos zum Produkt zur Verfügung stellt, und ich bin mir sicher das das im Preis des Gerätes schon längst eingerechnet ist, im Nachhinein Jahre später wenn man sich dran gewöhnt hat und gefühlt sein ganzes Haus abhängig gemacht, (selbst schuld, aber nicht jeder ist so bewandert wie wir), dann auf einmal nen Abo dran zu kleben ist einfach ne Frechheit. Wenn man sagt „Alle Neukunden zahlen“ okay, das kann man akzeptieren, dann steht es jedem frei festzulegen ob er sich das CloudZeugs antun will oder nicht, aber so…naja, deswegen verweigere ich sowas eh. Ich hab gar kein Abo abgesehen das von HomeAssistent und ProtonDrive, aber all der Rest…nada. Gibts halt kein Netflix, kein Essen geliefert oder was man heute alles sinnloses im Abo haben kann.

Genau und wenn die Welt einfach nur Schwarz - Weiß wäre würde das vielleicht vieles leichter machen. :laughing: Warum diskutiert man dann überhaupt noch darüber was sich irgendwelche Unternehmen so einfallen lassen, oder wie sie agieren, oder ob es ggf. irgendwelche

Alternativen gibt. Überspitzt gesagt: Einfach alles so hinnehmen und schon gibt es gar keinen Grund mehr über irgendetwas zu diskutieren. :slightly_smiling_face:

Warst und bist Du hier nicht u.a. einer der User der immer mal wieder darauf hingewiesen hat das Open Source nicht automatisch kostenlos/-frei bedeutet. :wink: Was ja auch korrekt ist. Von daher verstehe ich jetzt nicht wirklich warum Du hier jetzt Open Source als Beispiel nennst, bei dem man dann eben nicht während der Nutzungszeit mit irgendwelchen zusätzlichen Kosten rechnen muss/müsste.

Aber bevor das hier ggf. wieder in irgendwelchen Grundsatzdiskussionen oder Ähnlichen ausartet, klinke ich mich hier jetzt auch besser aus. :slightly_smiling_face: A) Nutze ich gar keine SmartThings :laughing: B) habe ich eigentlich auch alles dazu geschrieben was ich dazu ggf. schreiben könnte oder wollte und C) darf jeder wie immer seine eigene Meinung und Ansichten dazu haben.

VG Jim

BTT: Schau dir doch Mal dieses Projekt an. Eine CEC Homeassistant Integration könnte dein Problem lösen.

Vollkommen richtig. Ich bin auch ein großer Fan dafür zu bezahlen und habe dies schon häufig getan, auch wenn ich es hätte kostenfrei nutzen können.

Ich kann halt nicht nachvollziehen, wo dieses Anspruchsdenken herkommt, dass Dinge für kostenlos betrieben und weiterentwickelt werden müssen. Insbesondere, wenn gewinnorientierte Unternehmen dahinter stehen.

Und wer nach wie vor nicht begriffen hat, dass Cloud Abhängigkeit die perfekte Vorlage für after Sale Umsätze ist, hat einfach die letzten Jahre unter einem Stein gelebt.

“Dinge” müssen sicher nicht dauerhaft kostenlos weiterentwickelt werden, das ist klar.

Aber: Wenn ich ein Gerät kaufe, das explizit mit App-Steuerung oder API-Zugriff beworben wird, fließt das direkt in meine Kaufentscheidung ein. Diesen Mehrwert bezahle ich beim Kaufpreis ja bereits mit – „nicht-smarte“ Geräte sind schließlich in der Regel deutlich günstiger.

Wenn der Hersteller dann solche wesentlichen Produktmerkmale im Nachhinein plötzlich hinter eine Paywall packt, fühle ich mich als Kunde schlichtweg verarscht.