Das System war seinerzeit für mich eine preiswerte Lösung; macht mir jedoch mehr Freude als Ärger. Zum Einen stapeln sich die Fernbedienungen, zum Anderen sind eben diese leider auch recht anfällig und ich musste schon kurz nach Ablauf der Garantiezeit die kompletten Transformatoren tauschen, da die Fernbedienungen nicht mehr funktionierten.
Ich suche eigentlich verzweifelt nach eine Lösung die beiden Transformatoren aus meinem System herauszubekommen und durch eine praktikablere Lösung zu ersetzen. In diesem Zusammenhang habe ich mich damals bereits an meinem Markisenbauer gewandt um zu erfragen, ob das System durch eine Lösung von “Somfy” ersetzt werden könnte, jedoch ebenfalls ohne Erfolg.
Kürzlich habe ich nun erstmals einen Shelly Dimmer Gen3 für meine Hofeinfahrt erfolgreich verbaut.
Ich werde nun aus den “Shelly” - Produktbeschreibenungen nicht ganz schlau; ob ich wohl ohne größeren Umschweif den “Shelly Dimmer” (also ohne die Transformatoren) hierfür verwenden kann? Und benötige ich hier dann ebenfalls zwei Geräte, oder reicht eines bereits aus? Ganz grundsätzlich würde ich nämlich gerne alle 24 Spots gleichzeitig schalten.
Oder denke ich hier ganz und gar falsch und benötige eignetlich einen “Shelly Dimmer 0/1-10V PM Gen3” bzw. einen “Shelly Plus 0-10V Dimmer”? Ich interpretiere es aber so, als würde hier der bestehende Transformator weiterhin mit eingebunden werden, richtig? Die Frage ist in deisem Zusammenhang auch, ob und in wie weit die Steuerung ohne die bestehenden Fernbedienung dann noch funktioniert? Schließlich haben eben diese in der Vergangenheit die größten Probleme gemacht.
Ich entschuldige mich bereits jetzt für meine eher allgemein gehaltene Frage - denn vermutlich kommt es hier ein bisschen auf die Rahmenbedingungen an. Ich bin hier aber für jeden Input dankbar und wäre froh, wenn ich die LED-Spots in irgendeiner Form mit Shellys statt mit den bisherigen Transformatoren betreiben könnte.
Zu aller erst: Auch wenn das immer wieder falsch gesagt, vor allem durch Shops und Verkäufer, wird es dadurch nicht richtiger. Das sind keine Transformatoren, sondern (elektronische) Vorschaltgeräte. Zum Verständnis, warum ich das klarstellen möchte: Die Funktionsweise ist eine andere und Transformatoren geben eine Wechselspannung aus, während LED-Vorschaltgeräte Gleichspannung ausgeben.
Du bräuchtest ein dimmbares LED-Vorschaltgerät mit mindestens 72W, besser 80W Ausgangsleistung und 12V Ausgangsspannung. Das kannst du direkt an den Shelly-Dimmer anschließen.
Ein 0-10V fähiges Vorschaltgerät und ein Shelly 0-10V Dimmer würden auch funktionieren.
Die 0-10V sind nicht die Spannung, welche die LEDs bekommen, sondern nur eine Steuerspannung für das eigentliche Vorschaltgerät.
Nein, das funktioniert nicht. Das Vorschaltgerät stellt die 12V für die LEDs bereit. Es bekommt seine Eingangsspannung (“gedimmte” 230V) vom Shelly, der diese mit einer Phasenanschintt- oder Abschnittsteuerung (Ich weiß gerade nicht, welches der Shelly macht) dimmt, so daß das Vorschaltgerät die LEDs dimmen kann.
Wichtig ist aber, daß das Vorschaltgerät dimmbar ist.
Dazu brauchst du, wie oben bereits geschrieben, ein Vorschaltgerät mit mindestens 72 Watt Ausgangsleistung. Dann kannst du alle Spots an eines anschließen.
Die würde nicht mehr funktionieren, weil dann das Vorschaltgerät mit eingebautem Empfänger ja fehlt.
Wenn du einen Shelly Dimmer G3 nimmst. Brauchst du ein dimmbares Vorschaltgerät mit 12V und mindestens 80W. Da kannst du dann alle deine LED leuchten anschließen.
Oder aber ein Shelly 0-10V Dimmer und ein Vorschaltgerät 12V und mindestens 80W und einem 0-10V Eingang…
Deine Trafos wirst du auf jeden fall auswechseln müssen, ich denke nicht, das die vorhandenen dimmbar sind…
Hallo,
es gibt - wie immer - mindestens zwei Lösungen.
Entweder
L1: dimmbares VG (Vorschaltgerät) und 220V Dimmer
oder
L2: “normales” VG (nicht dimmbar) und 0-12V Dimmer.
Mein Vorschlag:
Nimm L2
Da kannst du deine beiden VG behalten und hängst zwei Shelly RGBW 2 zwischen VG und LED.
Die Shelly kosten zusammen 28€.
Eingangsspannung 12 bzw 24 V
Leistung 12A, 144W bei 12 V
4 getrennt steuerbare Ausgänge
Du kannst dann jeweils 12 LED an jeden Shelly anschließen und gemeinsam oder seperat steuern.
Du kannst auch 3er-Gruppen an jeden der 4 Ausgänge jedes Shelly hängen, dann kannst du beliebig mit der Beleuchtung “spielen”:
Akzent-Beleuchtung
Rand-Beleuchtung
Spots
Figuren
Lauflichter
…
Sollte dein vorhandes VG genug Power haben (mehr als 72W) dann reicht auch ein VG und ein Shelly.
Die beiden vorhandenen Transformatoren / Vorschaltgeräte sind dimmbar und haben jeweils 36 Watt, 12V DC, 3A.
Wenn ich Deinen Post jetzt richtig verstehe, dann benötige ich nun entweder zwei 220V Dimmer - oder aber ein stärkeres Vorschaltgerät und dann eben einen 220V Dimmer. (Shelly Dimmer Gen3), oder?
Ich bin hier noch etwas unschlüssig. Ein neues, stärkeres Vorschaltgerät würde mir etwas Platz sparen; allerdings sind ja schon beide Vorschaltgeräte aktuell verbaut. Die Kosten für ein neues Vorschaltgerät oder ein zweiter Shelly Dimmer Gen3 heben sich wahrscheinlich ziemlich auf.
Insoweit wird es am unkompliziertesten sein, einfach zwei Shelly Dimmer Gen3 zu besorgen…
Entweder 220V Dimmer vor die bestehenden VGs (da reicht einer), oder zwei 12V Dimmer hinter die bestehenden VGs.
Wenn du die VGs ersetzen willst, dann kannst du ein VG nehmen (>80W) und auch wieder Dimmer davor (220V) oder danach (12V)
Nachtrag:
Dimmer vor den bestehenden VGs kann evtl problematisch sein.
Du sagst ja, dass die VGs selber mit einer Fernbedienung dimmbar sind. Also haben sie eine Elektronik verbaut. Ich weiß nicht wie sie sich verhalten wenn der Eingangsstrom gedimmt wird.
Um sicher zu gehen würde ich 2 Dimmer (12V, die aus dem Link) hinter die VGs setzen.
Ich bezweifele, daß die dimmbar sind. Die dimmen eher selbst.
Dafür spricht die Angabe
Eingangsspannung : 90-265V AC
Ausgangsspannung : 12VDC
Dimmbar heißt, daß die bei kleinerer Eingangsspannung auch eine kleinere Ausgangsspannung ausgeben, wogegen deine Vorschaltgeräte wohl eher darauf ausgelegt sind, über den gesamten Eingangsspannungsbereich eine konstante Ausgangsspannung von 12VDC auszugeben, die über die Fernbedienung gedimmt werden kann.
So richtig durchgestiegen bin ich leider noch nicht. Die verschiedenen Beiträge lassen mich noch an der besten Lösung zweifeln.
Ich würde natürlich gerne möglichst wenig finanziellen Aufwand betreiben. Im Wesentlichen möchte ich mich von den Fernbedienungen unabhängig machen.
Der Vorschlag die beiden “Shelly RGBW 2” hinter die beiden Transformatoren oder Vorschaltgeräte zu hängen scheint mir hier sehr preiswert. Gleichzeitig auch noch recht flexibel mit dem Anlegen mehrerer Leuchtgruppen.
Danke für Deine Beiträge und Erklärungen zu meiner Anfrage. So haben sich für mich nun doch neue Aspekte aufgetan. Ich bin hier absoluter Laie…
Ich habe nun aber guten Input bekommen und hoffe eine meiner Vorschläge (in der Antwort über diesem Post) funktioniert. Dann würde ich mich an das Bestellen machen und kann die Beleuchtung hoffentlich schon bald automatisieren.
Kurz zusammengefasst:
Die beiden bestehenden VGs können nicht über die Eingangsspannung gedimmt werden.
2 Möglichkeiten.
Bestehende VGs behalten und zwei Shelley nach schalten → ~30 €
Neues VG und nur ein Shelly nach schalten → ~50 €
Einfacher und günstiger wäre Lösung 1, da hängst du einfach die Shelly zwischen die VGs und die LEDs.
Obiges VG wäre ausreichend, ich nehme die aber immer gerne “eine Nummer größer”.
Manche VG neigen dazu, bei hoher Belastung hochfrequent zu Pfeifen.
Ein 150W VG läuft dann nur mit 50% Belastung.
Weniger Wärme und kein störendes Pfeifen.
Das ist auf jeden Fall die günstigste Lösung, vorausgesetzt, die vorhandenen Vorschaltgeräte geben nach dem Einschalten und ohne die Fernbedienung benutzen zu müssen, die 12V ungedimmt raus.
Aber obacht, der ShellyRGBW kann maximal 4A (48W bei 12V also 16 deiner Spots) pro Ausgang und maximal 10A (120A bei 12V also 40 Spots) gesamt. Das passt also, wenn du sie gleichmäßig aufteilst locker, allerdings solltest du bei eventuellen Erweiterungen an diese Grenzen denken.
Ja, das würde für alle Leuchten zusammen passen.
Solche billigen (nicht preiswerten) Vorschaltgeräte sollten dann einfach zurück zum Händler gehen.
Wenn ich mir die Shelly - Pläne so anschaue, dann würde ich vermuten, dass ich vom Ausgang “L” des obigen Netzteil auf eine Wago - Klemme jeweils den DC Input des Shelly RGBW und das braune Kabel meiner Verteiler lege. Ist das so richtig? Allerdings bliebe dann ja nur noch “N” (blau) übrig. Das wäre am Shelly ja “GND”, richtig? Damit hätte ich dann aber keine Ausgang vom Shelly mit einem Input meiner LEDs verkabelt und das macht ja keinen Sinn. Wo liegt hier mein Denkfehler? Laut Plan wird aber wohl N (= Minus?) mit W, B, G,R verbunden. Also dann doch das blaue Kabel einfach an W, B, G, R?
Moin,
Tja wenn ich mir so deine Planung anschaue, dann wäre meine Empfehlung da doch lieber einen Fachmann dran zu lassen.
Nicht umsonst ist Elektriker ein Ehrenwerter Ausbildungsberuf.
sei mir nicht böse , aber "Schuster bleib bei deinen Leisten " fällt mir da ein . Also im Sinne deiner und der Sicherheit deiner Familie lass die Finger davon.
Danke nochmal hierfür. Ich habe meinen Denkfehler schon gefunden: Ich habe mich bildlich rein an der Farbcodierung orientiert; das Netzteil weist am Ausgang jedoch „+“ und „-„ aus. Das weicht natürlich von der Farbcodierung ab.
Ich habe mich dann an der Schaltung für vier weiße LED-Streifen orientiert; meine LED-Lampen sind ja auch nur weiß.
Zu verbinden waren „+“ vom Netzteil mit dem DC-Input am Shelly und dem braunen Kabel meiner LED-Verteiler.
Der „-„ Ausgang vom Netzteil wurde mit „GND“ am Shelly verbunden.
Die blauen Kabel meiner LED-Verteiler wurden mit „W, B, G, R“ verbunden.