Hallo,
ich suche nach einer Möglichkeit, das Risiko eines Stromausfalls anhand der NINA‑Warnungen einzuschätzen – nicht als Vorhersage, sondern um meinen Code so zu gestalten, dass meine Batterien nur dann geladen werden, wenn ein realistisches Risiko besteht.
Mich interessiert daher ausschließlich Feedback zum Code selbst und zu den verwendeten Keywords.
Bei Schneefall und Starkregen möchte ich nur reagieren, wenn die Warnung wirklich „severity = Extreme“ ist. Wird diese Information bei NINA zuverlässig übermittelt, oder hängt das je nach Warnung ab?
Mir geht es hier nicht um Dashboard‑Darstellung oder UI‑Themen, sondern rein um die Logik zur Risikobewertung.
Und ja – für manche ist das Risiko praktisch null. Aber in abgelegeneren Regionen oder bei Freileitungen kommt es deutlich häufiger zu wetterbedingten Ausfällen. Bei mir gab es in den letzten vier Jahren bereits drei solcher Fälle. Deshalb ist es für mich sinnvoll, die relevanten Wetterwarnungen sauber zu filtern
Idee wäre etwas sowas für Europa:
alias: "Power Outage Risk Automation"
description: "Calcule le risque de coupure via NINA"
mode: single
triggers:
- platform: state
entity_id:
- binary_sensor.nina_warning_1
- binary_sensor.nina_warning_2
- binary_sensor.nina_warning_3
- binary_sensor.nina_warning_4
- binary_sensor.nina_warning_5
variables:
power_outage_risk: >
{% set high = false %}
{% set medium = false %}
{% set keywords = [
'sturm', 'orkan', 'unwetter', 'extremwetter',
'eisregen', 'hochwasser'
] %}
{% for i in range(1, 6) %}
{% set e = 'binary_sensor.nina_warning_' ~ i %}
{% if states(e) == 'on' %}
{% set severity = (state_attr(e, 'severity') | default('unknown')) %}
{% set certainty = (state_attr(e, 'certainty') | default('unknown')) %}
{% set headline = (state_attr(e, 'headline') | default('') | lower) %}
{% set relevant = false %}
{% for k in keywords %}
{% if k in headline %}
{% set relevant = true %}
{% endif %}
{% endfor %}
{% if 'schneefall' in headline and severity == 'Extreme' %}
{% set relevant = true %}
{% endif %}
{% if 'starkregen' in headline and severity == 'Extreme' %}
{% set relevant = true %}
{% endif %}
{% if relevant %}
{% if severity == 'Extreme' %}
{% set high = true %}
{% elif severity == 'Severe' and certainty == 'Observed' %}
{% set high = true %}
{% elif severity == 'Severe' %}
{% set medium = true %}
{% elif severity == 'Moderate' and certainty == 'Likely' %}
{% set medium = true %}
{% endif %}
{% endif %}
{% endif %}
{% endfor %}
{% if high %} 2
{% elif medium %} 1
{% else %} 0
{% endif %}
conditions: []
actions: []
Wenn Du mich fragst: Nein. Ich halte es ehrlich gesagt für ziemlich “Quatsch” und eher Zeitverschwendung, anhand von irgendwelchen NINA-Warnungen, die gem. BBK das beinhalten
“Seit Juli 2025 erhalten Sie in einem neuen Warnbereich Warnmeldungen der Polizei für besondere polizeiliche Lagen, wie beispielsweise die Androhung von Gewalttaten, wie Bombendrohung oder die Warnung vor gefährlichen Straftätern, nach denen öffentlich gefahndet wird. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der Bundesländer sind ebenfalls in die Warn-App integriert.”
irgendwelche möglichen Stromausfälle vorhersagen zu wollen. Ich sage es mal so: Ich besitze mein Haus hier jetzt seit 24 Jahren und in diesen 24 Jahren ist es glaube ich zu vielleicht 5 lokalen Stromausfällen gekommen. Daran waren dann vermutlich immer Gewitter in der Region verantwortlich. Ob diese dann per NINA auch vorausgesagt worden wären steht dann auch noch in den Sternen. Selbst wenn wäre das ja keine Aussage zum Thema möglicher Stromausfall.
D.h. die Wahrscheinlichkeit das Du anhand von NINA-Warnungen einen möglichen Stromausfall erwarten und erkennen kannst, sodass Du vorher dann auch noch Deine Batterie laden kannst, halte ich für so wahrscheinlich wie einen 6er im Lotto.
Aber vermutlich wird sich auch dafür irgendein User finden der das dann anders sieht, was er dann auch gerne darf.
Ich verstehe, dass Du persönlich vielleicht kaum Probleme mit Stromausfällen hast – das ist ja super für Dich.
Aber das ist nicht überall so. In ländlichen Gebieten oder Regionen mit Freileitungen ist das Risiko deutlich höher. Bei mir gab es in den letzten vier Jahren bereits drei wetterbedingte Stromausfälle. Das hängt stark vom Standort, der Infrastruktur und der Lage der Leitungen ab.
Ich nutze NINA lediglich als Indikator für extreme Wetterlagen, die erfahrungsgemäß zu lokalen Stromausfällen führen können – vor allem Sturm, Orkan, Eisregen, Extremwetter oder Hochwasser.**
Genau diese Phänomene filtere ich im Code heraus, alles andere (Polizeilagen, leichte Wetterwarnungen, Glätte usw.) ignoriere ich komplett.
Es geht also nicht um Wahrsagerei, sondern um ein einfaches Risikomanagement:
Wenn die Wahrscheinlichkeit leicht erhöht ist, lade ich meine Batterien vor. Der Aufwand ist minimal, der Nutzen im Ernstfall aber hoch.
Kurz gesagt: Für manche Menschen ist das Risiko praktisch null, für andere ist es real.
Mein Ansatz ist einfach eine pragmatische Vorsichtsmaßnahme – und hat mit dem eigentlichen Thema des Codes (Filterung relevanter Wetterwarnungen) mehr zu tun als mit der allgemeinen Wahrscheinlichkeit eines Blackouts.
Ich nutze NINA nicht als „Stromausfall‑Vorhersage“, sondern als Trigger für extreme Wetterbedingungen, die ein reales Risiko darstellen.
Das ist kein Lotto, sondern eine pragmatische Vorsichtsmaßnahme.
Eine Anmerkung: Ich wohne in einer ländlichen Region in Niedersachsen und hier gibt es auch noch Freileitungen.
Das ist natürlich korrekt.
OK solche Wetterlagen die dann erfahrungsgemäß dazu führen habe ich irgendwie noch nicht erlebt. Was natürlich nicht heißen soll das es sie irgendwo nicht vielleicht doch gibt.
OK das
in Verbindung mit dem
habe ich dann irgendwie anders verstanden. Aber ok, inzwischen hast Du Dein Ursprungsposting, nachdem ich mein Posting hier erstellt hatte, ja auch noch ergänzt/verändert und wenn Du für Dich einen Grund für so etwas hast ist das selbstverständlich ok und ich werde dann hier dazu auch nichts mehr posten. Was Deinen Code dafür betrifft werden Dir dann andere User ja vielleicht noch etwas posten können.
In meiner früheren Wohnung hatte ich auch nie Probleme mit Stromausfällen.
Aber “jetzt” scheint es anders zu sein …
Vor etwa einem Monat gab es wieder einen Ausfall, weil zu viel Schnee auf den Bäumen lag und große Äste auf die Leitung gefallen sind. (+Eisregen) Zum Glück hatte ich die Batterieladung vorher manuell auf 100 % gestellt. Ein anderes Mal war der Grund einfach zu starker Wind.
Deshalb lade ich meine Batterie lieber ein paar Mal „umsonst“, als im Ernstfall ohne dazustehen. Für mich ist das eine einfache Vorsichtsmaßnahme, die mich auf mögliche Probleme vorbereitet.
Für mich ist es daher eine pragmatische Vorsichtsmaßnahme, meinen Code so aufzubauen, dass ich nur dann reagiere, wenn ein realistisches Risiko besteht.
Mehr nicht – und genau darauf bezieht sich mein ursprünglicher Beitrag.