Habe sehr günstig einen Raspberry Pi 4 4GB mit Gehäuse geschossen. Jetzt möchte ich da eine SSD ranhängen und mit HomeAssistant loslegen. Habe paar coole technische Lösungen gesehen, wo das ins Gehäuse mit reingeschraubt wurde, traue ich mir aber um ehrlich zu sein nicht zu (und weiß nicht ob das hier reinpasst). Ich würde daher folgende Option wählen, wollte aber von euch hören ob das Sinn macht und kompatibel ist:
Kabel: UGREEN USB 3.0 SATA Adapter, Festplattengehäuse 2,5 Zoll für 2.5 Zoll SSD und HDD Festplatten SATA auf USB Adapter, werkzeugfreie Montage, unterstützt SATA III UASP Ruhemodus SMART Trim usw.
SSD:
Option 1: Crucial BX500 SATA SSD 480GB, 2,5" Interne Festplatte, bis zu 540 MB/s, kompatibel mit Laptop und Desktop (PC), 3D NAND, Dynamische Schreibbeschleunigung - CT480BX500SSD1
Option 2: Kingston A400 SSD 480 GB SATA3 2.5" intern
Wenn Du HA länger sorgenfrei betreiben möchtest, würde ich Dir raten, einmalig ein bischen mehr Geld in die Hand zu nehmen und eine SSD zu wählen, die explizit für 24/7-Betrieb (NAS/Server) ausgelegt ist (bspw. WD Red Serie) und diese in ein Gehäuse mit externer Stromversorgung zu packen.
Außerdem würde ich den RasPi in ein Metall-Gehäuse packen, dass passiv die Wärme ableitet. Diese Plastik-Standard-Dinger mit Mini-Kühlkörper auf der CPU taugen nicht viel.
Als Netzteil für den RasPi würde ich auch auf JEDEN Fall ein Original-Netzteil verwenden.
Geiz ist beim HA-Aufbau extrem ungeil, denn wenn nachher irgendwelche kryptischen Fehlfunktionen/Ausfälle auftreten, bist Du nie sicher ob es vielleicht am unterdimensionierten Netzteil, überhitzter bzw. gedrosselter CPU, unzureichender Spannungsversorgung der SSD oder gar an einer “sterbenden” SSD selbst liegt.
Wobei hier schwer zu definieren ist, wo Geiz anfängt und wo er aufhört.
Ich hatte zum Jahreswechsel meinen Pi5 8GB für 105€ gekauft, momentan liegt der bei 190€
Ursprünglich hatte ich einen Pi5 4GB bestellt, der wurde aber nicht geliefert, sollte 73€ kosten, ist momentan bei 127€.
Hatte lange noch nen Pi5 16GB im Warenkorb, reingelegt bei 135€, mittlerweile 254€.
Wollte mir aktuell eigentlich noch einen weiteren Pi5 für einen Immich-Server holen, aber nein, bei den aktuellen Preisen bin ich zu geizig. Und alles nur wegen dieser KI (Keine Intelligenz) Scheixxe.
Selbst aufgearbeitete Mini-PCs, die man mal für 50€ gekriegt hat, sind inzwischen unbezahlbar, von neuen ganz zu schweigen.
Danke für die Antwort. Original Ladekabel müsste ich haben, siehe Foto.
Gehäuse würde ich jetzt erstmal versuchen mit dem bestehenden loszulegen, da ich das schon habe. Ansonsten kann ich ja easy später tauschen (liegt ja alles auf der Festplatte, das heißt das ist kein großer Aufwand das später über Kleinanzeige zu verkaufen und sich was neues zu holen wenn ich genau weiß was ich möchte und wie komplex ich HA verwende).
Bzgl. der SSD:
Habe hier jetzt verschiedene Optionen. Kann ich die irgendwie gleichzeitige dafür benutzen Backups zu speichern (müssen nicht ständig live sein, zur Not reicht mir das einmal im Quartal händisch zu machen, wäre cool wenn sie mein OneDrive ca. 800GB speichern könnte). Oder sollte sie nur HA drauf haben? Dann würde die kleinste (1TB) ja reichen oder? Ansonsten diese hier? WD Red 3TB 3.5" NAS Interne Festplatte - 5400 RPM - WD30EFRX
Wenn möglich und wenn es sich nicht stört, würde ich den Pi so “nackt” wie möglich lassen, nur Kühlkörper und ggf. nen Lüfter. Ansonsten beim Gehäuse auf Metall achten, wie @DocMarc schon schrieb und das man innerhalb auch etwas Platz hat, Gehäuse gibt’s von ganz bilig, was nicht unbedingt automatisch schlecht ist, bis Luxus, ich selbst kann da aber leider nichts empfehlen. Auf Bewertungen bei Ama und Co. kann man auch achten.
Also ich würde keine HDD benutzen, sondern schon eine SSD:
So etwas z.B.:
Ist halt ar…teuer z.Zt.
Das Gehäuse habe ich:
Und sowas z.B. für die SSD:
P.S.: Backups von HA würde ich MINDESTENS einmal pro Woche machen! Und zwar auch immer zusätzlich auf einer Festplatte, auf welcher HA nicht installiert ist.
Ich persönlich habe als Auto-Backup 1x/Woche auf der HA-Festplatte (für den Komfort) und zusätzlich auf einer NAS-Festplatte an der Fritzbox zur Sicherheit, falls die HA-SSD abkrazt.
Vor jedem Update (Core, HAOS, Apps, etc.) mache ich dann zusätzlich ein manuelles Backup auf beiden Laufwerken. Damit bin ich bisher recht gut gefahren und man kann ziemlich safe jeden Müll ausprobieren und schwupps wieder zurück, falls man im HA-Wahn Mist gebaut hat.