Sprachsteuerung ohne Internet, geht das?

Hallo zusammen,

Aufgrund mehrerer Bandscheibenvorfalle und OPs bin ich nicht gut zu Fuß.

Alexa mit den Sprachbefehlen für HomesAssistant hilft mir sehr.

Aber…wir sind beunruhigt, dass Alexa alles mithören kann.

Frage, kann man Alexa vom Internet trennen, so dass die Sprachbefehl und die Sprachausgabe die von und zu HomeAsstent kommen und gehen dennoch funktionieren?
Oder gibt es eine Alternative Sprachbox die nur für HomesAssistant und Bosch Smart home funktioniert?

Vielen Dank

Es gibt genug Beispiele, dass dies passiert und zum teil sogar Daten an Behörden weitergegeben wurden.

Nein. Alexa ist Cloud basiert. Amazon würde die Geräte nicht so günstig verkaufen, wenn die hinterher keinen nutzen davon hätten.

NabuCasa (das Unternehmen, das vom Home Assistant Gründer gegründet wurde um die HA Entwicklung finanziell zu fördern) entwickelt an entsprechenden Alternativen.

Aber diese sind zum einen natürlich (noch) eingeschränkter. Und zum anderen natürlich teurer, weil sie nicht durch Auswertung und Nutzung Deiner Daten querfinanziert werden.

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Vielen Dank für deine Erklärung.

Frage zur Hardware:
Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, wird die deutsche Sprache Lokal unterstützt.
Somit müsste meine Hardware auch ausreichend sein. Hoffe, ich. Oder?

Raspberry Pi 4
rpi4-64

zur Anwendung
Ich benutze Alexa, hauptsächlich um Geräte, ein und auszuschalten oder Zustände abzufragen wie Heizung, offene, Fenster und Türen und so weiter.

Z.b frage ich Alexa Status und bekomme dann als Antwort, welche Fenster und Türen noch offen sind.
Funktionieren dann solche Dinge auch mit HomeAssistant voice?

Automationen überarbeiten
Wie muss ich meine Automationen überarbeite, so das home assistant voice lokal funktioniert?

Durch war es ersetze ich den Befehl notigy.alexa_media

Also z,b :
notify.alexa_media_alexa_tim

Oder ist das viel schwieriger, so, dass man für jede Automation ein Skript schreiben muss, damit die sprachausgabe statt über Alexa über home Assistent Voice es geht?

Deswegen sind die Beispielsätze aufgeführt für was Homosisten Voice funktioniert?

Moin,

ich beziehe mich nur einmal auf die Überschrieft.

Ja, es gibt die Möglichkeit, eine Sprachsteuerung ohne Internet zu bauen, sodass alles lokal in Deinen 4 Wänden bleibt, das Problem daran ist, dass das in Arbeit und finanziell, wegen teurerer Hardware, ausartet.

Hier mal eine Antwort der KI, der ich aber soweit beipflichte.


Um eine schnelle, lokale Sprachsteuerung für Home Assistant einzurichten, benötigst du zwei Hauptkomponenten: die passende Hardware und die richtigen Software-Add-ons.


Hardware

Du brauchst ein Gerät mit einem Mikrofon und optional einem Lautsprecher. Home Assistant bietet hierfür eine offizielle Lösung, die Home Assistant Voice Preview Edition, an. Das ist eine Hardware, die speziell für diesen Zweck entwickelt wurde und eine gute Leistung bietet. Alternativ kannst du auch selbst Geräte mit ESP32-Chips, wie z.B. das M5Stack ATOM Echo oder die ESP32-S3-BOX, verwenden. Diese sind oft kostengünstiger und können mit ESPHome in Home Assistant integriert werden. Die Hardware muss schnell genug sein, um das Mikrofon-Array zu verarbeiten und die Daten an Home Assistant zu senden.


Software und Konfiguration

Die Software-Komponenten bilden die “Pipeline” für die Sprachverarbeitung und müssen alle lokal laufen, um eine Cloud-freie Lösung zu gewährleisten. Diese sind in der Regel als Add-ons in Home Assistant verfügbar:

  • Speech-to-Text (STT): Dies ist der Teil, der deine gesprochenen Worte in Text umwandelt. Für eine schnelle, lokale Lösung gibt es zwei Hauptoptionen:
    • Speech-to-Phrase: Dies ist die empfohlene Lösung für schwächere Hardware, da sie auf vorab definierten Befehlen basiert und somit sehr schnell reagiert.
    • Whisper: Ein sehr leistungsstarkes STT-Modell von OpenAI, das auch lokal genutzt werden kann. Allerdings benötigt es leistungsstärkere Hardware, wie zum Beispiel einen Intel N100 Prozessor oder sogar eine GPU, um eine flotte Reaktion zu gewährleisten. Auf einem Raspberry Pi kann es sehr langsam sein.
  • Intent Recognition: Sobald der Text vorliegt, muss Home Assistant verstehen, was du tun möchtest. Dieser Schritt wird vom Assist Pipeline innerhalb von Home Assistant übernommen. Du musst keine zusätzlichen Add-ons installieren, aber sicherstellen, dass die Befehle (Intents) richtig konfiguriert sind.
  • Text-to-Speech (TTS): Dies ist die Komponente, die die textliche Antwort von Home Assistant in eine Sprachausgabe umwandelt. Piper ist hier das Standard-Add-on für eine lokale, flüssige Sprachausgabe.

Nach der Installation der Add-ons werden diese über das Wyoming-Protokoll automatisch von Home Assistant erkannt und können dann in den Einstellungen unter “Einstellungen > Sprachassistenten” zu einer eigenen Pipeline konfiguriert werden.

Das folgende Video demonstriert, wie man mit einer kostengünstigen Hardware wie dem M5Stack ATOM Echo und den passenden Add-ons eine lokale Sprachsteuerung einrichtet.

Sprachassistent für 13 Euro?

Dieses Video zeigt, wie man mit einem günstigen Gerät einen lokalen Sprachassistenten für Home Assistant einrichtet.
http://googleusercontent.com/youtube_content/0

Damit hast Du dann wohl eher, deutliche Verzögerungen bei der Bedienung von Geräten und / oder Antworten.

VG
Bernd

P.S.:

Wie von @tarag schon geschrieben wurde, die Echos, Alexas, kann man damit nicht weiter verwenden, vielleicht noch als Ausgabe, aber das Mikro und Alexa … eben nicht mehr, oder nein ich glaube auch dazu brauchten die Echos auch Internet :thinking:, somit ist neue dumme Hardware nötig.

Ja, das geht, denn die Sprachsteuerung beruht auf den Geräten und den Entitäten in HA.

Ja, Du musst da wo jetzt ein Alexa Gerät vorhanden ist halt ein neues Gerät definieren, z. B. das genannte Home Assistant Voice Edition,

Durch das neue Gerät, solltest Du dich für die Hardware von Nabu Casa entscheiden, die werden dann automatisch ins Systemeingepflegt, und stehen dann mit ihren Entitäten in HA zur verfügung.

Nein, das muss man nicht, die Voice Funktionen, werden mit jerder neuen HA Version besser und vielseitiger, da es eine Funktion ist, die noch im entstehen ist, wird sich da in Zukunft auch noch viel tun und auch mal Probleme machen :slight_smile:

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Ich selbst habe Home Assistant auch auf unterschiedlichen Raspberry Pi’s laufen, mein produktives System auf einem Pi5 mit 8Gb und einer 1TB SSD. Aber in der Tat ist auch der 5er zu schwach, um mit Whisper STT (ganz gleich, welches LLM genommen wird) sinnvolle Ergebnisse zu erzielen. Speech to Phrase ist eine ganz brauchbare Alternative, aber zu wirklich guten Ergebnissen kommt man mit dieser Hardware nur, wenn man die Triggerbefehle vorgibt. Ich habe das mal hier in einem Beispiel gemacht, funktioniert in nahezu 100 % der Fälle. Natürlich muss man es nicht so exzessiv ausdehnen, wenn man sich selbst an eine geringe Anzahl möglicher Befehle hält. Hat aber mit KI oder einer Alexa-artigen Steuerung nichts zu tun, lediglich mit Sprachsteuerung. Das Ding macht nur das, was du vorgibst nach dem Befehlssatz, den du erstellt hast.

alias: Wohnzimmerlicht auf Sprachbefehl
description: ""
triggers:
  - trigger: conversation
    command:
      - schalte wohnzimmerlicht an
      - schalte wohnzimmer licht an
      - schalte im wohnzimmer licht an
      - schalte für wohnzimmer licht an
      - schalte licht im wohnzimmer an
      - schalte licht im wohnzimmer ein
      - schalte wohnzimmerlicht ein
      - schalte wohnzimmer licht ein
      - schalte im wohnzimmer licht ein
      - schalte für wohnzimmer licht ein
      - schalte licht im wohnzimmer ein
      - wohnzimmerlicht an
      - wohnzimmer licht an
      - im wohnzimmer licht an
      - für wohnzimmer licht an
      - licht im wohnzimmer an
      - licht im wohnzimmer ein
      - wohnzimmerlicht ein
      - wohnzimmer licht ein
      - im wohnzimmer licht ein
      - für wohnzimmer licht ein
      - licht im wohnzimmer ein
      - wohnzimmerlicht anschalten
      - wohnzimmer licht anschalten
      - im wohnzimmer licht anschalten
      - für wohnzimmer licht anschalten
      - licht im wohnzimmer anschalten
      - licht im wohnzimmer einschalten
      - wohnzimmerlicht einschalten
      - wohnzimmer licht einschalten
      - im wohnzimmer licht einschalten
      - für wohnzimmer licht einschalten
      - licht im wohnzimmer einschalten
      - schalte das licht im wohnzimmer an
      - schalte das licht im wohnzimmer ein
      - schalte das wohnzimmerlicht an
      - schalte das wohnzimmerlicht ein
      - schalte bitte das wohnzimmerlicht ein
      - schalte das wohnzimmer licht ein
      - schalte biite das wohnzimmer licht ein
      - schalte bitte das wohnzimmerlicht an
      - schalte das wohnzimmer licht an
      - schalte biite das wohnzimmer licht an
    id: WZ Licht an
  - trigger: conversation
    command:
      - schalte wohnzimmerlicht aus
      - schalte wohnzimmer licht aus
      - schalte im wohnzimmer licht aus
      - schalte für wohnzimmer licht aus
      - schalte licht im wohnzimmer aus
      - wohnzimmerlicht aus
      - wohnzimmer licht aus
      - im wohnzimmer licht aus
      - für wohnzimmer licht aus
      - licht im wohnzimmer aus
      - wohnzimmerlicht ausschalten
      - wohnzimmer licht ausschalten
      - im wohnzimmer licht ausschalten
      - für wohnzimmer licht ausschalten
      - licht im wohnzimmer ausschalten
    id: WZ Licht aus
conditions: []
actions:
  - if:
      - condition: trigger
        id:
          - WZ Licht an
    then:
      - action: light.turn_on
        metadata: {}
        data: {}
        target:
          area_id: wohnzimmer
      - set_conversation_response: Licht im Wohnzimmer eingeschaltet.
    alias: Lampe an
  - if:
      - condition: trigger
        id:
          - WZ Licht aus
    then:
      - action: light.turn_off
        metadata: {}
        data: {}
        target:
          area_id: wohnzimmer
      - set_conversation_response: Licht im Wohnzimmer ausgeschaltet.
    alias: Licht aus
mode: single

Von daher ist es im Moment so, dass - leider - zum Erzielen von brauchbaren Ergebnissen in der Tat noch Automationen erstellt werden müssen, wenn man nicht die Nabu Casa Cloud nutzen möchte, sondern alles lokal auf seinem RasPi steuern möchte. So ist zumindest meine Erfahrung. Ich wäre aber sehr daran interessiert, zu hören, ob jemand mit Speech to Phrase quasi out of the box brauchbare Ergebnisse erzielt.

Hallo zusammen, und vielen Dank für die Erklärungen,

Deich home assistant unterstützen wollte, habe ich die NABU casa seit Beginn am laufen.

Frage 1
Verstehe ich das so richtig:
Durch NABU casa habe ich die cloud option und könnte das Gerät
Home Assistant Voice Preview Edition wie Alexa betreiben, auch mit meinem raspberry 4.

Frage 2.1
Das Gerät stellt dann eigene notify Befehle zur Verfügung, wie immer die Aussehen mögen.

Frage 2.2
Gibt es dann auch eine Art notify Befehl, mit dem dann nicht alle Geräte Antworten, sondern nur das Gerät, zu dem ich spreche,oder ist dieser Luxus nur den Alexa Geräten vorbehalten?

Frage 3
Will ich aber ganz Lokal bleiben, brauche ich einen besseren Rechner?
Welche Voraussetzung sollte der Rechner haben?

Habe noch einen Windows 10 Rechner, den ich nicht auf 11 updaten kann.
Braucht natürlich dementsprechend auch für Strom gegenüber dem raspberry. Es ist ein I7 Prozessor verbaut.

Vielen dank euch allen

Moin,

zu 1.
Ja.

zu 2.1
Ja, es wird als solch ein Gerät in HA erkannt, wurde aber sicherlich auch in den Beschreibungen, oder Videos gezeigt :thinking:
Das Gerät taucht als ESP auf


Mit den Entitäten

Die Screenshots kommen aus diesem Video, ist so bei 8 Minuten

zu 2.2
Das kann ich nicht beantworten

zu 3
Ja!
Je Leistungsfähiger um so besser, willst Du antworten unter 1 Sekunde, brauchst Du schon eine Dedizierte Grafikkarte von Nvidia, mit 6 besser 16 GB an Memory. Erste Gehversuche kann man ab dem, was ich oben geschrieben habe versuchen

Whisper: Ein sehr leistungsstarkes STT-Modell von OpenAI, das auch lokal genutzt werden kann. Allerdings benötigt es leistungsstärkere Hardware, wie zum Beispiel einen Intel N100 Prozessor oder sogar eine GPU, um eine flotte Reaktion zu gewährleisten. Auf einem Raspberry Pi kann es sehr langsam sein.

Das ist keine Aussage, welche Technik steckt in diesem PC?

VG
Bernd

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Hallo zusammen,

Ich möchte hier meine Erfahrungen mit euch teilen. In der Tat wird hier eine leistungsstarke Hardware benötigt. Ich habe einen Dell Optiplex mit einem I5 Prozessor und 16GB Arbeitsspeicher. Mit Whisper im Modell Small war ich nicht glücklich. Die Reaktionszeit war zwar schnell, aber ich wurde oft nicht verstanden. Ich versuchte dann das Medium beziehungsweise large Modell. Dies war zwar besser, doch die Reaktionszeit war dennoch nicht so besonders gut. Im Medium Model dauerte es circa 7 Sekunden und mit dem large Model ca. 11 Sekunden bis man eine Antwort gekriegt hat beziehungsweise bis eine Aktion durchgeführt worden ist. Damit war ich nicht besonders glücklich. Ich habe mir darauf hin, Vosk installiert. In Small Modell war es ziemlich schnell und etwas besser als mit Whisper. Ich wollte das large Modell von Vosk ausprobieren. Allerdings benötigt es mindestens 16 GB Arbeitsspeicher. Bei mir wäre es an der Grenze gewesen. Ich habe nun mein Arbeitsspeicher auf 32 GB aufgerüstet und das größte Modell von Vosk installiert. Damit bin ich sehr zufrieden. Die Antwort Zeit liegt bei circa 0,6 Sekunden. Das ist ziemlich schnell. Allerdings wird der Arbeitsspeicher mit 15 GB ausgelastet ohne das ich Voice benutze. Also wenn man das Lokal betreiben, so wie ich, braucht man wirklich eine leistungsstarke Hardware.

Mfg

Stefan

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Hallo zusammen,

hallo @dp20eic

Danke für deine Hilfe.
Mein Windows 10 Pro PC hat folgende Daten.

Gerätename Win10-PC-Keller
Prozessor Intel(R) Core™ i7-2600K CPU @ 3.40GHz 3.40 GHz
Installierter RAM 12,0 GB
Geräte-ID 965C66E0-EDD2-43ED-B757-14BB0FC36C1C
Produkt-ID 00331-20090-99353-AA077
Systemtyp 64-Bit-Betriebssystem, x64-basierter Prozessor
Stift- und Toucheingabe Für diese Anzeige ist keine Stift- oder Toucheingabe verfügbar.

Sorry, dass ich mich jetzt erst wieder gemeldet habe. Ging leider nicht früher.
Vielen Dank und gute Nacht

Die Frage wäre, ob man das hier irgendwie einbinden könnte:

Buy a Raspberry Pi AI HAT+ – Raspberry Pi

Vielleicht hat da jemand eine Idee.

Kann aber nur auf einen Pi 5 montiert und installiert werden.

Die Frage ist eher, ob es in diesem Fall überhaupt Vorteile bringen würde.

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Moin,

also, nicht nur ich, auch andere haben Dir ja geschrieben, dass eine lokale Verarbeitung, Nutzung, von LLM recht Rechenintensive ist, wenn Du wirklich so etwas planst, dann musst Du Dir schon einen Rechner anschaffen, in dem eine NVIDIA 4070, glaube so heißt die, ist, dann am besten 8 GB oder 16 GB Memory, damit das LLM in den schnellen Grafikspeicher passt.

Ich habe mal einen CPU-Vergleich, von Deiner CPU gegen eine neuere low Coast CPU, die aktuell in fast allen Varianten in Mini-PCs auftaucht, verglichen
https://www.cpu-monkey.com/de/compare_cpu-intel_core_i7_2600k-vs-intel_processor_n100

Das ist jetzt kein spezieller LLM Testparcours, aber zeigt schon, dass die CPU nicht wirklich besser als eine N100 ist, zumal es nicht einmal so sehr auf die CPU ankommt, sondern auf den Speicher und da gibt es hat einen Unterschied, der Grafikkarten Speicher ist um einiges schneller als das Memory vom Rechner, zudem werden die Graka Kerne auch schneller getaktet.

Die Ausnahmen sind, der Mac mini mit M4 Prozessor, und die neuen AMD CPUs AI 390 AX, dort wird ein spezielles Memory verlötet, sodass die Graka direkt auf einen sehr schnellen Speicher zugreifen können, aber erste PC mit AMD kosten >= 1500 € mir nur 32 GB, will man da ein großes LLM nutzen, braucht man schon 64 GB, besser 96 GB, damit man der Graka auch 32 GB oder mehr geben kann.

Ich möchte Dir das nicht madig machen, aber Du solltest genau abstecken, was für Dich wichtig ist.

Hier noch etwas Lesestoff:

https://www.heise.de/news/Framework-Desktop-im-Test-Das-KI-Monster-10515051.html

Eine NPU hilft Dir nicht viel, die hat bei bestimmten Aufgaben zwar einen Vorteil, z. B. in Zusammenarbeit mit Frigate und dem Herausarbeiten von Informationen in einem Bild, aber für LLM ist das nicht geeignet.

VG
Bernd

Wau, was für eine tolle Erklärung.
Vielen Dank.Da bin ich bei den Preisen leider draußen. Vielleicht geht was wenn’s Christkind kommt.

Nochmals vielen
Dank

Moin,

wie schon gesagt, die Kosten sind das eine, aber auch der Aufwand alles einzurichten, aktuell zu halten, ist halt auch nicht zu verachten, und sich mit LLMs zu beschäftigen ist dann ein neues Thema, in das man sich hineinarbeiten muss.

Der korrekte Zeitpunkt für infrage kommende Hardware wäre der Black Friday, ist glaube ich im November.

Wenn man das dann einmal gegenrechnet,

  • nehmen wir mal einen MAC mit M4 CPU und 16 GB Memory, der kostet ~ 600 €

    • dazu noch die Home Assistant Voice Edition ~ 70 €
      = in Summe ~ 670 €
  • ein Abo bei NabuCasa kostet im Jahr 75 €, somit könnte man ~ 9 Jahre NabuCasa nutzen.

Wenn man dann bedenkt, dass Hardware nicht ewig hält und nach X Jahren neue leistungsfähigere Hardware angeschafft werden muss :thinking:

Aber auch das muss man bedenken, wenn man NabuCasa nutzt, ist man auf Home Assistant beschränkt, dagegen ist ein lokal genutztes LLM auch für andere Aufgaben geeignet, z. B. paperless-ai.

VG
Bernd

Das sind wirklich gute Gedanken. Danke dir.
NABU Casa benutze ich schon, da ich HomesAssistant auch etwas zurückgeben wollte und wegen der Edentitätenübergabe zu Alexa.

Ich Frage Mal ganz unbeholfen.
NABU Casa ist doch auch ein Cloud Dienst wie Alexa. Hört das System dann nicht genau so mit wie eben Alexa auch?
Ist NABU Casa dann nicht genau so angreifbar und abhörbar wie Aexa?

Moin,

Ja, das stimmt.

nein, Alexa lauscht auf alles und verwertet es, !Achtung! Vermutung, da ich kein NabuCasa nutze, bei NabuCasa werden nur die mit HA verbundenen Systeme, Entitäten gecheckt, bzw. für die Sprachsteuerung genutzt.

Alles ist in irgendeiner Weise angreifbar, also auch das, was Du zu Hause betreibst :wink:
Abhörbar, wenn die Firmen, die hinter den Clouds stehen, ihre Arbeit korrekt gemacht haben, dann ist es soweit sicher, das Problem liegt in dem was Verarbeitet wird und das unterscheidet sich bei NabuCasa und Amazon, ein Alexa wo bekomme ich die Schuhe X am günstigsten, führt bei Amazon dazu, dass Du plötzlich alles über Schuhe angezeigt bekommst, bei NabuCasa, schalte Licht xyz ein, tja, das war es, mehr nicht, das Licht geht hoffentlich an :slight_smile:
Wenn Du NabuCasa nach Schuhen fragst, wird Dir, sicherlich auch nichts als Antwort zurückgegeben :thinking:

Am deutlichsten wird es, wenn man ein paar Jahre zurückschaut, da wurde jemand verurteilt, weil Alexa den Mord mit aufgenommen hat und als Beweis zugelassen wurde. Zudem schauen immer wieder echte Menschen die Daten von Alexa an, um daraus Potenzial für Amazon zu ziehen.

Also, ich denke, NabuCasa und Amazon (Alexa) sind nicht zu vergleichen.
Was ich aber auch mit NabuCasa nicht machen würde, sind private Dinge teilen, wie Dokumente oder wichtige PINs, Nummern usw.

VG
BErnd

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Der Gründer von Amazon ist einer der reichsten Menschen der Welt.

Der Gründer von NabuCasa, der auch gleichzeitig der Gründer von Home Assistant ist, hat NabuCasa gegründet, um die Weiterentwicklung von Home Assistant als open source software voran zu treiben.

Gleichzeitig ist er auch Gründer der Open Home Foundation, in der NabuCasa Mitglied ist.


Amazon ist regelmäßig in den Schlagzeilen, wegen teils menschenverachtender Arbeitsbedingungen. Die Berichte die ich von einer Kollegin kenne, die als Führungskraft bei Amazon gearbeitet hat sind noch erschreckender …
Wenn man sich Berichte ansieht, dass Amazon nicht zulässt, dass bei ihnen gelistete Produkte irgendwo online günstiger angeboten werden. Also selbst Hersteller sie nicht selbst günstiger als in ihrem Amazon Shop anbieten dürfen… nun ja …

Home Assistant ist Open Source und kann von jeder Person und Unternehmen frei genutzt und weiterentwickelt werden. Und die Open Home Foundation ist der Ansatz diese Umstände zukünftig weiter auszubauen und auf u.a. Hardware bestmöglich zu übertragen.


Welchem Unternehmen würde ich da, vom Gefühl her, eher meine persönlichen Daten anvertrauen, wenn ich zwischen diesen beiden wählen muss?

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@tarag
Du hast natürlich vollkommen recht. Hätte es schon früher den
Home Assistant Voice Preview Edition gegeben, hätte ich den gekauft.
Habe mal im internet gegoogelt, jedoch kein patch gefunden mit dem man die Echo.dots “kastrieren” kann und so von der Amazon-Cloud zu lösen und nur für HomeAssistant zu verwenden.
Müsste dann alle Alexas gegen den Home Assistant Voice Preview Edition tauschen. Was natürlich zum einen nicht ganz billig ist, und zum anderen müssten alle Automationen und Scribte geändert werden. Das letztere übersteigt dann wieder meine Fähigkeiten.
Dennoch werde ich mich am BlackFraiday nach dem Home Assistant Voice Preview Edition Gerät umsehen.

Vielen Dank für deine tolle Erklärung

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Moin,

nur mal so ins Blaue gesprochen, genaueres habe ich noch nicht recherchiert, aber man könnte die Alexas auch öffnen, die Hauptplatine entfernen und nur den Verstärker und die Speaker behalten, dann das Einbauen

Ich vermute, darauf basiert auch das Teil von NabuCasa.

VG
Bernd

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