Mein Home Assistant wird komplett von Claude Code gesteuert - und es ist genial

Ich denke, dass man hier noch einen wichtigen Unterschied machen kann, weil es ja Aktionen gibt, bei dem die KI nur lesen muss oder auch schreiben. Ich habe nicht Visual Code bei mir und Claude darin integriert, sondern ich habe Claude direkt den Zugang zum MCP-Server gegeben, damit er Zugriff auf mein System hat. Bzw. inzwischen sogar drei HA-Systeme.

Wenn ich im ganz normalen KI-Chat jetzt Fragen stelle, dann kann Claude in mein System sehen und mir Antworten dazu geben. Claude fragt mich bei jeder Aktion dann nach einer Berechtigung. Ich kann z.B. nur Leseberechtigungen freigeben - aber keine Schreibberechtigungen.

Teilweise kann man dann auf Basis dieser zusammengefassten Infos wiederum Dashboard-Bestandteile oder Automationen in Auftrag geben. Die sehe ich mir übrigens an, bevor ich das wirklich einsetze. War für mich häufiger schon sehr praktisch.

Was auch praktisch ist: Ich kann Claude sagen, dass er bitte die Versionshinweise von einem Update durchsehen soll und gleichzeitig auch den Versionsinfo-Thread bei Simon42 und bitte prüfen soll, ob etwas in meinem System davon betroffen ist.

Ich weiß zwar einigermaßen genau, was ich verwende - aber teilweise liegen da auch irgendwelche speziellen Integrationen seit drei Jahren oder so herum und ich habe die schlichtweg aus meinem Gedächtnis gestrichen. So muss ich nicht manuell alles prüfen, sondern bekomme eine Liste mit Hinweisen, was zu tun wäre oder worauf man achten soll. Für mich ist das Unterstützung - aber ich selbst schaue schon noch mal drauf.

Spaßeshalber habe ich übrigens auch mal Schreibberechtigung gegeben und dann Claude gebeten, das dynamische Dashboard von Simon auf dem System einzurichten. Hat mit ein paar kleinen Haken echt gut geklappt.

Wenn ich das nicht mehr will, schmeiße ich den Token raus und generiere einen neuen.

Also für mich ist der Zugang zu dem gesamten HA-System dadurch einfacher geworden.

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Ich lese in diesem Thread immer mal wieder sporadisch mit und erwische mich zunehmend beim Kopfschütteln…
Neben den ganzen bereits genannten Contraargumenten stellt sich mir immer wieder eine Frage, wieviele Dashboards, Automationen, usw. erstellt Ihr pro Woche, pro Tag, pro Stunde, sodass sich für Euch da ein echter UseCase auch über einen längeren Zeitraum ergibt? Es mag ja Leute geben, die keine (anderen) Hobbys haben, aber selbst dann kann ich nicht glauben, dass so häufig Änderungen und Neuerungen an und in HA vorgenommen werden, dass sich da ein nennenswerter Nutzen ergibt?
Bei mir hätte eine KI wahrscheinlich längst Suizid begangen, oder wenigstens eine Boreout-Therapie angefangen…
Für das genannte Beispiel mit der Klimaanlage hätte ich von Hand sicher keine halbe Stunde benötigt, aber gut, mir macht’s auch nichts aus, wenn’s schnell geht.

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Vielen Dank für die ausführliche Information. Daniel

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Ich mache es auch seit ein paar Tagen mit dem inoffiziellen MCP-Server, der im Gegensatz zum offiziellen, schreiben kann. Ich habe 440 Geräte mit knapp 3000 Entitäten und 112 Automationen. Das macht schon ein Gänsehautfeeling, wenn Claude Code da ratz fatz Dinge findet, treffend analysiert und ändert. Nach ein paar Spielereien möchte ich mich jetzt ans Aufräumen und Strukturieren machen.

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Die KI ist ja nichts was man sich dafür anschafft sondern schon hat. Im Grunde installiert man nur einen Konnektor für HA und schon kann man mit der KI weiterplappern, mit dem Unterschied, dass die KI jetzt deine HA-Installation direkt lesen und allerhand Dinge erstellen kann. Man macht damit ein LLM zum KI-Agenten.

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Na, vielen Dank für die Erklärung…
Aber - zum einen wäre die Installation nicht mehr als eine Fingerübung und zum anderen hatte ich nicht nach dem wie sondern dem wozu gefragt.
Wenn die Antwort darauf lautet, weil ich es kann…, oder aus Spielerei, …
Bitteschön, jedem Tierchen sein Pläsierchen.
Irgendwie wurde m.M. nach hier aber so getan, als wäre der Stein der Weisen entdeckt worden, das sehe ich wie gesagt nicht so…

Heimautomation richtet man ein und dann kommen (nach meiner 13-jährigen Erfahrung) alle paar Monate, manchmal aber auch über Jahre nicht, ein paar Kleinigkeiten hinzu, oder werden geändert, da sehe ich für mich keinen Bedarf für einen Helfer.
Es mag, wie gesagt, Leute geben deren einziges Hobby HA heißt, da läuft es vielleicht anders. Ich versuche mich auf das wesentliche zu beschränken und auf smarte Klodeckel, Fußmatten, etc. zu verzichten…

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Dto.

Dto.

Ich wandel die Betreffzeile für mich mal etwas um: Mein Home Assistant wird komplett ohne KI gesteuert - und es ist genial. :laughing:

VG Jim

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Ich finde dies gerade auch für Dinge, die ich sehr selten nutze, hilfreich. Nach vielen Monaten der „Untätigkeit“ ist bei mir wieder viel Wissen verloren gegangen, so dass ich mit solchen Tools in der Lage bin, sehr schnell Dinge zu verändern.

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Okay, wie schon gesagt, jeder, wie er mag…!

Dir ist aber schon bewusst, dass sich die “KI-Welt” in wenigen Monaten mehrfach selbst überholt hat/haben wird? Da wäre es einfacher bei HA “dran zu bleiben”. :wink:

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Sehr interessantes Thema - und sehr schade das es mal wieder zu einer allgemeinen Diskussion (der gefühlt undendlichsten) der Hyper und der amtlichen Bedenkenträger verkommt :wink:

Vielleicht könnte man sich ja in einem Fachforum derartiges ersparen, ich denke alles wurde dazu schon oft genug geäußert.

@simon42 wie wäre es mit einem Unterforum zu KI, wo es nur ums fachliche Thema KI geht? Ich denke das wäre schön :slight_smile:

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Wenn Dir ein objektiver Meinungs- und Erfahrungsaustausch nicht recht ist, ist ein öffentliches Forum vielleicht so die richtige Plattform für Dich???
Hätten sich damals Einstein und Co. etwas intensiver mit den Pros und Contras der militärenschen Nutzung der Kernspaltung auseinandergesetzt, hätte es wahrscheinlich keine Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki gegeben…
Und wenn man es recht bedenkt, ist die “Sprengkraft” von KI noch um einiges größer, also warum sollte man darüber nicht kontrovers diskutieren (dürfen)?

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Ich habe hier noch nie ein fachliches KI Thema gesehen. Höchstens Themen über den Einsatz von KI.

Ich behaupte mal, dass hier niemand an LLM und ähnlichem selbst programmiert. Und wenn doch, hat das absolut nichts mit Hausautomatisierung zutun. :wink:

Viele Fragen in Hinsicht auf Hausautomatisierung wurden hier schon unzählige Male gestellt. Heißt das, dass wir darüber nicht mehr sprechen dürfen?

Hat der Dialog nicht auch damit zu tun, dass man zum selben Thema mit unterschiedlichen Meinungen neue Erkenntnisse gewinnen kann?

Und wenn es Dich nicht interessiert, zwingt Dich niemand Dich zu beteiligen oder das jeweilige Thema überhaupt zu lesen …

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Ich dachte das hier wäre ein Fachforum zum Thema Home Assistant. :laughing: Was willst Du in diesem Unterforum zum Thema KI dann diskutieren? Wer welche KI wofür nutzt, oder wer welchen Lösungsvorschlag von welcher KI dann wofür genutzt hat, oder was irgendeine KI dann für Irgendetwas vorgeschlagen hat? D.h. was würde es bringen wenn hier jemand z.B. postet was ihm irgendeine KI vorgeschlagen hat wie er sein Dashboard gestalten könnte, oder was irgendeine KI für einen YAML-Code für Irgendetwas erstellt hat?

Falls es Dir eher darum geht allgemein über irgendwelche KIs zu diskutieren gibt es dazu ja sicherlich schon irgendwelche Foren, aber solche allgemeinen Diskussionen wäre m.M.n. in einem Fachforum zum Thema Home Assistant dann eben auch fehl am Platz.

Nur noch einmal zu Klarstellung: Ich habe gar kein Problem damit wenn irgendwelche User irgendeine KI für was auch immer nutzen. Mir pers. geht es nur irgendwie auf den Keks :laughing: wenn hier User aufschlagen die sich irgendwelche Vorschläge oder Lösungsansätze von irgendeiner KI haben erstellen lassen die dann nicht funktionieren und/oder irgendwelchen Quatsch machen und andere User dieses Problem dann lösen sollen. Das zeigt m.M.n. nämlich das sich der User vermutlich mit dem Problem gar nicht weiter beschäftigt hat und einfach nur den scheinbar bequemen Weg per KI geht. Genau da sehe ich dann das “Problem”, sprich das lernen und weiterbilden bleibt dann immer mehr auf der Strecke und das wird sich m.M.n. irgendwann dann auch rächen. Aber das ist eben auch nur meine ganz pers. Meinung und Ansicht dazu und wenn ich damit dann zu den

zähle dann kann ich damit gut leben und stehe auch dazu. :slightly_smiling_face:

VG Jim

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Ich habe meinen „ClaudeBot“ auch mit HA connected. Innerhalb von einer Stunde waren alle Fehler aus dem Log beseitigt (System läuft seit 4-5 Jahren, es waren einiges an Fehlern aus der Historie in den Logs).

Bei mir arbeitet Claude auch nicht autonom, sondern fragt nach. Ich hatte ein paar Fehler die auf fehlende oder falsche Daten / Tabellen in der DB zurückzuführen waren. Claude hat es analysiert, mir das SQL geschrieben ich habe es ausgeführt. Mein Log ist nun seit 3 Tagen „clean“.

Ich kann SQL lesen z.B. wusste ich, was ich da absetze. Allerdings hätte ich für die Korrektur selbst wohl extrem viel länger gebraucht, da ich die SQL-Statements nicht selbst schreiben kann…. Also für mich ist das extrem hilfreich.

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Das waren die Eingangsstatement des TE und nicht mehr.
Und dann schaut Euch einmal die entarteten Diskussionen an … sogar das Wort Atombombe wird verwendet, man oh man
Warum können wir nicht einfach mehr beim Thema bleiben?
Ein Anwender hat eine für sich favorisierte KI Lösung gefunden und stellt diese im Forum vor und bietet Antworten an :clap:

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Wenn man einzelne Worte aus dem Kontext reißt, kann man sie immer so hinstellen, dass sie der eigenen Argumentation dienlich sind.
Aber genau so wird die Diskussion abstrus! :wink:
Der Titel des Threads sagt aus, die Steuerung von HA durch eine KI sei genial.
Es war doch wohl klar, dass es in einer so großen Community darüber ein geteiltes Echo geben würde, oder?
Ich für meinen Teil habe gesagt, ich sehe für mich keinen UseCase und habe gefragt, warum das andere anders sehen. Die bislang gebrachten Pro-Argumente haben für mich keine besondere Überzeugungskraft und ich habe diese trotzdem nicht oder kaum kommentiert, wie gesagt, jeder wie er mag!
Warum nehmen Leute an einer Diskussion teil, wenn sie nur ihre Sichtweise bestätigt wissen wollen?
Btw. @jfranke ein super Einstig hier in die Community… :+1:

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Es nervt einfach extrem, wenn man sich für ein Thema interessiert und muss sich dann durch 20 belanglose Stammtisch-Posts wühlen um dann die 3 Posts zu finden von denen, die tatsächlich was zum Thema zu sagen haben. Darum gehts. Einfach oder?

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Willkommen in einer offenen Diskussion.

Was genau ändert sich daran durch eine eigene Kategorie?

Es ist doch weiterhin das Thema. Nur eben nicht die Wunschantworten.

Und zu kritischen aber auf die erwähnte Installation bezogene Fragen wird schlicht nicht geantwortet.

Was genau sollte dann die Frage / Diskussion sein? Das richtige prompten? Weil der TE bereits im Titel sagt, dass er absolut nichts selbst tut und blind der KI vertraut.

Was soll man da antworten? Cool, ich auch! ?!

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KI im Smart Home: Komfort vs. totale Offenlegung

Ich verfolge die Entwicklungen an der Schnittstelle zwischen Künstlicher Intelligenz und Home Assistant nun schon sehr lange und intensiv. Ich habe selbst bereits einige Projekte in diesem Bereich realisiert, aber bei dem hier beschriebenen Ansatz – Claude direkten Zugriff via SSH und Token zu gewähren – muss ich ein deutliches Stoppsignal setzen.

Hier sind meine Gedanken zu diesem, aus meiner Sicht, äußerst fahrlässigen Vorgehen:

1. Das Ende der Souveränität (Datenschutz & USA)

Wir nutzen Home Assistant oft genau deshalb, weil wir die Cloud-Abhängigkeit vermeiden wollen. Wer Claude Code (oder ähnliche Tools) direkt auf seinem System operieren lässt, schickt faktisch den „Bauplan seines Lebens“ in die USA.

  • Mustererkennung: Man darf nicht vergessen, dass wir es mit einer hocheffizienten Mustererkennungsmaschine zu tun haben.
  • Profilbildung: Innerhalb von Sekunden liest die KI Konfigurationen, Skripte und Logs aus. Daraus lässt sich ein lückenloses Nutzerprofil erstellen: Wann bist du zu Hause? Welche Geräte nutzt du? Wie sicher ist dein Netzwerk wirklich?

2. Sicherheitskonzepte werden ad absurdum geführt

Wozu investieren wir Zeit in Firewalls, VLANs und VPN-Tunnel, wenn wir über die Hintertür einer Cloud-KI via SSH den roten Teppich ausrollen? Ein Token mit Vollzugriff ist der „Generalschlüssel“ zu deinem LAN. Sobald dieser Zugriff besteht, ist die Barriere zwischen deinem privaten Intimbereich und den Servern von Anthropic gefallen. Für mich ist das eigene Zuhause und die dort entstehenden Daten heilig – eine KI dort physisch „mitlesen“ zu lassen, ist absolut undenkbar.

3. Die Lehren der Vergangenheit

Die Menschheit hat aus den Datenskandalen rund um Facebook, WhatsApp und Google offensichtlich noch nicht genug gelernt. Wir geben hier freiwillig Daten preis, die weit über das hinausgehen, was ein sozialer Feed erfassen könnte. Es geht um die physische Sicherheit und die Privatsphäre deiner eigenen vier Wände, deiner Kinder, aller die dort leben! - Absurd und unverantwortlich!

4. Der verantwortungsvolle Mittelweg

Natürlich verstehe ich den Reiz. Home Assistant ist an vielen Stellen komplex und YAML-Konfigurationen können frustrierend sein. Wenn man KI-Unterstützung nutzen möchte, dann bitte nach dem „Air-Gap“-Prinzip:

  • Indirekte Hilfe: Code-Snippets für Templates oder Dashboards in der Weboberfläche generieren lassen.
  • Manuelle Prüfung: Den Code kopieren, verstehen und dann selbst einfügen.
  • Kein Direktzugriff: Die KI gehört in den Browser-Tab, niemals direkt auf den Host oder ins lokale Netzwerk!

Fazit: Das ist kein „Next-Level-Feature“, sondern ein massives Sicherheitsrisiko. Wer der KI den Vollzugriff erlaubt, gibt die Kontrolle über sein Zuhause ab. Das sind meine „5 Cent“ zu einem Trend, den wir als Community sehr kritisch hinterfragen sollten.

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Da bleibt mir nur ein kräftiges “Amen”!!!

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