Habe es nun wieder am laufen, aber mit allen Höhen und Tiefen. Kurzfassung: Totalausfall, kein Zugriff mehr auf den PI. Bootloader erstellt. Backup von HA installiert. Geringe Anpassungen. Nun läuft es wieder. Zwischendurch: Panikattacken und Nervenzusammenbrüche…
Woher weiß ich denn, von was der PI nun bootet? Die SD Karte ist noch eingebaut (ist nicht ohne Aufwand zu entfernen). Ist das “schlimm”, wenn ich diese Konfiguration so nutze? Ich verstehe das so, dass die SD Karte nur für das booten da ist und das System/ HA auf der SSD läuft?
Ich habe nichts gemacht aber mein HA läuft wieder mit dem OS18 musste mir erstmal ein Kartenlesegerät besorgen um den bootloader drauf zu laden. In der Zeit in der ich weg war hat sich mein Pi5 erholt und nun läuft HA wieder. Ich gehe aber jetzt erstmal wieder zurück auf das Backup denn meine DWD Wetter Integration sowie die Dreame Integration laufen gerade irgendwie nicht daher warte ich dann doch lieber mal auf OS18.1 . Ich war auch einfach zu schnell beim Update klicken habe dann gesehen das es OS18.0 ist
Naja HA OS 18.1 ändert vermutlich auch nicht viel dran.
Aber das ist natürlich ein Totalausfall, dass man hier von seiten Home Assistant einfach auf den Update Button klicken kann ohne, dass vorher der Bootloader gecheckt wird. Da wirds noch haufenweise Meldungen dazu geben …
Nebenbei funktioniert Methode 1 der offiziellen Anleitung schlichtweg nicht. Der Befehl wird von HA OS nicht erkannt. Wenn der Bootloader veraltet ist kann man nur via SD-Karte updaten
Falls ihr Bildschirm und Tastatur direkt an eurem Raspberry Pi 5 angeschlossen habt, führt vor dem OS-Update einfach folgenden Befehl aus:
rpi-eeprom-update -a`
Nunja, der “nicht funktionierende Befehl” ist für reine Linux Installationen (z.B. Raspberry Pi OS) gedacht, bei denen nachträglich Home Assistant hinzugefügt wurde.
HA OS selbst lässt solche Befehle natürlich nicht zu, da es sie schlichtweg nicht kennt.
Wer also HA OS direkt als Image installiert hat, muss entweder über die SD Karte gehen (der Raspberry Pi Imager hat ja einen extra Menüpunkt genau für dieses Update) oder eben das Update riskieren und ggf. das Update danach durchführen.
Imho betrifft das ja nicht nur den Pi 5, sondern der Pi 4B/400/500(+) nutzen ja ebenfalls diesen Bootloader.
Ich habe zuerst das Core Update installiert und danach das HA OS Update und keinerlei Probleme gehabt.
Daher denke ich, das Zerschießen kommt eher bei denen vor, die entweder kein HA OS Image direkt geflasht haben oder aus Panik sich selbst den Bootloader mit der SD Karte verbogen haben.
Gestern habe ich auf die SD den Bootloader geladen, der erst SD, dann SSD und dann USB lädt. Dann habe ich eine alte OS Version (2024) auf eine weitere SD Karte kopiert. Die ist drin. Damit startete PI. Dann konnte ich ein Backup aufspielen. Aber auf der SD karte ist kein Backup. Final habe ich in HA den Speicherort auf SSD umgestellt….
Wählt unter Misc Utility Images → Bootloader die aktuellste Version für den Pi 5 aus und flasht sie auf die Karte.
Steckt die Karte kurz in den Pi 5, startet ihn (der Bootloader aktualisiert sich in wenigen Sekunden) und wechselt danach wieder zu eurem normalen Home Assistant-Speichermedium (SSD/SD-Karte).
Hm. Auf der jetzigen SD Karte ist die alte Version von PI. Damit konnte ich ja erst überhaupt weitermachen.
Kann ich nicht in einer Art “Systemsteuerung” sehen, wie und wo er bootet? Ehrlich, ich habe echt kein gutes Gefühl jetzt nochmal den Ablauf zu ändern….
Dort hast du HAOS 18 installiert und das konnte dann nicht mehr booten?
Wenn du mit der SD Karte den aktuellen Bootloader installliert hast (lt. Anleitung von @maxe ) dann bist du eigentlich fertig.
Wenn du die SD Karte wieder rausnimmst sollte dein Raspberry Pi jetzt wieder HAOS18 von der SSD booten können. Kommt jetzt einfach auf die Reihenfolge an, welchen Bootloader du genommen hast. Aber theoretisch müsste er wenn keine SD Karte drin ist ja ohnehin von der SSD boote, falls du den Bootloader mit “SD first” genommen hast.
Was kann denn schlimmsten Fall passieren, wenn ich es so lasse wie es jetzt ist?
Mal angenommen, die SD Karte gibt irgendwann den Geist auf, dann bootet der PI nicht mehr (vorausgesetzt, die Karte ist notwendig für den Bootvorgang). Dann stehe ich da, wo ich gestern war. Lösung: Neue SD-Karte, aktueller Bootloader und dann sollte es genauso funktionieren, wie Du es beschrieben hast. Ich zögere tatsächlich, dass laufende System jetzt direkt wieder zu verändern…
Naja du schreibst dass du auf der SD Karte eine alte Version von 2024 oben hast. Fehlen dir da nicht auch alle Daten bis Mitte 2026?
Ich glaube es gibt da ein Verständnisproblem. Wenn du von der SD Karte bootest dann verwendest du gerade ausschließlich die SD Karte und deine SSD wird nicht verwendet. Es gibt kein “Mischsystem” ala von SD booten aber Home Assistant liegt auf der SSD.
Wenn du gerade von der SD Karte arbeitest wird dein Home Assistant extrem lahm sein im Vergleich zur SSD und du kannst dich auf einen Defekt der SD Karte vorbereiten der Mittelfristig passieren wird.
Aber eigentlich nochmal: Wenn du wie du ein paar Posts vorher schreibst einen aktuellen Bootloader auf der SD Karte hast, dann ist dein eeprom jetzt up-to-date und du solltest wirklich einfach die SD Karte entfernen können und deine SSD sollte booten. Selbst wenn du nichts verändern magst schalte mal dein System aus, entferne die SD Karte und stecke es wieder an. Funktioniert dann nichts mehr gibst du die SD Karte eben wieder rein
In der Tat, sind mir ein paar Punkte wirklich nicht ganz klar. HA zeigt mir ja an, wo ich gerade speichere (siehe Screenshot) und das ist definitiv die SSD.
Nur der Vollständigkeit halber: man kann /boot auf die SD-Karte legen und dann von der SSD das Betriebssystem laden. Das erfordert jedoch manuelle Anpassungen an fstab auf der ssd und der Boot-Config auf der SD-Karte.
Das war gängige Praxis, als Raspis noch ausschließlich von der SD-Karte booten konnten.