ich bin gefühlt blutiger Anfänger was die Interpretation von Sensoren für Automatisierungen angeht.
Mein Vorhaben: Ich möchte das Dampfbügeleisen, was an einem Plug hängt ausschalten, wenn es ungefähr den Verlauf des Strombezugs gemäß Screenshot für 1h gezeigt hat. Dieser zeigt das Verhalten des Bügeleisens, während es angeschaltet, aber unbenutzt war.
Würde es benutzt werden, soll es natürlich nicht ausgeschaltet werden. Hier würde die Leistungskurve anders aussehen, weil ja dann mehr Leistung durch Dampfbezug etc. bezogen würde.
Das Problem: Das Bügeleisen heizt mehr oder weniger regelmäßig. Ich weiß also nicht, wie ich das berechnen soll.
Wie kann ich das anstellen? Wie müssten Helfer aussehen? Wie müssten diese in einer Automatisierung interpretiert werden? Ggf. ein Blueprint?
Interessant wäre zusätzlich so eine Grafik für ein typisches Bügelverhalten um eindeutige Bedingungen einer Nutzung zu finden und vom Standby abzugrenzen. Spontan würde ich eine Automatisation nehmen mit einem numerischen Trigger “Current Power” < “800?” W für “20?” min.
Vielen Dank für den Tipp!
Ok, d.h. ich muss das Bügeleisen mit dem Integralsensor-Helfer einige Stunden messen, damit ich den Wert für den „nicht-in-Benutzung-Betrieb“ erhalte? Wie könnte so eine Automatisierung über Schwellenwert-Sensor (?) in Verbindung mit dem Integralsensor aussehen?
Ich habe noch den Verbrauchsverlauf beim ungenutzten Bügeleisen angefügt, als Integralhelfersensor. Der Chart zeigt den Zeitraum vom Anschalten bis zum (manuellen) Abschalten an.
Du kannst nichts automatisieren, das du nicht geschlossen beschreiben kannst.
Soll das Bügeleisen stur nach 1h abgeschaltet werden. Musst du dir überlegen, wie du an von aus unterscheiden kannst/willst.
Soll das Bügeleisen während der Nutzung an bleiben aber nach 1h ausgehen, wenn du es vergessen hast: Dann müsstest du die Nutzungsart unterscheiden können…
Du kannst dazu die Arbeit/Energie aus der Leistung integrieren. Dazu gibts glaub so einen nervigen Helper.
Du kannst die zeitlichen Abstände der 2kW Peaks anschauen. Die sollten bei Nutzung häufiger kommen.
Du verwendest zusätzlichen Sensor:
Erschütterung am Bügelbrett
Präsenz im Raum
Evtl geht auch Bewegungsmelder, ist ja recht aktiv
Eine Stunde ist übrigens sehr lang für etwas so Heißes, was ist der Anwendungsfall?
Wirklich smart ist unsere Lösung:
Nicht bügeln, max Hemden und die sind 90% bügelfrei.
Ich hasse bügeln
Die Aufheizintervalle im unbenutzten Zustand werden sicherlich neben der Temperatureinstellung des Bügeleisens von der Umgebungstemperatur, Luftströmung etc. abhängen. Die Lagerung des Bügeleisens in den Wartezeiten (z.B. hochkant frei auf dem Brett oder in der Schale des Bügeleisens) könnte sich ebenfalls auf des Energieverbrauchsmuster auswirken.Vielleicht ist es einfacher und zuverlässiger, einfach den umgekehrten Fall zu betrachten. Wenn es deutlich mehr Energie beim Bügel verwendet, dann einfach nach der letzten Energiespitze 10 Minuten warten vor den Ausschalten. Jede neue Spitze setzte die Ausschaltwartezeit zurück. Mann sollte sich auch die Leistungskurve beim Bügeln anschauen, um eine gute Lösung zu finden.
Es kann schwierig werden, einen Grenzwert (eine robuste Schaltbedingung) zu finden, der bei allen Einstellungen und Umgebungseinflüssen gut funktioniert. So etwas wie eine Mustererkennung mit KI zu programmieren, wäre für diesen Fall ein Riesenprojekt.
Wenn man keinen geeigneten Extremwert für das Starten eines Timers findet, dann würde ich wohl eher auf einen externen Bewegungsmelder/Prasenzmelder und eine schaltbare Steckdose setzen…