Beschreibung und Funktion des Solar Forecast Ökosystems (komplett)

Solar Forecast ML - Solar Forecast STATS - TFS HA Version

Walkthrough: Das Solar Forecast ML Ökosystem

Als Entwickler dieses Systems ist es mein Ziel, die technische Komplexität so aufzulösen, dass das Zusammenspiel für jeden nachvollziehbar ist. Ich möchte aufzeigen, was das Solar Forecast ML Ökosystem in seiner Gesamtheit leistet – von der Wetterwahrheit bis zur transformerbasierten Prognose.


1. Gesamtüberblick

Das Gesamtsystem habe ich aus drei eng miteinander verbundenen Bausteinen entwickelt:

  • SFML: Der eigentliche Prognosekern und das operative Herz.
  • Stats: Die Analyse-, Visualisierungs- und Transparenzschicht.
  • TFS HA: Der transformerbasierte Zusatz-Prognostiker.

Zusammen entsteht daraus kein einfaches Einzelsystem, sondern ein mehrstufiges lokales Solarprognose-Ökosystem.

Die zentrale Idee dabei:
Ich nehme nicht einfach irgendeine Wetterprognose und berechne daraus direkt einen Ertragswert. Stattdessen erzeugt mein System zuerst eine möglichst realistische Wetterwahrheit, verknüpft diese mit Physik, Anlagenwissen und KI, vergleicht die Vorhersage später mit der Realität und lernt daraus wiederum für die Zukunft.

Vorteile meines Ansatzes:

  • Vollständig lokal: Keine externen KI-Dienste notwendig.
  • Datenschutz: Keine Daten verlassen dein eigenes System.
  • Lernfähig: Individuelle Anpassung an deine örtliche Situation (Wetter und Anlage).
  • Anlagenspezifisch: Schattenwurf und Besonderheiten werden präzise erkannt.
  • Selbstverbessernd: Das System optimiert sich langfristig von selbst.

2. Sinn und Zweck von SFML

SFML ist die zentrale Solarprognose-Integration. Ihr Zweck ist es, für eine konkrete PV-Anlage eine realistische, lokale und lernende Solarprognose zu erzeugen – ohne „schönrechnen“ oder rollendes Nachjustieren, wie es viele bekannte kommerzielle Dienste tun.

Im Unterschied zu Standardlösungen bildet SFML das echte Verhalten der konkreten lokalen Anlage ab. Dabei berücksichtige ich unter anderem:

  • Ausrichtung der Module und Dachneigung.
  • Spezifische Panelgruppen und lokale Verschattung.
  • Wetterbesonderheiten vor Ort sowie Jahreszeit und Sonnenstand.
  • Wechselrichterverhalten (z. B. Clipping, Drosselung).
  • Störsituationen wie Frost oder Schnee.

SFML ist die operative Wahrheit. Der Baustein entscheidet, wie viel Ertrag erwartet wird, welche Stunden als „sauber“ für das Lernen gelten und welche historischen Daten für das zukünftige Training verwendet werden dürfen.


3. Wie SFML arbeitet

3.1 Wetterberechnung aus Rohdaten

Ein besonderer Unterschied: Ich betrachte Wetterdaten eines einzelnen Dienstes (ECMWF, ICON, etc.) nicht automatisch als Wahrheit. SFML baut aus mehreren Quellen eine korrigierte Wetterprognose auf. Wetterbeschaffung und Solarprognose sind hierbei bewusst getrennt; Rohdaten werden bewertet, gewichtet und korrigiert.

3.2 Physikmodell plus lokale KI

Die Prognose entsteht aus einem Zusammenspiel:

  • Physikalische Schicht: Beantwortet, was unter gegebenen Bedingungen theoretisch möglich wäre.
  • KI-Schicht: Beantwortet, wie sich diese konkrete Anlage in der Praxis wirklich verhält.
    Die Kombination sorgt dafür, dass das System realistisch rechnet und nicht nur theoretische Idealwerte liefert.

3.3 Panelgruppen statt Gesamtsumme

SFML kann Panelgruppen getrennt betrachten. Dadurch unterscheidet das System unterschiedliche Dachseiten, erkennt lokale Verschattung besser und wendet Physik sowie KI differenzierter an. Das macht die Prognose deutlich feiner als bei pauschalen Ansätzen.

3.4 Tagesverlauf mit echter Betriebslogik

Das System lebt mit dem Tag mit:

  • Morgendliche Fixierung eines autoritativen Tagesstands.
  • Laufende Erfassung echter Ist-Werte.
  • Adaptive Nachkorrektur (nur auf User-Wunsch, max. 2x am Tag).
  • Abendliche End-of-Day-Auswertung und Übergabe in den nächsten Tag.

4. Kalkulation der Prognose

Zur Berechnung zieht SFML mehrere Ebenen gleichzeitig heran:

  1. Wetterdaten: Temperatur, Wolkenlage, Strahlung, Regen, Luftfeuchtigkeit, Sichtweite, Nebel, Wettercodes sowie direkte/diffuse Einstrahlung.
  2. Astronomie: Sonnenstand, Tageszeit, Jahreszeit und tageslichtspezifische Zeitfenster.
  3. Anlagengeometrie: Panelgruppen, Ausrichtung, Neigung und Kapazitäten.
  4. Physik: Ein Fundament für Leistungsgrenzen und Einstrahlungswinkel.
  5. Lokale KI-Erfahrung: Lernen aus systematischer Über- oder Unterperformance und wetterabhängigen Fehlern.
  6. Qualitätslogik: Ausschluss von Stunden mit MPPT-Drosselung, Clipping oder Ausreißern (z. B. Schnee), um die Lernbasis nicht zu verfälschen.

5. Welche Rolle die KI in SFML spielt

In SFML arbeitet keine Blackbox, sondern die von mir entwickelte KI-Struktur “Hubble”. Ihre Aufgabe ist es, die Physik intelligent zu ergänzen. Hubble übernimmt dabei operative Intelligenz in Bereichen wie Wetterkorrektur, Experten-Gewichtung, Drift-Erkennung, Physik-Kalibrierung und dem Erlernen von Schattenmustern. Die KI ist somit auch für die Selbstüberwachung und Qualitätskontrolle zuständig.


6. End-of-Day-Lernen in SFML

Jeden Abend läuft ein zentraler Prozess, der den abgeschlossenen Tag auswertet. Das System vergleicht Prognose vs. Erzeugung und Vorhersage vs. tatsächliches Wetter. Aus diesem Rückblick entstehen neue Lerninformationen für die Hauptprognose, die Wetterlogik und die Panelgruppen. Jeder Tag ist Trainingsmaterial für den nächsten.


7. Sinn und Zweck von Stats

Stats ist die Analyse- und Transparenzschicht. Es erzeugt selbst keine Prognose, sondern liest die gemeinsame Datenbank aus und macht die Komplexität von SFML sichtbar. Stats ist der Teil, der Vertrauen aufbaut, indem es die Qualität des Systems verständlich kommuniziert.


8. Was Stats zeigt

  • Home: Tagesprognose, Ist-Ertrag, Abweichung, Hybrid-Sicht und Prognosegüte.
  • Solar: Historische Vergleiche, Peak-Zeiten und der “Schatten-Fingerprint”.
  • Weather: Transparenz über Strahlung, Astronomie und den Vergleich von erwartetem vs. beobachtetem Wetter.
  • Energy: Verbindung zur Energiewirtschaft mit Preisen, Billing und dynamischer Preislogik (via integriertem GPM).
  • Settings: Sensorstatus, KI-Status (Hubble-Stack), Driftstatus und Physics-Calibrator.

9. Die gemeinsame Datenbank

Die Datenbank ist das operative Gedächtnis meines Ökosystems. Hier liegen alle korrigierten Wetterdaten, stundenweisen Prognosen, Ist-Werte, Schattenmuster und Physik-Kalibrierungen. Sie ist das Bindeglied: SFML schreibt die Wahrheit, Stats macht sie sichtbar und TFS nutzt sie als Eingangswahrheit.


10. Sinn und Zweck von TFS HA

TFS HA ist der transformerbasierte Zusatz-Prognostiker. Er ersetzt SFML nicht, sondern erweitert es um eine zusätzliche starke KI-Schicht als Ensemble-Partner.

Das Besondere an TFS:

  • Transformer-Ansatz: Ein von mir mit Millionen historischer Daten trainierter 4-Head Transformer.
  • 72-Stunden-Prognosen: Erweiterter Zeithorizont.
  • Quantilprognosen: Statt eines Einzelwerts liefert TFS P10 (vorsichtig), P50 (wahrscheinlich) und P90 (optimistisch). Das ist entscheidend für Risikoeinschätzungen.

11. Wie TFS HA arbeitet

TFS läuft als eigenes Home-Assistant-Add-on mit eigener Laufzeit und API.

  1. Datenbezug: TFS liest historische Produktionsdaten, Wetter-Istwerte und Degradationshinweise direkt aus SFML.
  2. Wetteraufbereitung: TFS besitzt eine eigene Wetterblender-Schicht.
  3. Transformer-Inferenz: Das Modell arbeitet relativ zu einer physikalischen Baseline. Es lernt: Wie stark weicht die reale Leistung von der theoretischen Basis ab?
  4. Nachbearbeitung: Eine erneute physikalische Plausibilitätsprüfung garantiert valide Ergebnisse.

12. Die Rolle der KI in TFS HA

In TFS arbeitet ein Transformer mit lokaler Feinjustierung. Das starke Grundmodell bleibt erhalten, während anlagenspezifische Anpassungen separat ergänzt werden. TFS lernt bewusst aus den realen SFML-Istwerten, um so nah wie möglich an der Praxis zu bleiben.


13. Wie SFML und TFS zusammenspielen

Die Rollenverteilung ist klar:

  • SFML ist der Kern: Verantwortlich für operative Prognose, Tageslogik und die zentrale Datenbank.
  • TFS ist der starke Zusatzspieler: Liefert den Transformer-Kanal und Quantil-Informationen.

Das Zusammenspiel: TFS zieht die Wahrheit aus SFML, SFML wiederum kann TFS als Ensemble-Mitglied adaptiv einbeziehen. Die Gewichtung des TFS-Anteils ist dabei nicht starr, sondern wird vom System gelernt.


14. Der Gesamtprozess in 7 Schritten

  1. Wetter sammeln und korrigieren.
  2. SFML erzeugt die lokale Hauptprognose.
  3. TFS berechnet die 72h-Quantilprognose.
  4. SFML blendet TFS adaptiv und kontextabhängig ein.
  5. Echtzeit-Ist-Daten fließen im Tagesverlauf ein.
  6. Am Tagesende erfolgt die Bewertung und das Lernen.
  7. Stats visualisiert die Ergebnisse für den Nutzer.

15. Zusammenfassung der Besonderheiten

Dieses System ist weit mehr als eine Prognosemaschine. Es bietet:

  • Anzeige von Lernbasis und verworfenen Stunden.
  • Schatten-Fingerprint und Drift-Überwachung.
  • Physics-Calibrator zur ständigen Nachjustierung.
  • Vollständige Integration in die Home-Assistant-Welt.

Dieses System ist handgemacht. Es wurde nicht mittels KI entwickelt, daher hat es Ecken und Kanten, die nach und nach immer weiter geschliffen werden. Es treten immer mal wieder seltsame Dinge auf / Fehler → die ich aber versuche schnell zu beheben!
Auch gibt es sicherlich an der einen oder anderen Stelle im Code Dinge die man hätte einfacher lösen können, wo echte Entwickler die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.. aber so what :slight_smile: es ist ein Hobby!

Was mir wichtig ist:
Ohne die User, also Euch wäre es nicht auf dem Stand den es heute bereits erreicht hat! Mein Dank gilt auch Simon, der diesem zugegeben großen Projekt in seinem Forum ein Zuhause geboten hat und natürlich auch Harry und all die anderen die hier moderieren, helfen, unterstützen und fleißig posten!

Besonderen Dank möchte ich an:

@Kaysen899
@Joachim-xo
@dietmar1968
@nightrunner
@alteMade
@Johnny_1993
@lemuba
@nobbilie
@ottokar
@Tajano

und viele andere (ich kann nur 10 anfügen) richten, für ihr Durchhalten, Fragen, Inputs und soviel mehr..!

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Mein lieber @Tom-HA , herzlichen Glückwunsch und nicht nur zum Geburtstag!

Zuviel der Ehre, ich nööl hier doch nur rum und habe keinen Plan; trotzdem Danke für die freundliche Erwähnung!

:vulcan_salute:

Vielleicht schreibst Du auch noch ein paar Worte über weather fusion AI und ML Weather.

Das mag vielleicht den Einen oder Anderen interessieren.

:crayon:by HarryP: Zusammenführung Doppelpost (bei Änderungen oder hinzufügen von Inhalten bitte die „Bearbeitungsfunktion“ anstatt „Antworten“ zu nutzen)

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Vielen Dank Tom und „Happy Birthday“! :wrapped_gift::birthday_cake::tada:

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Hier postet nur @Tom-HA seine Informationen / Beschreibung!!

Diskussionen über "Solar Forecast Ökosystem) bitte nur hier:

LINK folgt!

(die Beiträge oben werden noch dorthin verschoben)

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Grid Price Monitor (GPM)

Der Grid Price Monitor ist eine von mir entwickelte Home-Assistant-Integration für die Beobachtung, Bewertung und operative Nutzung dynamischer Strompreise in Abhängig von Solarerzeugung.

Ich verbindet hierbei drei entscheidende Themen in einer gemeinsamen Logik:

  • Aktuelle und zukünftige Netzstrompreise.
  • Batterie- und Ladezustand deines Speichers.
  • Die erwartete Solarproduktion aus SFML.

Dadurch ist GPM nicht nur eine reine Preisanzeige, sondern einen entscheidungsfähigen Energie-Baustein, der Preiswissen direkt mit Solarprognosewissen verknüpft und gezielt große Verbraucher steuern kann.


2. Zweck der Integration

Der Zweck des Grid Price Monitor ist es, dynamische Strompreise für den Alltag wirtschaftlich nutzbar zu machen. Im Kern beantwortet die Integration Fragen wie:

  • Was kostet Strom aktuell unter Berücksichtigung aller Gebühren wirklich?
  • Wann sind heute oder morgen die günstigsten Fenster für energieintensive Geräte?
  • Wann lohnt sich Netzbezug eher als die Batterienutzung?
  • Wie muss die Batterie geladen werden, um günstige Preise zu nutzen, ohne den Platz für den kommenden Solarertrag zu blockieren?

3. Die Rolle im Ökosystem

Innerhalb der Architektur ist GPM der operative Preis- und Ladebaustein. Er bildet die Schnittstelle zwischen Theorie (Prognose) und Praxis (Schalten/Laden):

  • SFML liefert mir das Wissen über erwartete Solarerträge.
  • Grid Price Monitor liefert mir das Wissen über die Preisstruktur.
  • Home Assistant kann durch Automations-Logik bessere Ladeentscheidungen ableiten.
  • Stats macht diese Entscheidungen für am Ende sichtbar.
  • Grid Price Monitor liefert bei dynamischen Tarifen eine Stundengenaue Preisstruktur für Stats, Energie-Dashboard und Stats berechnet daraus u.A. die tatsächliche und ehrliche Preiseinsparung → nicht durch gerundetet Werte!

4. Datenverarbeitung und Quellen

Die Integration ist so gebaut, dass sie verschiedene Datenebenen tiefgreifend verarbeitet:

4.1 Strompreisdaten & echte Kosten

Die Integration lädt Day-Ahead-Preise (aktuell via aWATTar für Deutschland und Österreich). Wichtig ist: Sie reicht die Rohpreise nicht einfach durch. Sie berechne den individuellen tatsächlichen Gesamtpreis inklusive Mehrwertsteuer, Netzentgelten, Steuern und individuellen Anbieteraufschlag. Nur so entstehen valide Alltagsentscheidungen.

4.2 Batteriedaten

Sofern konfiguriert, liest GPM die aktuelle Batterieleistung, den State of Charge (SoC) und die Ladehistorie aus, um den Ladezustand direkt in die Entscheidungslogik einzubeziehen.

4.3 Solarprognosedaten (Die SFML-Kopplung)

Über einen eigenen Reader greift die Integration auf die zentrale SFML-Datenbank zu. Sie verwende die Tagesprognosen für today und tomorrow, damit der GPM genau weiß, wie viel “Gratis-Energie” noch vom Dach zu erwarten ist.


5. Funktionsumfang und Sensoren

Ich stelle dir über den GPM ein breites Spektrum an Informationen bereit:

  • Preis-Informationen: Aktueller Spot- und Gesamtpreis, Preis der nächsten Stunde, Tagestiefst-/höchstwerte und Trends.
  • Entscheidungs-Helfer: Binäre Sensoren (Preis unter Schwellwert), günstige Stundenfenster heute/morgen.
  • Smart-Charging-Status: Ziel-SoC, heutige/morgige relevante Solarprognose und – ganz wichtig – die Begründung, warum das Netzladen gerade aktiv oder inaktiv ist.

6. Smart Charging: Die intelligente Lade-Logik

Das Herzstück von GPM ist die Smart-Charging-Logik. Hier gehe ich einen entscheidenden Schritt weiter als simple Automatisierungen.

Mein System folgt nicht dem blinden Prinzip: “Strom billig, also lade.”

Stattdessen habe ich eine Logik implementiert, die Preis und Prognose abwägt:

  1. GPM liest die SFML-Solarprognose für den kommenden Zeitraum.
  2. GPM berechnet, wie viel Platz in der Batterie frei bleiben muss, um die erwartete Solarenergie aufzunehmen.
  3. GPM prüft, ob der aktuelle Netzpreis so günstig ist, dass sich ein Vorab-Laden des Restspeichers lohnt um zu Spitzenpreisen ins Haus einzuspeisen
  4. Erst wenn Batteriestand, Preis und Prognose zusammenpassen, wird die Ladeentscheidung freigegeben.

Das Ziel: Die Batterie, das Auto, .. soll niemals teuer aus dem Netz geladen werden, wenn sie zwei Stunden später ohnehin durch die Sonne voll geworden wäre.


7. Persistenz und Historie

Im Gegensatz zu flüchtigen Sensor-Lösungen habe ich in GPM eigene Speicher Statistiken eingebaut:

  • Preis-Cache & Statistikspeicher: Für langfristige Vergleiche.
  • Batterietracking: Zur Überwachung der Ladeeffizienz.
  • Datenvalidierung: Um sicherzustellen, dass nur saubere Preisdaten für Automatisierungen genutzt werden.

Ich schreibe diese Preiswahrheit in die gemeinsamen GPM-Tabellen, damit alle anderen Bausteine (wie Stats) auf einer konsistenten Datenbasis arbeiten können.


8. Warum mein Grid Price Monitor besonders ist

  1. Echte Kostentransparenz: Er zeigt dir, was du am Ende wirklich bezahlst (Brutto inkl. Gebühren).
  2. Solar-Awareness: Die Ladeentscheidung ist “solar-intelligent” durch die direkte SFML-Anbindung.
  3. Erklärbarkeit: Meine Integration liefert Begründungen für ihre Entscheidungen, was das Vertrauen in die Automatisierung stärkt.
  4. Lokale Hoheit: Auch hier verlassen keine sensiblen Daten dein System; die Logik wird lokal in Home Assistant ausgeführt.

9. Zusammenfassung

Der Grid Price Monitor ist der ökonomische Taktgeber in meinem Ökosystem.
Er macht aus der passiven Beobachtung von Strompreisen eine aktive Energiesteuerung. Indem ich Solarprognosen, Batteriestände und reale Stromkosten verschmelze, ermögliche ich eine wirtschaftlich optimierten PV-Betrieb, der weit über Standardlösungen hinausgeht.

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Weather Fusion AI

Weather Fusion AI ist eine Home-Assistant-Integration für intelligente,
lokale Wetteraufbereitung im Zusammenspiel mit einer physikalisch vorhandenen eigenen Wetterstation.

WFAI ist nicht einfach ein weiterer Wetterdienst, sondern eine
Wetter-Fusionsschicht.

Das bedeutet:

  • mehrere Wetterrohdaten (Icon,..) werden zusammengeführt,
  • lokale Sensorsignale werden berücksichtigt,
  • die Vorhersagen werden laufend bewertet,
  • und daraus entstehen lernende Korrekturen.

Die Integration schafft damit eine hochwertigere Wetterwahrheit als Grundlage
für nachgelagerte Systeme.


2. Zweck der Integration

Der Zweck von Weather Fusion AI ist es, Wetterprognosen lokal genauer,
robuster und anpassungsfähiger zu machen.
Die Integration ist damit kein bloßer Anzeige-Baustein, sondern eine Intelligenzschicht für Wetterqualität.


3. Die Rolle von WFAI im Solar Forecast ML Gesamtsystem

WFAI ist eine leichtgewichtige Ausgliederung und für lokale Wetterstationen angepasste Wetter-Integration. Sie ist absolut unabhängig von SFML aber nutzt eine sehr ähnliche leichtgewichtige KI nach dem Muster der komplexen Wetter-Logik von SFML

Während SFML aus Wetter eine Solarprognose erzeugt, setzt WFAI`
noch davor an:

  • Es verbessert die Wetterbasis selbst.
  • Es macht Wetterprognosen standortnäher.
  • Es lernt aus lokalen Ist-Daten.

4. Wie Weather Fusion AI arbeitet

Die Verarbeitung folgt einer klaren mehrstufigen Logik.

4.1 Sammeln

Zuerst werden die verfügbaren Wetterrohdaten abgefragt und lokal zwischengespeichert.

4.2 Blenden

Danach werden die Rohprognosen zu einer gemeinsamen Vorhersage verbunden. Dabei ist nicht jede Quelle immer gleich wichtig. Die Entscheidung hierrüber wird durch die KI auf Stundenbasis getroffen.

4.3 Erkennen

Das System klassifiziert Wetterlagen, insbesondere den Wolkentyp, Wolkenhöhen,… Diese Einordnung ist wichtig, weil unterschiedliche Wetterquellen bei verschiedenen Wolkensituationen unterschiedlich gut sein können.

4.4 Korrigieren

Auf die geblendete Vorhersage werden lernende Korrekturen angewendet.

4.5 Beobachten

Gleichzeitig zeichnet die Integration echte lokale Wetter-Istwerte aus Sensoren
auf.

4.6 Lernen

Aus dem Vergleich zwischen Prognose und Realität werden Gewichte, Muster und Korrekturregeln weiterentwickelt. Dadurch wird das System mit der Zeit standortspezifischer und treffsicherer.


5. Welche Wetterdaten verarbeitet werden

Im Grunde werden folgende Wetterdimensionen herangezogen:

  • Temperatur
  • gefühlte Temperatur
  • Taupunkt
  • Luftfeuchtigkeit
  • Luftdruck
  • Windgeschwindigkeit
  • Windrichtung
  • Niederschlag
  • Niederschlagswahrscheinlichkeit
  • Wolkenbedeckung
  • Sichtweite
  • UV-Index
  • Wettercode beziehungsweise Wetterzustand

Zusätzlich werden daraus abgeleitete Informationen verwendet, etwa:

  • Wolkentyp
  • genutzte Expertenquellen
  • Blend-Gewichte
  • Lernfortschritt
  • Genauigkeit

6. Die besondere Idee hinter WFAI

Eine der wichtigsten Besonderheiten von WFAI ist das Wetter-Experten-Modell. Die Wetterquellen werden als Experten verstanden, nicht als starre Wahrheit.

Das bedeutet:

  • bei klaren Bedingungen kann eine Quelle stärker sein,
  • bei dichter Bewölkung eine andere,
  • bei tiefen Wolken oder schwierigen Übergangslagen wieder eine andere.

Dadurch entsteht kein starrer Mittelwert, sondern eine intelligente Fusion. Gerade dieser Ansatz macht die Integration fachlich interessant, weil
Wetterqualität nicht als statisch betrachtet wird, sondern als lernbare
Gewichtungsfrage.


7. Die Rolle lokaler Sensoren (ohne eigene Wetterstattion ist WFAI Blind und nutzlos)

Ein zweiter großer Mehrwert ist der Bezug zur lokalen Realität. Die Integration kann lokale Sensoren einbinden, etwa für:

  • Temperatur
  • Luftfeuchtigkeit
  • Druck
  • Wind
  • Regen
  • Strahlungsstärke
  • UV

Diese lokalen Ist-Werte sind wichtig, weil sie dem System zeigen:

  • wie das Wetter vor Ort wirklich war,
  • wo die Prognose danebenlag,
  • und welche Quellen unter lokalen Bedingungen besser oder schlechter
    funktioniert haben.

So wird aus einem allgemeinen Wetterdienst eine lokal lernende Wetterlösung.


8. Wie die Korrekturschicht funktioniert

WFAI besitzt nicht nur einen Blender, sondern eine echte AI getriebene Korrektur-Pipeline.

  • stundenbezogene Korrekturen
  • wolkentypbezogene Korrekturen
  • saisonale Korrekturen
  • mustergestützte Anpassungen
  • mikroklimatische Offsets

Die Logik dahinter ist:

Wenn ein Ort oder eine Wetterlage immer wieder bestimmte typische Abweichungen zeigt, sollen diese nicht immer wieder neu auftreten, sondern in zukünftigen Vorhersagen bereits berücksichtigt werden. Damit entwickelt sich die Prognose weg von einer generischen Wettervorhersage hin zu einer standortsensitiven Wetterwahrheit.


9. Welche Transparenz WFAI für Nutzer schafft

Die Integration stellt nicht nur Wetterwerte bereit, sondern auch erklärende
Systeminformationen.

Dazu gehören aus den Sensoren und Wetter-Entitäten unter anderem:

  • Status des Systems
  • Anzahl aktiver Wetterquellen
  • letzter Lernzeitpunkt
  • Lernfortschritt
  • Vorhersagegenauigkeit
  • aktueller Wolkentyp
  • verwendete Expertenquellen
  • Blend-Gewichte

Damit wird nicht nur das Wetter sichtbar, sondern auch die Qualität und Reife
des Systems selbst.


10. Wie WFAI mit SFML zusammenspielt

Es ist kein Baustein (aktuell) des SFML Ökosystems, sondern eine unabhängige und eigene Integration. Die Gemeinsamkeit ist, dass Erfahrungen und Teile der massiven und großen KI aus SFML (Hubble) in Verbesserungen einfließen.
Sie ergänzt das jedoch Ökosystem, indem es Wetterqualität aufwertet - sofern eine lokale und physisch vorhandene Wetterstation vorhanden ist und macht diese zu einer vollwertigen und Standortbezogenen Prognose-Quelle für die kommenden 7 Tage.

Sie ist damit ein Wetter-Qualitätsbaustein innerhalb eines größeren Energie- und Prognoseökosystems das ausschließlich lokal funktioniert. Die Daten liegen dabei bewusst außerhalb des eigentlichen custom_components-Pfads in einem persistenten Datenbereich.
Das ist wichtig, damit gelernte Informationen nicht bei jeder Änderung oder
Neuinstallation verloren gehen.


13. Besondere Stärken von Weather Fusion AI

WFAI ist besonders, weil es Wetter nicht als Einzelsignal, sondern als lernbaren lokalen Qualitätsraum behandelt. Damit ist die Integration deutlich mehr als eine alternative Wetterkarte.


14. Nutzen

  • realistischere lokale Wetterdarstellung
  • mehr Vertrauen in Vorhersagen
  • bessere Anpassung an Mikroklima und Standortbesonderheiten
  • stabilere Grundlage für weitere Automationen und Prognosebausteine

Nutzer profitieren also nicht nur von mehr Daten, sondern von besserer
Wetterqualität.


16. Kurzfassung

Weather Fusion AI ist die intelligente Wetter-Fusionsschicht im SFML-Ökosystem, aber unabhängig. Die Integration bündelt mehrere Wetter-Rohdaten, bewertet sie abhängig von Wetterlage und Wolkentyp, lernt aus lokalen Sensor-Istwerten und wendet mehrschichtige Korrekturen auf die Prognose an. So entsteht eine robustere, lokalere und erklärbarere Wetterwahrheit, die sowohl für Nutzer als auch für nachgelagerte Prognose- und Energiesysteme einen hohen Mehrwert schafft.

HINWEIS:
Es ist nicht empfohlen WFAI OHNE echte eigene physische Wetter-Station (Eco-Witt, Davis, Netamo,..) zu nutzen!

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