Wieviel möchtest du denn investieren? Mein erster Drucker war einer aus Sperrholz und der tut es immer noch. War seinerzeit für unter 100€ zu haben. Klar, da kommen keine hochpräzisen Teile raus.
Ansonsten auch bei Kleinanzeigen schauen.
mit einem Drucker von Bambu oder Prusa bist auf jedenfall
auf dem richtigen weg und hast wenig stress bei den Einstellungen und Einstellmöglichkeiten. Ich selbst besitze einen aufgerüsteten MK4s (vorher MK4).
Ich kann dir den folgenden YouTuber mpoxDE empfehlen und guck ein paar Videos von den letzten 1 Jahr oder 2 Jahre und richte deine Kaufentscheidung danach. Wichtig guck seine Videos komplett
Wenn es nur PLA und PETG ist, reicht ein günstiger offener Drucker.
Ich habe seit mehreren Jahre 2 Anycubic, kann ich bedenklich empfehlen.
Wenn es auch ABS, ASA oder andere Hochtemperatur Filmente sein sollen, kommst Du an einem geschlossenen Druckraum nicht herum. Seit ein paar Wochen habe ich den Qidi Plus 4 hier stehen. Ein absolut TOP Gerät, mit allen möglichen Schnickschnack und das für eine fairen Preis.
Willst du nur drucken oder dich auch mit der Technik beschäftigen ?
zu 1: du kannst dir für 200 € ne kleinen Drucker ( Bambulab A1Mini ) kaufen oder für 4000 € ein HighEnd Gerät mit Materialwechselsystem und 350mm Bauraumgröße ( Prusa XL im Vollausbau )
zu 2: es ist stark abhängig davon, welches Material du drucken willst, ob nur Standart wie PLA oder PETG, oder du auch ABS, ASA oder gar Material mit Carbon verdrucken willst - dann brauchst nämlich einen Drucker, der ein geschlossendes Gehäuse hat und am besten direkt auch gehörtet Düsen und Extrudr.
zu 3: Wenn du nur drucken willst ( wie ich z.b. ), dann ist eindeutig BambuLab die erste Wahl, ein A1 oder P1S ist da ein gutes Einsteigermodell ( aktuell noch wegen BlackFriday-Week günstiger )
Willst du dich mit der Technik beschäftigen und verstehen wie so ein Drucker aufgebaut ist und funktioniert, baue ihn dir selber, z.b. einen Voron.
Dann musst du ab mal locker 20h Aufbau- und Einstellzeit einplanen und mit Rückschlägen rechnen.
Wenn du bei deiner Suche nicht nur auf YouTube unterwegs bist hast du wahrscheinlich auch schon die Seite von Stephan Knaus gefunden? Dort gibt es eine Menge Infos zu 3D-Druckern und auch einige sehr ausführliche Tests sowie Hinweise auf Preis-Aktionen und im Forum kann man sich mit anderen Usern austauschen.
Auch lohnt es sich mal einen Blick auf die heise.de Bestenlisten zu werfen.
Neben den immer wieder gerne empfohlenen BambuLab Modellen gibt es inzwischen einige Alternativen die durchaus eine Überlegung wert sind.
Das ist der Apple unter den 3D-Drucker - auspacken - einschalten - drucken ohne irgentwelche Kalibrierungsorgien usw.
Günstiger als aktuell wird der mit Sicherheit nicht mehr wg. BlackFriday-Week und keiner weiß, wie lange die noch läuft oder wann das Lager leer ist.
AMS - muss man wissen ob man es braucht, nachkaufen kann man es immer noch, wenn man Mehrfarbendruck machen will oder auf die “Nachfüllfunktion” Wert leer bei leeren Spulen.
Nur so nebenbei, ich hab 2 AMS und nutze die aktuell überhaupt nicht, weil ich fast nur von großen 2/2,5kg Rollen drucke.
Aber wie schon vorher gefragt: Bevor man sich einen 3D-Drucker käuft, sollte man sich erst mal im klaren drüber sein, was man damit machen will.
Ich hatte z.b. einen Ender-3 S1Pro, der mich nur genervt hat, weil ständig Drucke fehlschlugen, der wieder nach kalibriert werden musste, usw. und hatte ich keine Lust mehr zu.
hat jemand schon den neusten Heise Preis-Leistungs-Sieger: Elegoo Centauri Carbon getestet oder schon in Benutzung? Kann jemand die Empfehlung von Heise somit bestätigen, wenn der passt scheint er für den schmalen Geldbeutel eine gute Alternative zum Bambu Lab A1 Mini zu sein, oder?
Ich hab den Bambulab P1S mit AMS. Was man auch beachten sollte bei “härteren” Materialien wie PETG-CF empfiehlt sich die Ausgabe für ein Edelstahl-Hotend. Auch hab ich mir mitlerweile einen Trockner zugelegt, den ich vor dem Druck eine Rolle Filament einlege und den manuellen Einzug benutze, wenn es besondere Teile werden sollen. Dann wird das Filament schon vor dem Druck getrocknet und direkt aus dem Trockner gedruckt. Ist halt kein mehrfarbiger Druck möglich. Für normale Teile benutze ich natürlich den AMS mit normalem PETG, oder PLA.
Der P1S hat doch von Haus aus schon nen Edelstahk-Düse drin, von da brauchst du nichts machen.
Ich würde mir aber auf jeden Fall ne Ersatzdüse und eine Ersatzt-Extruderzahnrad schon mal auf Vorrat hinlegen, CF-Material schmirgelt ganz gut.
Trocknen: Schau ins Datenblatt des Filamentes rein, was der Hersteller angibt, daran solltest du dich halten, das ist bei jedem Hersteller anders.
Meiner hatte keine und das hab ich sehr schnell bei ABS gemerkt. Mitlerweile hab ich die auch schon und auch als Ersatz damit ich nicht wieder so viel Drucke wegschmeissen muss. Das Trocknungsgerät schalte ich etwas vorher ehe ich anfange zu drucken ein. Die Filamente hab ich in Vacuumbeutel damit die keine Feuchtigkeit ziehen. Vorsicht ist besser als Müll zu produzieren.
Die Problematik bei den ganzen Druckern ist halt, wenn die kein Gehäuse haben, bist Du auf die Umwelttemperaturen angewiesen, was das Druckbild sehr beinflussen kann. Ich hatte schon mehrere Drucker und hab mir sogar bei dem letzten ein Gehäuse gebaut. War trotzdem nicht sehr Zielführend.Also lieber noch ein wenig sparen und einen besseren kaufen.
Ich hatte vorher auch einen “normalen” und habe an dem nicht viel Freude gehabt. Mit dem P1S habe ich Dinge gedruckt, die vorher nicht möglich gewesen wären. Auch wegen der benötigten Zeit…
Den P1S würde ich sofort wieder kaufen, die Qualität der Drucke ist genial!