das ist mein erster Beitrag hier. Falls allgemeine Diskussion unerwünscht ist, bitte kurz Bescheid geben.
Ich habe mir aus Frust über meinen AVR und die fehlende Multichannel-DAC-Integration in Volumio einen eigenen Streamer gebaut. Dabei ist mir aufgefallen: Music Assistant (MA) ist – trotz Ecken und Kanten – deutlich potenter, als ich anfangs dachte.
Mich interessiert, wie ihr MA einsetzt:
Welche Musikdienste und Player nutzt ihr?
Verwendet ihr „versteckte“ Funktionen (z. B. Lautstärkeregelung eines anderen media_player, Routing, Radio-/Mix-Features)?
Wie streamt ihr wohin (Squeezelite, Sonos, Chromecast, AirPlay, UPnP…)?
Nutzt ihr den integrierten DSP bzw. achtet ihr auf Sampleraten/Bit-Perfect?
Gebt ihr Metadaten an den Ziel-Streamer weiter?
Wie steuert ihr MA (Home Assistant UI, eigene App/Frontend, Automationen)?
Mein Setup (Kurzfassung):
Ich habe mir mit Native Alpha (Frameless-Option) eine „App“ gebaut und steuere MA meist vom Telefon. Integriert sind Qobuz und Tidal. Ich sende:
per Squeezelite in Hi-Res an meinen Pi (dahinter SoXR + CamillaDSP),
oder über die Sonos-Integration an die Player im Haus.
DSP/Resampling mache ich nicht in MA, sondern dahinter im Pi (SoXR/CamillaDSP). Für Sonos möchte ich den MA-DSP noch testen – Messmikro liegt schon bereit, nur die Motivation zum Küchen-Messaufbau fehlte bisher.
Fazit bisher:
Für mich ist MA eine starke Alternative zu Roon/Volumio, speziell wenn man keine lokale Bibliotheksverwaltung braucht. Und die gesparten ~22 €/Monat (Roon + Volumio) stecke ich lieber in Hardware.
Kritikpunkte / Wünsche:
Quellentransparenz: z. B. kann Tidal Titel-Radio, Qobuz nicht – so etwas hätte ich gerne klarer ersichtlich.
Kein echtes Multi-User-Konzept: Wenn sich Quellen/Player profilbasiert zuordnen ließen, wäre der WAF spürbar höher.
Bin gespannt auf eure Workflows, Stolpersteine und Geheimtipps – vielleicht überzeugen wir damit noch den einen oder die andere von Music Assistant.
CC 4k (Da mein Samsung das nicht integriert hat, aber so kann ich Musik hören ohne das der TV an ist da er am AVR ist.)
Ich achte da jetzt nicht direkt drauf, klingt für mich gut genug.
Aufm TV wird angezeigt welcher Song läuft.
Meistens per Frontend und per Automation(Wecker)
Wenn man es über unterschiedliche Geräte steuert bleibt bei dem Geräte immer der gleich Player voreingestellt.
An meinem Handy ist immer mein Schlafzimmer voreingestellt da ich da immer ein Podcast abends starte.
Am Laptop ist immer meine Wohnung(Gruppe also alle Lautsprecher ) eingestellt.
Aber die Musikvorschläge sind die gleichen, darum geht es dir wahrscheinlich?
Ja man kann ja mehrere Spotify Accounts, Tidal, Qobuz etc. Integrieren, aber am Ende landet das alles in einem großen Topf. Das heißt wenn ich den Spotify Family Account meiner Tochter in MA integriere habe ich plötzlich Benjamin Blümchen neben Haftbefehl…
Es wäre cool wenn man bestimmte Musikaccounts an einen User heften könnte oder einfach mehrere MA auf einem Home Assistant system laufen lassen könnte.
Meiner Frau ist z.B. Hires völlig egal, ihr reicht Spotify, aber die ganzen Player hier im Haus steuern wäre schon ne coole Sache.
Für Spotify, Internetradio (nur Musik) und lokalen Mediaserver, auf einem HEOS-System (Denon AVR-X2500H im Wohnzimmer und jeweils einem Heos H1 Lautsprecher in Bad und Küche). Die Geräte werden über Automatiken in HA per Bewegungsmelder aktiviert/deaktiviert und gruppiert/degruppiert, je nachdem, in welchem Raum ich mich aufhalte, nach Uhrzeit und dem Status des AVR. Gut finde ich, daß man hier alles unter einem Dach hat, doof finde ich, daß Spotify in Music Assistant nur in LQ abgespielt wird, ich habe da noch keine Einstellung gefunden, das zu ändern, wenn ichs aber direkt über die Spotify-App mit Spotify-Connect mache, habe ich Lossless.
Die HEOS-Integration von HA und somit auch der Music Assistant gruppiert zudem die Mediaplayer zuverlässig, im Gegensatz zur HEOS-App selbst.
Das problem mit spotify ist, dass losless nur auf zertifizierter Hardware unterstützt wird und die MA integration auf Librespot für Linux basiert. Ich denke, dass wird leider nie was werden.
Obwohl dir Qobuz die beste Audioqualität bietet ist Tidal einfach das rundere Paket. Mit Soundiz Premium bekommst du auch deine ganzen Favoriten von Spotify umgezogen.
Das ist schon logisch, aber trotzdem landets ja letztendlich doch wieder auf dem gleichen, zertifizierten Denon/HEOS Abspielgerät. Kann Spotify so natürlich nicht direkt nachverfolgen, ist auch klar. Das ist wiederum bei Amazon Music besser gelöst, da registriert man seine Abspielgeräte ja direkt, dafür hat deren App aber so gravierende Mängel und fehlende Funktioen, daß ich recht zügig zu Spotify zurück bin.
Das finde ich halt unmöglich, also das die Musikdienste nicht eigene Migrationsmöglichkeiten bieten, sondern lieber, wie auch im Falle von Amazon Prime Music, auf kostenpflichtige Dienste wie “TuneMyMusic” verweisen, hatte ich mal gemacht für 5,80€, anschließend war aber trotzdem noch jede Menge Nach(t)arbeit angesagt, weil dann plötzlich teilweiße Künstler, Titel und Genres in Bibliothek und Abspiellisten vorhanden waren, bei denen sich mir gewöhnlich die Fußnägel hochrollen.