Hallo @SoerenKaiser99 , das ist eine tolle Idee, ich mag den Ansatz der Umsetzung mit den E-Mails sehr und auf den ersten Blick sieht es gut aus. Ich habe alles Ende letzter Woche eingerichtet und er hat ersten Pakete korrekt angezeigt. Habe noch ein wenig Probleme mit der automatischen Weiterleitung, nun habe ich Mails über Zustellungen am Samstag in mein Pakete-Postfach (GMX) nachgeschoben, aber diese werden nicht gelesen und verarbeitet. Gibt es irgendwo ein Logging, um herauszufinden, wo das Problem liegt?
Hallo @tfnmojo danke dir! Ja, es gibt zwei Stellen zum Nachsehen, und ich habe einen Verdacht, woran es liegt.
Wahrscheinlichste Ursache: Die Mails gelten als gelesen. Der Import holt nur ungelesene Mails aus dem Posteingang des Paket-Postfachs. Hast du die Mails vom Samstag hineinverschoben oder kopiert, nachdem du sie schon gelesen hattest, überspringt er sie. Abhilfe: im GMX-Postfach als ungelesen markieren, dann kommen sie beim nächsten Abruf dran (alle paar Minuten).
Was sonst noch in Frage kommt:
Die Mails liegen in einem anderen Ordner als dem Posteingang, etwa im Spam-Ordner von GMX.
Du hast sie von Hand weitergeleitet und dabei den Block mit „Von: … Gesendet: … Betreff: …” entfernt. Daran erkennt der Import den ursprünglichen Absender.
Sie wurden schon einmal gelesen und nicht erkannt. Dann liegen sie im Postfach im Ordner „Paket-Tracker-Nicht-erkannt” (sofern das Verschieben eingeschaltet ist).
Wo du nachsehen kannst:
Diagnose-Datei: Einstellungen → Geräte & Dienste → Paket Tracker → ⋮ → „Diagnose herunterladen”. Unter mail_import steht, wann zuletzt abgerufen wurde, ob es einen Fehler gab und wie viele Mails erkannt bzw. nicht erkannt wurden. Sendungsnummern sind darin unkenntlich.
Im Postfach selbst: die Ordner „Paket-Tracker-Verarbeitet” und „Paket-Tracker-Nicht-erkannt”.
Wenn „nicht erkannt” hochzählt, obwohl es normale Zustellmails sind, schick mir gern den Abschnitt mail_import aus der Diagnose und sag, von welchem Absender die Mails kommen. Welche Version läuft bei dir?
Ich hab das mit dem separaten Postfach lokal gelöst: kleiner dovecot in einem LXC, und imapfilter kopiert da nur die Paketmails aus Posteo und iCloud rein. So muss HA keine echten Zugangsdaten kennen.
Leider bekomm ich beim Einrichten nur „Mailserver nicht erreichbar“. Laut Dovecot-Log bricht HA den TLS-Handshake mit „unknown ca“ ab, der lokale Server hat halt nur ein selbstsigniertes Zertifikat.
Wär es möglich, noch ein Port-Feld und eine Option zum Abschalten von SSL bzw. der Zertifikatsprüfung einzubauen? Dann könnte ich einfach Port 143 ohne SSL nehmen, läuft ja eh nur im LAN.
Die Ursache hast du richtig erkannt: Die Integration verbindet sich fest über Port 993 mit TLS und prüft das Zertifikat, einstellen lässt sich das bisher nicht. Ich baue beides ein: ein Feld für den Port und eine Auswahl für die Verbindung (verschlüsselt mit Prüfung, verschlüsselt ohne Zertifikatsprüfung, unverschlüsselt). Für deinen Fall reicht dann „ohne Zertifikatsprüfung“, damit bleibt die Verbindung verschlüsselt.
Eine Bitte: Dein Aufbau ist für andere mit eigenem Server interessant. Magst du deine dovecot- und imapfilter-Konfiguration (ohne Zugangsdaten) als Issue auf GitHub einstellen? Dann nehme ich sie als Abschnitt „eigenes Postfach im Heimnetz“ in die Doku auf, mit Verweis auf dich.
Ich melde mich, wenn es veröffentlicht ist.
Morgen kann es dann mal etwas dauern, ich bin beruflich unterwegs und vermutlich erst Mittwoch Abend wieder daheim
Moin @Hanutawii, ging doch schneller: v0.3.32 ist veröffentlicht.
Unter Einstellungen → Geräte & Dienste → Paket Tracker → Konfigurieren → „E-Mail-Import“ gibt es jetzt zwei neue Felder: Port (leer = der übliche) und Verbindung mit „Verschlüsselt“, „Verschlüsselt, Zertifikat nicht prüfen“ und „Unverschlüsselt“.
Für deinen dovecot: Nimm „Verschlüsselt, Zertifikat nicht prüfen“ auf Port 993. „Unverschlüsselt“ auf 143 lehnt dovecot in der Grundeinstellung ab. Die Integration schickt das Passwort in dem Fall gar nicht erst los und sagt dir das im Formular.
Ehrlich dazu: Geprüft ist das gegen einen Testserver, nicht gegen einen echten dovecot. Du bist also der erste echte Test. Sag gern kurz Bescheid, ob es läuft oder welche Meldung kommt.
Die Anleitung steht hier, ganz unten unter „Für Fortgeschrittene: eigenes Postfach im Heimnetz“: E-Mail-Import - Paket Tracker
Deine Konfiguration baue ich dort ein, sobald das Issue da ist. Danke dir!
Hallo @SoerenKaiser99, vielen Dank für die ausführliche Antwort. Es war der (nach Lesen deiner Nachricht) naheliegende Grund: Die Mails waren als gelesen markiert. Nach Änderung dessen wurden sie eingelegen.
Vielen Dank für die tolle Integration und die sicherlich viele Arbeit, die du da reinsteckst.
ich habe mir deine Integration gerade angeschaut und mich gefragt, warum die Daten aus dem Repo Home Assistant Parcel / Package Integrations · GitHub nicht verwendet werden. Dort wird auch eine länderübergreifende Sendungsverfolgung angeboten.
Seit ein paar Tagen lassen sich dort außerdem Amazon-Lieferungen tracken.
Auch bei DHL ist das dort besser gelöst: Man kann entweder die DHL-API oder sein Paket.de-Konto nutzen.
Vielleicht wäre das eine sinnvolle Ergänzung oder Grundlage für deine Integration. Ich bin gespannt, was du dazu sagst.
Bin zwar kein Entwickler, aber ich finde den Ansatz super. Ich hatte eine Paketvervolgung auf dem iobroker, permanent war was. Entweder Amazon hatte wieder was geändert oder DHL.
Moin @west, danke für den Hinweis! Ich kenne das Projekt und schaue da auch rein, wenn ich einen neuen Paketdienst einbaue. Es steht unter MIT-Lizenz, und gerade bei der Österreichischen Post lerne ich gern davon.
Darauf aufbauen will ich aber nicht. Dann müsstest du zwei Integrationen installieren, und der Paket Tracker hinge an einem fremden Projekt.
Zwei Dinge baue ich bewusst nicht ein:
Anmelden mit deinem Konto bei paket.de oder Amazon: Dafür müsste die Integration dein Passwort kennen und sich wie ein Browser anmelden. Das bricht leicht, sobald der Anbieter etwas ändert, und widerspricht dessen Nutzungsbedingungen.
Amazon: Hier kommen die Pakete ohne Anmeldung aus den Amazon-Mails, mit Artikelname und Liefertag.
Für DHL reicht der kostenlose API-Key. Ohne Key kommt der Status aus den DHL-Mails.
Ich weiß nicht, ob es schon angesprochen worden ist.
Ich habe die E-Mail mit der Sendungsverfolungsnummer direkt vom Shop bekommen und nicht durch DHL.
Mit dem E-Maim-Import hat es schon mal geklappt und die Lieferung wird mir in der Dashboardkarte angezeigt. Wenn ich dort auf Sendung verfolgen gehe, klappt das auch und ich komme auf meine Lieferung.
Wäre es möglich das ganze auch ohne API oder DHL-Konto umzusetzen? Man hat ja die Nummer und die DHL Seite. Dort kann man den aktuellen Status sehen. Mit Eingabe der Postleitzahl auch von wem das Paket ist. Wenn man hier z.B. alle 3 Stunden eine Abfrage macht (sollte ja vermutlich reichen, damit die IP-Adresse nicht gesperrt wird, würde man als Mensch vermutlich auch machen) könnte man den Stauts regelmäßig aktuallisieren.
Moin, ich habe keine API erhalten. Jeder Antrag wurde abgelehnt. Ok. Also habe ich ein separates Postfach „HA-Pakete“ angelegt, und per Mail weiterleiten alle Möglichkeiten als Regel eingerichtet immer mit Ziel des neuen Ordners. Ich glaube 10. Das funktioniert sofort. Alles wir angezeigt. Mit dem kompletten Inhalt der jeweiligen Mail. Ich bin wirklich Anfänger, aber das war einfach weil super beschrieben. Werder API noch Postnummer erforderlich.
Moin @heinzel, die DHL-Seite lässt sich leider nicht einfach abfragen. Sie ist gegen automatische Abrufe geschützt, und das zu umgehen widerspricht den Nutzungsbedingungen von DHL. Das mache ich bewusst nicht, auch nicht alle drei Stunden.
Ohne Key bleibt der Weg, den @Rolf68 beschreibt: Die DHL-Mails (Ankündigung, „kommt heute“, zugestellt) gehen in das Paket-Postfach, und der Status kommt von dort, samt Liefertag. Ein DHL-Konto brauchst du dafür nicht.
Das Problem ist, dass nur der Händler mir eine E-Mail gesendet hat, dass die Sendung versendet wurde. Dort stand die Trackingnummer drin, die auch ausgelesen wurde. Da aber keine E-Mails direkt über DHL kamen, blieb der Status bei unbekannt. Es scheint immer noch Händler zu geben, die die Daten nicht an DHL weitergeben, sodass DHL einen nicht selber kontaktiert. Hatte ich schon öfter.
Ja, das kommt vor: Ohne DHL-Mails und ohne Key weiß die Integration nur die Nummer. Zwei Wege helfen dann:
17track: Mit einem kostenlosen 17track-Key holt „Details über 17track holen“ auf der Karte Status, Ort und Verlauf für genau dieses Paket (200 Nummern frei). Anleitung: Was brauche ich für welchen Dienst? - Paket Tracker
DHL-API-Key: Damit fragt die Integration DHL direkt ab, unabhängig davon, ob DHL dir schreibt. Den Key bekommt leider nicht jeder.
Der Key hängt an keinem Empfänger. Sowohl der DHL-API-Key als auch der 17track-Key fragen jede Sendungsnummer ab, egal an wen das Paket geht. Mehrere Personen im Haushalt sind also kein Problem.
Einzige Kleinigkeit bei DHL: Die Postleitzahl in den Einstellungen gilt für alle Pakete. Passt sie zur Sendung, liefert DHL zusätzliche Details wie den Standort. Bei gleicher Adresse passt sie also für alle.