Aufruf zur Teilnahme an einer Tagebuchstudie zu Smart Homes

Hallo!

Ich heiße Konstantina Marra und führe im Rahmen meines Promotionsprojekts an der Bauhaus-Universität Weimar (Graduiertenkolleg „Gewohnter Wandel“) eine zweiwöchige Tagebuchstudie über Alltag und soziales Wohlbefinden in Smart Homes durch.

Dafür suche ich Teilnehmende, die im Haushalt Smart-Home-Technologien nutzen – zum Beispiel smarte Sprachassistenten, Sicherheitssysteme, Beleuchtung, Heizung, Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik.

Die Studie untersucht, wie Smart-Home-Technologien das tägliche Leben, den Umgang miteinander und das soziale Wohlbefinden beeinflussen. Die Teilnahme umfasst das Führen eines kurzen Tagebuchs über zwei Wochen hinweg sowie ein abschließendes Interview.

Die Studie richtet sich an Personen, die in Deutschland leben, und kann auf Deutsch oder Englisch durchgeführt werden.

Wenn Sie Interesse haben oder mehr erfahren möchten, können Sie sich gerne per E-Mail an mich wenden:
konstantina.marra@uni-weimar.de

Mehr Infos hier: https://www.uni-weimar.de/projekte/smartliving-wellbeing/

Ich freue mich über Ihre Teilnahme oder Weiterleitung an potenziell Interessierte!

Nur mal kurz. Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass das Smart Home als solches das familiäre Miteinander kaum beeinflusst hat. Was aber das Miteinander beeinflusst hat, war der zum Teil enorme Zeitaufwand, den man in eine intensive Programmierung stecken musste. Aber das kann bei jedem anders sein.

Was natürlich auch das Miteinander beeinflussen kann, ist, wenn man Automationen erstellt, die auf die eigenen Bedürfnisse ausgerichtet sind und dann teilweise konträr zu den Bedürfnissen der Mitbewohner laufen. Da kann es schon Streitereien geben, wenn die Rollläden automatisch zufahren, obwohl es die anderen Mitbewohner noch gar nicht wollten oder wenn irgendwelche bunten Lichtszenarien umgesetzt werden, die die andere als total kitschig und unwohnlich empfinden. Auch eine vernünftig funktionierende An- und Abwesenheitserkennung kann mitunter zu Streitereien führen. Aber da unterscheidet sich das Smart Home eigentlich nicht großartig von anderen Dingen, über die man sich einigen muss (z.B. Urlaubsplanung, etc.).

Für die Studie bin ich jedoch kein geeigneter Kandidat, weil ich derzeit wieder Single bin. :wink:

Übrigens, eine Frage, mit der sich schon viele Smart-Home-Eigner im etwas höheren Alter beschäftigt haben, ist, wer das System bei längerer Krankheit oder Tod pflegen kann und soll. Das kann nämlich eine riesen Bürde für die Beteiligten sein.