Mira Assist: „Alexa 2.0“ mit echtem Raum-Gedächtnis & Proaktivität (Open Source / Go)

Hallo zusammen,

mich hat schon lange genervt, dass Sprachassistenten im Smart Home starr geblieben sind. Da es mittlerweile genial günstige Möglichkeiten gibt, alte Echo Dots & Shows zu jailbreaken (sowie ESP32 / ReSpeaker), haben wir jetzt zwar die Hardware-Ohren, die auch wirklich funktionieren – aber es fehlte noch das passende Gehirn.

Deshalb habe ich Mira Assist gebaut: Ein KI-Assistent für und in Home Assistant, wie er eigentlich von Anfang an hätte sein sollen.

Was macht Mira anders als Standard-Assist oder Alexa?

  • Echtes Gedächtnis (Multi-User & Raum): Merkt sich Vorlieben, Personen und den Kontext der letzten Sätze – egal in welchem Raum du weitersprichst.

  • Proaktiv statt nur reaktiv: Wartet nicht nur auf Wake-Words. Über Trigger (z. B. Bad-Präsenz am Morgen) gibt es dezent per Leuchtring oder Sprache Rückmeldungen.

  • Hybrid & Datenschutz: Läuft vollständig lokal (Ollama / llama.cpp) oder hybrid mit externen Modellen.

  • Schlank & extrem schnell: Entwickelt in Go (Single Binary) als HACS-Integration + Container. Minimale Systemlast, Antwortzeiten < 1 Sekunde.

Szenario aus dem Alltag:

Du gehst morgens ins Bad. Mira erkennt die Präsenz und sagt proaktiv:

„Guten Morgen! Auf deiner Route gibt es 15 Min. Stau – fahr am besten früher los. Dein E-Auto hat gestern mit PV-Überschuss geladen und steht bereit. Soll ich Martins Wecker anpassen, weil er heute erst zur 2. Stunde Schule hat?“

Projekt & Code auf GitHub: github.com/miraassist/mira

Mehr Infos & Live-Szenarien: mira-assist.com

Ich freue mich riesig auf euer Feedback, Ideen für neue Skills oder Tester, die es auf ihren Satelliten ausprobieren wollen!

Viele Grüße

Stefan

Ich arbeite bei aicost.tools, deshalb hängt mein Blick sofort am Hybrid-Modus: Proaktive Trigger plus Gedächtnis heißt ja, dass bei jedem Gang ins Bad der ganze Kontext ans Modell geht, obwohl niemand etwas gefragt hat. Lokal ist das egal, mit einem externen Modell läppert sich das still im Hintergrund. @steve6502, kann man in Mira pro Trigger festlegen, ob lokal oder extern gerechnet wird, und wird das Gedächtnis vor dem Senden zusammengefasst?

Schau mal in der Doku nach, dort steht ziemlich genau wie das zusammenstellen und auch das Zusammenfassen des Kontexts funktioniert. Aber klar: mehr Kontext heißt bei externem Modell auch mehr Kosten. Ich hab viel mit Gemini getest, und ich muss sagen es hält sich im Rahmen, dafür was das Modell bringt.
Ausserdem wird natürlich drauf geachtet, wie bei HA selbst, dass möglichst viele token gecached werden können.

Ich hab heute mal ein Video gemacht, das zeigt wie es sich “anfühlt”, weil man es sich dann einfach besser vorstellen kann:

Update:
Ich seh grade der KSC hat sogar 4:0 gewonnen, wo ich es aufgenommen hatte, stand es noch 2:0. Hat gemini nicht ganz gecheckt …

:crayon:by HarryP: Zusammenführung Doppelpost (bei Änderungen oder hinzufügen von Inhalten bitte die „Bearbeitungsfunktion“ anstatt „Antworten“ zu nutzen)