INFO: Prognosegüte und Prognosevergleich(e)

Da bin ich anderer Meinung. Problematisch wird es dann, wenn die statische Prognose vom Morgen bereits zur Mittagszeit deutlich von der Realität abweicht – was ja immer wieder vorkommt, etwa durch unzutreffende Wetterdaten oder andere Einflussfaktoren, die auch SFML und TFS nicht vollständig kompensieren können. In so einem Fall wären die am Morgen getroffenen Energieentscheidungen bzw. gestarteten Automationen schon am späten Vormittag hinfällig oder sogar kontraproduktiv.

Ein praktisches Beispiel ist für mich der evcc Optimizer, der perspektivisch ebenfalls scharf geschaltet werden soll. Dieser zeigt mir bereits morgens an, wann ein an der Wallbox angeschlossenes BEV X mit aktuellem SoC Y im reinen PV-Überschussladen gemäß SFML-Prognose vollgeladen sein soll – beispielsweise um 11:00 Uhr. Ungünstig wäre es, wenn sich im Tagesverlauf herausstellt, dass die Vollladung tatsächlich erst gegen 14:00 Uhr erreicht wird, ich meine Abfahrt mit benötigtem vollem Akku aber für 11:00 Uhr geplant hatte.

Ich vermute, genau das ist einer der Gründe, warum kommerzielle Lösungen dynamisch nachkorrigieren. Wäre der „heilige Gral“ einer Prognose mit garantierter maximaler Abweichung X zuverlässig erreichbar, sähe das anders aus. Solange das nicht der Fall ist, würde ich mir auch für SFML zumindest optional eine dynamische Tageskorrektur wünschen.

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