Aufgrund eines “Issues” was ich mit 2026.6 hatte, wurde ich darüber informiert das mit dem nächsten Release die PlatformIO Optionen nicht mehr genutzt werden.
Des Weiteren, wer Custom-Board Files einsetzt, LilyGO oder Shelly C38F sind da solche Kandidaten da diese mehr Flash und RAM haben, werden schon jetzt nicht mehr funktionieren, weil beim Cleanup der komplette Projekt-Ordner gelöscht wird, statt nur gewisse Inhalte.
Dadurch verschwindet auch das Board-File und das Kompilieren scheitert.
Die RAM Grössen sind fix gecoded im IDF, von daher kann keine Option eine Erweiterung ermöglichen. FlashSize zu ändern geht aber mit den üblichen Optionen unter ESP32
In meinen Augen wandert ESPHome mit Riesenschritten zurück in die Steinzeit.
Am PCist die neue Web-Oberfläche zu einer absoluten unübersichtlichen Katastrophe verkommen, vom fehlenden Update-All-Button ganz zu schweigen.
Die alten ESP01 will es gar nicht mehr per WLAN updaten, weil angeblich die Speichergröße nicht stimmt. Ich soll gefälligst die Binaries runterladen und manuell flashen. Das geht aber bei verbauten ESP ohne USB-Anschluss etwas schwer. Bisher konnte ich die alle problemlos per WLAN updaten.
Für meine ESP32-C6 muss ich jetzt jedesmal den kompletten Cache extra vor jeder Erstellung leeren, damit für jede yaml alles wieder runtergeladen wird vom ESPHome-Server. Manchmal muss ich sogar zusätzlich ESPHome neu starten. Auch das musste ich früher mit der 2025 nicht.
Ich entwickle seit über 35 Jahren selber Software. Würde ich sowas an meine Kunden ausliefern, hätte ich spätestens nach einer Stunde eine Mängelrüge auf dem Tisch.
ich hab die ESPHome ausgelagert um mir diese laufenden Update Probleme in HA zu ersparen.
Also ehrlich, ist schon ein bisschen extrem deine “Kritik”, hast du die neue Oberfläche überhaupt benutzt?
Wo genau fehlt da die Übersicht? Von Tags die man endlich setzen kann und den zahlreichen Filtermöglichkeiten ganz zu schweigen?
Das sieht um Welten übersichtlicher aus als vorher.
Zum alle Updaten…bitte wählen Sie
Wieso nur die C6, ich hab das bei keinem meiner Modelle (ESP8266, ESP32,-C3, ESP32, ESP32-S3). Aber ich habe in der Vergangenheit gelernt das das Cache leeren um einiges mehr Vorteile als Nachteile bringt, weil Updates, gerade wenn die IDF Version sich updatet, um einiges stabiler laufen. Ich würde es jedem empfehlen oben rechts im 3Punkte Menü vor dem Updaten das Environment zurückzusetzen
Wenn du alle mit einem Rutsch updatest ist doch völlig egal ob die Updates dann ein paar Minuten länger dauern (was bei mir komischerweise nur Sekunden sind), so schlechtes Internet kann man fast gar nicht mehr haben das das sich auswirkt.
Ich würde sagen, prüfe mal deine Hardware darunter, das ist definitiv nicht normal und eher der Einzelfall.
Ehrlich? Ich kenne einige die auch so lange dabei sind und in den meisten Fällen betriebsblind sind und sich mit Evolutionen in der Entwicklung schwer tun. Ich bin erst bei 20Jahren, aber auch ich merke das es schwerer wird, trotzdem schaue ich nach vorn, weil das einfach der Standard ist und wenn ich so manche Tools sehe die noch im Style von Windows 95 daherkommen, mit all den verbundenen Problemen der Kompatibilität eines modernen Betriebssystems, da kommt einem das Schütteln und die Anwender sind nur genervt. Und erschreckenderweise werden solche Tools heute noch gebaut, ich rede also nicht von Dingen die einfach 15 Jahre alt und für Windows XP entwickelt wurden.
Dann sind das doch die perfekten Voraussetzungen, dass Du Dich bei diesem Open Source Projekt einbringst uns die Qualität spürbar hebst.
Die Zeit für ein derartiges Open Source-Projekt habe ich nicht. Zumal ich auch nicht mit den Tools arbeite, die dort genutzt werden. Ich programmiere betriebswirtschaftliche Applikationen unter Windows in einer Datenbankumgebung.
Das jetzige Layout ist ohne Lupe kaum noch zu bedienen, obwohl ich schon eine Brille trage.
Ich habe über 30 Geräte in ESPHome. Da fehlt am Ende die Übersichtlichkeit bei dem Briefmarkenlayout. Ich scrolle lieber, als dass ich alles in unleserlicher Größe auf dem Monitor habe.
Das Protokoll der Erstellung läuft jetzt isoliert und nicht mehr als Bestandteil der normalen Protokollierung. Das Fenster wird nach dem Upload geeschlossen und das Log-Fenster wird zur reinen Protokollierung erneut geöffnet. Ich hätte das lieber wieder aus einen Guss und nicht als zerstückeltes Etwas.
Was das Löschen des Cache und den teilweise notwendigen Neustart beim Compilieren betrifft: Das ist erst seit Version 2026 so. Vorher lief alles sauber.
Eigentlich müsste ein sauberes Update auch den Cache leeren, da ja neue Versionen der Bibliotheken mitkommen. Und wenn ich für den ESP32-C6 explizid den Cache nochmal leeren muss, wenn vorher schon für andere ESP compiliert wurde, dann ist das eindeutig ein Bug im Bibliothekshandling, weil es vermutlich Überschneidungen im Cache gibt und irgendwelche vorcompilierte Teile dadurch zentral liegen, ohne Rücksicht auf den Prozessor für den compiliert werden soll.
Downloadgeschwindigkeit der Pakete: Ich habe Glasfaser mit 32 Mbps Download und 5 Mbps Upload. Im LAN selber habe 958,6 Mbps in beide Richtungen.
Die Hardware drunter ist ein echter Server mit 2 CPU und 32GB RAM. Die Kiste ist zwar schon ein weing betragt aber mit einem Headless Debian läuft sie sehr flott als Mail- und Fileserver. HA ist für mich nichts weiter, als ein weiterer Serverdienst. Das heißt, es läuft seit Jahren als Supervised, auch wenn es inzwischen dafür keine Installationsanleitung mehr gibt. Aber Supervised ist in meinen Augen das beste HA-Konzept, wenn man HA als Serverdienst auf einem Server laufen lassen möchte. Und Supervised liefert im Gegensatz zur reinen Docker-Variante den App-Store integriert in HA.
Stimmt … Unbezahlt ist das immer so eine Sache… Schade, wenn Menschen es dann nur besser wissen aber nicht besser machen …
Das Problem mit den ESP01 bzw. 8266 hast du mittlerweile auch bei Tasmota. Da wird vor dem “richtigen” Update erstmal eine Minimal-Firmware geladen um Speicherplatz für richtige Update zu haben.
Vielleicht sollte man auch abundzu drüber nachdenken die Hardware zu tauschen, immer spannend wenn man bedenkt das ein ESP32-S3 Zero mit 8MB Flash nur 9€ kostet, das man so lange an alter Hardware festhält. Auf ein Pentium2 Rechner macht doch auch keiner Windows11, da muss auch neuere Hardware her.
Das ist einfach Geiz an der falschen Stelle, warum nicht ein paar € investieren statt sein Nervenkostüm zu ruinieren. ESPHome steht kurz davor auf ESP-IDF 6 zu springen, das ist einfach notwendig um heutigen Bedürfnissen gerecht zu werden, da werden zwangsläufig Chips im einstelligen Euro-Bereich hinten runterfallen.
So einer zum Beispiel: Raspberry Pi - ESP32-S3 Mini Development Board, Based on ESP32-S3 Dual-Core Processor, 240MHz Running Frequency, 2.4GHz Wi-Fi & Bluetooth 5
Ab und zu vielleicht.
Aber wieso sollte ich bei einem Temperatursensor mit ESP8266 die Hardware tauschen? Der tuts doch noch.
Allerdings braucht man da auch nicht die Software updaten, denn was wird er nach dem Update tun: richtig, die Temperatur messen, mehr ist nicht eingebaut.
Wenn da keine wirklich neuen Features für den Anwendungsfall drin sind, wozu?
Und nochwas: Mit jedem Update nudelt man den (billigen) Flashspeicher ab.
Es kann durchaus passieren das sich die Bedingungen der Datenübertragung ändern, das man updaten muss. Wie das aktuell die letzen Monate vorkam, weil ESPHome sich modernisiert und Altlasten endlich wegräumt. Aber ansonsten, ja…updaten muss man nicht zwangsläufig so lange es läuft.
Hast du eine Ahnung. Bei mir dauert es schon ohne die Build Umgebung zurückzusetzen etwa 10 Minuten, pro ESP32… Mein Internet kommt immer noch über eine Telefon Freileitung aus dem 19. Jahrhundert. Und leider ist mein Haus auch noch das aller letzte an der Leitung. Hier kommt also auch noch besonders wenig an, selbst für die Museumstechnik, die hier verwendet wird…
Grundsätzlich finde ich solche “Breaking Changes”, die einfach alles bisherige kaputt machen auch nicht grade genial. Ich kann seit heute meinen ESP32 C3 für meine Hoflicht- Fernbedienung auch nicht mehr updaten. Dabei ist (neben der Wlan Anbindung an HA) dort lediglich ein GPIO Pin als Binär Sensor (High oder Low) benutzt, sonst gar nichts. Darüber wird das Relais einer RF Fernbedienung abgefragt, damit HA das Licht im Hof einschalten kann, wenn ich im Auto auf die Fernsteuerung drücke. Wirklich simpel und “straight forward”. Aber selbst das funktioniert seit heute nicht mehr mit ESP Home. Ich werde das wohl alles komplett neu machen müssen, den ESP aus der Garage holen und per USB an den Home Assistant PC anschließen müssen, um da auf den ach so tollen neuen Stand zu kommen.
“Fortschritt” um des Fortschritts Willen ist keine Lösung, das ist ein Problem. Wenn man etwas verbessern kann, gerne. Aber etwas verschlimmern, nur um es “Moderner” zu machen, ist einfach falsch. Sieht man ja schön an Windows 11. Ein furchtbar schlechtes Betriebssystem voller Fehler und Bugs sowie Unannehmlichkeiten für die User (beispielsweise der Online Konto Zwang) und um Welten schlechter, benutzerunfreundlicher, eingeschränkter, extrem viel langsamer und weit weniger stabil als Windows 10. Windows 10 auf einem Celeron fühlt sich viel schneller als Windows 11 auf einem Core i5 an. Trotzdem wird Windows 10 “ermordet”, damit Microsoft noch mehr Daten stehlen und verkaufen und die Leute noch mehr gängeln kann als vorher.
Bei Windows 11 geb ich dir recht, ein wahrer Albtraum ![]()
Aber bei ESPHome muss es weitergehen, es kommen ein Haufen neuere ESP-Chips und alle Welt schreit nach Unterstützung der Dinger, die dann ein neueres IDF brauchen was aber ältere Generationen nicht mehr unterstützt. Was sollen sie machen? Man kann nur nach vorn machen, gerade weil so ein Chip ja nicht wie ein Computer 100e von Euros kostet. Ich hab 9 C3 im Einsatz, laufen alle, was genau ist denn der Fehler?
Und wenn das Zurücksetzen des Caches schon 10min dauert, dann hast du definitiv ein anderes Problem, weil das Cache löschen macht keinen Download, das passiert erst beim Kompilieren.
Hi.
Das ist ein Missverständnis. Der Download beim Kompilieren dauert ewig, auch wenn ich vorher den Cache nicht gelöscht habe. Das eigentliche Löschen ist kein Thema. Nur das nach dem Löschen des Cache der Download beim Kompilieren eben noch mal deutlich länger dauert, da noch mehr geladen weden muss…
Inzwischen habe ich das Projekt komplett neu aufgebaut, denn sonst nervt HA ständig rum wegen Update. Dazu musste ich den ESP32 aus der Garage holen und ihn hier per USB anschließen. Dann habe ich das alte ESPHome Projekt komplett gelöscht und ein von Grund auf neues Projekt angelegt, das exakt dieselbe Funktionalität hat wie das alte Projekt. War etwa ne halbe Stunde Arbeit. Jetzt läuft es wieder mit der neuen ESPHome Version. Zum Glück habe ich aktuell nur ein derartiges Projekt fertig gehabt. Ich bin nämlich dabei eine Anzeigetafel zu basteln, welche mir z.B. anzeigt, welcher Müll als nächstes raus muss, welche von meinen NAS Speichern eingeschaltet sind, ob Post angekommen ist, die Waschmaschine fertig ist und ähnliches. Das 3D Druck Gehäuse (zum Aufhängen an Nagel, Schraube oder Haken) ist bereits gedruckt., Ich hatte bisher nur noch keine Zeit, die LED Strip- Abschnitte, die zum Hinterleuchten der Schriftzüge vorgesehen sind, an den ESP32 anzulöten. Wenn ich das Laufen habe, kann ich die Anzeigetafel hier im Forum auch mal vorstellen.
ich habe das Update auf 2026.7 jetzt übersprungen und ich vermute dabei wird es auch bleiben.
Wenn ich „downgrade sperre“ lese, gehen bei mir alle Alarmlampen an.
Schade, dass eine solch sinnvolle Entwicklungsumgebung zum Selbstzweck mutiert.
Viel Spaß mit den weiteren Updates….
Schöne Grüße
Was willst du denn downgraden wenn alle deine Projekte funktionieren? Wozu gibts denn die Backup-Funktion mit der man innert Minuten zurück kann?
vielleicht hast du die Release notes noch nicht gelesen. Es geht um Downgrade ota.
Abgesehen von den ganzen inkompatiblen Änderungen. Wenn ich ein Projekt nicht mehr in dem Zustand kompilieren kann in dem es ist, ist das ganze nur noch für Entwickler interessant.
Nach jedem Update quängeln die Devices sowieso schon nach einem Update und mann muss alle Geräte neu kompilieren. Ich halte diese Vorgehensweise für vollkommen überzogen.
Da kann ich genauso irgendwelche Cloud Dienste benutzen. Ob ein Cloud Betreiber die Dienste abmeldet oder verändert oder irgend jemand auf Github Basis Libraries verändert und die Projekte dann wieder Handarbeit benötigen ist nur theoretisch ein Unterschied.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis man durch irgendwelche Abhängigkeiten zum Update gezwungen ist.
Und einzelne Plattformen rauszuschmeißen geht gar nicht.
Wie du meinst, meine 30Chips wovon 2 noch die ESP-01 sind machen da keine Schmerzen.
Zu bedenken gibt es da aber eins: Wenn Hardware nicht mehr unterstützt wird, gib dem ESP-IDF die Schuld, nicht dem ESPHome. ESPHome machts nur einfacher, das ist keine eigene Sprache…die können nur damit arbeiten was ESP-IDF vorgibt und wenn wir bei Security-Themen sind hat man keine Optionen Altlasten drin zu lassen wegen 0.05% der ESPHome-User. Der Reputationsschaden wäre grösser, den will sich keiner geben.



