DS-Light Problematik bei Vodafone Kabel Anschluss lösen

Durch einige Umstellungen hatte ich an einem Vodafone Kabel Anschluss (privat) nun wieder mit DS-Lite zu kämpfen.

Überlegung war nun es via WireGuard und ipv64.net oder einen eigenen VPS zu lösen.
Nervig in dem Zusammenhang auch, dass Doppel NAT, weil hinter der Vodafone WiFi 6 Box ein TP Link Omada Netzwerk läuft und selbst WiFi auf der Box deaktiviert ist.
Daher hier dann die Überlegung eines Kabel Modems oder eine Fritzbox Cable als Modem, weil andere Kabel Modems in Deutschland so gut wie nicht existent sind…

Die Lösung war aber eine deutlich andere …

Ich habe beim Kunden-Support angerufen und um die Umstellung auf Dual-Stack gebeten.

Vollkommen problemlos und kostenfrei. Wenige Minuten nach dem Telefonat startete die Vodafone Box neu und lies sich auch in der Oberfläche sofort auf Bridge Mode umstellen.

Ein /56 Ipv6 Prefix zu beziehen, weigerte sich die Technik zu Anfang. Den verschiedenen VLAN IPv6 zuzuordnen und die Vodafone Box für rund fünf Minuten vom Strom zu nehmen, hat die Problematik ebenfalls gelöst.

Die IP Adressen sind (vermutlich) dynamisch, haben sich aber zumindest über Neustarts (bei der IPv4) nicht verändert. Keine Ahnung unter welchen Umständen dies passieren wird. Aber dafür gibt es ja diverse DynDNS Anbieter.


Hier sprechen wir, wie gesagt, über einen Vodafone Kabel privat Anschluss.
Erfahrung vorher war mir einem Vodafone Kabel Business Anschluss, bei dem mir auf telefonische Anfrage ein statisches IPv4 /30 Prefix zugeordnet wurde. In dem Fall gab es kein IPv6 aber auch die Fritzbox ließ sich auf Bridge Mode umstellen.

Beides in NRW.

Bevor man also mit Hilfslösungen wie Cloudflare anfängt, vielleicht einfach mal beim Provider anrufen und freundlich nachfragen. :wink:


Seine Box, gleich ob Fritzbox oder etwas anderes, in den Bridge Mode zu setzen, sollte nur erfolgen, wenn man weiß was man dort tut und dahinter entsprechende Technik betreibt.
Dual-Stack hätte ich ebenso mit dem Provider Box betreiben können.

Ich dachte, es sein hinlänglich bekannt oder wenigstens einfach in Erfahrung zu bringen, dass dazu ein Anruf an der Vodafone-Hotline genügt.
Ein Wermutstropfen bleibt m.E. allerdings, der Dual-Stack ist kein echter Vertragsbestandteil und kann so wie er einfach aktiviert wurde auch wieder deaktiviert werden…

In dem Fall verstehe ich nicht, wieso so viele Menschen sich mit Diensten wie Cloudflare quälen.

Wie viele Fälle sind bekannt, wo dies in den letzten Jahren passiert ist? Mir keiner.

In diesem Fall vielleicht nicht, ich habe in einem kleinen Häuschen nur die Möglichkeit das ganze via Mobilfunk erreichbar zu machen, da ist Cloudflare eine gute Option…

Mir auch nicht, ich beobachte das aber auch nicht. Ich wollte nur drauf hinweisen.
Möglich ist aber z.Bsp. folgendes Szenario.
Dual-Stack bzw. eine öffentliche IP ist in Businessverträgen Vertragsbestandteil, gingen Vodafone in dem entsprechenden Netzwerksegment die Adressen aus (IPv4 Adressen sind knapp), hat ein Privatkunde ggf. das Nachsehen.

Meiner Meinung nach ist das ein guter Grund für WireGuard. Aber die meisten hier schwören ja auch auf eine Fritzbox…

Mal getestet, ob die IPv6 wirklich anbieterseitig inbound blocked ist?

Was eine konsequentere IPv6 Nutzung zur Folge hätte, die das legacy IP Problem einfach insgesamt lösen würde. :wink:

Abgesehen davon hatte Vodafone für meinen Business Anschluss, bei statischer IPv4, gar kein IPv6 im Angebot … Also keine Ahnung woher Du diese Gewissheit nimmst.

p.s. die statische IPv4 wurde erst auf telefonische Anfrage aktiviert…

Du bist heute ganz schön kleinlich…

Bei Vodafone Busines hat man Anspruch auf statische IPv4 ODER einen dyn. Dual-Stack.

Ich habe nicht behauptet, sie würden die IPv4 in vorauseilendem Gehorsam bereit stellen, das machen andere wie die DTAG z.Bsp. auch nicht, das muss man ebenfalls extra anschieben, aber man hat als Businesskunde einen vertraglich garantierten Anspruch drauf.

Und in vielen anderen Fällen wird es aus Kulanz getan oder man kann kostenpflichtig eine statische IPv4 hinzubuchen, woraus sich ein vertraglicher Anspruch ergeben würde.

Und es ist eben niemandem ein Fall bekannt, wo die kulante Leistung hinterher widerrufen wurde.

Über was genau sprechen wir also gerade?

Bei jedem Business Vertrag pauschal? Oder wenn man dies als Option zusätzlich abschließt? Ich finde nur die Option aber nichts grundsätzliches in den AGB.

Und wenn ich es als Option als Privatkunde abschließe, ist es ebenso vertraglich vereinbart.

Hast Du eine Quelle für Deine Behauptungen? Ich würde es in den AGB gerne nachlesen!

Wer von uns kapert hier ein fremdes Thema um seine halb wahre Meinung zu postulieren? :wink:

Wenn ich solche Themen lese bin ich immer wieder froh das ich da Wohne wo ich Wohne.
Ein “kleiner” regionaler Provider, keine Vertragslaufzeit da man die Kunden mit Qualität und nicht nur mit 24 Monaten Vertragslaufzeit halten kann.

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Nein bei kleineren zubuchbar, aber auch dann ist es Vertragsbestandteil.

Logisch, das “A” steht für Allgemeine und regelt keine speziellen Vertrags- oder Tarifbestandteile.

z.Bsp.
Quelle: Vodafone https://share.google/oNUYROJROmClUmWai

Das ist wie gesagt der falsche “Ort”.

Jederzeit kündbar in Textform mit einer 4-Wochen-Frist

grandios …

Ich sehe Deinen Punkt nur weiterhin nicht. Ich sehe nur, dass Deine pauschalen Aussagen schlichtweg falsch sind.

Aber Danke für eine Angebotsbeschreibung von vor fünf Jahren.

Nur was genau hat das mit dem ursprünglichen Thema / der ursprünglichen Aussage zu tun?
Oder geht es nicht ohne, dass irgendwer widersprechen muss, egal wie schwach aber aus Prinzip?!

Wenn es für jeden Business Auftrag gilt, wie Du behauptest, sind die AGB genau der richtige Ort!

Ansonsten ist Deine Aussage, dass man im Business Bereich optional verhandeln kann, dass man Full-Stack oder statische IPv4 vertraglich garantiert bekommt.

Nennt man Vertragsfreiheit. Die habe ich immer!
Aber was hat das mit dem Thema zutun!?

Wenn man eine eigene Fritzbox-Cable direkt am Vodafone-Kabelanschluss nutzt, kriegt man immer automatisch Dual-Stack ohne Light, soweit ich weiß, ich habe zudem eine feste, öffentlich erreichbare IP4, beide Konditionen sind vertraglich festgesetzt mit Festpreisgarantie, dadurch könnte ich aber auch keinen Tarifwechsel durchführen, weil diese Konditionen das verhindern. Feste IP vor langer Zeit auch einfach nur telefonisch erledigt, ist automatisch Vertragsbestandteil geworden.

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Bekommt man also mittlerweile auch eine IPv6-Adresse wenn man die Vodafone Station im Bridge-Modus betreibt und einen Dual-Stack Anschluss hat? Als ich mich zuletzt vor einiger Zeit damit befasst hatte hieß es immer, man bekommt mit der Vodafone Station im Bridge-Modus nur IPv4. Aus dem Grund bin ich damals auf eine eigene Fritzbox die noch einen Bridge-Modus unterstützt gegangen, damit man beides hat. Dann könnte man sich in Zukunft ja durchaus die Fritzbox sparen, wenn man eh seinen eigenen Router dahinter hängt und einfach die Vodafone-Station als Modem benutzen.

Ansonsten wäre es ja kein Dual-Stack. :wink:

Im Bridge Mode muss halt ein Gateway dahinter die IPv6 entsprechend anfordern. Aber ja, stand heute, funktioniert das problemlos. In diesem Fall mit einer Vodafone WiFi Station 6 in einem Neuvertrag als Leihgerät.

Bin allerdings nicht ganz sicher ob wirklich ein /56 oder nur /59 Prefix zugeteilt wurde. Der zweite Mitarbeiter an der Hotline war aber auch etwas überfordert und sprach von Wartungsarbeiten…

Da ich aktuell drei VLAN laufen habe, macht es aber auch keinen realen Unterschied.


Aktuelle Fritzboxen unterstützen Bridge Mode wohl auch weiterhin. Nur die Provider Modelle sind häufig anbieterseitig gesperrt. Nur sind die Teile dafür eben eigentlich zu teuer.

Vorher hatten sie einem in dem Fall schlichtweg keinen Dual-Stack zur Verfügung gestellt und einfach nur eine IPv4 Adresse zugeteilt, zumindest las sich das in vielen Foren so. Deshalb habe ich es gar nicht erst ausprobiert und bin direkt auf eine Fritzbox gegangen.

Es ist im Betriebssystem auch auf aktuellen Modellen wohl auch noch vorgesehen, muss nur manchmal über ein editieren der Config erst freigeschaltet werden. Aber ja, für einen reinen Modem-Betrieb sind die Geräte zu teuer. Aber wirkliche Kabelmodems bekommt man ja quasi gar nicht. Wenn man dafür mittlerweile zumindest die Vodafone-Station verwenden kann, wäre das zumindest mal ein kleiner Fortschritt. Die Station berechnet einem Vodafone zumindest nicht extra.

Doch, je nach Angebot schon. :winking_face_with_tongue: Hier sind es 3,90 € netto.

Ein bzw. zwei Modelle. Die aber um 200 € und höher liegen, womit es wieder unattraktiv ist.

Wird Zeit, dass hier FTH verlegt wird… Glasfaser könnte mein Router von Haus aus. Aber was Technik angeht ist Deutschland ja leider sehr weit zurück …

Ich habe zu dem Thema auch mal ein Frage: ich möchte demnächst auch mal das Thema VLAN angehen, vor allem weil ich meinen Arbeitstechner aus meinem Netzwerk haben möchte. Im Moment läuft alles über die Fritzbox. Wir sind auch bei Vodafone NRW und haben den Cable Max 1000 Vertrag mit Telefon (3 Rufnummern) inkl. Leih-Fritzbox. Woran erkennt man ob man Dual Stack oder DS Lite hat? In meiner Fritzbox ist der Bridge Mode auch freigeschaltet. Ich sehe zumindest den entsprechenden Reiter in der Oberfläche und kann auch einen enstsprechenden Lan Port dafür auswählen (hab ich allerdings noch nicht gemacht). Ziel ist es, die FB nur noch für Telefonie und als Modem zu nutzen. Dahinter dann was anderes (ob Unify oder Omeda weiß ich noch nicht). In einem Vodafone Forum hatte ich mal gelesen, dass es auch auf die Max CPE ankommt? So wie ich das als Laie verstanden habe, ist das die maximale Anzahl an IP Adressen welche Vodafone der Fritzbox zuweisen kann. Ich habe mal aus der Fritzbox meine Support Daten runtergeladen. Dort steht, max cpe=3.

Müsste ich beim Vodafone Support noch was ändern lassen, damit mein Vorhaben klappt, oder würde das so klappen (sorry, falls ich mit meiner Frage den Thread gekapert haben sollte).

Gruß aus Düsseldorf

Die Tatsache, dass Du den Bridge Mode aktivieren kannst spricht sehr für Dual-Stack. :wink:
Dies erkennst Du auch daran, ob in der Fritzbox öffentliche oder private IP Adressen für den Internetzugang bezogen werden. Ich bin sicher, dass diese bei Dir öffentlich sein werden.

CPE steht für Customer Premises Equipment. Also das Gerät am Übergabepunkt / der Dose. Also Deine Fritzbox. Was die Zahl in dem Kontext soll, verstehe ich nicht.

Aber wenn Deine Fritzbox Dir bereits anbietet, dass Du sie auf Bridge Mode stellen kannst, sollten alle Voraussetzungen erfüllt sein.

Du wählst den Port aus und hängst dahinter Deinen Router / Gateway. Die Fritzbox routet dann sämtlichen Traffic zu diesem Gerät und fungiert in der Hinsicht nur noch als Modem. Dein Gateway muss dann das Routing usw. übernehmen.

Persönlich würde ich übrigens zu TP Link Omada, im besten Fall in Kombination mit einem OC200 raten. Dürfte deutlich günstiger und unkomplizierter als Unifi sein und hat keine Cloud Zwänge.


Mit / hinter Deinem Gateway richtest Du dann Deine gesamte Netzwerk Logik ein. Das Gerät bezieht auch die IP Netze und verteilt diese entsprechend bzw. ordnet daraus dann die IP Bereiche zu.

IPv4 wirst Du eine public IP bekommen und intern private IPs nutzen.
IPv6 solltest Du das Gateway ein /56 Prefix anfordern, was im Grunde der Standard ist. Daraus wird für jedes VLAN ein eigenes /64 Prefix generiert und fertig ist die Kiste…

Hi @tarag , danke für die Info. Wie gesagt ob TP Link oder Ubiquiti ist noch nicht entschieden. Das man für Ubiquiti einen Cloud Zwang gibt ist mir neu. Ich dachte man braucht das nur, wenn man den Controller über Fernwartung verwalten möchte. Aber egal, darum sollte es (jetzt zumindest) nicht gehen :grinning_face:

Bzgl. Dieser Max CPE 3 Sache: hier gibt es einen Beitrag dazu: https://forum.vodafone.de/t5/Geräte/Trotz-MAX-CPE-auf-einer-Cable-Box-Bridge-Modus-aktivieren/td-p/3241439

Wie gesagt, ich habe mir das als Laie so erklärt:

Vodafone vergibt IP Adressen. Eine bekommt immer die Fritzbox selbst, damit Vodafone immer auf die Box kommt. Wenn man auch noch Telefonie benutzt, bekommt das VOIP Gedöhnse auch eine eigene IP Adresse. Hat man jetzt nur ein Max cPE von 2, bleibt nix mehr übrig für den Bridge Mode. Hat man ein max CPE von 3, kann die 3. IP dann für den Bridge Mode verwendet werden.

So hatte ich mir das anhand diverser Threads wie, den obrigen von mir Verlinkten, “zusammengereimt".

FALSCH!!!
In den AGB werden üblicherweise Dinge wie Fristen, Zahlungsbedingungen, Haftungsfragen, etc. pp. definiert, keinesfalls aber einzelne Vertragsdetails und da Vodafone neben Businesskunden auch Privatkunden und neben Festnetzanschlüssen auch noch div. weitere Geschäftsfelder hat, hat das ganze überhaupt nichts in den AGB zu suchen.

Unter dem Link findest Du eine Leistungsbeschreibung, kein Angebot und da sich gerade Business Tarife nicht alle 3 Monate änden ist das Alter des Schreibens gar nicht so wichtig. Der Einwand war natürlich erwartbar…

Das frage ich mich allerdings auch, ich habe diese kleingeistige Nebendiskussion über Vertragsbestandteile von Vodafone Business Verträgen nicht angeschoben.

Ich hab zu deinem Eingangspost ergänzend darauf hingewiesen, dass der DualStack, auch wenn er auf Kulanz eingerichtet wird, kein Vertragsbestandteil von Privatverträgen ist und daher ggf. auch wieder deaktiviert werden KÖNNTE.
Das passt zu 100% zum Thema und sicher hätten viele gesagt: “… danke, behalt ich im Hinterkopf und habe ggf. eine Ansatzpunkt, falls ich in 2-3 Jahren mal keinen DS mehr zugewiesen bekomme…”
Andere reagieren halt anders, so sind die Menschen eben…
Um’s mit @totow zu sagen, auch ich bin froh, dass ich jetzt wohne, wo ich wohne. Hier ist der Anteil streitsüchtiger Kleingeister quasi null, warum verplämper ich hier eigentlich wertvolle Lebenszeit mit geistiger Kleingärtnerei…???
@tarag Du willst sicher das letzte Wort haben, Feuer frei - interessiert mich nicht die Bohne.

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Jein… In diesem Zusammenhang sind die CPE eher wie viele MAC Adressen / Geräte direkt am Anschluss akzeptiert werden.

Tatsächlich habe ich mich damit aber vorher auch nie auseinander gesetzt, weil es nie notwendig war.
Deine Fritzbox würde Dir den Bridge Mode nicht anbieten, wenn die Voraussetzungen dafür nicht erfüllt wären. Daher gehe ich davon aus, dass dies nichts ist, weswegen Du Dir Gedanken machen musst!

Ich hatte an meinem Business Anschluss eine statische IP mit einem eigenen /30 Prefix. Also 4 Adressen, von denen de facto eine public nutzbar war.

Aber auch darüber musst Du Dir keine Gedanken machen, da Du die IPs ja von Vodafone dynamisch zugewiesen bekommst und damit gar nicht selbst festlegen musst!


Deine Behauptung ist, dass es in jedem Business Anschluss enthalten sei. Und damit wäre § 305 BGB erfüllt. (Also wenn wir nicht festgestellt hätten, dass diese Behauptung von Dir falsch ist.)

Außerdem haben verschiedene Geschäftsfelder unterschiedliche AGB. :wink:

Also werden mir die Leistungen nicht vor Vertragsabschluss angeboten und damit gar nicht Teil des Vertrages?! :face_with_raised_eyebrow:

Doch … :face_blowing_a_kiss:

Aber natürlich geht es nicht, ohne dass Du diese wertvolle Lebenszeit noch ein weiteres Mal darauf verwendest zu postulieren, dass es Dir vollkommen egal sei, womit Du Dich selbst lügen strafst. :rofl:

Also, gebe gerne Ruhe. :face_blowing_a_kiss: