Stromversorgung für den ESP

Servus,

ich möchte meine ersten Schritt mit einem ESP machen und mich würde interessieren wie ihr das mit der Stromversorgung macht.
Habt ihr an jedem ESP ein USB-Kabel angeschlossen oder macht ihr das über angeschlossene Batterien?

Ich nutze hauptsächlich ein altes USB Steckernetzteil / “Smartphone-Ladegerät” dafür.

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Für vieles nehme ich ein altes Smartphone-Netzteil, davon hat man im Laufe der Zeit ja so einige gesammelt.
Für festere Installationen in Gehäusen nehme ich auch gerne die Netzteile von Hi-Link:
https://www.aliexpress.com/item/1005004421991447.html

Achtung! Da geht an einem Ende schon echter Strom rein, da sollte man wissen was man tut!

Und wenn es was auf der Hutschiene sein soll, da haben sich die Netzteile von Meanwell bewährt.
Meanwell

Von Batterien kann ich eigentlich abraten, der ESP braucht doch relativ viel Strom und da kommt man mit einer Batterie oft nur ein paar Tage hin.

Was ich noch probieren wollte, die Versorgung über einen Akku und eine Solarzelle. Hat schon jemand sowas im Einsatz? Was bräuchte man da in welcher Größenordnung?

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mit deepsleep? @phettsack
Ich habe bei mir ein ESP32-C3 von Seeed Studio im Einsatz. mit einem 250mAh Akku (ja wirklich 250) und eine Sleeptime von 2h komme ich ein Monat hin. Theoretisch sogar länger, nur benötigt mein Sensor 3,3 volt mindestens.

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@Fefi
Machst du das mit einer eigenen Firmware? Zumindest beim kleinen ESP muss man ja auch noch an der Hardware etwas umbauen, den GPIO16 und so.
Das kann allerdings eine gute Lösung sein wenn das Gerät nicht dauernd verfügbar sein muss.

@phettsack
mit ESPHome. Ist nur etwas Frickelig da die ESP32-C3 module nicht so recht(noch) unterstützt werden.
Das besagte Board (klick mich) ist etwa so gros wie ein deckel ner Getränkeflasche, ich hab da per Lackdraht die GPIOs einfach verbunbden.

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Wie verbaust Du die kleinen Netzteil in der Dose? Machst Du eine kleine Leiterplatte odere lötest Du da die 230 Volt direkt an?
Gruß, Andreas

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Meinst du die kleinen hilink? Meist einfach eine kleine Lochraster Platine in einer Spelsbergbox.
Stromkabel dann anlöten, am anderen Ende ist dann natürlich ein Stecker.
Neulich habe ich auch einfach eine 2polige Buchse wie am Rasierapparat mit Heißkleber befestigt.

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Bei Thingiverse findet man für den Betrieb mit Netzteilen stl Files für kleine Boxen für den 3 D Drucker.
Die Netzteile kommen da gut isoliert in eine eigene Kammer.
Gruß Gert

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Hast du mal einen Link? Mit meinen Suchbegriffen finde ich nichts.
Gruß, Andreas

Hier der Link zum Gehäuse:

Gruß Gert

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Bei Thingiverse findet man einiges unter “Case HLK”. Wichtig sind tatsächlich die Anführungsstriche, sonst sucht es verodert.
Meist braucht man nur eine kleine Schachtel wo man das Netzteil halbwegs sicher drin unterbringen kann weil die ganze Schaltung nochmal in einem größeren Gehäuse zu liegen kommt.

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Hallo @phettsack,
sorry … wir reden hier von 230 V Design, da is nix mit mal eben einen Hi-Link dranlöten … so verlockend das auch sein mag.
Da gehören Mindestabstände AC-AC und AC-DC beachtet, ebenfalls Sicherungen, Varistor und Kondensatoren noch dazu. Dies gibt auch das Anwendungsbeispiel des Datenblattes zum Hi-Link wieder.
Schau mal hier oder hier.

Gruß
Frank

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Hallo Frank,
danke für diese sehr interessanten Hinweise!
Gruß,
Andreas

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Ich habe 4 selbstgemachte Platinen für Hutschienenmontage im Einsatz. Da ist dann jeweils ein AC/DC-Wandler verbaut. 220V zu 5V Mini-Netzteil kompatibel mit Arduino und Raspberry Pi – AZ-Delivery
Die gibts bei AliExpress noch günstiger

hallo @klabuster,

die bei Dir angezeigten AC-DC Wandler sind sind für die Printmontage und den Hi-Links ähnlich.
Es gilt das gleiche was ich zuvor gesagt habe.

Meine Platinen (für Gehäusebau) sehen z.B. so aus (leider ist die 3D Bibliothek nicht vollständig).
Zwei Layer (unten 230 V, oben 5V) Netzklemme 7,5 mm pitch Abstand, Abstände hoffentlich ausreichend.
grafik

Für die Hutschinenen Montage mache ich mir die Mühe nicht, da nutze ich Meanwell MW HDR-15-5 und kosten ca. 15-16 EUR … alles ohne Bastelei und im Gehäuse.
grafik

Allzeit Respekt vor 230V
Gruß
Frank

Der Meanwell ist auch ok und preisgünstig. Ich wollte aber alles auf einer Platine haben. Da ist dann auch ein ESP32-C3 mit Optokoppler-Eingängen, I2C und Relais alles an Schraubklemmen drauf. Die sitzt dann im Gehäuse im Verteilerkasten.

@FrankS


Sieht dann so aus. Hier mit der alternativ-Bestückung mit TRACO DC/DC-Wandler und XIAO RP2040 Board

:crayon:by HarryP: Zusammenführung Doppelpost.
*@klabuster *
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Damit kannst Du auch andere User mit “@”+User (s.o.) direkt ansprechen.

@klabuster
das sieht doch gut aus. Da bist Du weiter als ich, mit SMD Bestückung habe ich und mein 45 Jahre alter Lötkolbe es nicht so.
Ist der Hutschienen Adapter 3D gedruckt und z.B. in Thingiverse?

Gruß
Frank

Ich habe seit einiger Zeit dieses Board im Einsatz:
[10.95€ 17% OFF|AC / DC Netzteil ESP32 WIFI Bluetooth BLE 4 Kanal Relais Mdule ESP32 WROOM Entwicklung Bord| | - AliExpress](Board mit Netzteil)

Da ist das Netzteil schon dabei, endlich! Ansonsten eben Meanwell.

Hallo,
noch ein Hinweis zur Verwendung von USB Handy Adaptern:
Hier sollte man die Spannung mal messen, die da unter Last raus kommt. Die bricht bei vielen Adaptern erschreckend zusammen und man wundert sich, weshalb sich ein Gerät immer wieder ausbucht.
Controller die 5V brauchen werden da schnell unzuverlässig.
Mir passiert mit einem ESP32Cam, bei dem der Stream immer wieder einfriert. Ich hatte dann einen Adapter gefunden, der 5,3 Volt abgab und siehe da, der Fehler war weg. :man_shrugging:t3:
Gruß Gert.