Nachdem meine Versuche mit einer alten Fritz!Box 7490 als Motor eines eigenständigen IoT-Netzes gescheitert sind hat mir Claude eine Alternative aufgezeigt die ich euch vorstellen und dringend ans Herz legen möchte:
Aber erstmal Rückschau:
Da sich meine Hausnetz F!B 7690 immer mehr mir SmartHome-Geräten füllt wollte ich ein separates 2,4GHz-Netz aufbauen ausschließlich für die IoT-Endgeräte. Dazu habe ich dann eine alte F!B 7490 mit OpenWRT ausgerüstet – mit Fritz!OS kann man das NICHT machen! Problem: WLAN wird bei diesem Modell von OpenWRT nicht unterstützt. Ich habe also an drei LAN-Anschlüsse drei (einfache AliExpress-)Repeater angeschlossen. Alles schön und gut - aber OpenWRT hat mich einfach erschlagen. Das ist ein Tool von Experten für Experten und die Vielzahl der Optionen ist völlig unübersichtlich. Vor allem diese ganzen Fachbegriffe …
Ich habe dann Claude (meinen KI-Begleiter von DeutschlandGPT) um Rat gefragt und der hat mir diese Kiste hier empfohlen:
Bekommt man zwischen 20€ (AliExpress-Bundle) bis knapp über 30€ quasi überall. Das Kistchen ist nur ca. 6x6x2,5cm groß – aber ein absolutes Kraftpaket. Es ist ein spezielles OpenWRT vorinstalliert mit einer sehr benutzerfreundlichen Oberfläche für die Dinge die man so im Alltag braucht. Funktionen, die dort nicht verfügbar sind kann man in den “Erweiterten Einstellungen” anfahren. Beim ersten Mal wird hier die Installation von LUCI (grafische Benutzeroberfläche von OpenWRT) angeboten. Was hier installiert wird ist dann OpenWRT, aber leicht abgespeckt und verändert, sodaß man nicht mit exotischen Einstellungen vollgeballert wird die im Menü ganz vorne stehen weil sie mit aa anfangen…
Mit Claudes Hilfe ging die Einrichtung schnell und problemlos.
Lediglich für die Syslog-Umlenkung auf meine Syno sowie die Verbindung der beiden Netze untereinander mussten wir in LUCI eintauchen.
Und auf zusätzliche Repeater kann ich fast verzichten. Das eingebaute WLAN reicht vom Keller bis ins Gartenhaus und in den 1. Stock.
Also wenn ihr die IoT-Geräte in ein eigenes Netz auslagern wollt schaut euch diese Kiste an!
Deine Meinung in allen Ehren, aber VLAN kann die FB nicht (ausser einem Gastnetz - aber da sind trotzdem alle Geräte in EINER Liste)! Dein Weg wäre also zunächst mit erheblichen Investitionen in komplexe Geräte verbunden.
Warum soll ich mich intensiv damit beschäftigen? Sowas muss einfach laufen. Beschäftigen tue ich mich mit anderen Dingen. Es reicht mir wenn die Kiste das tut was ich will und ich das verstehe. Alles andere ist redundant.
Warum soll ich mir nicht die KI zum Lehrer machen? Sie ist ein geduldiger Lehrmeister und sie weiß (meistens) alles. Müsste ich mir alles aus Büchern zusammenlesen würde ich innerhalb meiner Restlaufzeit vielleicht ein Projekt zum Laufen bekommen - so bekomme ich jeden Monat eines zum Laufen.
Ein zusätzlicher Router ist extrem sinnvoll, weil er ein separates, unabhängiges zweites Netz aufbaut, dass vollkommen eigenständig ist und separat administriert werden kann. Hier kann experimentiert werden ohne das Hausnetz – das notabene aufgrund HomeOffice stabil laufen muss – zu beeinträchtigen oder gar versehentlich “abzuschießen”…
Die Fritzbox ist meiner Meinung nach auch ein überteuertes Modem. Es gibt deutlich bessere Technik für weniger Geld!
Und die Frage wegen KI … Ich komme darauf zurück, wenn Du hier Hilfe erwartest bei Problemen, die die KI verursacht hat aber nicht lösen kann. OK?
Selbst ohne VLAN habe ich es noch nie geschafft mein Netzwerk negativ zu beeinflussen, weil ich andere Geräte rein hänge.
Und Dinge wie Home Assistant steuerst Du dann über die Internet Verbindung an? Technik wie Sonos usw. ist einfach nicht mehr direkt nutzbar, weil anderes Netzwerk?
Außerdem nutze ich ein separates IoT VLAN eher für Dinge wie, dass bestimmte Geräte keine Internetverbindung bekommen usw.
Wobei das selbst mit einer Fritzbox noch zu regeln wäre…
Zu spät - und ich werfe keine Technik raus die funktioniert!
Das wird nicht passieren – dazu beherrsche ich sie zu gut! Und wenn ein KI-Modell Grütze macht kann man ein anderes drauf ansetzen den Knoten wieder zu lösen. Man muss halt wissen wie man das Werkzeug anwendet! In der Hand des Meisters ist es wertvoll, in der Hand des Toren ist es unnütz.
Du gerierst dich hier als “Spezialist” und weißt nicht, dass man die beiden Netze verbinden kann, sodaß man in beide Richtungen auf die Geräte zugreifen kann … bedenklich …
Da vertraue ich lieber meiner KI als so manchem menschlichen “Experten”.
Wo genau liegt denn in diesem Szenario der Sinn in einem eigenen Netzwerk für IoT-Geräte, wenn trotzdem in beide Richtungen der Zugriff erlaubt ist? Das ist dann doch einfach nutzloser Overhead
Habe keine Fritzbox, aber das hat auch nichts mit meiner Frage zu tun.
Verstehe den Use-Case immer noch nicht, das sind für mich keine Gründe für eine Router-Kaskade. Für “viel Platz für neue Geräte” braucht man keinen zweiten Router, sondern eine leistungsfähige Netzwerk-Architektur, die auch dafür ausgelegt ist. Wie genau hast du die dann angeklemmt, hast du wenigstens deine “richtigen” Geräte ans hintere Ende der Router-Kaskade gehängt?
Der Mango ist ein “Reiserouter”! auch wenn er anderes kann ist er dafür gedacht über LAN mit einem Router verbunden zu sein, der den Datenverkehr ins Internet sicherstellt, wobei der Mango ein eigenes (W)LAN aufbaut. Das ist gedacht für Leute, die z.B. ein Hotelnetz nutzen und mehrere Geräte unter Sicherheitsaspekten (Verschlüsselung) anklemmen müssen.
Der Mango hängt also ganz einfach an einem LAN-Anschluss der Fritze und sammelt die IoT-Geräte in einem eigenen Netz. Mehr nicht! Abgesehen von folgendem Gimmick: am LAN-Anschluss hängt ein 5er Switch. Zwei der Abgänge gehen auf passive PoE-Injektoren die mit 5V beschickt werden. Die Repeaterchen habe ich umgebaut (Netzteil raus, Stromführung vom LAN-Kabel abgenommen). Somit muss ich keine Steckdosen setzen sondern betreibe sie mit DIY-PoE.
Früher: 100 IoT-Geräte + 50 “richtige” Geräte komplett auf der Fritze. Schwer zu administrieren: du hast 10 IPs in der Kategorie für Smartplugs vorgesehen und jetzt kommt die 11 Plug dazu … Scheisseauch. Das Chaos beginnt oder du musst die ganze Struktur ändern.
So, jetzt hat die Kategorie 20 freie IPs - das sollte reichen.
Ob man das für sinnvoll erachtet oder nicht … ob man dafür 20€ ausgeben möchte oder nicht … das bleibt jedem selbst überlassen.
Frag doch mal Deinen Freund die KI. Die wird Dir sagen, dass ich Recht habe.
Aber natürlich kannst Du Dir unnütze Komplexität aufbauen, anstatt es ordentlich zu strukturieren. Ergibt nur eben keinen Sinn. Und ist in Summe dann auch nicht günstiger.
Denn alleine was jetzt schon dran hängt, sind keine 20 € mehr. Und wenn es sich dann verdoppelt oder verdreifacht …