Zu viel des Guten!? Zigbee, Homematic, Tapo, Tuya, AVM und Co

Ich habe mittlerweile von den oben genannten Anbietern diverse smarte Geräte (hauptsächlich Steckdosen und Rollladenaktoren) in HA integriert. Hauptgrund ist auch mein Spieltrieb, also alles mal ausprobieren… :wink:

Geht es Euch ähnlich?
Habt Ihr irgendwann mal einen Cut gemacht und nutzt nur noch ein System?
Oder warum setzt Ihr mehrere Systeme ein?

Als Außensteckdose habe ich z.B. noch keine bessere gefunden als die AVM DECT 210.

Aber genau dafür ist doch Home Assistant gemacht, um mehrere Systeme zu nutzen.
Wenn man nur ein System nutzen willst, kann man ja die Software des Systems nutzen.

Bei mir war es genau anders rum, ich wollte irgendwann nur eine Zentrale, statt alles über verschiedene Software abzudecken. So kam ich zu HA.

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Bei mir war es auch so wie bei @maxe. Ich wollte mich nicht auf einen Hersteller festlegen und suchte nach einer einzigen Zentrale. Hatte auch iobroker versucht, bin aber letztendlich bei HA gelandet.

Ich habe auch eine ziemliche Sammlung von Geräten verschiedener Hersteller.
Ja, auch zum probieren/spielen, aber auch weil ich mir immer die m.M.n. “beste” Lösung heraussuchen möchte und dann muss man eben auf verschiedene Hersteller ausweichen.

Mit HA hat man aber dann den Vorteil, alles in einem System zu pflegen/bedienen ohne tausende verschiedene App’s nutzen zu müssen. :slight_smile:

Ich glaube wir müssen hier unterscheiden zwischen unterschiedlichen Herstellern und unterschiedlichen Funkstandards. Vor Allem bei Funk Standards die ein Mesh Netzwerk aufbauen, wie Z-Wave, ZigBee, Thread, etc.
Ist es Absolut kontraproduktiv, alles wild durcheinander zu mischen.

Verbaut man sich jede Fassung, Steckdose und UP-Dose mit z.B. Shelly’s. Und möchte sein SmartHome mit ZigBee Sensoren erweitern. Schaut man dumm aus der Wäsche, weil man keinen freien Platz für die Notwendigen ZigBee Router hat. Und fängt dann an die Shelly’s gegen ZigBee auszutauschen, oder gibt es auf mit den ZigBee Sensoren.

Hängen alle ZigBee Lampen und Plugs an der Hue Bridge. Und man möchte mit ZigBee Sensoren weiter machen und setzte dann ein zweites ZigBee Netzwerk auf (ZHA, ZigBee2MQTT oder deCONZ) Wird man auch nicht glücklich, weil einen im zweiten ZigBee Netz die ganzen Router fehlen.

Bei Mesh Netzwerken sollte man, wenn möglich bei einem Protokoll bleiben, oder bei mehrere das Meh gleichmässig ausbauen.

Ich setze schon seit Anfang an auf Z-Wave. UP-Schalt und Dimmer Module, Roller Shutter, Plugs, Als Repeater. In diesem Mesh laufen dann die Z-Wave Thermostate, Fenster/ Tür Sensoren, Bewegungsmelder, Klima Sensoren, etc.

ZigBee ist fast ausschließlich für das Licht zuständig. Als Router dienen hier die Zahlreichen Lampen und RGBW Controller die aber ausschließlich für die Ambiente Beleuchtung genutzt werden und niemals stromlos geschaltet werden. In diesen ZigBee Mesh kommen dann die ZigBee Schalter/Fernbedingungen und Bewegungsmelder zum Einsatz, etc.

Ergänzt wird das ganze mit EnOcean, für Batterielose Schalter und Fenstergriffe.
Und ein paar ESPHome Sensoren für spezial Anwendungen.

Seit kurzen kommt auch Matter over Thread zum Einsatz. Das Thread Mesh ist schon vorhanden, da in jedem Zimmer ein HomePod mini steht.

Gerade zu beginn der SmartHome Reise sollte man sich schon Gedanken machen, auf welches Funkprotokoll man setzen will. Und nicht gedankenlos alles mögliche ausprobieren. Bei Mesh Netzwerken auch immer mit den Repeater/Router Geräten anfangen und dann erst um Sensoren erweitern. Erspart einem eine menge Frust.

Bei mir funken Z-Wave, ZigBee, EnOncean, Thread, etc in einer friedlicher Gemeinschaft mit insgesamt knapp 300 Geräten,
Gruß
Osorkon