ZigBee2MQTT startet nach Wechsel des Sticks nicht

Moin,

man bin ich ein Masochist :slight_smile:

Spaß bei Seite, jetzt kommt Enst :slight_smile:

Also Du betreibst den neuen Stick auch am Gleichen Port wie den Alten /dev/ttyUSB0?
Ach, weil ich es gerade nicht mehr auf dem Schirm habe, auf welcher Hardware läuft, HA noch mal?
Du siehst auch das Gerät, wenn Du Dir in HA das hier anschaust?

Was ist, wenn Du die Hardware herunterfährst, den USB-Stick an einen anderen Port klemmst, auch mal versuchen USB-2, oder USB-3 zu verwenden, zusätzlich auch mal ein USB-Verlängerungskabel zu nutzen.

Die Konfiguration von Z2M muss natürlich angepasst werden, an den jeweiligen USB-Port.

Ich habe nicht nachgeschaut, wie man das bei dem USB-Stick macht, aber ist die korrekte Firmware geflasht?
In der Beschreibung bei Z2M steht etwas von CC1352P7_coordinator_20250321?

Wenn Du die Möglichkeit hast, auf einem anderen Rechner, z. B. in einer VM unter VirtualBox ein Docker zu installieren und dann dort ein Z2M als Container installierst, dann kannst Du dort testen, ob das in einem jungfräulichen System funktioniert.

Um wie viele Geräte geht es in Deinem Mesh, ist da der Aufwand, den Du bis jetzt hineingesteckt hast gerechtfertigt, oder wäre ein sauberer Neustart dann nicht sinvoller?

Nur aus reiner Neugirde, wie alt ist / war das Video, das Du ru rate gezogen hast?

VG
Bernd

Hallo Bernd,

Ja!

Raspberry Pi 4B

Ja.

Habe ich noch nicht ausprobiert.

Das war die ganze Zeit dabei.

Laut Tool: Ja.

Stand heute: 53 ZigBee Geräte.

Das Video wurde am 19. 2. 2025 veröffentlicht. Also etwas mehr als ein halbes Jahr. Es gibt auf anderen Kanälen ähnliche Videos mit der gleichen Aussage: Silicon Labs schlecht, Texas Instruments gut!

Sodele, ich weiß nicht, wie, aber irgendwie habe ich es geschafft, den neuen Stick mit dem Texas-Instruments (TI) Chipsatz und dem Adaptertyp adapter: zstack ans Laufen zu bekommen. Dass der Prozess nicht sauber reproduzierbar ist, geht mir gehörig auf den S…

Wie ich schon zu Beginn sagte: ich hatte das Video gesehen, Simon sprach von den gleichen Problemen, die ich in meinem Netzwerk habe. Er begründete das mit der nicht so gut geeigneten Hardware auf Basis von Silicon Labs und empfahl deswegen auf Hardware von Texas Instruments zu wechseln.

Da bin ich aber offenbar vom Regen in die Traufe gekommen. :frowning:

Um nur ein paar Beispiele zu nennen: ich gehe durch den Flur, sehe an der roten LED im Bewegungsmelder, dass er mich erkannt hat. Dennoch geht das erste Licht erst an, nachdem ich fast den gesamten Flur durchquert habe.

Im Flur hängt ein Kronleuchter, bei dem wir die normalen Glühbirnen durch ZigBee-Varianten ersetzt haben. Wenn das Licht eingeschaltet wird, dann gehen von den sechs nur drei oder vier an. Kommt das Signal zum Ausschalten, dann bleiben ein oder zwei noch an und leuchten munter weiter.

Status-Rückmeldungen an die GUI haben keinen Wert, weil man sich nicht auf sie verlassen kann. Die GUI sagt, die Lampe sei aus, während sie in Wahrheit noch leuchtet. Ich ändere die Helligkeit in der GUI, die Lampe ändert auch ihren Wert, aber anstatt dunkler zu werden, wird sie heller. Entsprechend springt der Schieberegler “lange” nachdem ich den Finger von der Maus genommen habe. Das können schon mal bis zu zwei Sekunden sein, in denen der Schieberegler heftig hin und her schwingt, ohne dass ich ihn “anfasse”.

Das ist eine Frage, die ich mir mittlerweile zaghaft auch stelle.

Die große Frage ist, würde es dann garantiert besser??

Nachdem es mir vorhin gelungen war, den TI-Stick ans Laufen zu bekommen, fehlten einige der ZigBee-Geräte. Glücklicherweise Geräte, bei denen man einfach in den Pairing-Modus gelangen konnte.

Komischereweise dauerte das Repairing ewig. Das erste Anlernen unter dem alten Stick ging ratz-fatz. Auch das Anlernen vollkommen neuer Geräte dauert jetzt ewig!

Noch bemerkenswerter war, dass das alte Gerät – vermutlich an seiner IEEE-Adresse – erkannt wurde. Es wurde sofort sein bisheriger friendly name angezeigt und nicht die Hex-Zahl, die sonst bei neuen/unbekannten Geräten erscheint.

Ich habe etliche Geräte, die dauerhaft mit Strom versorgt werden und daher als Router im Mesh agieren. Die größte Entfernung zwischen den einzelnen Knoten beträgt ungehinderte Luftlinie 4 Meter und war vorher kein Problem.

Aktuell zeigen ganz viele Geräte einen LQI von unter 10. Den besten Wert zeigt aktuell ein Gerät, dass 35 cm von der Antenne des Stick entfernt ist. Eigentlich müsste das Gerät doch weit im 200-er Bereich liegen, stattdessen hat es einen LQI von nur 145!

Ich hatte (mit dem alten Stick und bevor ich das Video von Simon gesehen hatte) bereits versucht, den Raspberry samt USB-Verlängerung und Stick an einer anderen Stelle im Haus zu platzieren, um mehr Geräte im Sichtfeld der Antenne zu haben. Auch das hatte keine Verbesserung gebracht, eher im Gegenteil. Also habe ich alles wieder an den alten Platz gebracht und alles ungefähr wieder auf das Verhalten von vorher gebracht.

Jetzt frage ich mich: Wie sollte also ein Neuaufbau geschehen? Wie kann ich sicherstellen, dass dann ein wirklich zuverlässiges, schnelles Netz entsteht und nicht diese elendigen Latenzen, die ich derzeit erlebe?

Wieviel Aufwand wird es sein, die 53 Geräte, eins nach dem anderen, sauber (wie auch immer das sein soll) zu integrieren und ggf. noch alle Skripte, Helfer, Dashboards, … zu überarbeiten, um die alten, gelöschten Einheiten durch die neuangelernten, sauberen Geräte zu ersetzen.

Moin,

zu diesen LQI Werten, es ist ganz nett, dass man sie hat, aber ich würde darauf nicht zu viel geben, solange alles läuft, ist das sonst die Geister im Code suchen, denn diese Werte zeigen nur den momentanen Wert, der in der nächsten Sekunde ein anderer sein kann, gerade bei Endgeräten, also die mit Batterie laufen, weil dieser Wert nur dann gesendet wird, wenn sie aufwachen.

das hängt vom Mesh ab, hast Du ein Mesh mit ganz vielen Routern, also sehr engmaschig, dann kann man durchgängig einen hohen Wert erreichen.

ja, deswegen hast Du doch den ganzen Aufriss gemacht, um vom alten Stick zum neuen Stick zu kommen, weil Du nicht neu anlernen wolltest :thinking:

etliche ist keine Aussage, aus allen Threads und Diskussionen, die ich hier bis jetzt geführt habe, habe ich für mich mitgenommen ein brauchbares Mesh bekommt man mit einem Verhältnis von ~ 1:1 hin, also genauso viele Router wie Endgeräte, ein gutes Mesh hat eher 2:1 und richtig gut wird es, wenn man 3:1 hat, denn nur die Router sorgen dafür, dass die Signale ungehindert zum Koordinator kommen, auch wenn mal ein Gerät gerade nicht optimale Bedingungen vorfindet.
Nur weil etwas in 4 Meter entfernt ist, heißt das nicht, dass das der beste Partner ist, es können Reflexionen auftreten, die das Signal ab-, umlenken, usw. führt aber hier zu weit und ich bin auch nur Laie, was die Technik angeht, kann man aber alles nachlesen.

Du hast gerade erst wieder alles Online genommen, auch wenn mich hier und damals im ioBroker Forum, einige ausgelacht haben, gib dem Mesh Zeit sich wieder aufzubauen, das kann auch mal zwei, drei Tage dauern, weil sich ja Batteriegeräte nicht so oft melden, Du kannst das natürlich auch beschleunigen, indem Du den Pairingknopf ein kurz drückst, damit das Gerät aufwacht.
Zur Frage, das kann Dir keiner beantworten, weil das auch von anderen Umständen abhängt,

  • Kanalwahl, für WLAN, Zigbee

  • Bauliche Gegebenheiten, feuchte Wände dämpfen das Signal mehr als eine Betonwand, also auch das Raumklima kann Einfluss darauf nehmen

  • Standort des Koordinators und

    • die Verteilung der Router
    • die Qualität der Geräte selbst, es gibt gute Router und eben auch weniger gute “bitte nicht Fragen welche”, das führt zu einer nicht gewollten Diskussion :wink:
    • es gibt auch einige Zigbee Geräte, die das Mesh gehörig durcheinander bringen können.
    • Manche Endgeräte, oft Aqara, wenn die am Koordinator angelernt wurden, versuchen die auf Teufen komm raus, sich mit diesem zu verbinden, obwohl in der Nähe ein Router ist, versteht sich ja dann von selbst, das wenn sie weit weg eingebaut sind, dass die Probleme bekommen.

Das kann man wirklich nicht beurteilen, wenn Du Unterputzgeräte hast, dann dauert das sicherlich länger, als wenn alle frei zugänglich sind.

Das macht man eigentlich nach der Zwiebeltaktik,

  • erst den Koordinator platzieren und einrichten
  • dann kommen die Router in unmittelbarer nähe um den Koordinator herum
  • dann die zweite Schicht um die Erste, usw.
  • als Letztes kommen die Endgeräte, am sinnvollsten am endgültigen Verbau Ort, dort dann am bestplatzierten Router angelegt.

VG
Bernd